Institut für Politikwissenschaft

Einzelansicht der Interviews im Arbeitsbereich

Hier finden Sie Details und Links zu der medialen Präsenz des Teams


Oliver Schlumberger über Sektenwesen, Bevollmächtigungen und Ent-Sektiererei

 

Das Sekten-, Vertretungs- und Entkonfessionierungsprojekt (SEPAD) ist am Richardson-Institut der Universität Lancaster angesiedelt. Es untersucht Faktoren, die zu sektiererischer Gewalt und Stellvertreterkonflikten beitragen. In dem Podcast sind verschiedene führende Wissenschaftler auf dem Gebiet der vergleichenden Politikforschung vertreten, darunter Sean Yom, Charles Tripp und Francesco Cavatorta. Oliver Schlumberger erörtert Autoritarismus, Macht und Demokratisierung im Nahen Osten.

Den kompletten Podcast können sie hier hören.

 

 


20.01.2020

Interview mit dem WDR 5 Morgenecho

Im Anschluss zur Berliner Libyen-Konferenz äußert sich Oliver Schlumberger im WDR - „Morgenecho“ zum sogenannten "Berliner Prozess“, zu den beteiligten Akteuren sowie zu Zukunftsperspektiven für Libyen. 

Das komplette Interview können Sie hier  finden.


20.01.2020
Oliver Schlumberger zur  Berliner Libyen-Konferenz und den Interessen externer Akteure

Zur Berliner Libyen-Konferenz vom 19.1.2020, ihren Ergebnissen, den Interessen externer Akteure wie Russland und der Türkei sowie zu den internationalen Spätfolgen der NATO-Intervention von 2011 in dem nordafrikanischen Land befragte die staatliche russische Nachrichtenagentur Ria Novosti Oliver Schlumberger als Experten für einen Beitrag.

Ähnliches Foto


24.10.2018

Oliver Schlumberger zu den Konsequenzen der Ermordung Jamal Khashoggis

Prof. Dr. Schlumberger dämpft in einem Interview mit dem Münchner Merkur Hoffnungen, dass die interantionale Gemeinschaft im Dialog mit Saudi-Arabien Menschenrechte verstärkt anmahnen wird.

Das komplette Interview können Sie hier herunterladen.


31.01.2018

Bernhard Trautners Kolumne über die Militäroffensive der Türkei gegen Kurden in Syrien

Honorarprofessor Bernhard Trautner spricht in der aktuellen Kolummne "Die Türkei in Syrien: Was bringt die erneute Militäroffensive?"des Deutschen Instituts für Entwicklungspolitik (die) über die gegenwärtige Situation der Kurden in Syrien.


07.12.2017

Oliver Schlumberger zur Anerkennung Jerusalems als Israels Hauptstadt

Die Nachrichtenredaktion des Stuttgarter Radiosenders 107,7 interviewte Prof. Schlumberger am 07.12.2017 zu den regionalen und globalen Folgen der Anerkennung Jerusalems als Israels Hauptstadt durch die USA sowie zu den Hintergründen um den Status der Stadt.


17.06.2017

Erfolgreicher Auftakt der "Tübinger Demokratiegespräche"

Am 15.06.2017 eröffneten Prof. Dr. Andreas Schedler und Prof. Dr. Schlumberger feierlich mit dem luxemburgischen Außenminister Jean Asselborn die "Tübinger Demokratiegespräche".

Den Artikel des Schwäbischen Tagblatts dazu finden Sie hier.


08.06.2017

Oliver Schlumberger zur Krise zwischen Qatar und Saudi-Arabien

Am 08.6.2017 erschien im Online-Magazin WirtschaftsWoche ein Interview mit Oliver Schlumberger zur Krise zwischen Qatar und Saudi-Arabien. Darin legt Professor Schlumberger dar, was für Auswirkungen die Außenpolitik der USA haben könnte und wie der Vorwurf der Terrorfinazierung die Konfliktdynamik beeinflusst.

Das Interview finden Sie hier.


07.06.2017

Fünf Fragen an Oliver Schlumberger zur Rolle Qatars im Vorderen Orient

Am 07.06.2017 veröffentlichte der Münchner Merkur eine Analyse zur Situation Qatars im Konflikt mit Saudi-Arabien. Hierzu wurden Prof. Schlumberger fünf Fragen zur politischen Situation Qatars gestellt. Die Fragen und Antworten finden Sie hier.


22.02.2017

Oliver Schlumberger zur Gefährdung der Demokratie in In- und Ausland

Am 22.02.2017 erschien ein Porträt und Hintergrundgespräch mit Oliver Schlumberger im Schwäbischen Tagblatt. Neben Fragen zur Nahostpolitik werden darin insbesondere die Gefährdungen der Demokratie im In- und Ausland diskutiert.

Den Artikel finden Sie hier.


13.01.2016

Oliver Schlumberger zu den Hintergründen und Folgen des Selbstmordanschlages in Istanbul

Oliver Schlumberger wird in einem Interview der Landesschau aktuell im SWR zu den Hintergründen und Folgen des Selbstmordattentats in Istanbul befragt. Er beleuchtet dabei auch kritisch das ambivalente Verhältnis der Türkei zum sogenannten „Islamischen Staat“.

Den Artikel finden Sie hier.


16.11.2015

Danae Panissié zu den politischen Folgen der Anschläge in Paris

Danae Panissié gab ein Interview im SWR zu den Implikationen der Terroranschläge in Paris. Das Potential von Anschlägen in Europa sei zwar nicht überraschend gewesen, jedoch sei ein so großangelegter Angriff unerwartet. Vermehrte Luftangriffe auf Syrien und den Irak zu fliegen würde jedoch nur dem terroristischen Kalkül in die Hände spielen und eine Spirale der Gewalt und Gegengewalt erzeugen. Viel wichtiger sei eine geeinte Strategie der US, Europas und Russlands gegen ISIS. Aufgabe der Medien sei es auch die öffentliche Panik vor infiltrierten Terroristen unter Flüchtlingsströmen zu reduzieren und eine erneute Islamphobie wie in den 2000er Jahren zu verhindern. Insbesondere der ideologische Zulauf zu ISIS müsse gezielt verhindert werden, um Terroristen dauerhaft zu schwächen.

Einen Mitschnitt des Interviews finden Sie hier.


05.11.2015

Oliver Schlumberger vergleicht Film-Schurken und echte Diktatoren

Oliver Schlumberger vergleicht in einem Interview mit Sören S. Sgries in der Rhein-Neckar-Zeitung Bond-Bösewichte mit Diktatoren in der echten Welt. Er kommt dabei zu einem verblüffenden Ergebnis.

