Social and Cultural Anthropology

Karin Pfister, M.A.

Wissenschaftliche Mitarbeiterin

Asien-Orient-Institut
Abteilung für Ethnologie
Burgsteige 11
72070 Tübingen
Germany
Raum 127

Email: karin.pfisterspam prevention@uni-tuebingen.de

Sprechstunde

Sprechstunde nach Vereinbarung per Email.


Forschung

Schwerpunkte

  • Sexualitäten
  • Liebe
  • sexual economies / intimate eocnomies
  • Gender Konzeptionen
  • Queering anthropology
  • Sexismus
  • HIV/AIDS
  • New materialism
  • marxistischer Feminismus
  • Alternative Epistemologien
  • Decolonizing knowledge
  • Regionale Interessen: Südliches Afrika, Deutschland

Seit 10/2018
Wissenschaftliche Mitarbeiterin und Lehrkraft

an der Abteilung für Ethnologie

11/2013
Doktorandin im Graduiertenkolleg Netzwerke und Ressourcenkomplexe des SFB "RessourcenKulturen"

Transformative processes of (consumer) goods and sexual services in intimate relations in Botswana.

10/2013
Magistra Artium

Fächerkombination Ethnologie (HF), Politikwissenschaft und Geowissenschaften (NF) an der Universität Tübingen. Titel der Magisterarbeit: Big House and Small Houses - Kulturspezifische Konzeptionen von Sexualität im Zusammenhang mit der Übertragung von HIV in Botsuana.


Lehrveranstaltungen

Sommersemester 2019

Titel: Sozial- und Wirtschaftsethnologie

Modul: ETH-BA-04-2

Beschreibung:

Dieses Seminar findet in enger Zusammenarbeit mit der Vorlesung aus dem gleichnamigen Modul statt. So sind die Kernfragen und -themen aus der Vorlesung auch als Grundlage für dieses Seminar zu verstehen.

Im Vergleich zur Vorlesung bietet das Seminar die Möglichkeit in kleineren Gruppen über die Inhalte der Vorlesung zu diskutieren und das Gehörte mittels unterschiedlicher Methoden zu vertiefen um so ein sicheres Grundlagenwissen zu erarbeiten.

Neben dem Erwerb von Grundlagenwissen, geht es in dem Seminar auch darum ein Gespür für ethnologische Fragestellungen zu entwickeln und zu üben, wie diese wirtschaftsethnologischen Themen in das Gesamtfeld der Ethnologie eingebettet werden können und müssen.

Wintersemester 2018/19

Titel: Religions- und Politikethnologie

Modul: ETH-BA-06-2

Beschreibung: Das Seminar ist eine Einführung in die Religions- und Politikethnologie und wurde in Kombination mit einer Vorlesung angeboten. Es ist eine Pflichtveranstaltung für alle Studierende.

Sommersemester 2018

Titel: Writing lab - Conquering the blank space
Modul: optional (MA students)

Beschreibung: The Writing lab was designed to assist students with their various writing projects.

Wintersemester 2017/18

Titel: Sexismus – hausgemacht oder fremdbestimmt?!

Modul: ETH-BA-3 / 5

Beschreibung:

Sexismus ist ein Thema dauerhafter gesellschaftlicher Relevanz, obwohl es scheint, als ob es vor allem mit den Ereignissen der Silvesternacht 2015/16 in Köln zu einem neuen Problem ungeahnten Ausmaßes wurde. Das lässt sich aus der darauffolgenden Medienberichterstattung und den politischen Forderungen nach mehr Sicherheit, Kontrolle sowie strengeren Regeln bei der Einreise von Geflüchteten ablesen. Dies erweckt auch den Anschein, als ob Sexismus fremdbestimmt sei, also maßgeblich mit „der Kultur” von Geflüchteten zu tun hätte. Dabei haben feministische Aktivist*innen und Journalist*innen - und mit ihnen unzählige Betroffene - mit dem #Aufschrei und der nach sich ziehenden Sexismusdebatte deutlich gemacht, dass Sexismus und sexistisches Verhalten zur Alltagserfahrung vieler Menschen, vor allem Frauen, in Deutschland dazugehört und nicht auf ein singuläres Ereignis, wie jenes von Köln, zurückzuführen ist.

