Bau, Arbeitssicherheit und Umwelt

Beleuchtungssanierung im Theologicum

Partner: Vermögen- und Bauamt Tübingen (VBA),Technisches Betriebsamt (tba), Universität Tübingen

Förderkennzeichen: 03K10331

Nationale Klimaschutzinitiative 

Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert das Bundesumweltministerium seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen.

www.ptj.de/klimaschutzinitiative-kommunen

Die Beleuchtungssanierung des Theologicums erfolgte im Rahmen eines Förderprogramms des Bundesministeriums f. Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) und wurde im März 2020 abgeschlossen.

Die Sanierungsmaßnahmen wurden mit 30% der Investitionskosten bezuschusst.

Durch Umrüstung auf LED-Technik und den Einbau intelligenter Lichtvernetzungs- und Steuerungssysteme (sog. KNX-Systeme) ist eine jährliche Reduzierung des Gesamtstromverbrauchs der Bibliothek um bis zu 73% (ca. 57 MWh) möglich.

Folgende Einzelmaßnahmen wurden im Zuge der Sanierung umgesetzt:

  1. Umbau aller Leuchtmittel auf LED-Technik
  2. Einbau einer vom Außenlicht abhängigen Steuerung für den an die Fenster grenzenden Lesebereich
  3. Einbau von Bewegungsmeldern für alle Bücherregalreihen: die Konstantbeleuchtung wird mit 20 % der Leuchtenleistung betrieben, bei Betreten der Regalreihen auf 80 % Leuchtenleistung erhöht
  4. Einbau eines neuen Steuerungspanels für das Bibliothekspersonal an der Theke im Empfangsbereich

Vielen Dank an das BMU für die finanzielle Förderung des Projekts und die gute Zusammenarbeit.

Verbaute Leuchten in der Bibliothek und Bauarbeiten im Februar 2020.

Bücherregalreihen im OG 1 und Galerie im OG 3.

Gegen die Becherflut und überquellende Abfalleimer: ReCup in Tübingen

Das „Aktionsbündnis Müllarmes Tübingen“ hat am 12. Dezember 2018 den Startschuss für das neue Mehrweg-Pfandsystem ReCup gegeben. 

Und so funktioniert der ReCup: Wer in einem der teilnehmenden Cafés oder Geschäft ein Heißgetränk zum Mitnehmen bestellt, erhält gegen ein Pfand von einem Euro einen Mehrwegbecher. Diesen kann man an jeder anderen ReCup-Abgabestelle in Tübingen oder deutschlandweit zurückgeben. Alle Abgabestellen werden im Internet unter https://app.recup.de aufgeführt. 

Es beteiligen sich bereits 40 Tübinger Betriebe. 

In Tübingen ist ReCup Teil der Kampagne „besser bechern“, bei der es einen Rabatt auf Heißgetränke in mitgebrachten Mehrwegbechern gibt. 

Zum „Aktionsbündnis Müllarmes Tübingen“ gehören die Universität Tübingen, die Universitätsstadt Tübingen, die Wirtschaftsförderungsgesellschaft Tübingen, der Handel- und Gewerbeverein Tübingen, der Bürger- und Verkehrsverein Tübingen und die Tübingen Erleben GmbH.

Mehrfach ausgezeichnet: Universität Tübingen gilt als „Recyclingpapierfreundliche Hochschule“

Die Universität Tübingen gehört auch 2019 als „Mehrfachsiegerin“ zu den recyclingpapierfreundlichsten Hochschulen Deutschlands. Zum dritten Mal in Folge bestätigte die Universität ihre Leistungen beim Hochschulwettbewerb „Papieratlas“ der Initiative Pro Recyclingpapier (IPR). [mehr zu attempto online 17.10.2019]

Kluge Köpfe für den Klimaschutz

Im Oktober 2016 startete eine Neuauflage der bereits im Jahr 2010 durchgeführten Energiesparkampagne "Kluge Köpfe für den Klimaschutz". 50% der durch die NutzerInnen erzielten Einsparungen wurde rückgeführt in energetische Optimierungsmaßnahmen in den jeweiligen Gebäuden. Die Kampagne wurde bis 2019 in fünf Gebäuden durchgeführt. Eine Ausweitung auf weitere Gebäude wird nicht weiterverfolgt. Aufkleber, Flyer und Plakate zum Aushang sind erhältlich bei Tobias Eder, Energiemanager der Universität.