Den Artikel finden Sie hier.



07.08.2014

Steven Heydemann zu dem Machtpoker in Syrien und Irak

Steven Heydemann spricht im Interview mit Peter Toth von dem Reutlinger General-Anzeiger über die komplizierten Machtverhältnisse in Syrien und Irak und über die Ziele und inneren Machtkämpfe von ISIS.

Sie können den Artikel <link fileadmin uni_tuebingen fakultaeten sozialverhalten institut_fuer_politikwissenschaft bilder schlumberger media reutlinger_gea-07082014-heydemann_interview_irak_und_syrien.pdf download herunterladen der datei>hier lesen.



28.11.2013

Neuer Master-Studiengang CMEPS: Enge Partnerschaft mit Kairo

Am 28. November berichtete die Tagblatt-Redakteurin Ulrike Pfeil über den neuen Master-Studiengang "Comparative & Middle East Politics and Society" des Instituts für Politikwissenschaft. Dieses kooperiert dabei eng mit der American University in Kairo.

Der Studiengang richtet sich an Politologen sowie Orientalisten und vermittelt umfassende Kenntnisse über politische und gesellschaftliche Entwicklungen im Vorderen Orient sowie Methoden zur Analyse seiner komplexen Dynamiken.

Den gesamten Artikel finden Sie hier.


23.10.2013

Syrien-Konflikt: Tina Zintl zu den Chancen einer Friedenskonferenz

Für einen Beitrag von Najima El Moussaoui für die Deutsche Welle schätzt Dr. Tina Zintl die Chancen einer Friedenskonferenz für Syrien als gering ein.

Sie weist auf die Unvereinbarkeit der Positionen des Assad-Regimes und des oppositionellen Syrischen Nationalrates hin, zwischen denen zudem großes Misstrauen herrsche. Dies und bestimmte Aussagen des Präsidenten Assad erschwerten den Friedensprozess. Dennoch hält sie eine Teilnahme möglichst vieler Akteure an einer Friedenskonferenz für wichtig.

Den gesamten Beitrag finden Sie auf der Internetseite der Deutschen Welle.


24.09.2013

Syrien nach dem Chemiewaffeneinsatz: Oliver Schlumberger zur ausweglosen Lage im Land

Im Interview mit "Radio Dreyeckland" spricht Professor Oliver Schlumberger über die verfahrene Situation in Syrien und erklärt, warum ein nahes Ende des Bürgerkrieges sehr unwahrscheinlich ist.

Er geht davon aus, dass sich die Chemiewaffenabrüstung jahrelang hinziehen wird und erklärt, warum es momentan keine sinnvollen Lösungen zur Befriedigung Syriens gibt. Weder diplomatische Wege noch ein Militärschlag scheinen ihm momentan eine realistische Möglichkeit zu sein. Die internationale Gemeinschaft habe schon zu lange tatenlos zugesehen und hätte früher auf die Geschehnisse in Syrien reagieren müssen.

Abschließend geht er noch darauf ein, was idealerweise in Syrien passieren müsste um aus der Dilemmasituation zu entkommen.

Nähere Informationen zum Interview finden Sie auf der Internetseite des Radiosenders. Auf einen Mitschnitt können Sie hier zugreifen.


28.08.2013

Tina Zintl zu einer möglichen westlichen Intervention in Syrien

Im Interview mit dem "Schwäbischen Tagblatt" spricht Dr. Tina Zintl zur Lage in Syrien nach dem Giftgasangriff und setzt sich mit einem möglichen militärischen Eingreifen des Westens auseinander. In dem Artikel der Redakteurin Ute Kaiser geben zudem die fünf Tübinger Kandidaten für die Bundestagswahl ihre Einschätzungen ab.

Zintl geht davon aus, dass es nach dem Giftgasanschlag "keine Alternative dazu gibt, diplomatisch, politisch, aber auch militärisch aktiv zu werden". Zudem kritisiert sie das lange Zögern des Westens, das "dem syrischen Regime in die Hände gespielt" habe.

Mit Blick auf die ausländischen Akteure fordert Zintl, dass diese mit Vertretern aller Gruppen in Syrien sprechen und alle Teile der Bevölkerung in die humanitäre Hilfe einbezieht.

Sie finden dem kompletten Artikel hier.


27.07.2013

Oliver Schlumberger zu Entwicklungen in Ägypten, in der MENA-Region und zur Frage, ob der "Arabische Frühling" gescheitert ist

Im Interview mit dem Norddeutschen Rundfunk (NDR) beschäftigt sich Oliver Schlumberger mit aktuellen Konflikten in Ägypten und gibt Einschätzungen zum Verlauf des "Arabischen Frühlings" sowie zur westlichen Politik gegenüber der MENA-Region.

Schlumberger analysiert die wichtigsten innergesellschaftlichen Konfliktlinien in Ägypten und bezeichnet die Gesellschaft als "sehr polarisiert". Auch verdeutlicht er, dass das Militär "keine pro-demokratische Kraft" sei.

Mit Blick auf weitere vom "Arabischen Frühling" betroffene Länder beobachtet Schlumberger Fälle "erodierender Staatlichkeit".

Hier gelangen Sie zu einem Mitschnitt des Interviews.


19.07.2013

Oliver Schlumberger im Interview zur politischen und wirtschaftlichen Macht des Militärs in Ägypten

Im "politisch-kulturellen Wochenrückblick" spricht Oliver Schlumberger mit Thomas Wosch des "Radioeins-rbb" zur politischen und wirtschaftlichen Rolle des Militärs in Ägypten seit dem Putsch der Freien Offiziere 1952.

Das vollständige Interview finden Sie hier.


12.07.2013

"Libyens Regierung hat ein Legitimationsproblem" - Professor Schlumberger in "Der Standard"

Für einen Beitrag von Bert Eder in der österreichischen Zeitung "Der Standard" kommentiert Oliver Schlumberger die Situation in Libyen, in dem Milizen weiterhin eine wichtige Rolle spielen.

Schlumberger analysiert darin das Legitimationsproblem der libyschen Regierung. Di existierenden staatlichen Institutionen seien nicht von allen Akteuren anerkannt. Darüber hinaus fordert er Streitkräfte, die dem Kongress unterstellt sind.

Hier gelangen Sie zu dem Artikel auf der Homepage der Zeitung.