Das wirft viele Fragen auf: Was hat die Kölner Silvesternacht mit dem Sexismus und der sexuellen Gewalt unserer Gesellschaft zu tun? Kann man das überhaupt vergleichen? Wo gibt es Überschneidungen? Und wo grundsätzliche Unterschiede? Warum wird sexistisches Verhalten, das von Geflüchteten ausgeht, verurteilt, aber wenn es von deutschen Staatsbürgern ausgeht, relativiert - wie z.B. im „Fall Brüderle”, wo es als Einbildung oder Lappalie abgehandelt wurde? Wer entscheidet, wann etwas sexistisch ist und wann nicht? Sprechen wir über das Gleiche, wenn wir von Sexismus sprechen? Was ist das überhaupt? Wer kann Sexist*in sein? Wo liegen die Wurzeln sexistischen Verhaltens? Und welche Antworten bietet die Wissenschaft?

Sommersemester 2017

Titel: Sexualitäten in Afrika

Modul: BA-03 / BA-08

Beschreibung:

Von Sexualität wird im akademischen wie im öffentlichen Diskurs gerne in der Einzahl gesprochen. Damit kommt ein Verständnis zum Ausdruck, das davon ausgeht, dass es sich bei der menschlichen Sexualität um ein einheitliches Phänomen handelt, das in unterschiedlichen Kontexten auf die gleiche Weise erfahren wird. Gegenwärtige ethnologische und andere geisteswissenschaftliche Debatten betonen jedoch die Vielfalt sexuellen Verhaltens und Erfahrens und plädieren dafür von Sexualitäten zu sprechen.

Ziel dieses Kurses ist es ein Grundverständnis dafür zu entwickeln, dass Sexualität kein allein biologisches Phänomen ist, sondern durch vielfältige soziokulturelle Aspekte beeinflusst wird. Anhand ausgewählter Debatten und Themen der gegenwärtigen ethnologischen Forschung zu Sexualitäten im afrikanischen Kontext sollen diese Aspekte erörtert und zueinander in Beziehung gesetzt werden.

Das Seminar besteht aus zwei großen Blöcken. Im ersten Block geht es zunächst darum theoretische Grundlagen zu schaffen, die aus historischer und kultureller Perspektive Konzepte von Sexualitäten begreifbar machen.

Im zweiten Block werden ausgewählte Themen - weibliche Beschneidung, HIV/ AIDS, Homosexualität, Transactional Relationships, Polyamorie und Affekte diskutiert, die in der gegenwärtigen Debatte zu ethnologischen Forschungen über Sexualitäten in Afrika zentral sind. Vor dem zuvor gemeinsam erarbeiteten theoretischen Hintergrund sollen themenübergreifend Aspekte herausgearbeitet werden, die sexuelle Beziehungen bzw. Konzepte von Sexualität beeinflussen und prägen.

Workshops und Vorträge

11/2017 - Sex und Sexismus - eine gemeinsame Sprache finden (Workshop)

Datum: 10.11.2017
Workshop: Sex und Sexismus - eine gemeinsame Sprache finden. Workshop zur Initiierung einer Antisexismus-Kampagne in Zusammenarbeit mit dem Asylzentrum Tübingen e.V., Berghof Foundation und dem WILLE-Projekt der Abteilung für Ethnologie.

11/2016 - "Doing sex" (Vortrag)

Datum: 28.11.2016
Vortrag: Medical Anthropology Forum, Südasieninstitut, Universität Heidelberg

Titel: „Doing sex“ - Sexual networks and their implications for the spread of HIV/AIDS in Botswana.

01/2016 - „Every pimp gotta dress his lady“ (Vortrag)

27.01.2016
Vortrag: Doktorand*innenclub der Graduiertenkademie, Universität Tübingen

Titel: „Every pimp gotta dress his lady“ - Sex- und Austauschbeziehungen in Botsuana.

11/2015 - „Every pimp gotta dress his lady“ (Vortrag)

13.11.2015
Vortrag: Symposium des Vereins Baden-Württembergischer Wissenschaftlerinnen (Wettbewerb des Maria Gräfin von Linden-Preises

Titel: „Every pimp gotta dress his lady“ - Sex- und Austauschbeziehungen in Botsuana.


Preise und Stipendien

11/2004

Nachhaltigkeitspreis für Abschlussarbeiten der Eberhard Karls Universität Tübingen für die Magisterarbeit: "Big House and Small Houses" - Kulturspezifische Konzepte im Zusammenhang mit der Übertragung von HIV in Botsuana.

11/2013 - 06/2016

Promotionsstipendium der Eberhard Karls Universität Tübingen im Minigraduiertenkolleg "Netzwerke und Ressourcenkomplexe", des SFB1070 RessourcenKulturen.