Aktuelles

Umzug in die Rümelinstraße

Seit diesem Semester befinden sich unsere Büros in der Rümelinstraße.

Universität Tübingen
Institut für Ökumenische und Interreligiöse Forschung
Rümelinstr. 23, Hauptgebäude
1. OG, Zi 420
72070 Tübingen

Am einfachsten erreichen Sie uns von der Liebermeisterstraße aus über den Hintereingang des Gebäudes (Alte Kinderklinik). Die Eingangstüre öffnet sich über einen Bewegungsmelder an der Hauswand. Im Gebäude sind Orientierungsschilder vorhanden.


Internationale Tagung

„Faces of Abraham: Conceptual Versions of Monotheism and Interpretative Visions of its Foundational Figure“

Vom 18.-20. November 2019 veranstaltet das Institut für Ökumenische und Interreligiöse Forschung gemeinsam mit der BMBF-Nachwuchsforschergruppe „Religion und Rationalität – Glauben und Vernunft im Leben und Denken von Muslimen, Christen und Juden im Kontext pluraler Gesellschaften“ eine internationale und interreligiöse Tagung zu Abraham.

Die Tagung zielt auf eine kritische Reflexion der Annahme, Abraham könne dem interreligiösen Diskurs zwischen Judentum, Christentum und Islam als gemeinsame Gründungsfigur dienen und betrachtet den in den drei Monotheismen je entscheidend anders interpretierten Abraham vielmehr als Prisma grundlegender theologischer Differenzen.

Die Veranstaltung findet statt vom 18.-20.11. im Großen Senat der Neuen Aula (Geschwister-Scholl-Platz, 72074 Tübingen).

Wir laden zur Teilnahme an der gesamten Tagung ein. Ein ausführliches Programm ist hier zu finden.

Besonders hinweisen möchten wir jedoch auf den Eröffnungsvortrag unserer Institutsdirektorin Prof. Dr. Johanna Rahner und unseres Gastwissenschaftlers Dr. Asher Mattern am Montag, den 18. November 2019 um 18:00 Uhr.

Im Anschluss gibt es einen kleinen Empfang.


Interreligiöser Lehrkurs vom 6. September bis 11. Oktober 2019 im Oman

Neue Kooperation zwischen der evangelischen Landeskirche in Württemberg und den Tübinger Theologien

Acht Theologie-Studierende reisten im September in die omanische Hauptstadt Masqat auf der arabischen Halbinsel, um dort in einem fünf-wöchigen Programm mehr über den Islam und seine ibaditischen Ausprägungen im Oman zu erfahren.

Das 2015 von der Evangelischen Landeskirche in Württemberg initiierte Programm fand in diesem Jahr zum ersten Mal in interreligiöser Besetzung statt: Neben Studierenden der Evangelischen Theologie nahmen auch Studierende der Katholischen und Islamischen Theologie der Universität Tübingen teil. Partner auf omanischer Seite ist das Institut für Islamische Theologie in Masqat.

Ziel des Programms ist es zum einen, den Oman als ein islamisches Land ibaditischer Auslegung kennenzulernen und damit eine Richtung, die weder dem sunnitischen noch schiitischen Islam zuzuordnen ist. Darüber hinaus bietet der Lehrkurs – insbesondere in diesem neuen Format – die Möglichkeit, Studierende für religiösen und kulturellen Pluralismus zu sensibilisieren und für den interreligiösen Dialog zu motivieren. Dazu werden u.a. Veranstaltungen zur theologiegeschichtlichen und religionsrechtlichen Entwicklung des Ibadismus angeboten, Exkursionen zu prägenden Orten im Land, ein Arabischsprachkurs sowie Begegnungen mit Muslimen und Angehörigen anderer Religionen im Oman ermöglicht.

Begleitet wurden die Studierenden von Vertreter*Innen der verschiedenen Theologien. Mit dabei waren von unserem Institut die wissenschaftliche Mitarbeiterin Theresa Mayer, der Islambeauftragte der Evangelischen Landeskirche Württemberg, Pfarrer Heinrich-Georg Rothe, JunProf. Dr. Abdelmalek Hibaoui vom Zentrum für Islamische Theologie, sowie Prof. Stefan Schreiner und Prof. Reinhold Rieger von der Evangelisch-Theologischen Fakultät Tübingen.

Auch im nächsten Jahr werden deutsch-omanische Programme in Tübingen und Masqat stattfinden. Informationen dazu werden u.a. auf dieser Homepage rechtzeitig bekannt gegeben.


Workshop "Gesetz und Glaube in Judentum, Christentum und Islam"

Am 16.07.2019 fand der Workshop "Gesetz und Glaube in Judentum, Christentum und Islam" statt.

Hier das Programm:

15:00    Einführung
15:15    Dr. Asher Mattern: "Emunah: Im Zirkel von Tun und Lernen"
15:45    Diskussion
16:00    Prof. Wilfried Eisele: "Gesetz und Glaube -- zwei komplementäre Größen?"
16:30    Diskussion
16:45    Kaffeepause
17:00    Prof. Mouez Khalfaoui: "Die Debatte um die Begründung rechtlicher Normen aus muslimischer Perspektive"
17:30    Diskussion
17:45    Prof. Matthias Morgenstern: „Der doppelte – oder dreifache? – Gebrauch des Gesetzes im reformatorischen Christentum“
18:15    Diskussion
18:30     Allgemeine Abschlussdiskussion