Sinologie

Katharina Markgraf, Dr. phil. 馬嘉琳

studierte Sinologie und Kunstgeschichte an der Ruprecht-Karls-Universität in Heidelberg und der Eberhard-Karls-Universität Tübingen mit Studienaufenthalten in Shanghai, Beijing und Taibei. Ehemalige Mitarbeiterin bei EASTM. Ihre Magisterarbeit (2011) behandelt Theorien der literarischen Übersetzung (v. a. nach Levý) und deren Anwendung anhand einer Übersetzung aus dem Chinesischen ins Deutsche und Englische.

In ihrer Dissertation „Frauenbilder im Werk der taiwanischen Autorin Xiao Sa 蕭颯: Eine postkoloniale Perspektive“ geht es um die Anwendbarkeit der postkolonialen Konzepte Hybridität und Dritter Raum (Homi Bhabha) auf taiwanische Literatur der 1980er Jahre. Ihre Recherche an der Chenggong Universität in Tainan wurde vom DAAD und der FAZIT-Stiftung gefördert, von 2014 bis 2016 war sie Stipendiatin der Landesgraduiertenförderung.

Forschungsinteressen:

Literarisches Übersetzen und Übersetzungstheorien, moderne Literatur Taiwans und Chinas, chinesische Kunst und Literatur, neuere Geschichte und Kultur Taiwans

Jüngste Publikationen:

Xiao Sa, „Die Farben der Liebe“ [Erstübersetzung ins Deutsche]. In Diefenbach, Thilo (Hg.), Kriegsrecht: Neue Literatur aus Taiwan. München: Iudicium, 2017, S. 62–71.

Lars Wilnat & Annette Aw (Hrsg.), „Social Media, Culture, and Politics in Asia“ [Rezension]. ASIEN: The German Journal on Contemporary Asia, Nr. 136 (Juli 2015), Hamburg: Deutsche Gesellschaft für Asienkunde, S. 131–132.

Xiao Sa, „Wie ein Blatt im Wind“ [Erstübersetzung ins Deutsche]. Hefte für ostasiatische Literatur, Nr. 55 (November 2013), hrsg. von Peter Hoffmann, Hans Kühner et al., München: Iudicium, S. 56–67.