Uni-Tübingen

Coronavirus: Eingeschränkter Universitätsbetrieb

Infrastruktureinrichtungen, Betriebseinheiten und die Universitätsverwaltung arbeiten weiter

Sämtliche Infrastruktureinrichtungen, Betriebseinheiten und die Universitätsverwaltung arbeiten weiter. 

Studium: Präsenzlehre bleibt bis zum Ende des Wintersemesters 20/21 ausgesetzt

Nach der am vergangenen Montag veröffentlichten Corona-Verordnung des Landes bleibt der Präsenzbetrieb bis zum 20. Dezember 2020 ausgesetzt. Die Hochschulleitung sieht allerdings in Anbetracht des Pandemiegeschehens keine Aussicht auf baldige Lockerungen. Um allen Hochschulangehörigen Planungssicherheit zu verschaffen, hat das Rektorat am 2. Dezember daher beschlossen, die Präsenzlehre bis zum Ende des Wintersemesters auszusetzen. Lehrveranstaltungen müssen dementsprechend grundsätzlich online angeboten werden. Ausnahmen sind lediglich möglich, wenn Präsenzlehre zwingend erforderlich ist, um einen erfolgreichen und ordnungsgemäßen Studienverlauf im Wintersemester sicherzustellen. Präsenzlehre ist nur dann erlaubt, wenn Lehrinhalte nicht mithilfe elektronischer Informations- und Kommunikationssysteme vermittelt werden können. 

Typische Präsenzlehrformate sind Laborpraktika, Präparierkurse und ähnliches. Auch Prüfungen sowie die Vorbereitung von Prüfungen können weiterhin in Präsenz durchgeführt werden. Allerdings wirkt sich auf diesen Bereich die nächtliche Ausgangsbeschränkung zwischen 20.00 Uhr und 05.00 Uhr aus. Es dürfen daher keine Lehrveranstaltungen und keine Prüfungen, die eine Präsenz der Studierenden vor Ort erfordern, nach 20.00 Uhr angeboten werden. Die Universität bittet zudem alle Lehrenden, Veranstaltungen und Prüfungen so zu beenden, dass die Studierenden die Möglichkeit haben, rechtzeitig vor Beginn der Ausgangsbeschränkung ab 20.00 Uhr nach Hause zu kommen.  

Einschränkungen gibt es darüber hinaus für die praktischen Lehrveranstaltungen in den Studiengängen des Instituts für Sportwissenschaft. Alle Sportstätten und Sportanlagen bleiben bis einschließlich 10. Januar 2021 geschlossen.  

Rundmail zum Studienbetrieb im WiSe (2.12.)
Rundmail zu weiteren Einschränkungen im Studienbetrieb (16.12.)

Studium: Sommersemester 2021 vorwiegend digital geplant

Auch für das Sommersemester bittet die Universitätsleitung, vorerst überwiegend digitale Veranstaltungen zu planen. Vorausgesetzt, das Pandemiegeschehen lässt dies zu, sollen gleichzeitig Präsenzveranstaltungen möglich sein. Diese werden im Zeitraster von 90 Minuten Präsenz und 30 Minuten Pause geplant, beginnend jeweils „cum tempore“. Die Fakultäten regeln, welche Lehrveranstaltungen jeweils in Präsenz stattfinden können, Veranstaltungen in zentral verwalteten Räumen werden stets vom Dekanat genehmigt. Besonders berücksichtigt werden sollten dabei die 1., 2. und 3. Semester grundständiger Studiengänge, Angebote für Austauschstudierende sowie besondere interaktive Formate für höhere Semester. 

Zur Vermeidung größerer Ansammlungen (insbesondere auf den Verkehrswegen, z.B. im öffentlichen Nahverkehr) sollen Präsenzveranstaltungen nicht mehr als 40 Teilnehmer umfassen. Einzelne begründete Ausnahmen werden möglich sein, soweit die jeweils gültige Corona-Verordnung und die Raumkapazitäten diese zulassen. 

Insgesamt plant die Universität, maximal 20 Prozent aller Veranstaltungen in Präsenz anzubieten. Die zentral verwalteten Hörsäle werden hierfür nach einem festgelegten Verteilungsplan an die Fakultäten vergeben.

Rundmail zur Lehrplanung für das Sommersemester 2021 

Vorlesungszeit für das Sommersemester 2021 um eine Woche nach hinten verschoben

Die Vorlesungszeit im Sommersemester 2021 startet am 19. April und somit eine Woche später als in den vergangenen Jahren. Auch das Ende der Vorlesungszeit verschiebt sich um eine Woche, auf den 31. Juli 2021. Die Pfingstwoche vom 24.-28. Mai 2021 ist vorlesungsfrei.  

