Institute for Eastern European History and Area Studies

Lehrveranstaltungen im Sommersemester 2019

Vorlesungen

Im Sommersemester 2019 wird am Institut keine Vorlesung angeboten.

Hauptseminare

Goodbye Lenin? Der Zusammenbruch des Sowjetimperiums, 1985–1992 (Prof. Dr. Klaus Gestwa, Alexa von Winning, M.A.)

Veranstaltungsform: Hauptseminar / Projektseminar
Dozent*innen: Prof. Dr. Klaus Gestwa, Alexa von Winning, M.A.
Termin Di, 10 c.t. - 14 Uhr
Beginn: 23.04.2019
Ort: R. 28 (gr. Übungsraum) im Institut für Osteuropäische Geschichte und Landeskunde
Anmeldung: Online-Anmeldung über Campus
Leistungsanforderungen:

Das Projektseminar richtet sich an Masterstudierende und fortgeschrittene Lehramtsstudierende. Es handelt sich prinzipiell um ein Hauptseminar, das zugleich erweiterte Leistungsanforderungen an die Teilnehmenden stellt. Je nach Workload können 9 bis 12 ECTS-Punkte erworben werden; zudem lassen sich durch ein Blockseminar und zusätzliche „Produkte“ (Vorbereitung kleiner Publikationen, Edition interessanter Quellen samt Kommentar sowie Bild-Beiträge) weitere ECTS-Punkte erzielen. Geplant ist im Juli eine dreitätige Exkursion nach Berlin, für die zusätzliche 3 ECTS vergeben werden (erwartet werden dafür ein Kurzreferat und ein Exkursionsbericht). Die Exkursionsteilnehmenden müssen lediglich die Fahrkosten selbst bestreiten.

Teil des Seminars wird der Besuch von wissenschaftlichen Vorträgen und der Besuch der Ausstellung „Maxim Dondyuk. Culture of Confrontation. Die Fotografien der Maidan Revolution 2013/14“ in Kirchheim unter Teck sein. Für letztere ist der Erwerb von 1 ECTS (Tagesexkursion) möglich.

Russischkenntnisse sind nicht erforderlich. Die Vorbereitung auf alle Sitzungen durch eine sorgsame Lektüre ausgewählter (oft englischsprachiger) Fachliteratur und Quellen wird erwartet. Eigenständige Recherchearbeit und Diskussionsfreude sind Voraussetzungen für den erfolgreichen Besuch des Seminars. 

 
Inhalt

Nachdem Gorbatschow im März 1985 die Macht im Kreml übernommen und anschließend abgesichert hatte, kündigte er mit Perestrojka und Glasnost die längst überfällige Modernisierung der Sowjetmoderne an, um den Sozialismus fit für das 21. Jahrhundert zu machen. Doch der zunächst mitreißende Aufbruch ging spätestens seit 1989 in die Finalitätskrise des Sowjetimperiums ein. Gorbatschows Reformvorhaben scheiterte auf tragische und zugleich auf glanzvolle Weise an seinen für den Kreml schließlich unlösbaren Widersprüchen. Mit seiner Politik nahm Gorbatschows Team der Welt zwar die Angst vor einem nuklearen Weltkrieg und gewährte den Sowjetbürgern die lange ersehnte Freiheit. Zugleich kamen die ehrgeizigen Reformen aber nicht in die Erfolgsspur. Die Sowjetbevölkerung litt unter wachsenden Unsicherheiten und sozialen Verwerfungen. Deshalb schien 1991 niemand mehr die Sowjetunion zu brauchen. Nationale Selbstständigkeit, parlamentarische Demokratie und Marktwirtschaft versprachen diejenigen Herausforderungen der Zeit besser zu meistern, die sich aus dem Aufstieg des Informationszeitalters und der Globalisierung ergaben.

Themen des Seminars sind, (1) wie das „Neuen Denken“ die internationalen Beziehungen entspannte und zum Ende des Kalten Kriegs führte, (2) welche innergesellschaftlichen Problemlagen sich aus dem ökonomischen Absturz, der wagemutigen Demokratisierung sowie der „Explosion des Ethnischen“ (Uwe Halbach) ergaben, (3) wie das Ausland die Prozesse im Sowjetimperium deutete, (4) welche sowjetischen Erblasten und Transformationsdynamiken nach dem Erfahrungsbruch von 1991 bis heute (z.B. Euro-Majdan) die politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen prägen.

