Botanischer Garten

Aktuelles im Botanischen Garten

Schmetterlingsblüte & Hülsenfrucht

Ausstellung zur Vielfalt und Nutzung der Familie Fabaceae

9. Februar 2020 bis 14. Februar 2021 im Foyer der Gewächshäuser

Eröffnung am Sonntag, den 9. Februar um 14 Uhr

Vortrag am Sonntag, den 2. Februar, 11 Uhr

Auf Alexander von Humboldts Spuren in Kolumbien – Biodiversität, Landwirtschaft und Kultur

Prof. Dr. Klaus Harter, ZMBP, Universität Tübingen

Kolumbien ist einer der "Biodiversity Hotspots" unserer Erde. Dies hat schon Alexander von Humboldt auf seiner Reise in den Jahren 1801 und 1802 durch das nordwestliche Südamerika festgestellt. So sind beispielsweise 30 % aller weltweit vorkommenden Gefäßpflanzen- und 20 % aller Vogelarten in Kolumbien beheimatet. In einer von der Abteilung Pflanzenphysiologie des Zentrums für Molekularbiologie der Pflanzen (ZMBP) durchgeführten Exkursion sollten den Studierenden diese enorme biologische Vielfalt und die dazu führenden Faktoren mit Unterstützung lokaler Wissenschaftler/innen und Einheimischer an verschiedenen Orten vom Amazonas, über die alpine Tundra der Hochanden bis zur Karibikküste näher gebracht werden. Dabei wurden auch kulturelle, sozioökonomische und landwirtschaftliche Aspekte und Themen in die Exkursion miteinbezogen. Der Vortrag soll den Zuhörern/innen mit Hilfe einer Vielzahl von Bildern der Exkursion die in jeder Hinsicht großartige Vielfalt und faszinierende Schönheit Kolumbiens näherbringen, wird aber auch auf aktuelle problematische Entwicklungen des Landes eingehen.

Großer Hörsaal der Botanik (N10), Auf der Morgenstelle 3

Eintritt frei, Spenden sind willkommen!

Plants & Arts

Elektronische Kunst in den Gewächshäusern

5. Januar bis 9. Februar 2020

Klangobjekte & Solarbots
Daniel Reichmuth, Basel und Ralf Schreiber, Köln
Beyond The Water v.7
Klang-Installation von Wolfgang Dorninger, Linz

 

Bericht im swr von der Eröffnung am 5. Januar 2020

 

Informationen zu den Kunstwerken und Künstler*innen

Ausstellung: 50 Jahre Botanischer Garten auf der Morgenstelle

Der Botanische Garten ist eine Einrichtung der Universität Tübingen, die seit mehreren Jahrhunderten Aufgaben in Lehre und Forschung übernimmt. Über diese lange Zeit haben sich nicht nur manche Aufgaben verändert, auch ist der Garten gewachsen und wurde mehrfach in Tübingen verlegt. Seit 50 Jahren befindet er sich nun auf der Morgenstelle – oder genauer: „ob der Stelle“. In den 60er Jahren des vergangenen Jahrhunderts wurde hier von renommierten Architekten und begeisterten Botanikern zwischen Obstbäumen und Wacholderbüschen eine Anlage geschaffen, die auch heute noch Tag für Tag Studierende und andere Besucherinnen und Besucher verblüfft und begeistert.

Anlässlich dieses Geburtstages lässt sich der Botanische Garten hinter die Kulissen blicken und zeigt im Rahmen einer Ausstellung viel Interessantes zur Entstehung der Anlage und dem „Schaffen“ im Betrieb des Botanischen Gartens. Vor welchen Herausforderungen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter manchmal stehen, welche Aufgaben neu dazugekommen sind und welche Themen heute noch so aktuell sind wie vor 50 Jahren, werden auf Infoplakaten, in den Vitrinen und mit vielen Fotografien, Zitaten und Zeitungsausschnitten geschildert und bebildert.

 

Im Foyer der Gewächshäuser.

Eintritt frei, der Garten freut sich aber über Spenden.

Ausstellung

"Frucht der Arbeit – Pflanzennutzung im Spannungsfeld der Globalisierung":

Stationentafeln im Botanischen Garten der Universität Tübingen

„Die Frucht der Arbeit“ ist eine Ausstellung mit Stationenpfad, welche seit Sommer 2016 im Botanischen Garten Tübingen gezeigt wird. Die Ausstellung besteht aus 10 Stationen, die direkt vor den einzelnen Pflanzen im Gartenareal installiert sind. Die Installation beleuchtet das weltumspannende Beziehungsgefüge moderner Pflanzennutzung: Mit Geschichten aus den Produktionsländern unserer exotischen Alltagspflanzen werden die Verbindungen zwischen unserem Lebensstil und dem Lebensinhalt vieler Menschen rund um den Erdball verdeutlicht. So wird das Netz an weltumspannenden Nachhaltigkeitskonzepten sichtbar, die im Beziehungsgefüge moderner Pflanzennutzung tagtäglich von zentraler Bedeutung sind.

Dr. Marian Lechner entwickelte das Ausstellungskonzept im Zuge seiner Promotion an der Universität Tübingen mit dem Ziel, Perspektivenübernahme als nachhaltigkeitsrelevante Kompetenz zu fördern.