Bau, Arbeitssicherheit und Umwelt

Gefährdungsbeurteilung für spez. Arbeitsbereiche, z.B. Labor, Werkstatt

Für Arbeitsbereiche wie z. B. Laboratorien und Werkstätten empfiehlt die Abteilung Arbeitssicherheit die leicht zu bedienende Software der Unfallkasse Baden-Württemberg. Die Software eignet sich insbesondere zur Handhabung von mehreren Gefährdungsbeurteilungen. Sie kann unter Verwendung der Mitgliedsnummer der Universität Tübingen und eines Passwortes heruntergeladen werden. Die Zugangsdaten dürfen nur von Mitgliedern/Versicherten der UKBW genutzt werden.

Zugang UKBW Software

Bitte im Intranet anmelden (oben rechts). 

Download: Muster-Gefährdungsbeurteilung Labor

Bitte im Intranet anmelden (oben rechts). 

Für Nutzende der Zentralen Verwaltung wurde die Software bereits hinterlegt auf dem Citrix-Receiver.

Übliche Maßnahmen, die sich aus den Gefährdungsbeurteilungen ergeben sind beispielsweise die Auswahl persönlicher Schutzausrüstungen, das Erstellen von Betriebsanweisungen und von Unterweisungen.

Broschüre Sicheres Arbeiten in Laboratorien

Das Arbeiten in Laboratorien, insbesondere beim Umgang mit Gefahrstoffen, bringt ein hohes Gefährdungspotential mit sich. Als Handlungshilfe und Ratgeber wurden von der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung die Laborrichtlinien erarbeitet. Diese werden in der DGUV Information 213-850 „Sicheres Arbeiten in Laboratorien“ fortgeschrieben um dem Stand der Labortechnik, neuen Erkenntnissen aus der Laborpraxis sowie geänderter Vorschriften Rechnung zu tragen. Die aktuelle Fassung (3. Auflage) erhalten Sie online oder über den Medienshop der BG RCI.
Gedruckte Exemplare der 2. Auflage sind erhältlich bei der Abteilung Arbeitssicherheit unter sekretariat.arbeitssicherheitspam prevention@zv.uni-tuebingen.de oder 07071 29-76028.

Biologische Arbeitsstoffe und Gentechnik

 

Beim Arbeiten mit biologischen Arbeitsstoffen in Laboratorien können verschiedene Rechtsgebiete involviert sein (s. Abb.1), abhängig davon, ob die eingesetzten Organismen gentechnisch verändert wurden oder Infektionskrankheiten durch diese übertragen werden können.

Im Falle einer gentechnischen Arbeit ist diese inklusive der gentechnischen Anlage, in der die Arbeiten stattfinden sollen, nach dem Gentechnikgesetz (GenTG) anzumelden bzw. genehmigen zu lassen und ein/e Projektleiter/in zu bestellen. Unsere zuständige Behörde ist das Regierungspräsidium (RP) Tübingen, Referat 57.

Für Arbeiten mit Krankheitserregern (Organsimen ab der Risikogruppe 2) nach dem Infektionsschutzgesetz (IfSG) bedarf es eines Erlaubnisträgers. Der Antrag für die Erlaubnis nach § 44 IfSG, die Anmeldung der Räumlichkeiten sowie der Arbeiten, werden beim RP Tübingen, Referat 25 gestellt.

Tabelle 1: Zuständige Behörde nach Bereichen

Bereich

Gentechnik

Infektionsschutz

Biostoffverordnung

Zuständige Behörde

RP Tübingen

Referat 57

RP Tübingen

Referat 25

Landratsamt Tübingen

Abteilung Umwelt und Gewerbe

Für gezielte Tätigkeiten mit biologischen Arbeitsstoffen muss gegebenenfalls die entsprechende Erlaubnis nach § 15 (ab Schutzstufe 3) beziehungsweise eine Anzeige nach § 16 Biostoffverordnung (ab Schutzstufe 2) vorliegen.

Zur Umsetzung der behördlichen Anforderungen und bei weiteren Fragen kontaktieren Sie bitte Ihre Beauftragte für Biologische Sicherheit:

Dr. Jacqueline Wettengel 
Hölderlinstr. 11, D-72074 Tübingen
Telefon: +49 (0) 7071 29-75054
jacqueline.wettengelspam prevention@uni-tuebingen.de
http://www.uni-tuebingen.de/biosi