Internationales Zentrum für Ethik in den Wissenschaften (IZEW)

Newsletter

IZEW-Newsletter Nr 3, 2020

Zwischen Sicherheits- und Gesundheitspolitik

Die COVID-19 Pandemie rückt die Aufrechterhaltung der alltäglichen Ge­sund­heits­versorgung in Krisen in den Mittelpunkt. Im März 2020 starteten am IZEW zwei Projekte zu diesem Thema. Sie befassen sich mit der Aufrechterhaltung der Funk­tio­nalität ambulanter Pflegestrukturen in Kri­sen­si­tuationen sowie von Krankenhäusern im Evakuierungsfall.

„Marktlücke“ entdeckt?

Führungsethik-Seminar im Fachbereich Chemie mit großem Erfolg angelaufen
Im Projekt „Führungsethik als Ethik in den Wissenschaften“ wird ein Bildungsangebot für MINT-Studierende und -Promovierende entwickelt. Dieses ist nun mit knapp 40 Interessierten angelaufen. Die Teil­neh­menden werden darin durch praxisnahe Fallbeispiele mit moralischen Problemen von Führungskräften konfrontiert.

Verleihung der Nachhaltigkeitspreise 2020 und Sustainability Lecture

In der aktuellen Corona-Pandemie zeigen sich die Sollbruchstellen einer überhitzten nichtnachhaltigen Globalisierung nochmals in verstärktem Maße. Die Präsidentin von Brot für die Welt, Prof. Dr. h. c. Cornelia Füllkrug-Weitzel, sprach in der diesjährigen Sustainability Lecture über die (un)gerechte Gestaltung der Globalisierung in Zeiten von Corona.


IZEW-Newsletter Nr 2, 2020

From principles to practice: Wie wir KI-Ethik messbar machen können

Das Ethikzentrum der Universität Tübingen hat als Teil der AI Ethics Impact Group (https://www.ai-ethics-impact.org/en) eine Studie zur ethischen Gestaltung von Anwendungen der Künstlichen Intelligenz (KI) veröffentlicht. Kern des Papiers ist die Vorstellung eines Labels zur Kennzeichnung der ethischen Bewertung von KI auf Grundlage eines differenzierten Models.

„BedenkZeiten“ - Ein Ethik-Blog in Zeiten der Corona-Pandemie

Unser alltägliches Leben hat sich durch die Covid-19-Pandemie in den letzten Monaten immer wieder rasant verändert. Seit das Virus Deutschland erreicht hat, wurden grundlegende Freiheiten eingeschränkt und wieder gelockert, die Wirtschaft, sowie unser alltägliches Leben gestoppt und wieder angekurbelt und in diesem Zuge wurden unzählige Fragen aufgeworfen.

Neue Vorsitzende des Wissenschaftlichen Rates: Prof. Dr. Tanja Thomas

Das Internationale Zentrum für Ethik in den Wissenschaften wird von allen Fakultäten der Universität Tübingen mitgetragen. Diese entsenden jeweils eine*n Delegierte*n in den Wissenschaftlichen Rat, der das Zentrum in allen wichtigen Entscheidungen berät und unterstützt. Dieses Gremium hat seit kurzem eine neue Vorsitzende. Gewählt wurde auf der Sitzung des Rates am 21. April 2020 Prof. Dr. Tanja Thomas.

Wir heißen Frau Thomas als neue Vorsitzende des Wissenschaftlichen Rates sehr herzlich willkommen und freuen uns auf die Zusammenarbeit.


IZEW-Newsletter Nr 1, 2020

Wie fair ist die Schokolade auf der Tübinger ChocolArt?

Studierende im Studium Oecologicum befragten 51 Aussteller*innen

Wer verdient wie viel an einer Tafel Schokolade? Wie groß ist der ökologische Fußabdruck im konventionellen Kakao-Anbau? Und, wie können faire Alternativen aussehen? Im Rahmen eines Seminars im Studium Oecologicum befragten 21 Studierende Aussteller*innen und Besucher*innen über die Relevanz fairer Schokolade auf dem Internationalen Schokoladenfestival ChocolArt. Ihre Ergebnisse präsentierten sie anschließend in lokalen und überregionalen Medien.

Digitalisierung in Afrika und der Beitrag der Ethik zu einer neuen Forschungsagenda

Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) und die Digitalisierung beeinflussen und verändern die Weltwirtschaft, die Politik, unser tägliches Leben und insbesondere unsere Art zu kommunizieren. Dies birgt Chancen und Vorteile, aber auch Risiken und Herausforderungen für alle beteiligten Akteur*innen. Gerade im afrikanischen Kontext wirft die Digitalisierung drängende ethische Fragen auf.

Bericht vom Workshop: Zum Zusammenhang von Populismus und Bildung (13. und 14. Februar 2020)

Der zunehmende Einfluss rechtspopulistischer Parteien in Europa beschäftigt sowohl die breite Öffentlichkeit als auch die Wissenschaften. Vertreter*innen unterschiedlicher Disziplinen haben sich am IZEW zusammengefunden, um aus ihren jeweiligen Perspektiven rechtspopulistische Entwicklungen und Strategien sowie den Bezug zu Bildungsfragen in den Blick zu nehmen.


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