Personal und Innere Dienste

Coronavirus: Vorgehen bei (Dienst-)Reisen

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Dienstreisen und Exkursionen

Dienstreisen

Dienstreisen dürfen nur aus einem zwingenden dienstlichen Grund durchgeführt werden. Alternativ sind Telefon- und Videokonferenzen zu nutzen. Die Universität Tübingen genehmigt grundsätzlich keine Dienstreisen in Länder und Regionen, die vom Auswärtigen Amt, BMG und BMI gemäß der Darstellung des Robert Koch-Instituts als Virusvariantengebiete oder Hochinzidenzgebiete im Hinblick auf COVID-19 eingestuft werden.

Beachten Sie bitte, dass nicht nur Dienstreisen ins Ausland der vorherigen Zustimmung des Rektorats bedürfen, sondern auch die Durchführung von Tagungen in externen Gästehäusern, Hotels und Ähnlichem. Da die weitere Entwicklung der Pandemie derzeit nicht abzuschätzen ist, können Dienstreisen für das Sommersemester und die Zeit danach noch nicht genehmigt werden. Sollten Sie dennoch gezwungen sein, jetzt bereits Reisen und Unterkunft zu buchen, beachten Sie bitte Folgendes:

  • Reisen und Unterkünfte sind so zu buchen, dass ggf. eine kostenfreie Stornierung möglich ist. Eventuelle anfallende Kosten müssen privat getragen werden.
  • Reichen Sie Reiseanträge mit mindestens vier Wochen Vorlauf ein. Eine kurzfristige Bearbeitung durch das Rektorat ist künftig nicht mehr möglich. 
  • Überprüfen Sie, ob an Ihrem Reiseort eine ausreichende medizinische Betreuung gewährleistet ist.

Alle Auslandsdienstreisen (Beschluss des Rektorats vom 16.02.2021) werden ab sofort zweistufig geprüft: Das Anliegen ist zunächst an den Krisenstab (erreichbar unter: planungsstab.infektionsschutzspam prevention@zv.uni-tuebingen.de) heranzutragen, mit Ausführungen, warum das Anliegen unaufschiebbar und nicht digital durchführbar ist. Bei positiver Bewertung des Anliegens ist in einem zweiten Schritt ein spezifisches Hygienekonzept mit Risikoanalyse  (unter Beratung durch den Betriebsärztlichen Dienst und die Arbeitssicherheit) zu erstellen, um danach eine endgültige Genehmigung durch das Rektorat erhalten zu können.

Beschluss des Rektorats vom 09.06.2021: Die ergänzende Genehmigung von gewöhnlichen Dienstreisen (der Beschluss gilt nicht für Gruppendienstreisen von mehr als fünf Personen, etwa für Exkursionen, Retreats u.ä.) unter Corona-Bedingungen für vorgesehene Reisen in Deutschland und das Ausland, soweit es sich um Staaten handelt, die vom Robert Koch-Institut nicht als Risikogebiete oder als „einfache Risikogebiete“ geführt werden, werden auf die Vorgesetzten delegiert. Im Rahmen der Prüfung durch den/die Vorgesetzte ist jeweils zu klären, ob die geltend gemachte Dringlichkeit der Reise anerkannt wird. Soweit dies der Fall ist, ist die jeweilige ergänzende Genehmigung unter Corona-Bedingungen bei solchen ergänzenden Zustimmungen mit der unbedingten Auflage zu verbinden, die Vorgaben des Hygienekonzepts der Universität (insbesondere Abschnitt G.) einzuhalten. Das Merkmal „kein Risikogebiet“ oder „einfaches Risikogebiet“ muss bei der Genehmigung und kurz vor Antritt der Reise vorliegen; sollte sich vor Reiseantritt die Einstufung des Reiselandes verschlechtern, so haben der/die Vorgesetzte zu prüfen, ob die erteilte Reisegenehmigung widerrufen wird; Zweifelsfälle legt der/die Vorgesetzte dem Rektorat vor. Die jeweiligen Entscheidungsgründe des/der Vorgesetzten, die die Erforderlichkeit der Dienstreise in inhaltlicher und zeitlicher Hinsicht bejahen, müssen schriftlich skizziert und von den jeweiligen Vorgesetzten bis zur wohlbehaltenen Rückkehr des/der Dienstreisenden für etwaige Nachfragen aufbewahrt werden.

