Internationales Zentrum für Ethik in den Wissenschaften (IZEW)

Abgeschlossene Projekte am Forschungsschwerpunkt Technikethik

HEIMDALL (2017-2021)

Multi-Hazard Cooperative Management Tool for Data Exchange, Response Planning and Scenario Building

  • Das Projekt HEIMDALL zielte darauf ab, die Fähigkeit von Gesellschaften zur Bewältigung komplexer Krisensituationen zu verbessern. Dazu  wurden integrierte Werkzeuge zur Verfügung gestellt, die eine effiziente Reaktion ermöglichen und durch die Erstellung realistischer multidisziplinärer Szenarien auch die Planung und Vorsorge unterstützen. Das im Rahmen des Projekts entwickelte System diente dabei der Unterstützung und Erleichterung der organisatorischen Koordinierung und dem Datenaustausch zwischen vielen Akteuren (Feuerwehreinheiten, medizinische Notdienste, Polizeidienststellen, Katastrophenschutzeinheiten, Kommando- und Kontrollzentren). Das System vereinte existierende und neu entwickelte Werkzeuge, um die Kooperation zwischen autonomen Systemen verschiedener Agenturen (Satelliten-, Meeres-, Land-, und Luftgebundene) zu verbessern und die Methodologie für ein grenzübergreifendes Szenario-Building zu konsolidieren.
  • archivierte Website

INTEGRAM (2016-2019)

Integrierte Forschung: Eine kritische Analyse und wissenschaftspraktische Vermittlung am Beispiel des Forschungsfeldes Mensch-Technik-Interaktion

  • INTEGRAM befasste sich mit dem Einbezug ethischer, sozialer, rechtlicher und wirtschaftlicher Aspekte in die Technikentwicklung. Zum einen wurde der hierfür von Förderinstitutionen geforderte Modus der Wissensproduktion kritisch analysiert. Denn die genannten Aspekte sollten nicht mehr nur begleitend erforscht, sondern in Technikentwicklungsprojekte integriert werden. Zum anderen entstand ein Handbuch, das Projektteams hilft, die genannten Aspekte systematisch in ihrer Arbeit zu berücksichtigen.
  • archivierte Website

FLORIDA (2016 - 2018)

Flexibles, teilautomatisiertes Analysesystem zur Auswertung von Videomassendaten

  • FLORIDA war ein deutsch-österreichisches Kooperationsprojekt, das ein System zur visuellen und auditiven Analyse von Bild- und Videomassendaten erarbeitete. Der deutsche Teil des Projektes konzentrierte sich dabei auf die Bild- und Videoauswertung, die österreichischen Partner fokussierten sich auf die Auswertung der Audiospur. Das Projekt knüpfte an die gerade in Ermittlungsverfahren im Kontext terroristischer Anschläge gegebene Notwendigkeit an, Videomassendaten zeitnah inhaltlich auswerten zu können. Im Projekt wurden neue Verfahren zur Verarbeitung von heterogenen Bildern und Videos untersucht, wie sie beispielsweise im Nachgang von Terroranschlägen von Zeugen zur Verfügung gestellt werden. Darauf aufbauend sollten Möglichkeiten einer dreidimensionalen Rekonstruktion der Szene und der automatischen Detektion von frei zu definierenden Objekten untersucht werden. Die ethischen Untersuchungen am IZEW befassten sich mit der ethisch vertretbaren Erhebung, Verarbeitung und Analyse der Bild- und Videomassendaten.

MUSKAT (2014–2017)

Multisensoriell gestützte Erfassung von Straftätern in Menschenmengen bei komplexen Einsatzlagen

MATERIA (2013–2015)

Menschen im Alter und Technik: Ethisch-sozialwissenschaftliche Reflexion auf Inter-Aktion

SmartSec (2015)

How smart is ‘smart security’? Exploring data subjectivity and resistance

KRETA (2011–2014)

Körperscanner: Reflexion der Ethik auf Technik und Anwendungskontexte

MuVit (2010–2013)

MuViT: Mustererkennung und Video Tracking: sozialpsychologische, soziologische, ethische und rechtswissenschaftliche Analysen

THEBEN (2007–2010)

Terahertz-Detektionssysteme: Ethische Begleitung, Evaluation und Normenfindung

TeraSec (2006)

Active Terahertz Imagining for Security