Uni-Tübingen

Schutzimpfungen

Folgende Impfungen werden den Beschäftigten der Universität Tübingen je nach Infektionsrisiko am Arbeitsplatz kostenlos angeboten, z.B.:

Zur Dokumentation immer Impfausweis mitbringen!
Zur ersten Impfung ggf. vorhandenen Allergiepass mitbringen!

Schutzimpfung gegen Hepatitis A

Für Reisende in Regionen mit hoher Hepatitis-A-Prävalenz und mangelnden hygienischen Verhältnissen ist die Impfung sehr empfehlenswert. Vor Dienstreisen in tropische Länder sollten die Beschäftigten rechtzeitig eine Beratung bzw. Untersuchung im Institut für Tropenmedizin, Reisemedizin und Humanparasitologie veranlassen.

Schutzimpfung gegen Hepatitis B

Das berufliche Ansteckungsrisiko mit Hepatitis B besteht durch Umgang mit Blut, Gewebe und Körperflüssigkeiten von infektiösen Patienten und liegt bei Verletzungen bei ca. 40 Prozent, sofern der betroffene Mitarbeiter nicht durch Impfung oder natürliche Immunität (Zustand nach durchgemachter Hepatitis B) geschützt ist.

Schutzimpfung gegen Tollwut (Rabies)

Die Impfung gegen Tollwut führt der Betriebsärztliche Dienst nur bei beruflich Exponierten durch. Bitte beachten Sie dazu das angefügte Dokument mit den Hinweisen zur Tollwutimpfung und Impftiterbestimmung.

Schutzimpfung gegen Tetanus-Diphtherie-Polio-Pertussis

Diese allgemein empfohlene Impfung ist bei den Hausärzten durchzuführen.

Bei Erwachsenen sollte alle 10 Jahre eine Auffrischimpfung erfolgen. Im Verletzungsfall sind die aktuellen STIKO-Empfehlungen zur Tetanusprophylaxe zu beachten.

Schutzimpfung gegen FSME (Frühsommermeningoencephalitis)

Die Impfung führt die Betriebsärztin bei beruflich exponierten MitarbeiterInnen/n, die sich in FSME-Risikogebieten aufhalten, durch (z.B. Forstarbeiter, Gärtner etc.).

Impfung gegen SARS-CoV-2 (COVID-19-Impfung)

COVID-19-Impfungen werden beim Betriebsärztlichen Dienst wieder ab Oktober 2022 angeboten. In der Zwischenzeit bitten wir Sie, Impfangebote beim Hausarzt oder lokalen Impfzentrum wahrzunehmen.

Warum Oktober 2022?

Im Oktober stehen voraussichtlich (bivalente) Impfstoffe der nächsten Generation von BioNTech und Pfizer zur Verfügung, die den Umfang und die Breite der Immunantwort gegen SARS-CoV-2 erhöhen und somit den Schutz gegen COVID-19 verbessern. Bei den Impfstoffen der 2. Generation werden u.a. mehrere Varianten des-Spikeproteins eingesetzt, wie z.B. beim bivalenten COVID-19-Impfstoffkandidat von BioNTech und Pfizer „BNT162b5“, der sich aus RNA-Sequenzen zusammensetzt, die für verbesserte Präfusions-Spike-Proteine des Wildtyps von SARS-CoV-2 sowie einer Omikron-Variante kodieren. Der Impfstoffkandidat und ein weiterer befindet sich aktuell noch im Zulassungsverfahren. Sollte dieser Impfstoff oder ein vergleichbarer Impfstoff im Oktober nach Zulassung zur Verfügung stehen, so werden wir diesen den Beschäftigten und Studierenden der Universität zur Impfung anbieten. Eine Terminierung ist dann auch über unsere Online-Terminierung möglich.

Auch zusätzliche Auffrischimpfungen mit einem bereits zugelassenen Impfstoff (BioNTech/Pfizer und Moderna) bieten einen verbesserten Schutz. Sollte wider Erwarten im Herbst kein adaptierter Impfstoff zur Verfügung stehen, können wir weiterhin Impfungen bzw. Auffrischimpfungen mit dem mRNA-Impfstoff Comirnaty von BioNTech anbieten.

Wir machen zudem auf folgendes aufmerksam:

Im Infektionsschutzgesetz §22a wird geregelt, wer als grundimmunisiert gilt. Nach Ablauf der Übergangsfristen wird eine Grundimmunisierung ab 01.10.2022 aus 3 anstatt 2 Coronaimpfungen bestehen!

Eine 2. Auffrischimpfung (= 4. Impfung) wird dabei laut STIKO aktuell folgenden Personengruppen empfohlen:

  • Menschen mit Immundefizienz ab dem Alter von 5 Jahren  Auffrischimpfung frühestens 3 Monate nach der letzten Impfung
  • Personen im Alter ab 5 Jahren mit erhöhtem Risiko für schwere COVID-19-Verläufe infolge einer Grunderkrankung  Auffrischimpfung frühestens 3 Monate nach der letzten Impfung
  • Tätige in medizinischen Einrichtungen und Pflegeeinrichtungen, insbesondere solche mit direktem PatientInnen- bzw. BewohnerInnenkontakt  Auffrischimpfung frühestens 6 Monate nach der letzten Impfung
  • Personen im Alter ab 60 Jahren  Auffrischimpfung i.d.R. 6 Monate nach der letzten Impfung
  • Andere Indikationen spielen an der Universität keine Rolle (BewohnerInnen und Betreute in Einrichtungen der Pflege sowie für Personen mit einem erhöhten Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf in Einrichtungen der Eingliederungshilfe)