Forum Scientiarum

Tübinger Phänomenologisches Kolloquium

Die Phänomenologische Philosophie zählt seit ihrer Begründung durch Edmund Husserl um 1900 zu den entscheidenden Strömungen der Philosophie. Seither hat sie eine vielseitige Entwicklung durchlaufen, aus der so unterschiedliche eigenständige Philosophien hervorgegangen sind wie die philosophische Hermeneutik, das Alteritätsdenken und die strukturale Phänomenologie. Darüber hinaus steht sie mit zahlreichen anderen Disziplinen in engem Forschungskontakt. Beispiele dafür sind das Lebensweltkonzept, das in den Sozialwissenschaften eine entscheidende Rolle spielt; die Phänomenologie des Leibes, die den body-turn in den Kognitionswissenschaften befördert; die Phänomenologie des inneren Zeitbewusstseins; die Phänomenologie von Stimmungen und Emotionen; die Religionsphänomenologie u.v.a. All diese Forschungsfelder zeugen von der enormen interdisziplinären Bedeutung der Phänomenologie in der Gegenwart.

Das Tübinger Phänomenologische Kolloquium möchte die Phänomenologie in ihrer fächerübergreifenden Aktualität und in ihrer ganzen Breite sichtbar machen. Dafür lädt das Forum Scientiarum Phänomenologinnen und Phänomenologen aus aller Welt dazu ein, ihre Arbeiten einem interessierten universitären Publikum vorzustellen und mit Studierenden zu diskutieren.

Aktuelle Veranstaltungen

9./10. Dezember 2019
Dr. Annette Hilt, Universität Mainz
„Eine Phänomenologie des Sozialen? Zu Strukturen einer geteilten Welt bei Eugen Fink“

29./30. Januar 2020
Prof. Dr. Waldenfels, Universität Bochum:
Responsivität und Korresponsivität aus phänomenologischer Sicht

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Dienstag, 21. Mai 2019, 18 Uhr c.t.
Dr. Hanspeter Padrutt, Zürich: Naturwissenschaftlich-technische Denkweise und „Poetische Welterhörung“

Der Vortrag ist öffentlich. Ergänzend findet ein nicht-öffentliches Werkstattgespräch mit Studierenden statt.

Dienstag, 9. Juli 2019, 18 Uhr c.t.
Prof. Dr. Inga Römer, Grenoble: Realismus als Herausforderung der Philosophie im Denken der Gegenwart

Der Vortrag ist öffentlich. Ergänzend findet ein nicht-öffentliches Werkstattgespräch mit Studierenden statt.

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Frühere Veranstaltungen:

Dienstag, 17. Juli 2018, 20 Uhr c.t. Forum Scientiarum, Hörsaal
Professor Dr. Hiroshi Abe, Kyoto: „Tetsuro Watsujis Ethik
Der Vortrag ist öffentlich. Ergänzend findet ein nicht-öffentliches Werkstattgespräch mit Studierenden statt.

Dienstag, 12. Juni2018 , 18 Uhr c.t. Forum Scientiarum, Hörsaal
Associate Professor Dr. Bogdan Minca, Bukarest: „Platon und Heidegger über das Hermeneutische”
Der Vortrag ist öffentlich. Ergänzend findet ein nicht-öffentliches Werkstattgespräch mit Studierenden statt.