Sinologie

Dr. Ailika Schinköthe 許艾莉

Nach ihrer Tätigkeit als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Geschichte und Gesellschaft Chinas ist Dr. Schinköthe nun in in einer Unternehmensberatung als Analystin tätig.

Akademischer Werdegang

  • seit 2018 Analystin in einer Unternehmensberatung
  • 2017-2018 Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Universität Tübingen
  • 2018 Dr. phil. Universität Tübingen
  • 2012-2018 Doktorandin in der Abteilung Sinologie und Koreanistik der Universität Tübingen
  • 2012 M.A. in Sinologie, Universität Tübingen
  • 2009 B.A. in Sinologie und Archäologie, Universität Leipzig

Forschungsschwerpunkte
In ihrer Masterarbeit fokussierte Ailika Schinköthe auf die Entwicklung bzw. "Nicht-Entwicklung" der Dampfmaschine in Europa und China im Kontext der 'Great Divergence'-Debatte. In ihrer Doktorarbeit mit dem Titel "Liu Zhiji's Shitong and its Revival in Ming Dynasty—Pacing Historiography Anew" konzentrierte sich ihre Forschung auf die Geschichte der Geschichtsschreibung, im Speziellen auf die Historiographie in der Ming-Dynastie und akademische und philosophische Strömungen, die zu außergewöhnlichen Veränderungen im Bereich der Geschichtsschreibung in dieser Zeit beigetragen haben. Als assoziierte Wissenschaftlerin ist sie weiterhin in das Übersetzungsprojekte "Die Übertragung westlicher Naturwissenschaft, Technologie und Medizin ins China der späten Ming-Zeit: Konvergenzen und Divergenzen im Lichte des Kunyu gezhi 坤輿格致 (Untersuchungen des Erdinneren; 1640) unter der Federführung von Prof. Hans-Ulrich Vogel involviert. Im Zuge dieses Projekts befasst sie sich nun mit einer kommentierten Übersetzung von Nian Xiyaos 年希堯 (1671-1738) Shixue 視學 (Lehre von der Sicht; 1729), einer Einführung in die westliche Kunst der Linearperspektive. Des Weiteren forscht sie zur (neuzeitlichen) Rezeption von Marco Polo in China.

Wichtigste Publikationen
Ihre Dissertation "Liu Zhiji's Shitong and its Revival in Ming Dynasty—Pacing Historiography Anew" ist online auf den Seiten der Universitätsbibliothek der Universität Tübingen publiziert.
Die Übersetzung des Projekts "Lao qida 老乞大: A Manchu Textbook for Koreans from Mid-Eighteenth Century" wurde bereits teilweise publiziert auf der Webseite www.manc.hu. Außerdem war Ailika Schinköthe Coautorin (zusammen mit Prof. Vogel und Dr. Cao Jin) der Übersetzung von Zhu Xias "The Production of Well Salt by Ethnic Minorities in Pre-modern Yunnan: The 'Illustrations on the Salt Production Methods of Yunnan'" und verfasste Beiträge in der Online-Enzyklopädie chinaknowledge.de.

Weitere Aktivitäten
Von Januar 2012 bis März 2017 war sie Managing und Production Editor der Zeitschrift East Asian Science, Technology, and Medicine. Darüber hinaus arbeitete sie bei der Umstrukturierung der Homepage des Instituts für Sinologie und Koreanistik in den Jahren 2012 und 2016 mit.