05.07.2013

Nach der Absetzung von Präsident Mursi - Professor Schlumberger setzt sich mit der Lage in Ägypten auseinander

Im Interview mit Klaus Sterzenbach von Straubinger Tagblatt/Landshuter Zeitung beschäftigt sich Professor Schlumberger mit der Situation in Ägypten nach der Absetzung Präsident Mursis durch das Militär.

Er geht darin auf die Rolle der Armee als "stärkster Machtfaktor im Land" sowie die der Muslimbrüder ein. Diese seien an der Lösung der "drängenden sozialen und ökonomischen Probleme" gescheitert. Mit Blick in die Zukunft sei das Verhalten der Anhänger der Muslimbruderschaft und die Frage, "welche Form des politischen Islam sich durchsetzen" werde, entscheidend.

Weiterhin thematisiert Schlumberger die tiefe strukturelle sowie soziale Spaltung des Landes und die besorgniserregende ökonomische Situation. Auch weist er auf das Fehlen oder Nicht-Funktionieren der Strukturen hin, die eine Demokratie benötige. Laut Schlumberger brauche Ägypten nun einen "gesellschaftlichen Aussöhnungsprozess", in dem es um Fragen nach der Rolle der Religion im Staat und Minderheitenrechte gehe.

Das komplette Interview finden Sie hier.


04.07.2013

Professor Schlumberger im Interview mit "DIE NEUE 107.7": Ägypten nach der Absetzung von Präsident Mursi

Professor Schlumberger gibt im Gespräch mit dem Radiosender "DIE NEUE 107.7" Einschätzungen zur Lage in Ägypten nach der Abstzung von Präsident Mursi ab.

Darin spricht er von übergesellschaftlichen sowie relgiösen Konflikten und der schlechten wirtschaftlichen Lage des Landes. Das Militär bezeichnet er als "einzige funktionierende Institution" des Landes. Zudem thematisiert er die Unzufriedenheit vieler Ägypter mit dem Staat und warnt vor der Gefahr eines Staatsversagens.

Zwei Mitschnitte der Einschätzung finden Sie hier und hier.


01.06.2013

Prof. Oliver Schlumberger und Dr. Tina Zintl im Interview zur Aufhebung des Waffenembargos an Syrien

Im Interview mit der Redakteurin des Schwäbischen Tagblatts, Ulrike Pfeil, sprachen die Syrien-Expertin und CMEPS-Koordinatorin Dr. Tina Zintl und Prof. Oliver Schlumberger zur Frage der Glaubwürdigkeit westlicher Politik, zur Konsequenz der Aufhebung des Waffenembargos an Syrien, sowie zu den Chancen der nun in Genf geplanten Friedenskonferenz.

Eine Kopie des Interviews finden Sie hier .


30.03.2013

Oliver Schlumberger im Interview mit Studentenfutter: Geteilte Bilanz des "Arabischen Frühlings"

Im Gespräch mit "Stundentenfutter", dem Wissensmagazin von Studenten der Universität Tübingen, beschäftigt sich Oliver Schlumberger mit den Auslösern der Proteste in der arabischen Welt und blickt auf zukünftige Chancen und Probleme.

In dem Interview setzt sich Schlumberger kritisch mit dem Begriff "Arabischer Frühling" und der Bedeutung sozialer Medien für die Umwälzungen auseinander. Insgesamt sieht er aber kein vollkommenes Scheitern der Demokratisierungen und verweist darauf, dass in Tunesien und Ägypten langfristig Chancen für Demokratie bestünden. Zugleich warnt er aber auch vor voreiligen Bewertungen der Lage.

Den kompletten Artikel können Sie hier lesen.




10.07.2012

Was bedeuten die Demonstrationen in Saudi-Arabien? - Oliver Schlumberger im Interview mit der Deutschen Welle

Oliver Schlumberger erläutert im Gespräch mit Anna Allmeling die Hintergründe der aktuellen Proteste in Saudi-Arabien. Darin fordert er, dass Proteste, auch wenn sie von der schiitischen Minderheit ausgehen, nicht nur als religiös eingeordnet werden, sondern deren politische Dimension ernst genommen wird. Marginalisierung und Unterdrückung sind für die meisten Demonstrierenden die Hauptantriebskraft dar. Oliver Schlumberger hält eine größere Protestbewegung in Saudi-Arabien nur mit Unterstützung sunnitischer Bevölkerungsteile für möglich, schließt dieses Szenario aber nicht aus.

Im Unterschied zu den Ansichten, die oftmals in Politik und Medien vertreten werden, sieht Oliver Schlumberger Saudi-Arabien eher als destabilisierende Kraft auf dem regionalen und internationalen Parkett an.

Lesen Sie hier den gesamten Artikel.


18.06.2012

Schlumberger zu den Entwicklungen in Ägypten: Zahlreiche Enttäuschungen, aber keine Hoffnungslosigkeit

Von der Aufbruchstimmung, die im Februar 2011 in Ägypten vorherrschte, ist kaum etwas übriggeblieben. Teile des alten Regimes haben die Macht an sich gerissen, eine nennenswerte Verbesserung von Freiheits- und Frauenrechte steht aus, und bei der Stichwahl zum Präsidenten scheint die Wahl zwischen "Pest und Cholera" zu bestehen.

Trotz allem lässt sich aber nach den Einschätzungen Schlumbergers die Zeit nicht zurückdrehen, so dass zumindest eine Verschlechterung gegenüber der Mubarakzeit ausgeschlossen scheint.

Hier gelangen Sie zum Artikel auf der DW-Homepage.


01.03.2012

Deutschlandfunk berichtet von der Auftaktkonferenz der VW-Stiftung, die Forschungsprojekte zum Vorderen Orient fördert

In der Sendung 'Studiozeit - Aus Kultur- und Sozialwissenschaften' (20-21 Uhr) berichtete der Deutschlandfunk am Donnerstag, 1. März, über deutsch-arabische Kooperation. Dr. Nadine Sika von der American University in Kairo und Oliver Schlumberger sprachen mit Journalistin Bettina Mittelstraß über das neue, von der Volkswagenstiftung finanzierte Forschungsprojekt des Arbeitsbereiches zu "Arab Youth" sowie über eine Auftaktkonferenz der VW-Stiftung zu ihrem geplanten neuen Regionalschwerpunkt Vorderer Orient, welche vom 23.-26.2. an der Universität Leipzig stattfand und an der von unserem Arbeitsbereich Torsten Matzke, Maria Josua und Oliver Schlumberger vertreten waren.

Von der Sendung gibt es einen Mitschnitt sowie eine verschriftlichte Fassung.


