Forum Scientiarum

Meditation als Zugang zur Wahrnehmung: eine autoethnographische Analyse

Ein interdisziplinärer Diskurs im Spannungsfeld zwischen Hype und Heilung

(Anna-Katharina Kothe, Christian Oesterle, Philipp Ruf, Stefanie Vochatzer)

Unsere Gruppe wird sich in den kommenden zwei Semestern mit dem Themenkomplex der inneren und äußeren Wahrnehmung auseinandersetzen, im Besonderen mit dem Zusammenhang und der Wechselwirkung zwischen diesen beiden Wahrnehmungsmodalitäten. Dabei beginnen wir mit einer Annäherung an die Begriffsstruktur von „Innen“ und „Außen“, d.h. wir fragen danach, wie innere und äußere Reize konstituiert sind und wo die Grenze zwischen innerer und äußerer Wahrnehmungswelt liegt. Anschließend soll ein Überblick über die gängigen Modelle und Theorien folgen. Dabei interessieren uns weniger die Gemeinsamkeiten als vielmehr die Diskrepanzen und Problemfelder des etablierten Diskurses. Beispielhaft wird eine Annäherung an die innere Wahrnehmung durch das Phänomen der Meditation versucht. Mit Hilfe von Ergebnissen aus der Meditations- und Achtsamkeitslehre wollen wir uns von neuem dem Inneren des Menschen nähern. Unser Ziel ist es aufzuzeigen, ob und wie innere und äußere Wahrnehmung in einem Abhängigkeitsverhältnis zueinander stehen.