Uni-Tübingen

Nützliche Informationen, Vorlagen, Links für die Gleichstellungspraxis in Berufungsverfahren

Quellen für Findungsaktivitäten:
Eine Übersicht zu vorwiegend fächerübergreifenden Quellen hat die bukoF zusammengestellt.

Neben den Homepages einschlägiger Universitäten kann in vor allem wissenschaftlichen Fachgesellschaften nach potenziellen Kandidatinnen recherchiert werden. Beispielsweise können Mitgliederlisten oder Arbeitsgemeinschaften konsultiert oder die Fachkongresse nach passenden Beiträgen gescannt werden. Natürlich können auch Vertrer*innen für die gewünschte Spezialisierung direkt um Tipps gebeten werden.

Für eine internationale Suche eigent sich beispielsweise eine Anfrage bei Fachkollegien der DFG, zumindest für die Benennung geeigneter Ansprechpersonen für eine bestimmte Spezialisierung.

Möglich ist auch die Suche in den Listen der ERC (Starting) Grants der letzten Jahre, eine Suche nach Preisträgerinnen über die GEPRIS-Datenbank der DFG (DFG Verfahren Einzelförderung, bsp. Emmy Noether) oder über die Humboldt-Stiftung.

Begleitende Dokumente:

(Ein aktueller Leitfaden und die aufgelisteten, mitgeltenden Dokumente finden sich im Downloadbereich des Dezernat 1, Sachgebiet 2


Weitere Informationen:

Workshop "Gleichstellung in Berufungsverfahren" am 30. Juni 2017
Die Gleichstellung der Geschlechter in Berufungsverfahren sichern – in diesem Auftrag begleiten Vertreterinnen und Vertreter der Universitäts-Gleichstellungsbeauftragten bis zu 50 Berufungsverfahren jährlich an der Universität Tübingen.

Doch was bedeutet das konkret? Woran unterscheide ich eine etwaige Ungleichbehandlung von begründeter Bestenauslese, wenn (vordergründig) grundsätzlich sachlich argumentiert wird? Wie analysiere ich die Bewerbungslage nach Gesichtspunkten der Chancengleichheit? Nach welchen Kriterien darf entschieden werden und dürfen auch nicht-wissenschaftlichen Argumente eine Rolle spielen? Welche Handlungsmöglichkeiten und -pflichten habe ich als Gleichstellungsvertretung in den verschiedenen Phasen des Verfahrens von der Findung bis zur Verabschiedung einer Liste?

Diesen und weiteren Fragen wurde in dem Workshop unter Leitung Frau Prof. Dr. Elisabeth Cheauré von der Universität Freiburg nachgegangen.

Download Protokoll Workshop 30. Juni 2017