Internationales Zentrum für Ethik in den Wissenschaften (IZEW)

Kompetenzzentrum für Nachhaltige Entwicklung

Die Universität Tübingen orientiert sich in ihrem Leitbild an der Maxime einer Nachhaltigen Entwicklung; sie versteht Nachhaltigkeit als integralen Bestandteil von Forschung, Lehre und Management. Um diese Zielsetzung zu stärken und strukturell weiter zu verankern, erfolgt die Konzeptentwicklung und der Aufbau eines Kompetenzzentrums für Nachhaltige Entwicklung an der Universität Tübingen. Angesiedelt ist dieses gesamtuniversitäre Projekt am IZEW als durchführender Einrichtung. Der Tübinger Ansatz einer nachhaltigen Universität macht inzwischen Schule. An der Humboldt-Universität Berlin gibt es nun ebenfalls ein Studium Oecologicum und die Universität Bayreuth verleiht inzwischen auch Nachhaltigkeitspreise für Abschlussarbeiten.

Das Kompetenzzentrum hat einen Innovationsfonds eingerichtet, der Nachhaltigkeitsprojekte in Lehre, Forschung und Betrieb der Universität Tübingen finanziell unterstützt. Bisher wurden in diesem Rahmen bereits 47 Projekte umgesetzt. Bis auf Weiteres können Studierende bis zu 500,- Euro aus dem Innovationsfonds beantragen, um ihre Projektideen zu verwirklichen.

Wichtige langfristige Ziele des Zentrums sind die Verankerung der Perspektive Nachhaltige Entwicklung in die Curricula aller Fächer, insbesondere auch in Master‐ und Promotionsmodulen bzw.- programmen ("Tübinger Curriculum Nachhaltige Entwicklung"), die Vernetzung von Forschungsvorhaben sowie die Weiterentwicklung bereits heute bestehender Projekte und Netzwerke. Es soll alle Universitätsmitglieder dabei unterstützen, Kontakte herzustellen und Partner oder Expertise inner- und außerhalb der Universität zu vermitteln. Die Gründung des Kompetenzzentrums ist eine wichtige Maßnahme, mit der die Universität Tübingen anstrebt, das Thema Nachhaltige Entwicklung noch breiter zu implementieren. Damit möchte sie sich als universitärer Standort für Nachhaltige Entwicklung etablieren und mit Impulsen und Vernetzungen in die Hochschulregion und darüber hinaus wirken.

Team

Prof. Dr. Thomas Potthast (Projektleitung)

Matthias Bornemann

Kerstin Schopp

Katharina Wezel

Von 2013-2017 gefördert vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg