Social and Cultural Anthropology

Einführung zum B.A. Ethnologie an der Universität Tübingen

Der Studiengang

Das dreijährige Studium der Ethnologie mit Abschluss B.A. (Bachelor of Arts) besteht aus einem Haupt- und einem Nebenfach. Der B.A.-Studiengang Ethnologie kann als Haupt- oder Nebenfach studiert werden. Die Zulassung ist derzeit frei.

Curriculum

1. und 2. Studienjahr: Grundlagen und Sachgebiete des Fachs, methodische Übungen (Seminare, Vorlesung und Tutorien); Seminare zu unterschiedlichen Regionen; Grundlagen in theoretischen und anwendungsbezogenen Seminaren; Kurse regionaler Sprachen.

2. Studienjahr: Verknüpfen theoretischer und regionaler Wissensbestände, Wechselbeziehungen zwischen lokalen, regionalen, überregionalen / globalen Zusammenhängen.

3. Studienjahr: Praktikum, Auslandsstudium oder Studienprojekt im In- und Ausland; B.A.-Arbeit mit begleitendem Kolloquium.

Fächerkombination

Empfohlene Nebenfächer sind:

Voraussetzungen

Das Studium der Ethnologie setzt von Beginn an zwingend gute Englisch-Lesekenntnisse voraus. Französisch-Kenntnisse sind erwünscht.

Mobilitätssemester

Hauptfachstudierende absolvieren im 5. Semester ein Mobilitätssemester (Praktikum, Studienprojekt oder Auslandsstudium). Die Abteilung für Ethnologie unterstützt und erleichtert den Aufenthalt durch Kontakte mit Institutionen in den Regionen, durch Kooperationsverträge mit regionalen Universitäten, gegebenenfalls auch durch Integration in eigene Forschungsprojekte.

Masterstudium

An das B.A.-Studium kann ein Master angeschlossen werden, der zum Wintersemester 2010/11 angelaufen ist.

Berufsfelder

Für den Tübinger B.A. Ethnologie mit seinem regionalen, sprachlichen und interkulturellen Ausbildungsprofil sind Tätigkeiten auf mittlerer Ebene bei internationalen Institutionen, im interkulturellen Management, im Bereich der Entwicklungskooperation sowie im Migrations- und Integrationsbereich möglich. Berufspraktika nach Abschluss des B.A. zur Weiterqualifikation sind sehr zu empfehlen. Ein Masterstudium erhöht die Einstiegschancen in die genannten Berufsfelder und ist Bedingung für eine angestrebte Forschungstätigkeit (Promotion).