26.02.2012

Oliver Schlumberger schaltet sich in die Debatte "Politik mit Diktatoren" bei The European ein

Gut ein Jahr nach Beginn des arabischen Frühlings zieht Prof. Schlumberger Bilanz. Unter dem Titel "Revolution in Progress" stellt er dreierlei fest: Die Proteste sind nachhaltig, die westliche Reaktion unergiebig und Europa verliert an Macht.

Den Artikel finden Sie hier.


25.01.2012

Prof. Schlumberger zu Gast bei SWR1-Leute

Zum Jahrestag der Revolten in Ägypten, die 2011 zum Sturz des langjährigen ägyptischen Diktators Mubarak geführt hatten, sprach Prof. Schlumberger am 25. Januar beim SWR mit Moderator Stefan Siller über die Zukunft Ägyptens und des Vorderen Orients als Gast in der beliebten zweistündigen Sendung "SWR1-Leute".

Hier geht es zur Audio-Aufzeichnung auf der SWR1 Website


21.01.2012

Prof. Schlumberger bei der Deutschen Welle: zielgerichtete Sanktionen verschärfen und den Druck auf Russland und China erhöhen

Schlumberger äußerte sich zu der sich weiterhin verschärfenden Lage in Syrien. Er sieht die meisten Handlungsoptionen der internationalen Gemeinschaft weiterhin bei der Arabischen Liga, die besonders mit Reiseverboten und Konteneinfrierungen aktiv werden sollte.

Ein internationales Eingreifen hat aus Schlumbergers Sicht äußerst geringe Chancen. Um eine strengere UN-Resolution doch noch möglich zu machen, sollte versucht werden weiter auf China und Russland einzuwirken, so Schlumberger.

Hier gelangen Sie zu dem Artikel der Deutschen Welle, der die Expertenmeinungen verschiedener Fachleute zusammenträgt.



14.11.2011

Israel droht mit Militärschlag: Prof. Schlumberger im Gespräch mit "DIE NEUE 107.7"

Im Interview mit "DIE NEUE 107.7" bezweifelt Prof. Schlumberger die Ernsthaftigkeit der Drohungen eines Militärschlags von Seiten Israels gegen den Iran. Vielmehr vermutet er, dass Israel dadurch das iranische Atomprogramm zurück auf die Agenda des öffentlichen Diskurses bringen und zugleich von imageschädigenden Projekten wie dem Siedlungsbau ablenken will. Auch einen möglichen Krieg zwischen den USA und Iran hält er für unrealistisch, da dieser die Kapazitäten der USA überreizen und zu globalen Komplikationen führen würde. Sanktionsmaßnahmen gegen das Atomprogramm haben nach Schlumbergers Ansicht nur eine aufschiebende Wirkung und lassen außer Acht, dass die Technik und das KnowHow für das Atomprogramm dem Iran auch aus dem Ausland, von Seiten Chinas und Russlands zur Verfügung stehen würde.

Mitschnitt 1

Mitschnitt 2

Mitschnitt 3


24.10.2011

Libyen nach der Ära Gaddafi: Torsten Matzke im Gespräch mit "DIE NEUE 107.7"

Im Interview mit "DIE NEUE 107.7" machte Torsten Matzke deutlich, dass mit dem Tod Gaddafis und dem Ende des Bürgerkriegs nicht alle Probleme gelöst sind. Streitigkeiten innerhalb des Übergangsrates und Machtkämpfe zwischen den verschiedenen Rebellengruppen haben das Potenzial, neue Konflikte hervorzurufen.


13.10.2011

Prof. Schlumberger zu Gast bei der Hessischen Stiftung Friedens- und Konfliktforschung

Die Nassauische Neue Presse berichtete in ihrem Artikel vom 13. Oktober 2011 über die Konferenz der Hessischen Stiftung Friedens- und Konfliktforschung zum Thema "Förderung von Demokratie", an der Prof. Schlumberger teilnahm. Er betonte in seinen Beiträgen, dass ein langfristiges, kohärentes Engagement in der Region nötig sei, um den Skeptizissmus gegenüber dem Westen zu überwinden und Glaubwürdigkeit wieder herzustellen.

Folgender Link führt zu dem Artikel auf der Homepage der Nassauischen Neuen Presse.


13.10.2011

Prof. Schlumberger zur Rolle des Militärs im ägyptischen Übergangsprozess

Auf DW-WORLD.DE, der Internetpräsenz der Deutschen Welle, setzt sich Prof. Schlumberger kritisch mit der Rolle des ägyptischen Militärs im Übergangsprozess des Landes auseinander. Darin hält er es für unwahrscheinlich, "dass innerhalb der nächsten sechs Monate oder innerhalb des nächsten Jahres das Militär zurücktritt".

Stattdessen werde das Militär versuchen, an der Macht zu bleiben und die umfangreichen Privilegien zu bewahren. Um dies zu erreichen, setze das Militär darauf, Stärke zu zeigen und sich als Beschützer vor Chaos zu präsentieren.

Folgender Link führt zu dem Artikel auf DW-WORLD.DE.


01.10.2011

Prof. Schlumberger als Studiogast bei der Vormittags-Sendung „Im Gespräch“ von Deutschlandradio Kultur

Das zweistündige Radio-Feuilleton „Im Gespräch“ hatte zu seiner Sendung am 1.10.2011 Prof. Schlumberger als Studiogast geladen, um in unterschiedlichen Gesprächsrunden das Tagesthema „Nach dem arabischen Frühling: Wie weiter mit der Demokratisierung im Nahen Osten und Nordafrika?“ zu behandeln. Die Sendung stellt eines der beliebtesten Formate des Deutschlandradio dar, da neben klassischen Interview-Fragen des Moderators Dieter Kassel in der werbefreien Sendung auch Hörer mit den geladenen Experten ins Gespräch kommen können, wovon die Hörer reichlich Gebrauch machten. Neben Professor Schlumberger war Roland Meinardus (Friedrich-Naumann-Stiftung) der Sendung aus Kairo zugeschaltet.

Weitere Informaitionen zur Sendung erhalten Sie auf der Seite von Deutschlandradio Kultur. Die Aufzeichung ist in zwei Teile geteilt, die Sie hier finden: Teil 1 und Teil 2.


30.08.2011

Prof. Schlumberger im Deutschlandradio Kultur

Im Gespräch mit Katrin Heise von Deutschlandradio Kultur diskutiert Prof. Schlumberger das Verhältnis von Ressourcenreichtum und politischer Ordnung. Dabei postuliert er einen positiven Effekt der reichen Ölvorkommen auf die zukünftige Entwicklung des Landes, solange die Ölgelder transparent und entwicklungsorientiert eingesetzt würden.

