Geschichtliche Landeskunde und Historische Hilfswissenschaften

Geistliche Frauen im Europäischen Mittelalter / AGFEM

Kurzbeschreibung:
Research on Medieval Religious Women has developed differently in German- and English-speaking academic spheres. The purpose of the collaboration between German and English speaking scholars in the group "AGFEM" (Arbeitskreis geistliche Frauen im europäischen Mittelalter) is to bring scholars of medieval women’s religious communities from across this methodological spectrum together to increase their understanding of the diverse methods of historical research – from conservative to post-modern – for the mutual benefit of the scholars involved, and to explore the possibilities for moving forward together as a field of research. This collaboration consists of bi-lingual workshops, student exchanges and the development of an internet-based forum for German-American collaboration.

Kontakt:
Dr. Petra Kurz (Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart, Stuttgart), Katharina Huss M.A. (Eberhard Karls Universität Tübingen), Jennifer Wenner (Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn)

E-Mail:agfemspam prevention@ifgl.uni-tuebingen.de

Anschrift:
Universität Tübingen
Institut für Geschichtliche Landeskunde und Historische Hilfswissenschaften
Wilhelmstraße 36
72074 Tübingen

Aktuelle und vergangene Veranstaltungen

 

Aktuelles:

AGFEM-Workshop 2018 in Höchst (Aktuelle Forschungsdiskurse und -projekte IX)

Der nächste AGFEM-Workshop findet von Freitag, 09.03.2018, bis Sonntag, 11.03.2018, im Tagungshaus Kloster Höchst/Odw statt.

Wir möchten uns dort in bewährter Tradition über Neuigkeiten (AGFEM-Reihe, Tagungen und Projekte) austauschen und die weiteren Vorhaben von AGFEM planen. Wie bei den vergangenen kleineren Workshops sollen neben diesen organisatorischen Fragen auch neue Projekte und Dissertationen vorgestellt werden.

Wer sich gerne am Workshop beteiligen oder sein Projekt vorstellen möchte, kann sich noch bis zum 30. November 2017 per Mail (agfemspam prevention@ifgl.uni-tuebingen.de) anmelden.


 

Rückblick: Tagung vom 22.3-25.3.2017 im Tagungshaus Weingarten:

Reformen geistlicher Frauengemeinschaften im Mittelalter

Reformen und monastische Lebensweisen sind untrennbar miteinander verbunden. Die mediävistische Kloster- und Ordensgeschichtsschreibung hat dies seit langem betont und in ihren Narrativen über Reform unterschiedliche Gesichtspunkte in den Vordergrund gerückt: Lange Zeit dominierten Beschreibungen von Aufbruch und Krise oder Verfall und Erneuerung – Topoi, die sich der Sprache der mittelalterlichen Reformer verdankten. Die kritische Auseinandersetzung mit diesen Perspektivierungen von Reform hat der wissenschaftlichen Beschäftigung mit monastischen Reformphänomenen in den letzten Jahren eine neue Konjunktur beschert, die sich in einer Fülle von Studien zu einzelnen reformierten Institutionen oder übergreifenden Reforminitiativen niedergeschlagen hat. Dabei standen jedoch – insbesondere im Zuge der Erforschung der großen Reformbewegungen des hohen und späten Mittelalters – vornehmlich männliche Gemeinschaften im Fokus. Geistliche Frauen im Kontext von Reformen sind hingegen noch nicht systematisch behandelt worden.

Das Anliegen der Tagung ist es, die wissenschaftliche Erschließung von Reformen weiblicher Religiosität des 12. bis 15. Jahrhunderts weiter voranzutreiben, aus den bisherigen Forschungsergebnissen Bilanz zu ziehen und von diesem Punkt aus konzeptionell neue und interdisziplinäre Herangehensweisen für innovative Perspektiven auf das Thema zu diskutieren. Die verschiedenen Versuche und Durchführungen von Reform müssen auf die allgemeinen Debatten um Reformen des Mittelalters bezogen werden: Erst verortet im Spannungsfeld zwischen den Polen von Rückführung und Erneuerung gewinnt das Spezifische der Reform im Kontext weiblicher Kommunitäten an Kontur. Welche Konzepte von Reform lassen sich identifizieren? Aus welchem Blickwinkel wird über die Frauen oder von den Frauen geschrieben – zeitgenössisch wie modern? Welche Bereiche des gemeinsamen Lebens sind von Reformbemühungen betroffen und wie verhält sich Reform zu Institutionalisierung und Institutionalisierungsversuchen? Nähere Informationen finden Sie hier.

Die Tagung bot durch ihre Internationalität, sowie die verschiedenen vertretenen Fachrichtungen ein gelungenes Spektrum an interessanten und neuen Perspektiven auf die Forschung zu Reformen in geistlichen Frauengemeinschaften des Mittelalters. Den ausführlichen Tagungsbericht finden Sie hier.


 

Rückblick: Buchvorstellung in Kirchheim/Teck am 28. April

"Die Chronik der Magdalena Kremerin im interdisziplinären Dialog"

Am 28. April fand in der VHS Kirchheim (Spital) die Buchvorstellung für "Die Chronik der Magdalena Kremerin im interdisziplinären Dialog" statt. Der Band geht zurück auf die gleichnamige internationale Tagung vom April 2013.

Weitere Informationen zum Band finden Sie hier.


Rückblick: Arbeitskreis Geistliche Frauen im Mittelalter vom 4. bis 6. März 2016

AGFEM-Workshop 2016 in Dhaun (Aktuelle Forschungsdiskurse und -projekte VIII)

Vom 04.03.2016 – 06.03.2016 fand der aktuelle AGFEM-Workshop in der Schlossakademie Dhaun (Hochstetten-Dhaun) statt. Wie bei den vergangenen kleineren Dhaun-Tagungen wurden neben organisatorischen Fragen auch neue Projekte und Dissertationen vorgestellt.

An dieser Stelle erscheint in naher Zukunft der Tagungsbericht. Alle Fragen bitte an: agfemspam prevention@ifgl.uni-tuebingen.de


 

Rückblick: Tagung in Weingarten vom 20. bis 22. März 2015

Arbeitskreis geistliche Frauen im europäischen Mittelalter. Aktuelle Forschungsdiskurse und -projekte VII

Der „Arbeitskreis geistliche Frauen im europäischen Mittelalter“ (AGFEM) bot ein Diskussionsforum für Fachleute aus der universitären Wissenschaft und dem Archivwesen, die sich mit den vielfältigen Ausprägungen geistlicher Frauen im Mittelalter und zunehmend auch in der Frühen Neuzeit beschäftigen. Dabei hat sich der Arbeitskreis zum Ziel gesetzt, interdisziplinär zu arbeiten und die internationale Forschung zu vernetzen. Dies gilt insbesondere für die Zusammenarbeit der deutschen und US-amerikanischen Forschung zu geistlichen Frauen in Europa.

Das jährlich stattfindende Arbeitstreffen sollte in bewährter Tradition vor allem dem wissenschaftlichen Nachwuchs Gelegenheit geben, neue Projekte und Dissertationen vorzustellen. Daneben sollte die dritte internationale Tagung der Gruppe im Jahr 2016 vorbereitet werden.


Den ausführlichen Tagungsbericht finden Sie hier.

Kontakt

Petra Kurz M.A.

Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart
Im Schellenkönig 61, 70184 Stuttgart
0711 1640 753

kurzspam prevention@akademie-rs.de