Bau, Arbeitssicherheit und Umwelt

Arbeitssicherheit und Infektionsschutz

Zentrale Gefährdungsbeurteilung für den Infektionsschutz

Mit der Software für die Gefährdungsbeurteilung der UKBW wurde die Zentrale Gefährdungsbeurteilung für die gesamte Universität erstellt. Sie kann bei der Abteilung Arbeitssicherheit im entsprechenden Format angefordert werden und nach dem Herunterladen der Software auf die eignene Bedüffnisse vor Ort angepasst werden. Hier zur Ansicht als pdf. 

Hygienekonzept Universität Tübingen

Wesentliche Maßnahmen zum Infektionsschutz werden im Hygienekonzept der Universität Tübingen festgelegt. Sie finden dieses auf der Infoseite zum Coronavirus.

Arbeitshilfe: Maßnahmen für die dezentrale Gefährdungsbeurteilung Infektionsschutz

Mit dieser Arbeitshilfe (Stand 03.07.2020) können Sie den Einsatz der an der Universität Tübingen üblichen Schutzmaßnahmen festlegen und dokumentieren. 

Desinfektion von Flächen und Händen

Die Verwendung von Desinfektionsmitteln zum Infektionsschutz ist nur unter bestimmten Umständen notwendig. Regelmäßiges Händewaschen ist der Handdesinfektion vorzuziehen und daher sollen Hand-Desinfektionsmittel nur dort zum Einsatz kommen, wo dies nicht möglich ist.
Arbeitsplätze, Pausenräume, Dinge etc. die von wechselnde Personen genutzt werden sollen mit handesüblichen Reinigungsmitteln gesäubert werden. Flächendesinfektion soll dort erfolgen, wo eine nachweislich infizierte Person tätig war.  

Außerdem sind Desinfektionsmittel in Laboren zum Umgang mit biologischen Arbeitsstoffen vorgeschrieben.

Die Verwendung von Desinfektionsmitteln muss begründet aus der dezentralen Gefährdungsbeurteilung hervorgehen. Dann kann der Bedarf mittels Artikelbedarfsanforderung an die Abteilung VIII 2 Arbeitssicherheit planungsstab.infektionsschutzspam prevention@zv.uni-tuebingen.de gesendet werden. Freigegebene Anforderungen werden von dort an den Einkauf weitergeleitet.

Übersicht Lagerartikel zur Desinfektion

Wie erhalte ich einen Mund-Nase-Schutz?

Aus Gründen des Infektionsschutzes ist es nicht erforderlich, dass alle Beschäftigten permanent einen Mund-Nase-Schutz tragen. Die Nutzung eines solchen Schutzes ist überall dort sinnvoll, wo Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am Arbeitsplatz im direkten Kontakt mit vielen Menschen stehen. Dazu zählen vor allem Beschäftigte an Ausgabe- und Informationsschaltern. Außerdem kann es sein, dass, wenn z.B. gemeinsame Arbeit an einem Gerät notwendig ist, das Abstandsgebot nicht immer eingehalten werden kann. Auch für diese Fälle müssen die Vorgesetzten Sorge tragen, dass allen beteiligten Beschäftigten ein Mund-Nase-Schutz zur Verfügung gestellt wird. Die Beschäftigten erhalten vom Arbeitgeber keinen Mund-Nase-Schutz  für den täglichen Weg zum Arbeitsplatz, Pausengänge  oder den Gang zur Toilette. 

Die Nutzung eines Mund-Nase-Schutzes allein stellt keinen hinreichenden Schutz der Beschäftigten dar! Die Nutzung muss durch weitere Hygiene-Maßnahmen flankiert werden. 

Die Universität hat zwischenzeitlich Mund-Nase-Schutz für Beschäftigte beschafft. Die Bestellung erfolgt durch die jeweiligen Vorgesetzten. 

Schritt 1: Gefährdungsbeurteilung vornehmen 

Der Vorgesetzte nimmt eine Gefährdungsbeurteilung im Hinblick auf den Arbeitsplatz vor. Im Rahmen der Gefährdungsbeurteilung muss geprüft und sichergestellt werden, dass ergänzende Schutzmaßnahmen ergriffen werden, wie z.B. Zugangsbeschränkungen, das Anbringen von Abstandsmarkierungen und das Anbringen eines Spuckschutzes. 

Schritt 2: Beiblatt zum Abruf und Artikelbedarfsanforderung ausfüllen

Der Vorgesetzte füllt eine Artikelbedarfsanforderung sowie das Beiblatt zum Abruf des Mund-Nase-Schutzes aus und übersendet dieses per Email an die Abteilung VIII 2 Arbeitsschutz: Planungsstab.infektionsschutzspam prevention@zv.uni-tuebingen.de

Schritt 3: Prüfung und Ausgabe 

Der Arbeitsschutz prüft die Anforderung und leitet diese an die Abteilung VII 3, Sachgebiet Materialwirtschaft weiter. Das Sachgebiet Materialwirtschaft übernimmt die Ausgabe des bestellten Mund-Nase-Schutzes. 

HINWEIS: Bitte ordern Sie keine Filtermasken (FFP2/FFP3) für Beschäftigte in Servicebereichen! FFP2/FFP3-Masken bleiben Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern vorbehalten, die kurzzeitig mit  gefährlichen Substanzen in Laboren und technischen Bereichen umgehen müssen.