Tübingen School of Education (TüSE)

Initiative 'Nachhaltige Institutionalisierung Lehrer:innenbildung'

Institutionalisierung (in) der Lehrer:innenbildung

Fragen der Institutionalisierung der Lehrerbildung haben sich zunächst im Zuge der Neustrukturierung des Lehramtsstudiums innerhalb der Bologna-Reformen, mit der Etablierung von KMK-Standards und KMK-Empfehlungen für die Lehrerbildung, aber insbesondere im Zuge der gemeinsamen Qualitätsoffensive Lehrerbildung von Bund und Ländern  (QLB) deutlich intensiviert. Zwei Jahre vor dem vorläufigen Ende der QLB sind sie virulent für die Lehrerbildung.
2019 wurden sie erstmals im Rahmen des QLB-Camp ‚Institutionalisierung der Lehrerbildung‘  auf der Netzwerktagung des Förderprogramms sowie 2020 beim digitalen Austauschformat der Projekte in der Session ‚Institutionalisierung der Lehrerbildung: Good Practice, institutionelle Grenzen, offene Potenziale‘ in einem größerem Kreis thematisiert und in die bundesweite Diskussion eingespeist.
Sie mündeten im Entwurf eines Eckpunktepapiers zur ‚Institutionalisierung der Lehrerbildung‘. Das Papier wird derzeit für die Lehrerbildung zentralen Gremien, Verbänden, Organisationen von Bund, Ländern, Hochschulrektor:innen und Fachgesellschaften, wie die Ständige Wissenschaftliche Kommission der Kultusministerkonferenz (StäWiKo), die Hochschulrektorenkonferenz (HRK) oder den Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft (DGfE) zur Kenntnisnahme und Diskussion zur Verfügung gestellt.

Ziele der Initiative 'Nachhaltige Institutionalisierung Lehrer:innenbildung'

Ziele der Initiative 'Nachhaltige Institutionalisierung Lehrer:innenbildung'  sind die gewachsene Relevanz von Lehrer:innenbildung sowie  die Qualität ihres erweiterten Aufgaben- und Verantwortungsspektrum langfristig gewährleisten zu können.

Das Eckpunktepapier Institutionalisierung der Lehrerbildung bzw. die umfassende Disskussion ist dabei aus unserer Sicht ein erster wichtiger Schritt. Weitere Aktivitäten und Vorstöße  der Initiative  werden regelmäßig aktualisiert. Die Seite befindet sich jedoch noch im Aufbau!  Weiter unten finden Sie Ansprechpartner:innen und Möglichkeiten der Beteiligung.

Bisherige Aktivitäten der Initiative 'Nachhaltige Institutionalisierung der Lehrer:innenbildung' im Überblick

November 2021
Diskussion des Eckpunktepapiers Institutionalisierung Lehrerbildung auf dritten QLB-Programmkongress

Teilnahme Prof. Dr. Thorsten Bohl an Podiumsdiskussion im Anschluss eines Impulsvortrags seitens der Programmevaluation der QLB (Ramboll, Prof. Dr. Herbert Altrichter u.a.) zu Fragen über Akteurskonstellationen und Strategien für Nachhaltigkeit mit dem Ziel einer Institutionalisierung der Lehrkräftebildung (Nachhaltigkeit der Qualitätsoffensive Lehrerbildung stellt ein Evaluationsfokus der Programmevaluation dar).

