Uni-Tübingen

Coronavirus: Medizinische Informationen

Wie kann ich mich schützen?

Achten Sie im Alltag auf eine gute Händehygiene und Husten- und Nies-Etikette. Vermeiden Sie unnötige Berührungen (z. B. Händeschütteln oder Umarmungen), wenn Sie andere Menschen begrüßen oder verabschieden und halten Sie zu anderen Menschen einen Sicherheitsabstand von mindestens zwei Metern ein (Hygienetipps: https://www.infektionsschutz.de/fileadmin/infektionsschutz.de/Downloads/200309_BZgA_Atemwegsinfektion-Hygiene_schuetzt_3x_01_DE.pdf ). Diese Maßnahmen sind auch in Anbetracht einer Grippewelle überall und jederzeit angeraten.

Helfen Sie mit. In der Uni nur mit Maske!

Wenn Sie die Universität als Studierende oder Besucherin oder Besucher betreten, tragen Sie bitte eine Mund-Nase-Bedeckung! Helfen Sie mit, dass Beschäftigte und Studierende kein erhöhtes Infektionsrisiko haben.

Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) hat im Zusammenhang mit dem Coronavirus eine Informationsseite zur Verwendung, Funktion und Herstellung unterschiedlicher Schutzmasken erstellt – darunter finden sich auch Informationen zu selbst hergestellten Masken (sog. „Community-Masken“): https://www.bfarm.de/SharedDocs/Risikoinformationen/Medizinprodukte/DE/schutzmasken.html 

Welche Symptome treten bei einer Infektion auf?

Coronaviren verursachen meistens milde Erkältungssymptome wie Husten und Schnupfen und gegebenenfalls Fieber. Sie können aber auch schwere Infektionen der unteren Atemwege verursachen und zu Lungenentzündungen führen. Allen Personen, die typische Krankheitssymptome aufweisen, wird empfohlen, zunächst telefonischen Kontakt zum Hausarzt aufzunehmen, um das weitere Vorgehen abzusprechen. Das gilt in Tübingen aufgrund der epidemiologischen Situation generell auch dann, wenn Sie keinen nachgewiesenen Kontakt zu Rückkehrern aus Risikogebieten oder Coronavirus-Erkrankten hatten.

Kann das neuartige Coronavirus über Lebensmittel und Gegenstände übertragen werden?

Hierzu hat das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) eine FAQ-Seite errichtet: https://www.bfr.bund.de/de/kann_das_neuartige_coronavirus_ueber_lebensmittel_und_gegenstaende_uebertragen_werden_-244062.html 

Ich war im Ausland bzw. in einem besonders betroffenen Gebiet. Was muss ich jetzt beachten?

Ich hatte Kontakt zu einem Coronavirus-Erkrankten. Was muss ich jetzt tun?

Ab sofort gilt ein generelles Betretungsverbot der Universität für alle Personen, die aktuell oder innerhalb der letzten 14 Tage Kontakt zu einer infizierten Person haben oder hatten. 

  • Wenn Sie Kontakt zu Coronavirus-Erkrankten hatten (auch ohne Krankheitssymptome), melden Sie sich bitte umgehend telefonisch beim Gesundheitsamt Tübingen
  • Bei Krankheitssymptomen, wie Fieber oder Atemwegsproblemen, suchen Sie bitte umgehend ihre behandelnden Ärzte (Hausärzte) auf. 

Was sollte ich tun, wenn ich Krankheitssymptome der Atemwege mit oder ohne Fieber habe?

 Ab sofort gilt ein generelles Betretungsverbot der Universität für alle Personen, die Symptome eines Atemwegsinfekts oder erhöhte Temperatur zeigen. Darüber hinaus gilt:

  • Unnötige unmittelbare soziale Kontakte sind nach Möglichkeit zu vermeiden.
  • Beachten Sie die wichtigsten Hygienetipps! 

Kontakt zum Hausarzt aufnehmen

Beschäftigte und Studierende, die Symptome wie Fieber oder Atemwegsprobleme entwickeln, sollen zuhause bleiben und umgehend ihre behandelnden Ärzte (Hausärzte) kontaktieren. Das gilt auch, wenn Sie keinen nachgewiesenen Kontakt zu Coronavirus-Erkrankten hatten. Wichtig ist es, den Praxis-/Krankenhaus-Besuch telefonisch anzukündigen!

Medizinische Klinik

Telefonischer Kontakt   07071 29-82711 oder 29-82712, weitere Infos unter https://www.medizin.uni-tuebingen.de/de/hinweise-corona-virus 

Ich bin schwanger. Worauf muss ich achten?

Schwangere Studentinnen 

Schwangere haben nach aktuellem Kenntnisstand grundsätzlich kein höheres Risiko als die Allgemeinbevölkerung, sich mit dem neuartigen Corona-Virus zu infizieren, oder für einen schwereren Verlauf. Generell reduzieren die an der Universität aktuell (Stand 15.4.2020) umgesetzten allgemeinen Maßnahmen (digitale Lehrveranstaltungen, Betretungsverbote, Abstandsregelungen etc.) das Infektionsrisiko. Sollten im Verlauf Präsenz-Lehrveranstaltungen zugelassen werden, müssen diese dahingehend bewertet werden, ob die Teilnahme dazu führt, dass Schwangere ein gegenüber der Allgemeinbevölkerung erhöhtes Infektionsrisiko haben, das eine unverantwortbare Gefährdung darstellt.