Einführende Literatur
  • Juri Lewada, Die Sowjetmenschen 1989-1991. Soziogramm eines Zerfalls. München 1993
  • Martin Malek/Anna Schor-Tschudnowskaja (Hrsg.), Der Zerfall der Sowjetunion. Ursachen – Begleiterscheinungen – Hintergründe, Baden-Baden 2013
  • Philipp Ther, Die neue Ordnung auf dem alten Kontinent. Eine Geschichte des neoliberalen Europas, Berlin 2014
  • Corinna Kuhr-Korolev, Gerechtigkeit und Herrschaft. Von der Sowjetunion zum neuen Russland, Paderborn 2015
  • William Taubman: Gorbatschow. Der Mann und seine Zeit, München 2018.

Proseminare

Zukunftstauglich? Die Sowjetunion im Zeitalter der Wissenschaftlich-Technischen Revolution, 1955–1991 (Dr. Stefan Guth)

Veranstaltungsform: Proseminar
Dozent: Dr. Stefan Guth
Termin Mi, 10 c.t. - 12 Uhr (Tutorium: 12 s.t. - 13 Uhr)
Beginn:

17.04.2019

Ort: R. 28 (gr. Übungsraum) im Institut für Osteuropäische Geschichte und Landeskunde
Anmeldung: Online-Anmeldung über Campus
Anforderungen:

Sorgsame Lektüre ausgewählter (oft englischsprachiger) Fachliteratur und Quellen wird erwartet. Eigenständige Recherchearbeit und Diskussionsfreude wird vorausgesetzt. Lektüre von ca. 20-40 Seiten Text pro Sitzung. Russischkenntnisse werden nicht vorausgesetzt.

 
Inhalt

Von Chruščevs vollmundigem Versprechen, den Kommunismus zu bauen und die USA zu überholen, bis zu Gorbačevs Versuch, der altersschwachen UdSSR neuen Schwung zu verleihen – die „Wissenschaftlich-Technische Revolution“ (WTR) stand im Zentrum aller Zukunftsvisionen der nachstalinistischen Sowjetunion. Atomreaktoren, Satelliten und Raketen, Automaten und Computer, PKWs und Kühlschränke sollten das Leben der Menschen und ihr Verhältnis zur Natur grundlegend verändern. Befreit vom Zwang zu eintöniger und harter körperlicher Arbeit, würde der neue Sowjetmensch als Produktionsingenieur sein volles Potential entfalten und den nördlichen Eiswüsten und südlichen Steppen des Landes neue Siedlungs- und Wirtschaftsräume abringen – so das Versprechen.

Das Proseminar fragt nicht nur nach dem Erfolg dieser Strategie, der im Einzelnen beachtlich, im Ganzen aber bescheiden ausfiel. Vielmehr soll es auch um eine übergeordnete und ungebrochen aktuelle Frage gehen, die bis heute im Zentrum der Science and Technology Studies steht: Wie bedingen und beeinflussen sich gesellschaftlich-politische und wissenschaftlich-technische Entwicklungen gegenseitig? Das staatssozialistische Beispiel liefert dazu reichlich Anschauungsmaterial. Sowjetische Vordenker der STR gaben sich überzeugt, dass der Sozialismus humanere Industriegesellschaften hervorbringen werde als der Kapitalismus. Westliche Beobachter hielten entgegen, dass ähnliche technologische Entwicklungen in Ost und West letztlich auf einen gemeinsamen Konvergenzpunkt zusteuerten. Besondere Sprengkraft gewann der WTR-Gedanke im Kontext des Reformsozialismus, als wichtige Vordenker des Prager Frühlings 1968 zum Schluss kamen, dass der Fortschritt sich nur dann voll entfalten könne, wenn dem Einzelnen weitgehende Gedankenfreiheit und demokratische Mitsprache eingeräumt würden. Solche Kritik wurde unterdrückt, ließ sich aber kaum mehr von der Hand weisen, als die Großtechnik ihr Innovationspotential im heraufziehenden Informationszeitalter allmählich erschöpfte und, schlimmer noch, in der Reaktorkatastrophe von Černobyl' 1986 ihr volles Zerstörungspotential offenbarte. Dass Russlands „autoritäre Modernisierung“ heute erneut vor ähnlichen Problemen steht, wird uns in einem Ausblick am Ende des Kurses beschäftigen.

Einführende Lektüre
  • Sari Autio-Sarasmo, Khrushchev and the challenge of technological progress, in: Jeremy Smith, Jeremy/ Melanie Ilic (Hrsg.), Khrushchev in the Kremlin. Policy and government in the Soviet Union, 1953-1964, London/New York 2011, S. 133–149
  • Klaus Gestwa/Stefan Rohdewald, Verflechtungsstudien. Naturwissenschaft und Technik im Kalten Krieg, in: Osteuropa 59/10 (2009), S. 5–14
  • Stefan Guth, One Future Only? The Soviet Union in the Age of the Scientific-Technical Revolution, in: Journal of Modern European History 13/3 (2015), S. 355–376
  • Arnold Buchholz, Über die Triebkräfte der wissenschaftlich-technischen Revolution. Neue Aspekte im Historischen Materialismus, in: Osteuropa 20/9 (1970), S. 585–596
  • Erik P. Hoffmann/Robbin F. Laird, Technocratic Socialism: The Soviet Union in the advanced industrial era, Durham 1985
  • Vitezslav Sommer, Scientists of the World, Unite! Radovan Richta’s Theory of a Scientific and Technological Revolution, in: Elena Aronova/ Simone Tuchetti (Hrsg.), Science Studies During the Cold War and Beyond. Paradigms Defected, London 2016, S. 177–205
  • Charles S. Maier, Two Sorts of Crisis? The "Long" 1970s in the West and in the East, in: Hans Günther Hockerts (Hrsg.), Koordinaten deutscher Geschichte in der Epoche des Ost-West-Konflikts, München 2004, S. 49–62

Übungen

Bilderwelten Russlands: Visuelle Quellen in den Geschichtswissenschaften. Eine Einführung in Theorien und Methoden (Ingrid Schierle)

Veranstaltungsform: Übung
Dozentin: Ingrid Schierle
Termin

Di, 16 c.t. - 19 Uhr

Beginn: 23.04.2019
Ort: R. 28 (gr. Übungsraum) im Institut für Osteuropäische Geschichte und Landeskunde
Anmeldung: Online-Anmeldung über Campus
Voraussetzungen:

Keine Russischkenntnisse erforderlich.

 
Inhalt

„Picturing Russia“ (Kivelson) und Bilderwelten Russlands stehen im Mittelpunkt der Übung, die eine Einführung in die Theorien und Methoden der Bildanalyse bietet.

Der „visual turn“ stieß in der Geschichtswissenschaft anregende Diskussionen zur Frage an, mit welchen Methoden und Analyseschritten Bilder als historische Quellen interpretiert werden können. Wie erzeugen Bilder Sinn, wie visualisieren sie Geschichte, worin liegt ihre emotionale Macht? Diese Themen sollen in der Übung anhand ausgewählter Forschungsliteratur diskutiert werden.

Der Theorieteil wird ergänzt durch eine Einführung in die Geschichte Russlands.  Am Beispiel von Bildquellen wie Ikonen, Volksbilderbögen („Lubki“), Karten, Malerei, Photographie und Plakatkunst werden wir Bildtraditionen und sich wandelnde Zeichen- und Bildersystemen untersuchen.

Einführende Lektüre
  • Peter Burke, Augenzeugenschaft. Bilder als historische Quellen, Berlin 2003
  • Klaus Gestwa, Katharina Kucher (Hrsg.), Themenheft „Visuelle Geschichte Russlands im 19. Jahrhundert, in: Jahrbücher für Geschichte Osteuropas 60, 4 (2012)
  • Jens Jäger, Martin Knauer, Bilder als historische Quellen? Dimensionen der Debatten um historische Bildforschung, München 2009
  • Valerie Kivelson, Joan Neuberger, Picturing Russia. Explorations in Visual Culture, New Haven 2008
  • Andreas Renner zus. mit Alexander Kraus, Geschichte sehen. Historische Bildforschung und osteuropäische Geschichte. Themenheft: Zeitenblicke 10 (2011), Nr. 2, www.zeitenblicke.de/2011/2

Helden und Heldenkulte im östlichen Europa (Ingrid Schierle)

Veranstaltungsform: Übung
Dozentin: Ingrid Schierle
Termin

Do, 10 c.t. - 12 Uhr

Beginn: 18.04.2019
Ort: R. 28 (gr. Übungsraum) im Institut für Osteuropäische Geschichte und Landeskunde
Anmeldung: Online-Anmeldung über Campus
Voraussetzungen:

Keine Russischkenntnisse notwendig.

 
Inhalt

Wozu brauchen Gesellschaften Helden und Heldenkulte? Sind sie eine „Projektionsflache für gesellschaftliche Normen, Handlungsorientierungen und Werte“, „eine Reaktion auf ein kollektives Bedürfnis“ (van den Hoff) und damit unverzichtbar? Wie und in welchen Kontexten werden Helden und Heldinnen gemacht? „Wann ist ein Held ein Held“? (Essig).

Die Übung geht diesen Fragen am Beispiel von Prozessen der Heroisierung in Russland, der Sowjetunion und Polen nach. Vorgestellt werden Heldentypen und historische Einzelfiguren wie Aleksandr Nevskij, der siegreiche Novgoroder Fürst über das Heer des Deutschen Ordens, und Tadeusz Kościuszko, der Held des polnischen Freiheitskampfes. Der zweite thematische Schwerpunkt liegt auf der Geschichte „des Landes der Helden“ und der Verleihung des Ehrentitels „Held der Sowjetunion“ seit 1934. Dem Heroischen in der Sowjetunion nähern wir uns am Beispiel der Polarforscher, der Helden des Zweiten Weltkriegs und des Kults um den ersten Menschen im Kosmos, Jurij Gagarin. Den Abschluss bilden Überlegungen zu „Antihelden“ und den „müden Helden“ im postheroischen Zeitalter.

Einführende Lektüre
  • Klaus Gestwa, „Kolumbus des Kosmos“. Der Kult um Jurij Gagarin, in: Osteuropa 59 (2009), S. 121–151
  • Ralf von den Hoff et al., Das Heroische in der neueren kulturhistorischen Forschung: Ein kritischer Bericht, in: H-Soz-Kult, 28.07.2015, www.hsozkult.de/literaturereview/id/forschungsberichte-2216
  • Julia Herzberg, Das Land der Helden: die Auszeichnung Held der Sowjetunion und die Einheit des sowjetischen Imperiums (1934-1991), in: Helden 6, 1 (2018), S. 45–56
  • Nora Koestler, Tadeusz Kościuszko – Held zweier Welten, in: Eberhard Müller (Hrsg.), „aus der anmuthigen Gelehrsamkeit". Tübinger Studien zum 18. Jahrhundert. Dietrich Geyer zum 60. Geburtstag, Tübingen 1988, S. 191–204
  • Natal’ja Konradova/ Anna Ryleva, Helden und Opfer. Denkmäler in Rußland und Deutschland, in: Osteuropa 55 (2005), S. 347–365
  • Rainer Gries/ Silke Satjukow Hrsg.), Sozialistische Helden. Eine Kulturgeschichte der Propagandafiguren in Osteuropa und der DDR, Berlin 2002.

Memory Museums in Global Perspective (Daria Khlevnyuk)

Veranstaltungsform: Übung
Dozentin: Daria Khlevnyuk
Termin

Mi, 14 c.t. - 16 Uhr

Beginn: 17.04.2019
Ort: R. 28 (gr. Übungsraum) im Institut für Osteuropäische Geschichte und Landeskunde
Anmeldung: Online-Anmeldung über Campus
Anforderungen:

Die Veranstaltung findet in Englisch statt. Sorgsame Lektüre ausgewählter (englischsprachiger) Fachliteratur und Quellen wird erwartet. Eigenständige Recherchearbeit und Diskussionsfreude wird vorausgesetzt. Keine Russischkenntnisse notwendig.

 
Inhalt

The course will deal with the development of collective memory nowadays and the question how regional, national and local memory landscapes change according to new political conditions. Primarily this course will focus on the memory museums, and how difficult pasts are represented in different exhibitions. To tackle this issue, the classes will also discuss historical aspects of development of collective memory in 20th century, human rights’ connection with collective memory and the impact of new technologies on collective memory.

Starting with general questions of global and national memory cultures, we will then move to specific cases. We will focus on the case of Russia as one of the nations that endured state terror and still struggles to deal with the difficult past.

One of the goals of the class is to provide students with the research tools that will be useful in memory studies in general. Thus, we will analyze data from Russian museum to practice techniques of memory studies research. These skills will be used at the end of the course during the research trip (excursion for three days) to museums in Berlin dedicated to difficult past (the Jewish Museum, the Information Center in the Memorial to the Murdered Jews of Europe, and Stasi Hohenschönhausen Memorial).

The course will provide knowledge on a) new collective memory culture; b) globalization of memory; c) Russian memory of Stalin’s terror; d) development of memory museums internationally; and e) practical skills conducting research in memory studies and museums in particular.

