Tübingen School of Education (TüSE)

Weiter- und Fortbildungen aus dem Bereich Deutsch als Zweitsprache und sprachbildender Unterricht

 

Weiterer Fortbildungsbaustein im Rahmen des Projektes "Muttersprachliche Schule Mössingen" 

Am 16. November 2022 boten Eva-Larissa Maiberger und Slavica Stevanović einen weiteren Fortbildungsbaustein zum Thema „Sprachlehrmethoden: Binnendifferenziert unterrichten “ in Rahmen des Projektes „Muttersprachliche Schule Mössingen“.
 

Fortbildungsgespräch „Von Deutsch als Zweitsprache zu Sprachbildung als Aufgabe aller Fächer“

Auf Einladung des RP Tübingen, Fachbereich Deutsch, fand mit Slavica Stevanović am 11. November 2022 ein Fortbildungsgespräch zum Thema  „Von Deutsch als Zweitsprache zu Sprachbildung als Aufgabe aller Fächer“ statt. Im Fokus stand das Thema Deutsch als Zweitsprache als Erwerbs- und Vermittlungsaufgabe sowie exemplarische Methoden und Instrumente zur Erhebung der Lernerausgangslage bzw. Dokumentation und Beobachtung der Lernprozesse.
 

Vortrag „Aufwachsen mit mehreren Sprachen“ und Expertinnen-Gespräch

Am 01. Juli 2022 hielten Eva-Larissa Maiberger und Slavica Stevanović einen Vortrag zum Thema „Aufwachsen mit mehreren Sprachen“ in Rahmen des Projektes „Muttersprachliche Schule Mössingen“. Anschließend gab es eine Austauschrunde mit den am Projekt teilnehmenden Lehrkräften der Herkunftssprachen Arabisch, Albanisch und Farsi.
 

Performative Zugänge zu DaZ und Sprachbildung im Fach

Die Deutsche Gesellschaft für Sprachwissenschaft (DGFS, dgfs.de) führt jährlich eine große, internationale Tagung durch. Den Auftakt bildet immer ein Lehrerinformationstag mit zahlreichen Fortbildungsangeboten für Lehrkräfte. Der Lehrerinformationstag der DGFS fungiert als Brückenbauer zwischen Sprachwissenschaft und pädagogischer Anwendung. Im Fokus des Lehrerinformationstages auf der Jahrestagung 2022, die am 24.06. in Tübingen stattfand, standen Performative Zugänge zu DaZ und Sprachbildung im Fach. Es wurden insgesamt acht praxisorientierte Workshops angeboten sowie ein Plenarvortrag.
 

Fortbildungsreihe im Rahmen des Projektes "Muttersprachliche Schule Mössingen" 

Das Team des Arbeitsbereichs "Sprachsensibler Unterricht" und des "Mehrsprachigkeitszentrums in Tübingen", Damaris Borowski, Eva-Larissa Maiberger und Slavica Stevanović, bot auf Einladung des Integrationsbeauftragten der Stadt Mössingen, B. Kühn, den am Projekt "Muttersprachliche Schule Mössingen" (Baden-Württemberg-Stiftung, Bericht im TüSE-Newsletter 11, S. 24) teilnehmenden Lehrkräften für herkunftssprachlichen Unterricht eine Fortbildungsreihe zu den Themen Grundlagen des Herkunftssprachenunterrichts und Binnendifferenzierung, Materialien für den Herkunftssprachenunterricht und Förderung von Lesen und Schreiben in den Herkunftssprachen.
 

Dezentraler DaZ-Fachtag Baden-Württemberg "DaZ und Sprachbildung im Kontext von Mehrsprachigkeit“

Am Freitag, 08.11.19 fand an mehreren Standorten in Baden-Württemberg ab 14 Uhr ein hochschulübergreifender Fachtag mit dem gemeinsamen Titel „DaZ und Sprachbildung im Kontext von Mehrsprachigkeit“ statt. Am Fachtag konnten Lehrkräfte, Referendare und Referendarinnen, Studierende und die interessierte Öffentlichkeit teilnehmen. Am Veranstaltungsort Tübingen lag der Fokus auf der "Sprachbildung im Fachunterricht und in Vorbereitungsklassen“. Im TüSE-Newsletter 10 auf S. 17 findet sich ein Bericht über den DaZ-Fachtag.
 

New Topics Lehrerinnen- und Lehrerbildung

Am 18. Mai 2018 fand als letzte Veranstaltung der achtteiligen Reihe New Topics Lehrerinnen- und Lehrerbildung das Symposium ‚Theater – Geschichte – Sprache. Dramapädagogische Potenziale im sprachsensiblen Unterricht nutzen’ statt. Hierzu waren Akteure aller Phasen der Lehrkräftebildung sowie interessierte Studierende, Lehrkräfte und Forschende der Universität Tübingen eingeladen. Ausgangsbasis für das Symposium bildete der Lehrinnovationspreis des Stifterverbandes für ein kombiniertes Aus- und Fortbildungskonzept zum Thema ‚Von der Wissenschaft über die Lehre in die Praxis und zurück’, den Prof. Dr. Christiane Bertram (Universität Konstanz, Geschichtsdidaktik) und Prof. Dr. Doreen Bryant (Universität Tübingen, Arbeitsbereich Deutsch als Zweitsprache und Sprachsensibler Unterricht) gewonnen hatten. Geschichtslehrkräfte und Lehramtsstudierende der Fächerkombination Geschichte/Deutsch entwickelten im Wintersemester 2017/18 nach mehreren Inputphasen sprachsensible Einheiten mit theaterpädagogischen Anteilen, die sie im Geschichtsunterricht der beteiligten Lehrkraft auf ihre Praxistauglichkeit hin überprüften. Das Symposium präsentierte die Ergebnisse der Erprobung dieses Lehrkonzeptes.
 

