Tübingen School of Education (TüSE)

Zweites Doktorandinnen- und Doktoranden-Konvent der TüSE

Am 12. November 2018 hatte die Tübingen School of Education im Rahmen ihres Nachwuchsförderprogramms aus den Reihen ihrer Mitglieder die Gruppe der Doktorandinnen und Doktoranden sowie ihrer Betreuerinnen und Betreuer zum 2. Konvent in den Festsaal der Alten Aula eingeladen. Ziel des Konventes war es, die aus den unterschiedlichsten Fachbereichen und Fakultäten an der Eberhard Karls Universität stammenden Doktorandinnen und Doktoranden, deren gemeinsames Forschungsinteresse im Themenfeld Lehrerbildung, Schule und Unterricht liegt, in den Austausch zu bringen. Die Breite der Forschungsvorhaben sichtbar zu machen und Rückmeldungen auch aus fachfremder Perspektive zu erhalten, ist ein weiteres dezidiertes Anliegen des jährlich stattfindenden Doktorandinnen- und Doktorandenkonvents.

Nach einem kurzen Info-Block zu den Angeboten und Vorhaben der TüSE durch Prof. Dr. Thorsten Bohl (Direktor) war die nachfolgende Diskussionsphase dem Thema ‚Unterrichten mit Digitalen Medien‘ gewidmet. In Vorbereitung auf den Austausch hatten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer den Auftrag erhalten einen Text zum Thema vorzubereiten. Der Text, in welchen JProf. Dr. Andreas Lachner (IWM) eingeführt hatte, wurde von PD Dr. Dr. Martin Harant (Schulpädagogik) sowie von Dr. Michelle Rudelow (Wirtschaftsdidaktik) in zwei kontroversen Statements kommentiert. Die Vortragenden stellten sich sodann auf dem Podium den aus dem Plenum heraus geäußerten Fragen und Argumentationen.

In den Postersessions bot sich den Teilnehmerinnen und Teilnehmern die Möglichkeit, neu begonnene Arbeiten kennenzulernen, Einblick in den Fortschritt der bereits laufenden Dissertationsvorhaben zu gewinnen und Anregungen zu der eigenen Forschungsarbeit zu erhalten.

Wertvolle Informationen erhielten die Anwesenden überdies zum Themenkomplex Bild- und Autorenrechte, über den Frau Christiane Müller (Universitätsbibliothek, Stabsstelle Urheberrecht) mit großer Expertise aufklärte. Den Zuhörerinnen und Zuhörern wurde durch ihre Ausführungen deutlich, wie wichtig eine vorzeitige Klärung der Lizenzen mit den Verlagen ist. So beschränken Verlage nicht selten im Rahmen der Autorenverträge die weitere Verwendung der erstellten Grafiken und Abbildungen, sodass selbst die Autorinnen und Autoren diese später ohne explizite Genehmigung strenggenommen weder für die eigenen Vorträge noch für Lehrveranstaltungen nutzen können.

Abgerundet wurde der Konvent mit der feierlichen Übergabe der Urkunden für die Autorinnen und Autoren der für einen Preis ausgezeichneten Qualifikationsarbeiten. Folgende Preisträger wurden in diesem Jahr ausgezeichnet:

Promotionen:

Dr. Christina Brüning
Titel der Arbeit: „Holocaust Education in der heterogenen Gesellschaft. Eine Studie zum Einsatz videographierter Zeugnisse von Überlebenden der nationalsozialistischen Genozide im Unterricht“

Dr. Nicolas Hübner
Titel der Arbeit: „Educational effectiveness at the end of upper secondary school: Further insights into the effects of statewide policy reforms”

Masterarbeit:

Lisa Henke (M.A.)
Titel der Arbeit: „Eine Lehrkraft, zwei Klassen, gleicher Unterricht? Variabilität von Unterrichtsqualität und professionelle Kompetenzen von Lehrkräften“

Wissenschaftliche Arbeit (Staatsexamen):

Marcus Matern
Titel der Arbeit: „Goethes Schule. Eine literaturwissenschaftliche Werkzeugkiste für die Auseinandersetzung mit Wort und Text“