Einführende Lektüre
  • Polly Jones, Myth, Memory, Trauma: Rethinking the Stalinist Past in the Soviet Union, 1953-70, New Haven 2013
  • Jennifer Hansen-Glucklich, Holocaust Memory Reframed: Museums and the Challenges of Representation, New Brunswick 2014
  • Peggy Levitt, Artifacts and Allegiances: How Museums Put the Nation and the World on Display, Oakland 2015
  • Nikolay Koposov, Memory Laws, Memory Wars: The Politics of the Past in Europe and Russia, Cambridge 2017
  • Amy Sodaro, Exhibiting Atrocity: Memorial Museums and the Politics of Past Violence. New Brunswick 2018
  • Daria Khlevnyuk, Narrowcasting Collective Memory Online:‘Liking’ Stalin in Russian Social Media, in: Media, Culture & Society 2018 (DOI: 0163443718799401)

Russisch für Historiker (Kurs 1): Lektüre von Texten zur russisch-sowjetischen Geschichte (Ingrid Schierle)

Veranstaltungsform: Übung
Dozentin: Ingrid Schierle
Termin Mo, 16 c.t. - 18 Uhr; Do, 14 c.t. - 16 Uhr
Beginn: 18.04.2019
Ort: R. 28 (gr. Übungsraum) im Institut für Osteuropäische Geschichte und Landeskunde
Anmeldung: Online-Anmeldung über Campus
Anforderungen: Keine Vorkenntnisse notwendig
 
Inhalt

Der Kurs wendet sich an alle, die sich für russische Geschichte interessieren. Auf dem Programm steht eine intensive Lektüre von Quellen und Literatur zur russisch-sowjetischen Geschichte.

Literatur

Die Texte werden ausgegeben.

Grundlagentexte zur russischen Geschichte (Ingrid Schierle)

Veranstaltungsform: Übung
Dozentin: Ingrid Schierle
Termin

Mi, 16 c.t. - 18 Uhr

Beginn: 17.04.2019
Ort: R. 28 (gr. Übungsraum) im Institut für Osteuropäische Geschichte und Landeskunde
Anmeldung: Online-Anmeldung über Campus
Anforderungen:

Russischkenntnisse werden vorausgesetzt.

 
Inhalt

Die Übung führt ein in die Lektüre von Quellen zur russischen Geschichte des 19.–20. Jahrhunderts. Auf dem Programm stehen ausgewählte Beispiele verschiedener Textsorten wie kaiserliche Manifeste, Verwaltungsanordnungen, Belletristik, Publizistik, Tagebücher, Briefwechsel, Reiseberichte, Autobiographien und Schulbücher. Ziel ist es, anhand einer kritischen Lektüre der Texte in Grundfragen und Forschungsdiskussionen der russischen Geschichte einzuführen.

Literatur

Texte werden ausgegeben.

Kolloquium / Oberseminar

Kolloquium: Neuere Forschungen zur Osteuropäischen Geschichte (Prof. Dr. Klaus Gestwa)

Veranstaltungsform: Kolloquium
Dozent: Prof. Dr. Klaus Gestwa
Termin Montag, 18 c.t. – 20 Uhr
Beginn:

29.04.2019

Ort: R. 28 (gr. Übungsraum) im Institut für Osteuropäische Geschichte und Landeskunde
Anmeldung: keine Anmeldung erforderlich
Leistungsnachweis:

ECTS-Punkte können durch regelmäßigen Besuch und die Abfassung von einem Essay erworben werden.

 
Inhalt

Im Rahmen des Kolloquiums finden Vorträge statt, in denen laufenden oder gerade abgeschlossene Studien zur Diskussion gestellt werden.

Oberseminar für fortgeschrittene Studierende, Examenskandidat*innen und Doktorand*innen (Prof. Dr. Klaus Gestwa)

Veranstaltungsform: Oberseminar
Dozent: Prof. Dr. Klaus Gestwa
Termin Oberseminar im SoSe 2019
Ort: R. 28 (gr. Übungsraum) im Institut für Osteuropäische Geschichte und Landeskunde
Anmeldung: keine Anmeldung erforderlich
Bemerkungen:

Für fortgeschrittene Studierende und Promovierende

 
Inhalt

Im Oberseminar stellen Examenskandidat/innen und Promovierende ihre Studien zur Diskussion. Es finden Studientage und Kompaktsitzungen statt, auf denen ausgewählte Fachliteratur und Filme gemeinsam erörtert werden. Des Weiteren gibt es Sitzungen zur Vorbereitung auf die mündlichen Staatsexamensprüfungen und zur Abfassung der wissenschaftlichen Arbeit (Zulassungsarbeit).

Hier geht es zum Programm und den Terminen im Sommersemester 2019