Personal und Innere Dienste

Coronavirus: Vorgehen bei (Dienst-)Reisen

Sie haben eine Reise geplant

Von Dienstreisen oder Exkursionen ist abzusehen

Dienstreisen und Exkursionen dürfen nur noch aus einem zwingenden dienstlichen Grund durchgeführt werden. Das Auswärtige Amt hat zwischenzeitlich eine weltweite Reisewarnung ausgesprochen. Beschäftige, die eine Dienstreise planen, sind daher aufgefordert, vorab das Gespräch mit ihrem oder ihrer Vorgesetzten zu suchen. Der oder die Vorgesetzte entscheidet dann über die Frage der Dringlichkeit, wobei hier ein sehr strenger Maßstab anzulegen ist. Bereits geplante Dienstreisen und Exkursionen, die nicht als dringlich erachtet werden, sind abzusagen.

Ihre Reise wurde storniert

Rückerstattung statt Gutschein

Verschiedene Beförderungsunternehmen sind aufgrund von Covid-19-Maßnahmen gezwungen, ihre Reisen zu stornieren und bieten nun Gutscheine statt Rückerstattungen an. Auf Grundlage der Mitteilung der EU-Kommission „Auslegungsleitlinien zu den EU-Verordnungen über Passagierrechte vor dem Hintergrund der sich entwickelnden Situation im Zusammenhang mit Covid-19“ müssen Gutscheine als Erstattung nicht akzeptiert werden. Bitte bestehen Sie auf eine Rückerstattung des Gesamtbetrags. Wenn Sie einen Gutschein schon angenommen haben, sollten Sie ebenfalls rückwirkend eine Erstattung beantragen vor dem Hintergrund, dass diese Art der Erstattung nicht mit EU-Recht vereinbar ist und daher schon grundsätzlich keinen Bestand haben kann.

Die Bundesregierung will diese Regelung nun durch die EU geändert sehen und strebt eine Regelung an, die Reisende zur Akzeptanz eines Gutscheins an Stelle einer Rückzahlung  verpflichtet. Da die Möglichkeit besteht, dass diese Regelung auch rückwirkend gilt, bitten wir Sie, schnellstmöglich eine Erstattung zu verlangen.

Sofern Vorauszahlungen seitens der Universität Tübingen getätigt wurden, müssen die Rückerstattungen der Beförderungsunternehmen wieder an die Universität zurückfließen.

Nach der Rückkehr von einer Reise

Rückkehrer aus dem Ausland

Bund und Land haben die Quarantänebestimmungen für Menschen, die nach Deutschland einreisen, deutlich gelockert. Das gilt für Personen, die bspw. zur Aufnahme einer Berufstätigkeit oder eines Studiums erstmals nach Deutschland einreisen. Es gilt aber auch für in Deutschland lebende Personen, die das Bundesgebiet aus dienstlichen oder privaten Gründen vorübergehend verlassen.

Derzeit (29. Mai 2020) sind Einreisende oder Rückreisende aus bestimmten Staaten von der Pflicht befreit, sich für 14 Tage in Quarantäne begeben zu müssen:

  • Alle Mitgliedstaaten der Europäischen Union
  • Großbritannien
  • Island
  • Liechtenstein
  • Norwegen
  • Schweiz

Bei der Einreise oder Rückkehr aus allen anderen Staaten gilt die Pflicht, sich für 14 Tage in häusliche Quarantäne zu begeben und sich beim örtlichen Gesundheitsamt zu melden. Personen in Quarantäne sind zudem verpflichtet, Kontakte zu anderen Menschen strikt zu meiden.   

Bitte beachten Sie Folgendes: Die Quarantänepflicht gilt weiterhin ohne jede Einschränkung für alle nach Deutschland einreisenden Personen, die Symptome einer COVID-19-Erkrankung aufweisen. Die Quarantänepflicht kann zudem von den Gesundheitsbehörden auch kurzfristig wieder gegen Einreisende oder Rückkehrerinnen und Rückkehrer aus  den oben genannten europäischen Staaten verhängt werden. Ausschlaggebend ist das Infektionsgeschehen in den jeweiligen Ländern. Bitte informieren Sie sich über die aktuelle Situation auf der Homepage des Robert-Koch-Instituts. 
https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Quarantaene_Einreisen_Deutschland.html  

Gesundheitsamt Tübingen: Beratung für Rückkehrende aus dem Ausland

Hotline:   07071/207-3600, Montag-Freitag, 8-18 Uhr 
https://www.kreis-tuebingen.de/Abteilung+33+_+Gesundheit.html  

Bei Symptomen Kontakt zum Hausarzt aufnehmen

Falls sich typische Erkältungs- oder Grippesymptome einstellen, sollten Sie sich zunächst nach telefonischer Voranmeldung und mit Hinweis auf die zurückliegende Reise mit Ihrem Hausarzt bzw. Ihrer Hausärztin beraten. Bitte setzen Sie sich nachfolgend mit ihren Vorgesetzten telefonisch in Verbindung.

Beratung durch den Betriebsärztlichen Dienst

Der Betriebsärztliche Dienst steht Ihnen zudem beratend zur Verfügung,  +49 7071 29-87092, täglich 8.30-13.30 Uhr.

FAQ zu arbeitsrechtlichen Fragen

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) hat eine FAQ-Seite zu arbeitsrechtlichen Fragestellungen online geschaltet: Coronavirus: Arbeitsrechtliche Auswirkungen

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