Folgender Link führt zu dem Artikel auf Deutschlandradio Kultur.


26.07.2011

Schwäbisches Tagblatt: Auftakt der Tübinger Sommeruniversität mit Vorlesung von Prof. Schlumberger

Prof. Dr. Oliver Schlumberger hielt zum Auftakt der Tübinger Sommeruniversität eine Vorlesung zu den Umbrüchen im Nahen Osten und Nordafrika. Nach einigen einführenden Worten zu den Charakteristika der Region - nach Indizes die "weltweit dauerhaft am unfreisten regierte" - ging Schlumberger auf die ökonomischen, politischen und gesellschaftlichen Ursachen der der Proteste ein. Dabei betonte er, dass die unbefriedigende wirtschaftliche und soziale Entwicklung von der Politik in den Ländern der Region behindert wurde.

Schlumberger geht davon aus, dass die Länder in nächster Zeit sehr unterschiedliche und nicht unbedingt positive Entwicklungen nehmen werden. Während es in Tunesien und Ägypten zumindest eine Chance auf Demokratisierung gibt und in Marokko und Jordanien von den Königshäusern mehr Pluralismus zugelassen wird, entstehen in Libyen, Syrien, Bahrein und Jemen neue Krisenherde der Region. Abschließend plädierte Schlumberger für eine Neuausrichtung europäischer Politik gegenüber der Region, da der Erhalt von Stabilität über eine Stützung arabischer Diktatoren zu Lasten der Bevölkerung offensichtlich gescheitert sei.

Einen Bericht des Schwäbischen Tagblatts zu dieser Vorlesung finden Sie hier.


15.07.2011

Einschätzungen von Prof. Schlumberger zur Lage in Syrien im Mittagsecho des WDR 5

In seiner Analyse der Lage in Syrien merkte Prof. Oliver Schlumberger an, dass es relativ schwierig sei, die derzeitige Stabilität des syrischen Regimes genau einzuschätzen, da Informationen aus den inneren Zirkeln nicht zugänglich sind. Gleichzeitig deuteten äußere Anzeichen darauf hin, dass es im Regime bisher noch nicht allzu viele Risse gebe.

Die weiteren Entwicklungen in Syrien werden daher zu einem großen Teil davon abhängen, wie lang der Atem der Opposition ist. Zum anderen werden die weiteren Ereignisse in Ägypten, insbesondere die Frage, wie viel Macht beim Militär verbleibt, entscheidenden Einfluss auf die syrische Situation und die Region insgesamt haben.

Den Ausschnitt der Radiosendung finden sie <link fileadmin uni_tuebingen fakultaeten sozialverhalten institut_fuer_politikwissenschaft bilder schlumberger media wdr5_syrien_2011_07_15.mp3 download herunterladen der datei>hier.


13.07.2011

Prof. Schlumberger zu den Debatten um neue Beamte in Baden-Württembergischen Ministerien

In der Landesschau wurde die aktuelle Debatte um neue Beamte in den Ministerien der neuen Landesregierung beleuchtet. Während einerseits neue Stellen aus Expertensicht sinnvoll und notwendig sind, gibt Prof. Schlumberger andererseits zu bedenken, dass der Aufgabenbereich von Pressesprechern, für die nun W3-Stellen vorgesehen sind, nicht dem Verantwortungsprofil anderer W3-Positionen entspreche.

Hier gelangen Sie zu einem Mitschnitt der Sendung.


11.07.2011

Professor Schlumberger in der "Süddeutschen" zum Export von Panzern nach Saudi-Arabien

In seinem Gastbeitrag in der Süddeutschen Zeitung zum umstrittenen Export deutscher Panzer nach Saudi-Arabien sieht Schlumberger es als irrelevant an, ob die Debatte über den Verkauf öffentlich oder nicht öffentlich geführt wird. Was in der Zielregion zählt, ist, "dass aus Deutschland offensichtliche und militärische Unterstützung für die in den arabischen Gesellschaften so verhassten gerontokratischen und autoritären Herrscher kommt."

Die Frage sei, ob man diese Art der Sichtbarkeit wolle, wie sie sich auf deutsche Glaubwürdigkeit in anderen Feldern der Außenpolitik auswirke, auf entwicklungs- und friedenspolitische Zielsetzungen? Wie glaubwürdig könne in diesem Kontext deutsche Demokratieförderung sein?

Den Artikel finden Sie hier.


17.06.2011

"Keine U.N.-Resolution zu Syrien zu erwarten" - Radiointerview mit Torsten Matzke zur Reaktion des Westens auf die Situation in Syrien

Gegenüber dem Stuttgarter Sender 107,7 erklärte Torsten Matzke das Verhalten der westlichen Staaten in Bezug auf die Proteste und deren Repression in Syrien.

Eine U.N.-Resolution zu Syrien ähnlich der letzten Resolution zu Libyen sei, so Matzke, unwahrscheinlich. Im Fall einer Abstimmung würden Russland und China ihr Veto einlegen. Sie wollten nicht, dass die NATO auch in Syrien interveniert. Außerdem soll vermieden werden, dass ein Automatismus entsteht, der im Fall von Menschenrechtsverletzungen eine westliche Intervention vorsieht, denn Russland und China wären bei möglichen Protesten gegen die eigenen autoritären Regime in einer ähnlichen Situation wie derzeit Syriens Herrscher.

Hier finden Sie einen Mitschnitt des Interviews.


16.06.2011

"Wissenschaft und Demokratie im neuen Ägypten" - Prof. Schlumberger im Deutschlandfunk-Interview

Der Deutschlandfunk nahm die hochrangige Konferenz "The Role of Science and Technology in the Democratic Reform Process in Egypt", die Ende Mai unter der Schirmherrschaft des ägyptischen Premierministers und auf Einladung des deutschen Bundesministeriums für Bildung und Forschung, des ägyptischen Ministeriums für höhere Bildung und des DAADs stattfand (siehe Rubrik Aktivitäten), zum Anlass, ein Feature zur "Wissenschaft und Demokratie im neuen Ägypten" zu produzieren. Dabei war auch Prof. Schlumbergers Expertise gefragt.

Er betonte die Notwendigkeit empirischen Forschung zu fördern, da sie nun in der Lage sei, Daten von historischer Relevanz zur Befindlichkeit und den Einstellungen der ägyptischen Gesellschaft hervorzubringen. In den vergangenen Jahrzehnten war derartige Forschung aus politischen Gründen nicht gestattet, so dass heutige Erhebung solcher Daten von besonderem zukünftigem Wert wären.

