Uni-Tübingen

Gender Studies-Lehraufträge und Praxisvorträge

An der Universität Tübingen werden Lehrveranstaltungen zu Gender Studies in den meisten Fächern nicht oder nur selten angeboten. Den Studierenden fehlt so ein wesentlicher berufsqualifizierender fachlicher Aspekt im Studium. Zur Förderung von Gender Studies an der Universität Tübingen können Lehraufträge zu diesem Themenfeld beantragt werden.

Die TEA-Praxisvorträge sollen Studentinnen Einblicke in das Berufsleben erfolgreicher Frauen ermöglichen. So studieren Frauen meist sehr erfolgreich, aber es fehlt ihnen oft an weiblichen Vorbildern und an Informationen, wie die spezifischen Herausforderungen, denen Frauen im Berufsleben begegenen, bewältigt werden können. Praxisvorträge von Frauen aus der Industrie, Verwaltung und Wissenschaft sollen aufzeigen, welche beruflichen Chancen sich bieten und individuelle Karriereverläufe von Frauen vorstellen.

Die Antragstellung erfolgt über die Gleichstellungsbeauftragten bzw. Gleichstellungskommission der Fakultäten.

Im Wintersemester 2018/19 finden folgende TEA-Veranstaltung in den Fakultäten statt:

Theologien

Gender Justice in Muslim-Christian Readings

Gemeinsame Veranstaltung der Gleichstellungskommissionen der Evanglisch-Theologischen Fakultät, der Katholisch-Theologischen Fakultät und des Zentrums für Islamische Theologie (ZITh):

mit Prof. Dr. Anne Hege Grung von der Universität Oslo am 9. und 10. Juli 2019

Veranstaltungsteile:
Vorlesung „How can Muslim-Christian co-reading of sacred scripture facilitate reflections on Gender Justice?“
Seminar „Ethical Critique and Moral Enrichment of sacred scriptures: Muslim-Christian reading tools for Gender Justice"

Weitere Informationen finden sich im Veranstaltungsplakat.

Juristische Fakultät

Podiumsdiskusion: Parität im Parlament!?

am Dienstag, 25. Juni 2019 um 18 Uhr im Audimax in der Neuen Aula (Veranstaltungsplakat)

mit Dr. Sandra Detzer (Landesvorsitzende Bündnis 90/Die Grünen) und Claudia Martin (MdL, Gleichstellungspolitische Sprecherin der CDU-Fraktion)

Veranstaltet vom Gleichstellungsteam der Juristischen Fakultät.

Philosophische Fakultät

„Das Weibliche Prinzip in der Philosophie der Antike. Von der „Ur-Göttin“ zu der Spätantike“

Hauptseminar am Philosophischen Seminar von Claudia Luchetti

Hauptsächliches Lernziel dieser Lehrveranstaltung ist es, einen Überblick über die philosophische Reflexion der Antike hinsichtlich des Weiblichen zu gewinnen.

Als erster Schritt werden wir die Belege in Betrachtung ziehen, die die Existenz bei den alten Griechen eines Archetypus, eines Urbildes des Weiblichen, durch die zahlreichen Inschriften aus der mykenischen Zeit (1400-1200 v. Chr.) bestätigen. Diese archäologischen Funde enthüllen uns die Gegenwart eines Kultes, der einer „Größen Göttin“ gewidmet wurde, eine Göttin die mit Geburt, Fruchtbarkeit und insgesamt mit dem Zyklus vom Leben und Tod unlösbar verbunden war, wie ihre weitere Benennungen „Mutter-Göttin“ oder „Erde-Göttin“ endgültig nachweisen. Diese Beiwörter münden alle im bekannteren Name der olympischen Göttin „Demeter“ ein, welche zusammen mit ihren Tochter Persephone die zentrale Figur in allen Mysterien Kulten (wie in der orphischen Dichtung besonders evident ist), und die einen riesen Anklang in der darauf folgenden philosophischen Spekulation finden wird. 