Exkursionen

Exkursionen sind Stand 02.11.2020 bis auf Weiteres nicht mehr zulässig bzw. bedürfen der Genehmigung durch das Rektorat.

Weitere Informationen

Webseite des Auswärtigen Amts:
https://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/covid-19/2296762 
Webseite der Bundesregierung:
https://www.bundesregierung.de/breg-de/themen/coronavirus/corona-regelungen-1735032   
Webseite des Europäischen Zentrums für Seuchenkontrolle: 
https://www.ecdc.europa.eu/en/cases-2019-ncov-eueea 
Webseite des Robert-Koch-Instituts:
https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogebiete_neu.html
Webseite der Weltgesundheitsorganisation:
https://covid19.who.int/   
Webseite der Landesregierung mit Verordnung des Sozialministeriums zu Quarantänemaßnahmen für Ein- und Rückreisende zur Eindämmung des Virus SARS-Cov-2 (Corona-Verordnung Einreise-Quarantäne – CoronaVO EQ)
https://www.baden-wuerttemberg.de/de/service/aktuelle-infos-zu-corona/verordnung-fuer-ein-und-rueckreisende/ 

Ihre Reise wurde storniert

Rückerstattung statt Gutschein

Verschiedene Beförderungsunternehmen sind aufgrund von Covid-19-Maßnahmen gezwungen, ihre Reisen zu stornieren und bieten nun Gutscheine statt Rückerstattungen an. Auf Grundlage der Mitteilung der EU-Kommission „Auslegungsleitlinien zu den EU-Verordnungen über Passagierrechte vor dem Hintergrund der sich entwickelnden Situation im Zusammenhang mit Covid-19“ müssen Gutscheine als Erstattung nicht akzeptiert werden. Bitte bestehen Sie auf eine Rückerstattung des Gesamtbetrags. Wenn Sie einen Gutschein schon angenommen haben, sollten Sie ebenfalls rückwirkend eine Erstattung beantragen vor dem Hintergrund, dass diese Art der Erstattung nicht mit EU-Recht vereinbar ist und daher schon grundsätzlich keinen Bestand haben kann.

Die Bundesregierung will diese Regelung nun durch die EU geändert sehen und strebt eine Regelung an, die Reisende zur Akzeptanz eines Gutscheins an Stelle einer Rückzahlung  verpflichtet. Da die Möglichkeit besteht, dass diese Regelung auch rückwirkend gilt, bitten wir Sie, schnellstmöglich eine Erstattung zu verlangen.

Sofern Vorauszahlungen seitens der Universität Tübingen getätigt wurden, müssen die Rückerstattungen der Beförderungsunternehmen wieder an die Universität zurückfließen.

Nach der Rückkehr von einer Reise

Einreise oder Rückreise nach Deutschland

Bezüglich Quarantänebestimmungen gilt die Verordnung Einreise und Quarantäne des Sozialministeriums. Weitere Informationen können Sie dem FAQ des Landes für Reiserückkehrer entnehmen.

Bitte beachten Sie Folgendes: Beschäftigte, die sich in Quarantäne begeben müssen, sind nach den Vorgaben der baden-württembergischen Landesregierung verpflichtet, ihre Arbeit im Homeoffice zu erledigen, soweit das technisch und organisatorisch möglich ist. Betroffene setzen sich bitte möglichst frühzeitig mit ihren Vorgesetzten in Verbindung.   

Beratung durch das Gesundheitsamt

Rückkehrende aus dem Ausland können sich im Hinblick auf medizinische Fragen vom Gesundheitsamt Tübingen beraten lassen. https://www.kreis-tuebingen.de/corona.html 

Bei Symptomen Kontakt zum Hausarzt / zur Hausärztin aufnehmen

Falls sich typische Erkältungs- oder Grippesymptome einstellen, sollten sich Rückkehrende aus dem Ausland zunächst nach telefonischer Voranmeldung und mit Hinweis auf die zurückliegende Reise mit ihrem Hausarzt bzw. ihrer Hausärztin oder dem kassenärztlichen Bereitschaftsdienst ( Telefon 116117) beraten. 

Beratung durch den Betriebsärztlichen Dienst

Der Betriebsärztliche Dienst steht Ihnen zudem beratend zur Verfügung,   +49 7071 29-87092, täglich 8.30-13.30 Uhr.

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