Wieviel Freiraum für kritisches Denken und freie Forschung im neuen Ägypten tatsächlich entstehen wird, hängt für Prof. Schlumberger maßgeblich vom Ausgang der nächsten Wahlen und der Frage ab, "ob sich das Militär aus der Macht herausverhandeln" lasse.

Das Feature finden Sie hier.


06.06.2011

Prof. Schlumberger fordert im "Tagesspiegel", "Kapazitäten der ägyptischen Sozialforschung von innen freizusetzen"

In einem Artikel, der sowohl in der Berliner Zeitung "Der Tagesspiegel", als auch auf der Onlinepräsenz der Wochenzeitung "Die Zeit" erschien, plädiert Prof. Schlumberger dafür, die ägyptische Sozialforschung vorrangig von innen heraus zu stärken, indem bereits vorhanden Kapazitäten stärker genutzt werden. Außerdem müssten sich deutsche und ägyptische Geistes- und Sozialwissenschaftler nach 200 Jahren externer Einmischung in der Region auf Augenhöhe treffen.

Der Artikel mit dem Titel "Der Traum von der freien Universität" befasst sich einerseits mit studentischen Bemühungen zur Reformierung der Universität Kairo. Andererseits nimmt er Bezug auf eine Konferenz des deutschen Bundesministerium für Bildung und Forschung, des ägyptischen Ministeriums für höhere Bildung und des DAADs. Die Konferenz mit dem Titel "The Role of Science and Technology in the Democratic Reform Process in Egypt" behandelte die Frage, wie die Sozialwissenschaften zur demokratischen Transition des Landes beitragen können und was diese benötigen, um ihrer zugedachten Rolle gerecht zu werden. Sie fand unter Beteiligung von Prof. Schlumberger statt (siehe Artikel vom 30.05. in der Rubrik "Aktivitäten").

Hier finden den Artikel des "Tagesspiegels" und der "Zeit".


02.05.2011

"Organisationskapazitäten islamistischer Terrornetzwerke durch den Tod von Osama Bin Laden kaum beeinträchtigt" - Eine Einschätzung von Prof. Schlumberger im SWR4

Nach der Tötung von Osama Bin Laden, Chef des islamistischen Terrornetzwerks al-Qaida, durch Spezialeinheiten des amerikanischen Militärs, sieht Prof. Schlumberger die Durschlagskraft islamistischer Terrorzellen kaum beeinträchtigt.

Osama Bin Laden sei vielmehr Symbolfigur als organisatorischer Strippenzieher gewesen, weshalb sich die tatsächliche Wirkung für den islamistischen Terrorismus in Grenzen halte, so Prof. Schlumberger bei seiner Einschätzung für den SWR4.

Das gesamte Radiointerview finden Sie <link fileadmin uni_tuebingen fakultaeten sozialverhalten institut_fuer_politikwissenschaft bilder schlumberger media swr_4_02.05.11_zu_osama_bin_laden.mp3 download herunterladen der datei>hier.


25.4.2011

Prof. Schlumbergers Sammelband "Debating Arab Authoritarianism" an zweiter Stelle der empfohlenen Leseliste der New York Times zu den Unruhen in der arabischen Welt

Die New York Times publizierte jüngst eine Leseliste zum besseren Verständnis der aktuellen Umbrüche in der arabischen Welt.

Prof. Schlumbergers im Jahr 2007 erschienener Sammelband "Debating Arab Authoritarianism - Dynamics and Durability in Nondemocratic Regimes" wurde dabei an zweiter Stelle von Experten des Washington Institute for Near East Policy empfohlen.

Hier gehts zur Leseliste.

 


07.04.2011

"Im Moment keine diplomatische Lösung in Sicht" - Radiointerview mit Torsten Matzke zum Libyen-Konflikt auf 107,7

Muammar al-Gaddafi hält weiterhin an seinem Herrschaftsanspruch fest. Torsten Matzke sieht aus diesem Grund in einem Interview für den Stuttgarter Radiosender 107,7 derzeit keine diplomatische Lösung für den aktuellen Konflikt. Die Mindestforderung der Opposition sei der Rücktritt Muammar al-Gaddafis. Allerdings gebe es Spekulationen über mögliche Ambitionen von Gaddafis Sohn, Saif al-Islam, sich als Nachfolger zu positionieren.

Im Hinblick auf die diplomatischen Beziehungen Libyens zum Westen rät Matzke den EU-Staaten, dem Beispiel Frankreichs und Italiens zu folgen und den oppositionellen Übergangsrat als legitime Vertretung Libyens anzuerkennen.

Verschiedene Ausschnitte aus dem Interview finden Sie hier und hier.


31.03.2011

„Nahost-Experten, echte und andere“ - Prof. Schlumberger in der FAZ

Prof. Schlumberger antwortet in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung auf den Vorwurf, er und die Politikwissenschaft im Allgemeinen hätten die politische Lage im Nahen Osten falsch analysiert (FAZ 23.03.2011). Er geht auf die geäußerte Kritik ein und stellt mehrere Missverständnisse richtig.

Sie finden den Artikel hier.


28.03.2011

"Germany's Libya Dilemma" auf Stimme Russlands

In einem Artikel, der auf der Online-Präsenz des russischen Rundfunk-Auslanddienstes "Stimme Russlands" erscheint, kommentiert Prof. Schlumberger Deutschlands Haltung zur Intervention des internationalen Bündnis in Libyen.

Ein halbstündiges Radio-Interview zum gleichen Thema ist derzeit leider nicht in deutscher Sprache verfügbar.

Hier geht es zum Artikel.


25.03.2011

dpa-Kindernachrichten: "Was ist die arabische Welt?"

Im Gespräch mit den dpa-Kindernachrichten erklärt Prof. Schlumberger, welche Gebiete der arabischen Welt zugerechnet werden.

Sie finden den Artikel hier.


21.03.2011

Prof. Schlumberger auf hr2 kultur zur Arabischen Liga

In einem Interview mit dem Hessischen Rundfunk analysiert Prof. Schlumberger die Rolle der Arabischen Liga im Libyenkonflikt. Deren widersprüchliche Aussagen zur militärischen Intervention in Libyen sieht er in den sehr unterschiedlichen Ausgangspositionen und Interessen der Mitgliedsstaaten begründet. Trotz dieser Probleme beschreibt er die Liga als den derzeit wichtigsten Ansprechpartner des Westens in der Region.


Sie finden das Interview hier.


