International Center for Ethics in the Sciences and Humanities (IZEW)

Verein zur Förderung der Ethik in den Wissenschaften e.V. (VFEW)

Der Verein wurde 1998 von Julia Dietrich, Marcus Düwell, Eve-Marie Engels, Vera Hemleben, Christof Mandry, Dietmar Mieth und  Prof. em. Dr. Albrecht Müller gegründet. Er hat das Ziel, die Ethik in den Wissenschaften zu fördern, indem Aktivitäten des Internationalen Zentrums für Ethik in den Wissenschaften (IZEW) gezielt unterstützt werden.

Es besteht nach wie vor ein erheblicher Mangel an den notwendigen Ressourcen für interdisziplinäre wissenschaftsethische Forschung. So wird die Arbeit des IZEW zu mehr als drei Viertel durch eingeworbene Mittel finanziert, die nicht dauerhaft zur Verfügung stehen. Zwar ist der hohe Drittmittelanteil ein Beleg für die Qualität der Arbeit am IZEW, dennoch fehlen immer wieder Gelder, um solche Aktivitäten zu finanzieren, die nicht im Rahmen von Drittmittelprojekten angelegt sind. Hier unterstützt der Verein.

Unerlässliche Voraussetzung für Forschung und Nachwuchsförderung ist die öffentlich zugängliche wissenschaftsethische Spezialbibliothek des IZEW, zu deren thematischem Ausbau der Verein beiträgt.

Konkret unterstützt der Förderverein Publikationen, Veranstaltungen und insbesondere die Vernetzung von Wissenschaft und gesellschaftlichen Akteuren, um das Konzept einer Ethik in den Wissenschaften auch für gesellschaftliche Akteur*innen und interessierte Bürger*innen fruchtbar zu mache. Zudem fördert der Verein die Alumniarbeit des IZEW um Netzwerkarbeit einen Raum zu bieten.

Das IZEW

  • ist ein interdisziplinäres Forschungszentrum der Eberhard Karls Universität Tübingen, das von allen Fakultäten getragen wird.
  • wurde 1985 initiiert und 1990 gegründet. Es ist eines der wenigen Ethikzentren in Deutschland, das sich mit der ganzen Spannbreite ethischer Themen befasst.
  • verfolgt das Programm einer „Ethik in den Wissenschaf-ten“: Fragen der Verantwortung werden bereits innerhalb der Wissenschaften thematisiert.
  • fördert den interdisziplinären Dialog zwischen Natur-, Geistes- und Sozialwissenschaften in Forschung und Lehre sowie die Einbindung weiterer gesellschaftlicher Akteure und der Öffentlichkeit.
  • entwickelt und bearbeitet Forschungsprojekte u.a. in den Bereichen Natur und Nachhaltige Entwicklung, Ethik und Kultur, Ethik und Bildung, zur Sicherheitsethik, Ethik der digitalen Gesellschaft, zu Medizin- und Bioethik sowie zu Grundlagenfragen der Ethik in den Wissenschaften.
  • ist einer der maßgeblichen Orte für die Förderung und Ausbildung des wissenschaftlichen Nachwuchses im Bereich der interdisziplinären Ethik: DFG-Graduiertenkolleg „Ethik in den Wissenschaften“ (1991–2000) und DFG-Graduiertenkolleg „Bioethik“ (2004–2013)

Der Vereinsvorstand

Prof. Dr. Vera Hemleben (Vorsitzende)
Prof. Dr. Dietmar Mieth (stellv. Vorsitzender)
Prof. Dr. Thomas Potthast (stellv. Vorsitzender)
Dr. Birgit Kröber (Schatzmeisterin)

Die Vereinssatzung kann hier eingesehen werden.