Als nächster Schritt werden wir uns mit der Dichtung Homers und Hesiods konfrontieren, entsprechend werden wir die symbolische und begriffliche Bedeutung der unterschiedlichen Göttinnen in den Homerischen Hymnen untersuchen, und dann sowohl Hesiods Deutung des Mythos analysieren, der die Geburt der ersten Frau erzählt (Werke und Tage), als auch seiner Auffassung der Stellung des Weiblichen in seiner Theogonie betrachten.

Zur philosophischen Spekulation übergehend, werden wir uns auf die folgenden Denker konzentrieren:

1) Die Pythagoreer und die pädagogische Relevanz der Frau als Erzieherin in der pythagoreischen Lebensgemeinschaft, aber auch das Verständnis des Weiblichen in der Zahlentheorie, und in der Konzeption der Reihen von Entgegensetzungen aus denen die gesamte Wirklichkeit abgeleitet werden kann;

2) Parmenides aus Elea und die Zentralität der weiblichen Göttlichen Gestalten die in seinem Lehrgedicht als Wegweiser der absoluten Wahrheit, Gerechtigkeit und Erkenntnis geschildert werden.

3) Bei Platon werden wir besondere Aufmerksamkeit auf die folgende Aspekte seiner Konzeption schenken: erstens, auf die Erhebung der Frau zur Vorbild der vollkommenen philosophischen (die Priesterin Diotima im Symposion die Sokrates in der Schau der Idee des Schönen einweiht); zweitens, werden wir seine durchaus revolutionäre Vision der Wesensgleichheit zwischen Frau und Mann betrachten, die in den Büchern IV bis VII der Politeia in der Konzeption der Philosophen als Königen des idealen Staates gipfelt; drittens, werden wir die Allgegenwart des Weiblichen sowohl in seiner Auffassung der Unsterblichkeit der Seele als auch in seiner Definition des philosophischen Eros und der Philosophie selbst herausfinden (Phaidon, Phaidros, Buch X der Politeia); viertens, werden wir in der Gleichrangigkeit und die Zusammenwirkung zwischen weiblichen und männlichen Elementen oder Prinzipien die theoretische Grundlage des Aufbaus der Welt in seinem kosmologischen Dialog Timaios reflektieren. 

4) Bei den neuplatonischen Philosoph Plotin werden wir nicht ohne Bewunderung sehen, wie er in seinen Enneaden das Weibliche einerseits als Kern seiner Seelenlehre und Erkenntnistheorie versteht, und anderseits wie er es auf der Spitzte seiner metaphysischen Vision des Prinzips des Alls - das transzendente überseiende „Eine“ - legt.

7) Abschließend mit Plutarch, werden wir ihn in seinen anregenden Versuch folgen, der altägyptische Kult der Göttin Isis (im De Isis und Osiris) im religiösen und philosophischen Vordergrund erneut zu stellen. 

Themenfeld: Theoretische Philosophie, Geschichte und Klassiker der Philosophie, Interdisziplinäre Fragen

Epoche: Antike und Mittelalter, Philosophie seit dem 19. Jahrhundert.

Leistungsnachweis: Benoteten Schein aufgrund mündlichen Referates und Essay. Weitere Optionen werden im Laufe der ersten Sitzung (Vorbesprechung) bekannt gegeben.

Mo. 29.04.2019

16 c.t. - 18

Burse – Melanchthonzimmer 308

Sa. 22.06.2019

10 c.t. – 19

Burse

Sa. 29.06.2019

10 c.t. – 19

Burse – Melanchthon-zimmer 308

Sa. 06.07.2019

10 c.t. 19

Burse – Schellingzimmer 218

 

„Judith Butler: Das Unbehagen der Geschlechter (Gender Trouble, 1990)“

Proseminar am Philosophisches Seminar von Dagmar Mirbach

Judith Butlers 1990 erschienenes, 1991 ins Deutsche übersetztes Buch Das Unbehagen der Geschlechter ist nicht nur ein ‚Klassiker‘ der feministischen Philosophie, sondern auch bis heute höchst kontrovers diskutiertes und polarisierendes Werk, dessen Thesen nicht zuletzt in der jüngsten „#meetoo“-Debatte eine erneute, aktuelle Brisanz zukommt.