Juli 2021
Gesprächsrunde Vertretung BMBF und Initiative Institutionalisierung Lehrerbildung

2021
Überarbeitung des Eckpunktepapiers Institutionalisierung Lehrerbildung

Autor:innen Eva Arnold, Nina Beck, Thorsten Bohl, Peter Drewek, Martin Heinrich, Axel Gehrmann, Katja Koch, Stefan Luther, Lilian Streblow, Isabelle van Ackeren

2020/2021
Entwurf des Eckpunktepapiers Institutionalisierung Lehrerbildung wird in nationale Diskussion eingebracht

November 2020
Gesprächsrunde Vertretung BMBF und Initiative Institutionalisierung Lehrerbildung

November 2020
Online-Session „Institutionalisierung der Lehrerbildung: Good Practice, institutionelle Grenzen, offene Potenziale“

im Rahmen des digitalen Austauschformats der QLB-Projekte "Lehrkräftebildung gemeinsam gestalten" als Online-Alternative zum QLB-Programmkongress

2019/2020
Erarbeitung erster Entwurf Eckpunktepapier Institutionalisierung Lehrerbildung

Autor:innen: Eva Arnold, Nina Beck, Thorsten Bohl, Peter Drewek, Martin Heinrich, Axel Gehrmann, Katja Koch, Lilian Streblow

November 2019
"QLB-Camp" bzw. Workshop "Institutionalisierung der Lehrerbildung"

im Rahmen der QLB-Netzwerktagung in Bonn-Bad Godesberg

Eckpunktepapier Institutionalisierung Lehrerbildung

Die Eckpunkte Institutionlisierung in der Lehrerinnen- und Lehrerbildung zielen auf die Beschreibung, Diskussion und Etablierung elementarer institutioneller Standards der Lehrerbildung für die zentralen (wissenschaftlichen) Einrichtungen und mithin darauf, die aufgebauten Strukturen nachhaltig und damit auch gesetzlich zu sichern. 
Die im Papier skizzierten Dimensionen sollen die Diskussion um mögliche institutionelle Standards befördern und forcieren. Angesprochen sind verschiedene Ziel- bzw. Akteursgruppen, wie die Akteur:innen der Wissenschaftsministerien und Kultusministerien, der Leitungsebene der Hochschulen und der Leitungsebene der Einrichtungen der Lehrerbildung sowie lehrerbildende Akteur:innen der Hochschulen (1. Phase) in Kooperation mit Akteur:innen der 2. und 3. Phase der Lehrerbildung. 
Eckpunktepapier zum Download

Autor:innen des Eckpunktepapiers Institutionalisierung Lehrerbildung

Prof. Dr. Eva Arnold, Universität Hamburg 
Dr. Nina Beck, Universität Tübingen 
Prof. Dr. Thorsten Bohl, Universität Tübingen
Prof. Dr. Ulrich Druwe, Pädagogische Hochschule Freiburg
Prof. Dr. Peter Drewek, Universität Bochum 
Prof. Dr. Martin Heinrich, Universität Bielefeld 
Prof. Dr. Axel Gehrmann, Technische Universität Dresden
Prof. Dr. Katja Koch, Technische Universität Braunschwaig
Dr. Lilian Streblow, Universität Bielefeld 
Prof. Dr. Isabell van Ackeren,  Universität Duisburg-Essen

Ständige Mitglieder der Initiative 'Nachhaltige Institutionalisierung Lehrer:innenbildung'

Prof. Dr. Eva Arnold, Universität Hamburg 
Dr. Nina Beck, Universität Tübingen 
Prof. Dr. Thorsten Bohl, Universität Tübingen
Prof. Dr. Ulrich Druwe, Pädagogische Hochschule Freiburg
Prof. Dr. Peter Drewek, Universität Bochum 
Prof. Dr. Martin Heinrich, Universität Bielefeld 
Prof. Dr. Axel Gehrmann, Technische Universität Dresden
Prof. Dr. Katja Koch, Technische Universität Braunschwaig
Dr. Lilian Streblow, Universität Bielefeld 
Prof. Dr. Isabell van Ackeren,  Universität Duisburg-Essen

Erweitertes Netzwerk der 'Initiative Nachhaltige Lehrer:innenbildung'

Bei Interesse an der Mitwirkung in der Initiative melden Sie sich bitte einfach unter geschaeftsstelle@tuese. uni-tuebingen.de.
Wir freuen uns auf Ihre Beteiligung und danken für das Interesse am Thema!

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