Kluge Köpfe für den Klimaschutz (Flyer) 
Kluge Köpfe für den Klimaschutz (Plakate) 
Kluge Köpfe für den Klimaschutz (Projektarbeit)

Kostenloser Ladestrom für Pedelecs

Seit  Januar 2018 haben die Landeseinrichtungen die Möglichkeit, kostenlos Strom zum Laden von Pedelecs an ihre Beschäftigten abzugeben. Da die haushaltsrechtlichen Regelungen in Baden-Württemberg dem nicht entgegenstehen, wurde eine entsprechende Übereinkunft zwischen dem Ministerium für Verkehr und dem Ministerium für Finanzen getroffen.

Der Landesverwaltung kommt gemäß § 7 Klimaschutzgesetz beim Klimaschutz eine besondere Vorbildfunktion zu, weshalb sie den Dienststellen Im Interesse der nachhaltigen Mobilität der Bediensteten empfiehlt, von dieser Möglichkeit Gebrauch zu machen.

Die Universität Tübingen begrüßt diese unbürokratische Lösung ausdrücklich und erlaubt den Bediensteten ab sofort das Laden der Akkus von privaten Pedelecs am Arbeitsplatz. Unter diese Regelung fallen auch die schnellen E-Bikes (sogenannte S-Pedelecs) mit einer elektrischen Motorunterstützung über 25 km/h. Es wird darauf hingewiesen, dass unbeaufsichtigte Ladevorgänge (insbesondere „über Nacht“) aus Sicherheitsgründen nicht erlaubt sind.

Ein positiver Nebeneffekt dieser Entscheidung ist, dass dadurch auf den Aufbau einer kostenintensiven Ladeinfrastruktur mit Abrechnungsmöglichkeit für Zweiräder weitgehend verzichtet werden kann.

Bei Fragen, Anregungen, Wünschen können Sie sich gerne an das Mobilitätsteam wenden: mobilitaetsteamspam prevention@uni-tuebingen.de.

Mobilitätsstudie

Die Studie „Mobilität an der Universität Tübingen“ wurde 2016 im Auftrag der Universität von dem Geograf Udo Wagner erstellt. In der Studie wurden das Pendlerverhalten und die Parksituation an der Universität Tübingen empirisch untersucht. Die Studie stellt eine wichtige Basis für ein Mobilitätskonzept dar, mit dem die Universität Ihrer Verantwortung für eine umweltfreundliche Mobilität nachkommen möchte.

Der Ergebnisbericht der Mobilitätsstudie steht Ihnen als Download zur Verfügung. Außerdem erläutert Udo Wagner in seinem Vortrag weitere Details zur Mobilität an der Universität Tübingen.

Mobilitätsteam UNImobil: Das Mobilitätsteam UNImobil trifft sich alle sechs bis acht Wochen und initiiert die Umsetzung verschiedener Mobilitätsmaßnahmen.

Universität Tübingen hat auf Ökostrom umgestellt

Seit 01.01.2015 bezieht die Universität Tübingen zu 100% Ökostrom aus Wasserkraft.

Vorschlagswesen

Haben Sie einen Vorschlag zur Verbesserung der Umweltleistungen der Universität?

Hier haben Sie die Möglichkeit! Bitte per Mail an die Umweltkoordinatorin der Universität, Hedwig Ogrzewalla: hedwig.ogrzewallaspam prevention@uni-tuebingen.de

Angebote für Studierende

Studium oecologicum 
Das aktuelle Programm, allgemeine Hinweise zum Studium oecologicum sowie einen Link zur Anmeldung finden sich auf der Seite zum Studium oecologicum.