Butlers maßgeblich auf der Grundlage von Michel Foucaults Dekonstruktivismus erarbeitete Konzeption, dass nicht nur ‚gender‘ als psychologische, soziale und gesellschaftliche Kategorie der Geschlechterdifferenz, sondern bereits ‚sex‘ als Körpergeschlecht letztlich nichts anderes darstellt als ein normatives diskursives Konstrukt, ist in ihrer Konsequenz ebenso radikal wie von ungebrochen diskussionswürdiger Relevanz: Ist subjektive Identität denkbar ohne kategorisierte Körperlichkeit? Inwieweit ist die – nicht nur feministische – Diskussion um die ‚Rollenzuschreibungen‘ von ‚Frau‘ (und ‚Mann‘) anders und erneut zu überdenken jenseits der stofflichen Präsenz körperlicher Erfahrungen? Welche Impulse ergeben sich daraus, die, indem sie über eine zugrundegelegte ‚Geschlechterdifferenz‘ hinausgehen, in den gegenwärtigen Debatten um Kulturalität und Sexismus kritisch und weiterführend fruchtbar gemacht werden können?

Im Mittelpunkt des Seminars wird die Erarbeitung eines Verständnisses der Hauptthesen von Das Unbehagen der Geschlechter stehen. Ebenfalls diskutiert werden sollen anschließend auch die von Barbara Duden (Die Frau ohne Unterleib, 1993) formulierte Kritik an Judith Butlers ‚Entkörperung‘ sowie Butlers weiterführende Darstellungen und Auseinandersetzung mit Kritiken ihrer Position in Körper von Gewicht (Bodies that Matter, 1993) sowie Die Macht der Geschlechternormen und die Grenzen des Menschlichen (Undoing Gender, 2004). Die jüngste Auseinandersetzung von Alice Schwarzer mit Judith Butler im Zusammenhang der „#metoo“-Debatte wird selbstredend ebenfalls Thema der Diskussion im Seminar sein.

Das Seminar ist als Proseminar für alle Studiengänge (BA, MA, BE, Lehramt) im Fach Philosophie konzipiert.

Geschätzte voraussichtliche TeilnehmerInnenzahl: 12 – 20.

Themenfelder: Theoretische Philosophie, praktische Philosophie, Interdisziplinäre Fragen

Epoche: Neuzeit

Burse – Schellingzimmer 218

Di., 23.04.2019 18 c.t. - 20

wöchentlich

Mo 18 c.t. – 20 Uhr

 

„Eine Frau schreibt Geschichte: Die Kirchheimer Chronistin“

Übung in der Mittelalterliche Geschichte von Stefanie Neidhardt

Zu Ende des 15. Jahrhunderts verfasste die sogenannte „Kirchheimer Chronistin“ eine Chronik über die Deutung der zuvor stattgefundenen Reform und des sich neun Jahre später ereignenden Konflikts mit Graf Eberhard dem Jüngeren um das Kloster St Johannes Batista in Kirchheim. Bei dieser umfassenden Handschrift handelt es sich um ein singuläres Dokument, denn eine Dominikanerin verfasste hier – autorisiert vom Orden und innerhalb der Klostermauern – ein Dokument, in dem sie aus ihrer Sicht die Ereignisse um einen Meilenstein der Geschichte Württembergs – der Einführung der observanten Reform sowie der Auseinandersetzung Graf Eberhard des Jüngeren und Graf Eberhard im Barts um die Einigung der beiden württembergischen Landesteile – schildert. Insofern eignet sich diese Thematik wie keine andere um mit Joan W. Scotts Theorie des Genders als „sich stets erneuernde, sozial abhängige Kategorie“ zu zeigen, dass geistliche Frauen zu Ende des 15. Jahrhunderts ihre Lebensform im Kloster diskutierten und bewiesen, dass sie Expertinnen der neuen religiösen Strömung der Observanz werden konnten. Obwohl diese Frauen kein priesterliches Amt ausführen durften und Laien waren, nahmen sie nicht nur Anteil an der ordensinternen Ausformung und Ausgestaltung der Observanz, sondern füllten sie auch mit ihren eigenen religiösen Begründungen und Inhalten. Insofern soll diese Übung sich der Fragestellung widmen, welche Handlungsoptionen und Gestaltungsräume die Dominikanerinnen von Kirchheim in Bezug auf den Orden, die Landesherrschaft, ihre eigene Familie sowie die Kirchheimer Bürger hatten und damit einen Beitrag zur Rolle der Frau in ihrem sozialen, gesellschaftlichen und familiären Kontext sowie in der Geschichte leisten.