Bibliotheken und Archive bis zum 31. Januar 2021 geschlossen - Ausleihe und Rückgabe möglich

Bibliotheken und Archive bleiben nach den neuen Verordnungen bis zum 31. Januar grundsätzlich geschlossen. Dementsprechend stehen die Bibliotheken weiterhin nicht als Arbeitsräume zur Verfügung. Allerdings besteht nun wieder die Möglichkeit, vor Ort Medien auszuleihen und zurückzugeben. Die UB wird daher zwar die Arbeitsplätze im Ammerbau sperren, aber die Bücher aus dem Freihandbereich über den Katalog bestellbar machen. Die Umsetzung wird bereits ab dem 12. Januar erfolgen. Um Schlangen zu vermeiden, wird der Zugang über das Ampelsystem der UB gesteuert. Weitere Details finden Sie auf der Homepage der Universitätsbibliothek

Die Teilbibliotheken werden voraussichtlich im Laufe dieser Woche nachfolgen. Die jeweilige Praxis für Ausleihe und Rückgabe kann je nach Bibliothek unterschiedlich gehandhabt werden. Informieren Sie sich bitte unbedingt auf den Homepages der einzelnen Teilbibliotheken über Öffnungszeiten und die Modalitäten von Ausleihe und Rückgabe, bevor Sie eine Teilbibliothek aufsuchen.    

Die UB hat das elektronische Angebot erweitert und Informationen zu häufigen Anliegen zusammengestellt: https://uni-tuebingen.de/de/174636.

Daten der Besucherinnen und Besucher müssen in allen Bereichen mit Studienbetrieb erfasst werden

Die aktuelle Corona-Verordnung des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst schreibt vor, dass in allen Bereichen mit Studienbetrieb die Daten der Besucherinnen und Besuchern erfasst werden müssen. Dies betrifft neben Veranstaltungsräumen und Bibliotheken auch Einrichtungen wie z.B. das Studierendensekretariat, Prüfungsämter oder die Studienberatung.

Mensen geschlossen, Cafeterien haben To-Go-Angebot

Nach Angaben des Studierendenwerks bleiben vier Cafeterien auf dem Campus weiterhin geöffnet und bieten Snacks sowie Getränke zum Mitnehmen an. Die Cafeteria im Hörsaalzentrum Morgenstelle bietet zudem ein täglich wechselndes warmes Gericht. Über die Details informiert das Studierendenwerk auf seiner Homepage

Betretungsverbot für bestimmte Personengruppen

Nach der Corona-Verordnung zum Studienbetrieb dürfen ab sofort grundsätzlich nur noch Hochschulangehörige die Gebäude der Universität betreten. Das Betretungsverbot gilt nicht für Bibliotheken. Ausgenommen vom Betretungsverbot sind zudem alle Personen, die die Universität aus dringenden dienstlichen Gründen betreten müssen, beispielsweise Angehörige von Fremdfirmen.   

Zudem gilt ein Betretungsverbot für Personen:

  • die Kontakt zu einer infizierten Person innerhalb der letzten 10 Tage hatten oder aktuell haben (Kontakt bedeutet auch eine patientenbezogene Tätigkeit ohne adäquate Schutzausrüstung (d.h. mind. FFP2-Maske, Schutzkittel, Handschuhe, Schutzbrille/-Visier).
  • die in den letzten 48 Stunden oder aktuell Symptome eines Atemwegsinfekts oder erhöhte Temperatur zeigen (Geruchs- / Geschmacksstörungen, Fieber, Husten, Schnupfen oder Halsschmerzen)

 Nähere Informationen entnehmen Sie bitte dem Hygienekonzept der Universität.

Maskenpflicht für alle

Das Tragen von medizinischen Mund-Nasen-Schutz („OP-Maske“) oder einer Maske mit höherem Schutzstandard ist aufgrund der Corona-Verordnung des Landes ab sofort für die Zeit der Anwesenheit in der Universität verpflichtend.

Studierende werden gebeten, eigene medizinische Masken zu benutzen. Beschäftigte können eigene medizinische Mund-Nase-Bedeckungen verwenden oder die von der Universität zur Verfügung gestellten.

Weitere Informationen, wie Sie sich und andere schützen können

Allgemeiner Hochschulsport: Vorerst kein Präsenzbetrieb

Aufgrund der aktuellen Entwicklungen wird der Allgemeine Hochschulsport vorerst keine Präsenzangebote durchführen.

Auch die Kraft- und Fitnesshalle ist bis auf Weiteres geschlossen. Die Wiedereröffnung der Kraft- und Fitnesshalle soll aber losgelöst vom Kursbetrieb in Anlehnung an die aktuell geltenden Auflagen des Bundes und der Länder erfolgen.

Als Ersatz bietet der Hochschulsport ein umfangreiches Online-Angebot an. 

Museum und Botanischer Garten der Universität bleiben geschlossen

Das Museum und der Botanische Garten der Universität bleiben bis auf weiteres für den Publikumsverkehr geschlossen.