Klimafarming-Garten 
Selbstverwaltetes, studentisches Projekt Klimafarming-Garten an der Universität Tübingen

Initiative Bunte Wiese
Die Studierendeninitiative "Bunte Wiese" bemüht sich um Naturschutz in Tübingen, besonders auf innerstädtischen Grünflächen.

Angebote für MitarbeiterInnen

Informations- und Willkommensveranstaltung für neue Beschäftigte der Universität.
Die Veranstaltung bietet für Neubeschäftigte und sonstige Interessierte Information und Austausch zu Arbeitsplatz, Aufgaben und Struktur der Universität. Termine sowie weitere Informationen finden Sie hier mit BGM.

Inhouseschulungen für EMAS-AuditorInnen finden i.d.R. alle 2 Jahre statt. Die nächste Schulung ist geplant für Januar 2021. Bei Interesse bitte Kontakt aufnehmen mit der Umweltkoordinatorin Hedwig Ogrzewalla. Uniangehörige, die an der Inhouseschulung teilgenommen haben, können sich an den jährlich stattfindenden internen Umweltaudits beteiligen.

Aktuelle Downloads

Die Umwelterklärung der Universität Tübingen wird jährlich aktualisiert und veröffentlicht. Die Inhalte sind in der EMAS-Verordnung verbindlich festgelegt: Beschreibung der Organisation, der Umweltpolitik, aller direkten und indirekten Umweltaspekte, die zu bedeutenden Umweltauswirkungen der Organisation führen, der Umweltziele und damit verbundenen Maßnahmen (= Umweltprogramm) sowie der Daten über die Umweltleistungen.

Umwelthandbuch

Das Umwelthandbuch legt Zuständigkeiten und Abläufe für eine umweltverträgliche Handlungsweise fest. Diese gelten für alle Universitätsangehörigen und sind verbindlich zu beachten, umzusetzen und einzuhalten. Um das Umwelthandbuch herunterladen zu können, müssen Sie sich im Intranet der Universität Tübingen anmelden.

Videos

EMAS an der Uni Tübingen

Die Studierendeninitative "Greening the University" e.V. veranlasste im Juni 2008 mit einem erfolgreich durchführten Symposium zum Thema "Perspektiven für eine nachhaltige Hochschule die Einführung des Umweltmanangementsystems EMAS an der Universität Tübingen.
Seit 2011 ist die Universität EMAS-zertifiziert, 2014 fand eine Revalidierung statt, die nächste Revalidierung steht im Oktober 2020 an. Damit ist die Universität berechtigt das EMAS-Logo zu führen.
EMAS ermöglicht der Universität die kontinuierliche Verbesserung der Umweltleistungen in Betrieb, Forschung und Lehre. Im jährlichen Rhythmus wird eine Umwelterklärung veröffentlicht, die über die Entwicklung des Umweltmanagementsystems und die Umweltleistungen informiert.

Trash Max - Garbage Road

Wenn die Uni im Müll erstickt, tragen wir alle Schuld daran --- doch bevor alles im Chaos endet, müssen wir etwas tun!
If the university suffocates in the trash, we are all responsible. But before everything ends in chaos, we have to do something!
Ein Film von Masterstudierenden der Medienwissenschaft
Auftraggeber: Dezernat VI, Abteilung 2, Arbeitssicherheit und Umweltschutz
Produktion: Zentrum für Medienkomptenz (ZFM)
Englische Untertitel: Paul Kingsbury (Fachsprachenzentrum)
© Eberhard Karls Universität Tübingen

Interview mit Tobias Eder, Energiemanager der Universität Tübingen

Seit 01.09.2015 betreibt die Universität Tübingen ein eigenes Energiemanagement. Der Energiemanager Tobias Eder wird unterstützt durch Mitarbeitende des technischen Betriebsamtes tba. Auf Basis von Gebäudeanalysen und MitarbeiterInnenvorschlägen werden Einsparpotenziale identifiziert und  systematische, flächendeckende Maßnahmen umgesetzt. Der folgende Film gibt einen Einblick in den Arbeitsalltag des Energemiemanagers.