Mit dieser Übung, an der zwischen 15 und 20 Studierende teilnehmen werden, soll die Rolle der Kirchheimer Chronistin als geistige Frau in ihrer Zeit näher in den Blick genommen werden. Lernziele sind einerseits ein näheres Verständnis der von der Schreiberin und dem Konvent vermittelten Inhalte, andererseits die Paläographie als grundlegendes Handwerk des Historikers da es sich bei der Chronik um eine Originalhandschrift des 15. Jahrhunderts handelt. Außerdem gilt es anhand der Chronik und mit einigen wenigen weiteren Quellen, die Dynamiken zwischen der Chronistin und ihrem eigenen Konvent und dem Orden, zwischen der mittelalterlichen Gesellschaft sowie den Erwartungen der eigenen Familie zu untersuchen und daraus als Kurs Schlüsse zu ziehen über das Leben einer Dominikanerin im Mittelalter, die politische und religiöse Ereignisse in ihrem Sinn deutete. Für den Historiker wichtige theoretische Ansätze des Um-gangs mit Quellen wie dem spatial turn, die Diskursanalyse können dabei diskutiert werden. Letztendlich sollen die Studierenden am Beispiel dieser Chronik Einblicke nicht nur in den jetzigen Stand des Umgangs mit Quellen in Bezug auf gender studies, sondern auch auf Regionalgeschichte erhalten.

Hegelbau – Bibliothek/Seminarraum 5050

wöchentlich

Mo. 16 c.t. - 18

Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Fakultät

"Gender Diversity ans Mainstreaming - ein berufsqualifizierendes Kompetenzfeld"

BA/MA-Seminar; Dozentin: Heide Trommer;

Gender- und Diversity-Kompetenzen haben nicht nur im privaten Leben eine große Bedeutung, sondern werden auch in der Arbeitswelt und im öffentlichen Leben zunehmend gefordert: Fragen der Chancengleichheit von Männern und Frauen, der Gleichbehandlung von Menschen unterschiedlicher kultureller und sozialer Herkunft, unterschiedlicher Religion, unterschiedlicher sexueller Orientierung, unterschiedlicher körperlicher Fähigkeiten beschäftigen jede und jeden von uns, sei es im Privaten, in der Politik, der Wissenschaft oder am Arbeitsplatz.
In öffentlichen Verwaltungen und privatwirtschaftlichen Unternehmen sind für Chancengleichheit und Diversity Management eigene Aufgabenbereiche geschaffen worden.

In diesem dreitägigen Workshop werden Sie, auch anhand eigener Erfahrungen und Beobachtungen, Szenarien für eine diversity-gerechte Universität und Arbeitswelt entwickeln, die Unterschiede zwischen Menschen nicht als Problem, sondern als Chance verstehen.

Die Lehrveranstaltung ist als Training konzipiert, in dem Sie kritische Analysefähigkeit, Kommunikations-, Moderations- und Verhandlungskompetenz in Bezug auf Chancengleichheitsfragen erwerben. Das Einbringen Ihrer eigenen Erfahrungen, auch aus der Hochschul- und Berufspraxis, ist ausdrücklich erwünscht.;

Zeiten: Montag, der 17.06.2019 17:15 – 19:00, Freitag, der 05.07.2019, 10:15 – 18:00, Samstag, der 06.07.2019, 10:15 – 18:00.



