China Centrum Tübingen (CCT)

Hauptseminar: China's "Singapore Model" and its Limits

Singapur verkörpert das wonach China strebt: Nach einem robusten, autoritären Regierungssystem, das sich durch politische Stabilität und einer modernen Wirtschaft auszeichnet. Singapur ist das einzige Land in der Region Ostasien, das eine fortschrittliche Industrialisierung ohne grundlegender, politischer Liberalisierung auf den Weg brachte.

Mark R. Thompson ist Leiter des Departments für asiatische und internationale Studien (AIS) und Direktor des Südostasiatischen Forschungszentrums (SEARC), beide an der City University von Hong Kong. Er hat zuvor Positionen in Deutschland (Erlangen-Nürnberg und Dresden) und Großbritannien (Glasgow) innegehabt. Er war Lee Kong Chian distinguished fellow der Südostasiatischen Studien an der National University von Singapur und der Stanford University sowie ein Gastprofessor an der Universität Kyoto und der Universität Passau. Er war ein Rotary Foundation exchange student an der Universität der Philippinen in den Jahren 1984-1985, war er als visiting fellow am Institut für philippinische Kultur, an der Ateneo de Manila University 1986-1987 und promovierte 1991 in der Politikwissenschaft an der Yale University mit Juan J. Linz und James C. Scott als Betreuer seiner Dissertation, später veröffentlicht als The Anti-Marcos Struggle (Yale 1995). Er ist auch Autor von Democratic Revolutions (Routledge, 2004), Mitherausgeber von Dynasties and Female Political Leaders in Asia (2013), und der Autor einer Reihe von Zeitschriftenartikeln über die asiatische Politik, zuletzt "Democracy with Asian Characteristics," Journal of Asian Studies, 74, Nr. 4 (November 2015) und zusammen mit Stephan Ortmann, "Chinas „Singapore Model‘ and its Limits," Journal of Democracy, 27, Nr. 1 (Januar 2016). Er arbeitet derzeit an einem Buch Manuskript über die philippinische Präsidentschaft.