10.03.2011

"Militärischer Eingriff in Libyen ist alternativlos" - Prof. Schlumberger im ARD-Nachtmagazin

Im Nachtmagazin der ARD vom 10. März 2011 plädiert Prof. Schlumberger angesichts der aktuell gegebenen Umstände für eine militärische Intervention in Libyen. Diese sei auch deshalb alternativlos, weil nicht absehbar sei, dass Muammar al-Gaddafi gedenke, auch nur Teile seiner Macht abzugeben.

Sie finden den Beitrag hier (Hohe Qualität, evtl. Plugins erforderlich) und hier (maximale Kompatibilität).


07.03.2011

"The Tyrant Tax" - Ein Artikel von James Surowiecki in The New Yorker

In seinem Artikel "The Tyrant Tax" verweist der Autor James Surowiecki auf Prof. Schlumbergers Konzept des "patrimonial capitalism" um zu erklären, warum die ökonomische Performanz arabischer Staaten unter den eigentlichen Möglichkeiten bleibt.

Patrimonial Capitalism beschreibt ein wirtschaftliches Mischsystem aus Patrimonialismus und Kapitalismus, das durch starke politische Machtstrukturen verregelt ist. Das System, das kapitalistisch jedoch nicht marktwirtschaftlich ist, entstand infolge von ökonomischen Reformbemühungen, deren Anliegen es auch war, die Macht der autoritären Herrscher zu sichern.

Hier geht es zum Artikel.


25.02.2011

Maria Josua kommentiert die Lage in Libyen im SWR4

Die derzeitig ausgeübte Gewalt geht laut Maria Josua allein vom libyschen Regime aus. Sollte letzteres zusammen mit Muammar al-Gaddafis fallen, sei jedoch nicht von einer Art Stunde Null auszugehen, da Libyens Stämme in der Lage seien, auf lokaler Ebene für Stabilität zu sorgen.

Das gesamte Radiointerview finden Sie hier.


19.02.2011

Bringt der arabische Frühling Demokratie? - Prof. Schlumbergers Antwort in der Sonntaz

Obwohl die arabischen Dynamiken ein "Fenster der Freiheit" öffneten, sei es für die Ägypter und Tunesier noch ein weiter Weg zur Demokratie.

Dafür seien vor allem das Beharrungsvermögen alter Regimekräfte und die zögerliche Nahostpolitik des Westens verantwortlich.

Hier geht es zum Artikel.



14.02.2011

"Powerful military makes regime change unlikely" - Prof. Schlumberger auf "DW-World" zur Rolle des Militärs in Algerien

Für die Deutsche Welle beurteilt Prof. Schlumberger die Stabilität des algerischen Regimes und kommentiert die Rolle des Militärs.

Hier geht es zum Artikel.



08.02.2011

"Nicht mit Euch - Westliche Außenpolitik in Nahost" - Ein Kommentar von Prof. Schlumberger in "The European" und auf N 24

Prof. Schlumberger legt in einem Kommentar vom 08. Februar in "The European" dar, wie der Westen durch seine Außenpolitik im Nahen Osten seine Glaubwürdigkeit verliert.

Halbherzige Sympathien des Westens für das artikulierte Eigeninteresse arabischer Bevölkerung in der Region aus Sorge vor dem Erstarken des fundamentalistischen Islamismus zeuge von einem falschen Stabilitätsverständnis, das schnellst möglich aufgegeben werde müsse. Schließlich entziehe der Westen universellen Werten den Nährboden in einer Region, die danach dürste.

Hier geht es zum Kommentar.


05.02.2011

Drei Zukunftsszenarien für Ägypten: Prof. Pawelka in der Schwäbischen Zeitung

Im Gespräch mit der Schwäbischen Zeitung warnt Prof. Pawelka vor verfrühter Euphorie angesichts der Proteste in Ägypten. Er warnt vor einer Mobilisierung der armen Bevölkerungsschichten zugunsten autoritärer Kräfte und analysiert die Voraussetzungen für dauerhafte Demokratie.

Sie finden den gesamten Artikel hier.


04.02.2011

"Suez-Kanal - Das Nadelöhr der Weltwirtschaft"

In einem Artikel, der am 04. Februar 2011 auf "Zeit Online" erschien, beurteilt Prof. Schlumberger die wirtschaftliche Relevanz des Suez-Kanals für die ägyptische Volkswirtschaft.

Hier geht es zum Artikel.


04.02.2011

SWR 4 Blickpunkt: "Arabische Revolution - Bedrohung oder Chance?"

Prof. Schlumberger fordert die EU und die USA auf, die aktuellen Reformbewegung in der arabischen Welt stärker zu unterstützen. Ein demokratischer Wandel in der Region werde dem Westen zum Vorteil gereichen. Europäische und amerikanische Poltiker sollten davon Abstand nehmen, die Religion als maßgebliche Motivation für die Freiheitsbewegungen zu interpretieren, sondern das derzeitige Aufbegehren genauso betrachten wie dies bei anderen demokratischen Revolution auf der Welt bislang auch praktiziert wurde.

Einen Mitschnitt des Blickpunkts finden Sie <link fileadmin uni_tuebingen fakultaeten sozialverhalten institut_fuer_politikwissenschaft bilder schlumberger media swr4_blickpunkt_04.02.2011.mp3 download herunterladen der datei>hier.


03.02.2011

"Hart aber fair" - Faktencheck

Prof. Schlumbergers Expertise war gefragt, um Aussagen und Stellungnahmen aus der ARD-Talkshow "Hart aber fair" zu den Umbrüchen in Ägypten auf ihre Richtigkeit zu prüfen.

In der Sendung "Freiheit oder Gottesstaat? Wie gefährlich ist die Revolution am Nil?", die am 02. Februar ausgestrahlt wurde, traten unter anderem Michel Friedman (Publizist), Cilja Harders (Professorin für Politik des Vorderen Orients) und Aiman Mazyek (Vorsitzender des Zentralrats der Muslime) auf.

Hier gehts zum Faktencheck.


03.02.2011

"Das Regime provoziert gezielt" - Radiointerview mit Prof. Schlumberger im RadioTon

Die Auseinandersetzungen zwischen Gegnern und Anhängern Präsident Mubaraks am 02. Februar 2011 in Kairo seien Folge einer gezielten Provokation des Regimes, so Prof. Schlumberger.

Zum wiederholten Mal kritisiert er die bisherige Politik der EU, die Stabilität der Region durch die Unterstützung autoritärer Regime zu erhalten. So würden die bisherigen Reaktionen der EU, der USA und auch Deutschlands in Ägypten als beschämend wahrgenommen.

