Tübingen School of Education (TüSE)

Rückblick: 1. International Education Week 2018

Wie kann die Hochschullehre zu einer produktiven Kontaktzone zwischen kulturell verschieden geprägten Lehrenden, Studierenden ebenso wie methodischen Vorgehensweisen und Wissensbeständen werden?

Küchler, Intercultural Classroom, 2014

Programm und Gastvorträge

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der International Education Week konnten die fachdidaktische und bildungswissenschaftliche Arbeit der Tübinger Lehrerbildung in ihren Kursen direkt erleben.

Die Studierenden wählten aus folgenden drei Kursen aus: Didaktik der Biologie (Prof. Christoph Randler), Didaktik des Englischen (Prof. Uwe Küchler) und Bildungswissenschaften (PD Dr. Dr. Martin Harant). Die Kurse wurden ergänzt durch Vorträge von Gastwissenschaftlern aus Slowenien, England und Tübingen.

Die gemeinsame Zeit wurde für den regen Austausch über verschiedene europäische Schulsysteme und Lehrerbildungssysteme genutzt - und Unterschiede und Gemeinsamkeiten ausgiebig diskutiert.

Der Vortrag von Dr. Iztok Tomazic von der Universität Ljubljana stellte Ansätze und Erhebungen zur Arbeit mit lebenden Tieren im Fach Biologie vor. Dr. Amos Paran, der erste Inhaber des Ottilie-Wildermuth Chair for English as Foreign Language (Heimatuniversität: Institute of Education, UCL London) sprach über die Integration kritischen Denkens im Unterricht und stellte Analysen von verschiedenen Schulbuch-Aufgaben vor. Prof. Dr. Randlers Vortrag zu den Implikationen der Chronobiologie für Schule und Erziehung sowie Dr. Uta Müllers Vorstellung des Internationalen Zentrums für Ethik in den Wissenschaften (IZEW) ermöglichten den Teilnehmerinnen und Teilnehmern der International Education Week fächerübergreifende Einblicke in verschiedene Forschungs- und Arbeitsbereiche der Universität Tübingen.

Kulturprogramm

Während der Stadtführung mit anschließender Stocherkahnfahrt erfuhren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer viele Anekdoten aus Tübingens Kultur- und Wissenschaftsgeschichte und beim gemeinsamen Abendessen im Neckarmüller konnten sie die deutsche Küche selbst ausprobieren. Der Besuch des Haus‘ der Geschichte sowie des Mercedes-Benz-Museums boten reichlich Gesprächsstoff; anschließend besuchten einige Studierende die Wilhelma, andere ließen den Tag in den gemütlichen Biergärten Stuttgarts ausklingen.

Internationalisierung "zu Hause"

Tübingens Studierende und Lehrende profitierten von den vielen internationalen und Begegnungen, von interessanten Gesprächen und angeregten Diskussionen in den Seminaren.

Es wurde festgestellt, dass die Woche viel zu kurz war und das Team der International Education Week freut sich, das Programm im Jahr 2019 wieder anbieten zu können.