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24.10.2018

LEAD kooperiert mit Native Scientist

Wissenschaftler begleiten naturwissenschaftlichen Unterricht für Migrantenkinder

Von links nach rechts: Patrick Rebuschat, Native Scientist R&D Advisor (LEAD), Jessika Golle (Hector-Institut/LEAD), Joana Moscoso, Mitbegründerin und Direktorin von Native Scientist, Julia Schiefer (Hector-Institut/LEAD), Ulrich Trautwein (Hector-Institut/LEAD)

Das LEAD Graduate School & Research Network und das Hector-Institut für Empirische Bildungsforschung kooperieren mit Native Scientist, einer preisgekrönten gemeinnützigen Organisation mit Sitz in Großbritannien.

Native Scientist hat drei Ziele: Die Organisation möchte Schüler ethnischer Minderheiten dazu anregen, eine Hochschulausbildung zu absolvieren und später in MINT-Disziplinen zu arbeiten, außerdem Wissenschaftler dazu befähigen, die Wirkung ihrer Forschung zu erhöhen, und schließlich eine Gemeinschaft aufbauen, die Vielfalt und Gleichberechtigung in Bildung und Wissenschaft fördert. Seit seiner Gründung im Jahr 2013 hat Native Scientist über 150 Workshops in zehn verschiedenen Sprachen organisiert und erreicht jedes Jahr über 1.000 Schüler in sechs europäischen Ländern (Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Irland, die Niederlande und Norwegen).

Ziel der neuen Kooperation ist es, die Wirksamkeit des innovativen Bildungsprogramms, das sowohl die naturwissenschaftlichen Fähigkeiten als auch die Kenntnisse der Herkunftssprache von Migrantenkindern und -jugendlichen in ganz Europa fördert, wissenschaftlich zu prüfen.

Dr. Joana Moscoso, eine der Gründerinnen von Native Scientist: "Wir wollen nicht nur gute Programme für Sprecher von Herkunftssprachen anzubieten, sondern auch verstehen, warum unsere Programme funktionieren und wie wir sie weiter verbessern können. Wir freuen uns daher über die Zusammenarbeit mit der Universität Tübingen, mit der wir unsere Bewertungsverfahren auf ein hohes Niveau bringen."

Professor Ulrich Trautwein, Direktor des LEAD Graduate School & Research Network und des Hector-Instituts, ergänzt: "Das Programm von Native Scientist ist eine sehr innovative und ambitionierte Bildungsintervention, die auf einem fundierten theoretischen Rahmen basiert. Wir freuen uns, die Wirksamkeit des Programms zu überprüfen und möglicherweise durch die Anwendung strenger Forschungsdesigns zu steigern."

Professor Patrick Rebuschat, Distinguished International Professor am LEAD Graduate School & Research Network, kommentiert die Kooperation: "Das ist eine wunderbare Gelegenheit für alle Beteiligten. Native Scientist hat in den letzten sechs Jahren beeindruckende Arbeit geleistet und Tausende von Migrantenkindern in ganz Europa motiviert, eine Karriere im MINT-Bereich in Betracht zu ziehen. Wir freuen uns sehr, gemeinsam die Effektivität der Workshops weiter zu verbessern."

Für weitere Fragen senden Sie bitte eine E-Mail an Ulrich Trautwein oder Patrick Rebuschat.

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