Tübingen School of Education (TüSE)

Rückblick: Doktorandinnen- und Doktoranden-Konvent 2017

Am Nachmittag des 6. Novembers 2017 fand erstmalig ein Doktorandinnen- und Doktoranden-Konvent der Tübingen School of Education statt. Eingeladen waren alle Mitglieder der Tübingen School of Education, die als Promovierende an einer der fünf lehrerbildenden Fakultäten angenommen sind, sowie deren Betreuerinnen und Betreuer. Im Festsaal der Alten Aula fanden sich die Promovierenden, die alle zu verschiedensten Aspekten der Lehrerbildung sowie zu Schule und Unterricht in unterschiedlichsten Disziplinen forschen, erstmalig zusammen und stellten sich ihre Forschungsarbeiten in Kleingruppen gegenseitig vor. Dabei zeigte sich eine erstaunliche thematische Vielfalt: Zum einen finden sich sowohl bildungswissenschaftliche als auch fachdidaktische bzw. fachwissenschaftliche Arbeiten im Themenfeld, zum anderen ist eine Vielzahl an Fächerperspektiven zu erkennen.

Nach den Begrüßungsworten von Sibylle Meissner (Mitglied Geschäftsführung TüSE) folgte ein informierender Vortrag von Prof. Dr. Thorsten Bohl (Direktor TüSE) zu den Unterstützungsangeboten innerhalb des Tübinger Nachwuchsförderprogramms TüNaPro. Der Vortrag von Prof. Dr. Andreas Breiter (Vorstandsmitglied UniWiND) zum Thema „Karriere in der Wissenschaft?! Perspektiven. Chancen. Berufsfelder“ musste krankheitsbedingt leider ausfallen. Doch konnte mit Prof. Dr. Colin Cramers Vortrag zum Thema „Was universitäre Lehrerinnen- und Lehrerbildung ausmacht“ kurzfristig ein würdiger Ersatz von gleichwertiger Relevanz gefunden werden. So stellte Cramer hierin seinen neu entwickelten professionstheoretischen Ansatz der Metareflexivität vor.

Es folgte die feierliche Auszeichnung zweier Qualifikationsarbeiten, die in diesem Jahr die Begutachtungskommission besonders überzeugt hatten: Jun.-Prof. Dr. Samuel Merk wurde für seine herausragende bildungswissenschaftliche Dissertation zum Thema „Epistemische Überzeugungen Lehramtsstudierender“ ausgezeichnet. Frau Juliana Kugler hatte mit ihrer fachdidaktischen Staatsexamensarbeit zum Thema „Tempus und Aspekt in spanischen Schulgrammatiken“ überzeugt. Beide gaben einen kurzen Einblick in ihre Arbeiten und erhielten durch den Direktor der TüSE die Auszeichnungsurkunden. Beim abschließenden Sektempfang ließen sich neu entstandene Kontakte im ungezwungenen Rahmen vertiefen.

 Die Ausgezeichneten Jun. Prof. Dr. Samuel Merk und Juliana Kugler (Bildrechte: TüSE)

Wie sich nach Auswertung der Rückmeldungen herausstellte, ist der Wunsch nach gegenseitiger Vernetzung und überfachlichem Austausch besonders stark unter den Doktoranden – ein Anliegen, das die Tübingen School of Education gerne im Zuge der künftig jährlich stattfindenden Doktorandinnen- und Doktoranden-Konvente berücksichtigt.