Seminar zu Jugendhilfe

Dozent: Armin Krohe-Amann;

Seit Ende der achtziger Jahre wird, wenn auch nicht flächendeckend oder koordiniert, geschlechterbewusste Arbeit mit Jungen innerhalb der Kinder- und Jugendhilfe sowie in manchen Kindertageseinrichtungen und Schulen praktiziert. Es besteht ein starkes praktisches Interesse an Jugenarbeit, was allerdings selten dazu führt, sie als selbstverständlichen Teil von Kinder- und Jugendarbeit in pädagogischen Einrichtung institutionell zu verankern. Aus dieser Spannung heraus beschäftigt sich das Seminar mit Begründungen und Theorien zur Jugenarbeit. Es zielt darauf ab, Sicherheit in Sinn, Zweck und Chancen von Jugenarbeit zu vermitteln sowie Unsicherheiten in der konkreten Arbeit mit Jungen zu identifizieren und diese auszuhalten oder wo möglich konstruktiv und gewinnbringend zu nutzen.

Zeiten: 08.05. 10-12 Uhr, 05.07. 14-18 Uhr, 06.07. 10-18 Uhr, 26.07. 14-18 Uhr, 27.07. 10-18 Uhr.


"Geschlechtersegregation auf dem Arbeitsmarkt. Ursachen und Konsequenzen"

BA-Seminar

In modernen kapitalistischen Gesellschaften werden die Lebenschancen der Individuen wesentlich über den Arbeitsmarkt vermittelt. Die Platzierung auf dem Arbeitsmarkt ist wiederum wesentlich ein Effekt des individuellen Bildungsverhaltens und des individuellen Bildungserfolgs.
Ausgehend von der empirischen Feststellung, dass sich das vertikale geschlechtsspezifische Stratifikationsmuster im Bereich der Sekundär- und zum Teil auch bereits der akademischen Tertiärbildung zugunsten der Mädchen und Frauen über die Zeit umgekehrt hat, wollen wir zunächst nach den Ursachen fragen, weshalb horizontale Disparitäten geschlechtsspezifischen Bildungsverhaltens nach Ausbildungsgängen und Studienfächern und in der Konsequenz ein geschlechtsspezifisch segregierter Arbeitsmarkt fortbestehen. Dabei sollen sowohl angebotsseitige Theorien (Humankapitaltheorie, Familienökonomie, Sozialisationstheorie) als auch nachfrageorientierte Theorieansätze (Institutionen und Organisationen des Bildungs- und Berufssystems, (statistische) Diskriminierung und Stereotypisierung durch Arbeitgeber) diskutiert werden. Sodann soll nach den Konsequenzen eines geschlechtsspezifisch segregierten Arbeitsmarktes für die Lebenschancen von Männern und Frauen gefragt werden. Bedeutet eine horizontale Berufsdifferenzierung  automatisch eine vertikale Geschlechterungleichheit nach Status, Prestige oder Einkommen? Gibt es hier Unterschiede im internationalen Vergleich? Wie unterscheiden sich Frauen und Männer in der Entlohnung und welche Bedeutung hat die geschlechtsspezifische Berufswahl für die bestehenden Lohnunterschiede?
Das Seminar ist in der Tradition theoriegeleiteter und empiriebezogener quantitativ-empirischer Sozialforschung verortet und setzt die Bereitschaft der TeilnehmerInnen voraus, sich intensiv mit empirischen Studien und mit Grundlagen der statistischen Modellierung und Überprüfung theoretisch begründeter Hypothesen auseinanderzusetzen. Neben einem Einblick in den aktuellen Stand der theoretischen Diskussion und in den empirischen Forschungsstand sollen den TeilnehmerInnen grundlegende methodische Kenntnisse und statistische Techniken vermittelt werden, die zum Verständnis der Forschung und für eigene Forschungsarbeiten im Themenbereich zentral sind.