Kath. Institut für berufsorientierte Religionspädagogik

Aktuelles

03/25/2016

Kongress: Person – Persönlichkeit – Bildung. Aufgaben und Möglichkeiten des BRU (10. Dezember 2015)

Erbacher Hof, Akademie des Bistums Mainz, Tagungszentrum, Grebenstr. 24, 55116 Mainz; 9:30 Uhr – 16:30 Uhr. Weitere Informationen: http://www.bildungskongress-bru.de/

Der Berufsschulreligionsunterricht (BRU) ist ein zentraler Ort für die Persönlichkeitsbildung junger Menschen. Seine Fülle an Themen und seine Fundierung im christlichen Menschenbild machen diesen Unterricht zu einem Schulfach, in dem die jungen Menschen im Zentrum stehen. Religiöse Bildungsprozesse konkretisieren sich in den Beziehungen im Religionsunterricht. Zugleich brauchen die Auszubildenden Orientierung in religiösen Fragen sowie jemanden, der ihnen persönliche Entfaltungsmöglichkeiten aufzeigt. Der BRU ist hierfür ein idealer Ort, wenn er sich dieser Chance bewusst wird. Gleichzeitig muss er aber auch seine Grenzen kennen, denn viele Probleme im persönlichen wie im beruflichen und gesellschaftlichen Bereich kann er nur diskutieren, aber nicht lösen. Der Kongress will sich diesem Spannungsfeld stellen und danach fragen, wo der BRU mit Blick auf die Persönlichkeitsbildung junger Menschen seinen Platz hat.

Der zweite bundesweit-ökumenische Kongress zum BRU will die pädagogische Bedeutung des BRU für die berufliche Bildung der Gegenwart anhand der Begriffe „Person – Persönlichkeit – Bildung“ erschließen. Die Foren sollen den Raum bieten, die Gedanken der Vorträge unter verschiedenen Gesichtspunkten zu vertiefen und Perspektiven für die Zukunftsfähigkeit des BRU zu entwickeln.

Konzipiert ist der Kongress für alle Lehrkräfte im Fach Religionslehre an berufsbildenden Schulen sowie für alle Verantwortlichen rund um den BRU in den Kirchen, Schulen und der beruflichen Fort- und Weiterbildung.

Programm

09:30 Ankommen / Kaffee

10:00 Eröffnung: Prof. Dr. Friedrich Schweitzer

10:15 Grußwort Frau Vera Reiß, Ministerin für Bildung, Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur (Rheinland-Pfalz)

10:30 Theologie der Arbeit (Prof. Dr. Dr. Karl Kardinal Lehmann)

11:00 Gottebenbildlichkeit, Menschenwürde und religiöse Bildung (Prof. Dr. Dr. h.c. Wolfgang Huber)

11:30 Prof. Dr. Dr. Karl Kardinal Lehmann und Prof. Dr. Dr. h.c. Wolfgang Huber im Dialog

12:00 Musikalischer Beitrag (Viola Jansen und Dominik Kodzoman)

12:15 Mittagspause – Büchertische – Infostände

13:30 Foren

15:00 Jung und resilient. Bindungserfahrung und Persönlichkeitsentwicklung im Kontext religiöser Bildung

(Prof. Dr. Helga Kohler-Spiegel)

15:30 Identitätsbildung und Sinnfindung im (späten) Jugendalter (Prof. Dr. Heiner Keupp)

16:00 Aussprache und Tagungsrückblick

16:20 Musikalischer Ausklang (Viola Jansen und Dominik Kodzoman)

16:30 Ausblick und Verabschiedung

Foren

(Bitte beachten Sie: Aus organisatorischen Gründen müssen einzelne Foren leider entfallen!!!)

2: Anerkennung ins Gespräch bringen – RU gesprächsorientiert gestalten

Dr. Angela Walitschek

3: Digital vernetzt bis in den Kühlschrank!? – Kompetenzorientiert arbeiten im BRU

Katharina Eckstein

4: Spuren des Religiösen (wieder)entdecken – Wege religiöser (Re-)Sensibilisierung

Johannes Gather

6: Bildung bedeutet nicht Anpassung, sondern Widerstand

Beate Haude

8: Berufsorientierung im BRU

Dr. Harald Becker, Joachim Ruopp

10: Werte, an die ein Mensch sich hält, halten ihn – Urteile erforschen, Werte bilden, Persönlichkeit entwickeln

Christina Krause, Friederike Strohm, Dr. Georg Wagensommer

11: Religionsunterricht an berufsbildenden Schulen. Ergebnisse einer empirischen Studie zur Situation in Sachsen-Anhalt und Thüringen

Dr. Thomas Heller, Dr. Steffi Völker, Prof. Dr. Michael Wermke

13: Berufsschulreligionslehrer/-innen: wo sie stehen – was sie bewegt – was sie bewegen können

Marc Fachinger

14: Religiöse Ich-Werdung im Angesicht des Anderen – Versuch einer anthropologischen Grundlegung religiöser Identitätsbildung in einer heterogenen Gesellschaft

Stephan Pruchniewicz

15: „Ohne Trauer – keine Power“, Jenseitsvorstellungen (nicht nur) als Thema in der Fachschule für Sozialpädagogik

Dr. Monika Marose

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