Weiterhin würde ein Pakt zwischen der alten Elite und der Opposition die Wahrscheinlichkeit für einen friedlichen Machtwechsel erhöhen.

Hier finden Sie das gesamte Radiointerview.


03.02.2011

"Konzeptionelle Überlegungen für eine Neuausrichtung der Nahost-Politik sind gefragt" - Radiointerview mit Prof. Schlumberger auf 107,7

Hier finden Sie die Mitschnitte der Nachrichten (6 Uhr; 7 Uhr; 8 Uhr).


01.02.2011

"Der aktuell ablaufender Umsturz wird Signalwirkung für die ganze Region haben" - Prof. Schlumberger gibt Interview im Hit-Radio Antenne 1

Prof. Schlumberger kommentiert wiederholt die sich überschlagenden Ereignisse in Ägypten. Er erwartet Auswirkungen für die ganze Region - ausgenommen seien lediglich die ölreichen Golfmonarchien.

Außerdem sei von tiefgreifenden Diskussionen über eine Neuausrichtung der Nahostpolitik auszugehen.

In Ägypten selbst sollten religöse Kräfte aufgrund ihrer gesellschaftlichen Relevanz in jede Art von Übergangsregierung inkorporiert werden.

Hier finden Sie das gesamte Radiointerview.


31.01.2011

Prof. Schlumberger im Schwäbischen Tagblatt zur Lage in Ägypten

Prof. Schlumberger analysiert im Gespräch mit dem Schwäbischen Tagblatt die Ursachen der Proteste in Ägypten und warnt vor zu großen Hoffnungen.

Sie finden den Zeitungsartikel hier.


30.01.2011

Prof. Schlumberger kommentiert die Lage in Ägypten im SWR4

Die aktuelle Sicherheitslage in Ägypten sei derzeit prekär. Eine gegebenfalls einzusetzende Regierung der nationalen Einheit müsse nach Prof. Schlumberger alle relevanten sozialen Kräfte des Landes enthalten, um ihrer Aufgabe der Wiederherstellung von Ruhe und Ordnung gerecht werden zu können.

Weiterhin mahnt er die internationale Gemeinschaft an, den Transitionsprozess massiv zu unterstützen, falls das Regime Mubaraks tatsächlich gestürzt werden sollte.

Das gesamte Radiointerview finden Sie hier.


08.10.2010

German Turkish Roundtable on International Affairs (GTRT) zum Thema: "Prospects for the roles of Germany and Turkey in the Middle East"

Auf Einladung des Istanbul Policy Center (IPC) an der renommierten Sabanci University, der Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP) und der Robert Bosch Stiftung nahm Prof. Schlumberger am ersten German Turkish Roundtable teil, der am 7. und 8. Oktober in Istanbul stattfand. Politische Entscheidungsträger, Journalisten und Wissenschaftler kamen zusammen, um über die Rolle der Türkei und Deutschlands im Nahen Osten zu diskutieren. Besonderes Augenmerk lag dabei auf neueren Entwicklungen in der türkischen Außenpolitik, die von einigen internationalen Akteuren, darunter auch Deutschland, sehr skeptisch gesehen werden. In Diskussionen zwischen Akademikern, Vertretern der Außenministerien beider Länder, des Bundeskanzleramtes und des türkischen Premierministers betonten Prof. Schlumberger und andere Wissenschaftler die Notwendigkeit, die türkischen Ansprüche und den Wunsch des Landes, seine Rolle im regionalen Kontext neu zu definieren, ernst zu nehmen. Dies gelte insbesondere vor dem Hintergrund, dass sich die EU derzeit nicht bereit oder in der Lage sehe, der Türke eine realistische Aufnahmeperspektive zu bieten.

Prof. Schlumberger verwies darauf, dass die Veränderungen in der türkischen Außenpolitik weder gefährlich noch spektakulär oder sonderbar seien. Der Dialog zwischen den Ländern solle ohne Bevormundung von deutscher Seite fortgesetzt werden. Auch sei die Türkei ein selbstbewusster und wirtschaftlich starker Partner. Nicht zuletzt darum sei die Integration der Türkei in die EU eher eine Chance für die Union selbst als für die Türkei – eine Tatsache, die deutsche Politiker in Sorge um ihre Umfragewerte kaum anerkennen. Es wäre im besten Interesse der EU, auf eine weitere Integration hinzuarbeiten und der türkischen Regierung und Bevölkerung einen klaren Zeitplan für einen vollwertigen EU-Beitritt – wenn das Land dies wünscht - vorzulegen.

Der zweite German Turkish Roundtable wird im Jahr 2011 in Berlin stattfinden.

Das Veranstaltungsprogramm finden Sie hier.

Einen Zeitungsartikel der Berliner Zeitung zur Tagung finden sie hier.


27.4.2010

Prof. Schlumberger beim WDR 5 in der Sendung "Politikum" zum Thema: "A new beginning? - Warum Obamas Strategie gegenüber den muslimischen Ländern scheitern wird"

"Ich bin hier nach Kairo gekommen, um einen Neuanfang zwischen den Vereinigten Staaten und Muslimen in aller Welt zu versuchen, gegründet auf gemeinsame Interessen und gegenseitigen Respekt". Das waren die Worte Barack Obamas vor weniger als einem Jahr. Seiner viel beachteten Rede von damals, folgen nun Taten: Er hat Unternehmer aus mehr als 60 muslimischen Ländern zu einem Treffen nach Washington eingeladen. Aber ein Neuanfang ist das nicht, meint Oliver Schlumberger, Professor am Institut für Politikwissenschaft in Tübingen und Leiter des Arbeitsbereichs Vorderer Orient und Vergleichende Politikwissenschaft. Es sei eher eine Fortsetzung der alten Politik.

 

Das gesamte Interview finden Sie <link fileadmin uni_tuebingen fakultaeten sozialverhalten institut_fuer_politikwissenschaft bilder schlumberger media wdr5_interview.mp3 herunterladen der datei>hier.

 

 

 


21.08.2009

Zeitungsartikel zum Dienstantritt von Prof. Schlumberger

Das Tagblatt brachte am 21.08.2009 einen Artikel über die Vorhaben, die Oliver Schlumberger mit der Professur verbindet.

Unter anderem soll am neu gegründeten Asien-Institut ein interdisziplinärer regionalwissenschaftlicher Master-Studiengang „Politik und Gesellschaft im Mittleren Osten“ eingerichtet werden, innerhalb des vom DAAD geförderten deutsch-arabischen Hochschul-Dialogs soll ein politikwissenschaftliches Netzwerk geknüpft werden.

Hier geht es zum Artikel.