Schwangere Mitarbeiterinnen

Hinweise für schwangere Mitarbeiterinnen

Beratungsangebote

Gesundheitsamt Tübingen: Beratung für Rückkehrende aus dem Ausland oder bei Kontakt mit Coronavirus-Erkrankten

Derzeit (29. Mai 2020) sind Einreisende oder Rückreisende aus bestimmten Staaten von der Pflicht befreit, sich für 14 Tage in Quarantäne begeben zu müssen:

  • Alle Mitgliedstaaten der Europäischen Union
  • Großbritannien
  • Island
  • Liechtenstein
  • Norwegen
  • Schweiz

Bei der Einreise oder Rückkehr aus allen anderen Staaten gilt die Pflicht, sich für 14 Tage in häusliche Quarantäne zu begeben und sich beim örtlichen Gesundheitsamt zu melden. Personen in Quarantäne sind zudem verpflichtet, Kontakte zu anderen Menschen strikt zu meiden.   

Personen, die Kontakt zu Coronavirus-Erkrankten innerhalb der letzten 14 Tage hatten oder aktuell haben, sollten sich ebenfalls beim Gesundheitsamt Tübingen beraten lassen:  

Gesundheitsamt Tübingen

Hotline:   07071/207-3600, Montag-Freitag, 8-18 Uhr 
https://www.kreis-tuebingen.de/Abteilung+33+_+Gesundheit.html

Hotline Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg

Das Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg hat eine Hotline zum neuartigen Coronavirus eingerichtet. Fragen können werktags zwischen 9 und 16 Uhr unter der Telefonnummer 0711/904-39555 gestellt werden.

Beratung bei allen Krankheitssymptomen der Atemwege mit oder ohne Fieber

  • Unnötige unmittelbare soziale Kontakte sind nach Möglichkeit zu vermeiden.
  • Beachten Sie die wichtigsten Hygienetipps! 

Kontakt zum Hausarzt aufnehmen

Beschäftigte und Studierende, die Symptome wie Fieber oder Atemwegsprobleme entwickeln, sollen zuhause bleiben und umgehend ihre behandelnden Ärzte (Hausärzte) kontaktieren. Das gilt auch, wenn Sie keinen nachgewiesenen Kontakt zu Coronavirus-Erkrankten hatten. Wichtig ist es, den Praxis-/Krankenhaus-Besuch telefonisch anzukündigen!

AU-Bescheinigung per Telefon vorerst weiterhin möglich
Ärzte können Patienten mit einer leichten Erkrankung der oberen Atemwege vorerst weiterhin per Telefon krankschreiben.Das Ausstellen einer AU nach telefonischer Anamnese ist danach für bis zu sieben Tage möglich, bei Bedarf kann diese um weitere sieben Tage verlängert werden. Die Ausnahmeregelung gilt vorerst bis 4. Mai. Über eine erneute Verlängerung soll rechtzeitig vor Auslaufen der Regelung entschieden werdenhttps://www.kbv.de/html/1150_45769.php  

Die Regelungen zu krankheitsbedingter Abwesenheit an der Universität gelten unverändert. 

Medizinische Klinik

Telefonischer Kontakt   07071 29-82711 oder 29-82712), weitere Infos unter https://www.medizin.uni-tuebingen.de/de/hinweise-corona-virus 

Beratung durch den Betriebsärztlichen Dienst

Der Betriebsärztliche Dienst steht Ihnen zudem beratend zur Verfügung, +49 7071 29-87092, täglich 8.30-13.30 Uhr.

Psychologische Beratung bei Belastungssituationen in der Corona-Krise

Für alle: Krisentelefon des Zentrums für Psychische Gesundheit (UKT)
Das Krisentelefon des Zentrums für Psychische Gesundheit (UKT) berät generell bei Sorgen und Ängsten, die durch die Corona-Krise ausgelöst werden:
 Tel. 07071 29-62500 (Mo bis Fr von 10 bis 12 Uhr; Di, Mi, Do von 14 bis 16 Uhr)

Die Gespräche sind auf eine Dauer von 20 Minuten beschränkt.

Bei akuten und lebensbedrohlichen Krisensituationen wie Suizidgefahr kontaktieren Sie bitte die Notfallambulanz der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie ( Tel. 07071 29-82311) oder wählen die Notfallnummer 112.

Für Beschäftigte der Universität: Psycho-Soziale Beratungsstelle für Beschäftigte
Bei Belastungssituationen und Konflikten in der Corona-Krise berät Sie die Psycho-Soziale Beratungsstelle für Beschäftigte. Die Beratung erfolgt bis auf Weiteres ausschließlich telefonisch. Sie erreichen die Beratungsstelle Mo bis Fr von 9:00-12:00 Uhr,  Tel. 07071-2977563. Darüber hinaus können Sie jederzeit über die Email-Adresse der Beratungsstelle Gesprächstermine vereinbaren: karla.polen-beerspam prevention@uni-tuebingen.

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