Erlasslehrgang "VKL und VABO Multiplikatoren – Zugang zu Fachinhalten durch fachorientierte Sprachförderung" – Konzeption (23./24. April 2018)

Ziel des Erlasslehrgangs „VKL und VABO Multiplikatoren – Zugang zu Fachinhalten durch fachorientierte Sprachförderung“ ist es, den Multiplikator*innen, die im Bereich der Baden-Württembergischen Vorbereitungs- und VABO-Klassen tätig sind, Möglichkeiten der Verknüpfung von Sprach- und Fachunterricht aufzuzeigen. Für die Fortbildung wurde ein auf die Zielgruppe zugeschnittener, umfangreicher Reader konzipiert, der die Basis für die Arbeit in den vier Modulen des Erlasslehrgangs darstellt.

Grundlage der im Erlasslehrgang präsentierten Materialien sind etablierte fremd- und zweitsprachdidaktische Arbeitsprinzipien, die an die fachorientierte Spracharbeit angelegt werden. Der Fortbildung liegt die Auffassung zugrunde, dass eine Annäherung an sprachlich-fachliche Lernprozesse nur aus einer doppelten Perspektive erfolgen kann und diese in erster Linie in kooperativen Settings in konkreten Lehr-Lern-Projekten sowie in der gemeinsamen Entwicklung von Aufgaben und Arbeitsmaterialien durch Sprachexpert*innen sowie Fachlehrer*innen entsteht. Ausgehend von einem durchgehend anwendbaren, quer zu Schulformen und Fächern liegenden, standardisierten sprachdidaktischen Methodenrepertoire wurden an die Erarbeitung der Fortbildungsmaterialien folgende Prinzipien angelegt:

Erlasslehrgang für Multiplikator*innen für VKL und VABO - Bedarsforientierte Fortbildung "Zugang zum Fach" am 23./24. April 2018 in Durbach für die Landesakademie für Fortbildung und Personalentwicklung an Schulen, verantwortlich: Prof. Dr. Kristina Peuschel und Eva-Larissa Maiberger (M.A.)
 

Fortbildungsbaustein "Besonderheiten des DaZ-Unterrichts" (seit SoSe 2017)

Innerhalb des Fortbildungsangebots „Deutsch als Fremdsprache“, das von der Abteilung Deutsch als Fremdsprache und Interkulturelle Programme für (Lehramts-)Studierende der Universität Tübingen angeboten wird, gibt es jeweils im Sommersemester den Fortbildungsbaustein „Besonderheiten des DaZ-Unterrichts“. Ziel des Fortbildungsbausteins ist es, die teilnehmenden (Lehramts-)Studierenden auf den Berufsalltag in sozial, sprachlich und kulturell heterogenen Schulklassen vorzubereiten. Es werden verschiedene Ausprägungen des Spracherwerbs (Erstspracherwerb / Fremdspracherwerb / Zweitspracherwerb) mit den jeweils charakteristischen Gemeinsamkeiten und Verschiedenheiten sowie die vielschichtigen Einflussfaktoren auf den Spracherwerb bei mehrsprachigen Kindern (wie z. B. Kontaktalter, Kontaktdauer, gesteuerter bzw. ungesteuerter Spracherwerb) thematisiert. Studierende lernen, zwischen den verschiedenen DaZ-Lernertypen (z. B. Seiteneinsteiger vs. hier geborene DaZ-Lernende) zu unterscheiden und sich auf ihre speziellen Bedarfe bei der Vermittlung von Fachwissen bzw. Sprachwissen im (Fach-)Unterricht einzustellen. Der Fokus liegt auf der Bewusstmachung der verschiedenen sprachlichen Fähigkeiten und Kompetenzen ihrer künftigen Schülerinnen und Schüler (Alltagssprache, Unterrichtsprache, Bildungssprache, Fachsprache) sowie der Beschreibung und Abgrenzung der Konzeptionalität von Schülersprachäußerungen (konzeptionelle Mündlichkeit vs. konzeptionelle Schriftlichkeit). Innerhalb des Weiterbildungsangebots setzen sich Studierende auch mit Themenbereichen Erwerbsstufen, Prozessorientierung und Fehlerkorrektur/-toleranz, „Stolpersteine“ der deutschen Sprache und Prinzipien und Methoden des DaZ-Unterrichts auseinander.

Konzeption und Durchführung des Fortbildungsangebots seit SoSe 2017 (jeweils zum Sommersemester): Slavica Stevanović, Deutsches Seminar/TüSE