Institute of Sports Science

Sportart Tischtennis

Geschichte

Tischtennis ist im 19. Jahrhundert in England entstanden. Für die Sportart Tennis musste aufgrund des meist schlechten Wetters eine Alternative gefunden werden, die auch in Innenräumen spielbar war. So entwickelte sich nach und nach Tischtennis sowie dessen Ausrüstung. Was früher eine einfache Schnur und ein Esstisch war, ist heute ein genormtes Netz auf einem speziellen Wettkampftisch. Wenn früher ein Federballschläger oder Buch verwendet wurde, ist es heute der allbekannte Tischtennisschläger.

Tischtennis als Sportart hat eine ähnliche Entwicklungsgeschichte wie viele andere Sportarten. Was als gesellige Unterhaltung begann, entwickelte sich zu einem kompetitiven Sport. 1988 hatte Tischtennis in der südkoreanischen Hauptstadt Seoul seine Premiere im olympischen Programm.

Wettkämpfe

Aus dem klassischen Einzel, bei dem zwei Spieler/innen gegeneinander antreten, entwickelte sich mit der Zeit der Doppelwettkampf. Hier treten zwei Teams à zwei Spieler/innen gegeneinander an. Die Teams bestehen entweder aus Herren oder Damen. In den Mixed-Wettkämpfen besteht ein Team aus jeweils einer Dame und einem Herrn.

Ein Spiel besteht aus mehreren Sätzen. Für einen Sieg müssen drei Sätze gewonnenen werden. Ein/e Spieler/in oder ein Team gewinnt einen Satz, wenn elf Spielpunkte erreicht wurden und dabei mindestens zwei Punkte Vorsprung zum Gegner vorhanden sind. Sind keine zwei Punkte Vorsprung vorhanden, geht es in eine Verlängerung, bis dies der Fall ist. Nach jedem Satz werden die Seiten am Tisch gewechselt.

Sowohl im Einzel als auch in den Doppelwettkämpfen werden bei der DHM 2020 in Tübingen die neuen deutschen Hochschulmeister/innen gesucht. Da Tischtennis, bezogen auf den Zeitraum zwischen zwei Ballkontakten, als schnellste Rückschlagsportart gilt, sind spannende Partien zu erwarten.

Für weitere Informationen zur Sportart verweisen wir auf die Internetseite des Deutschen Tischtennis-Bund (DTTB):  https://www.tischtennis.de