Geschichtliche Landeskunde und Historische Hilfswissenschaften

Aktuelle Veranstaltungen

Tagung: Konfrontation, Kontinuität und Wandel: Selbstwahrnehmung und Ordnungsvorstellungen in geistlichen Frauengemeinschaften in Zeiten der Bedrohung durch die Reformation.
22. - 24.05.2019 in Tübingen

Ziel der Veranstaltung ist es verschiedene Aspekte geistlicher Frauenkommunitäten in Auseinandersetzung mit der Reformation und in ihrer unmittelbaren Folgezeit zu analysieren. Die Tagung zielt auf einen landesgeschichtlich übergreifenden Vergleich der Agency und des Selbstverständnisses geistlicher Frauen in den verschiedenen Regionen Europas in der Bedrohung durch die Reformation.
Zum einen sollen Konfrontationen durch die Reformation in den Blick genommen werden und die resultierende Entwicklung der geistlichen Gemeinschaften, die meist in deren Auflösung mündeten: Wie versuchten die Klöster und Stifte ihr Leben in der bedrohten Ordnung unter dem Druck von außen fortzuführen, welche Handlungsoptionen standen ihnen offen um die drohende Auflösung ihrer Gemeinschaft abzuwehren und die Konfrontation zu bewältigen? Zweitens wollen wir weiterhin bestehende katholische Frauengemeinschaften in einer nun protestantischen Umwelt untersuchen. Wie funktionierte diese Kontinuität der Gemeinschaften trotz einer gewandelten Umgebung, die sich oftmals als feindselig darstellte? Drittens soll der Wandel ins Blickfeld gerückt werden: Wie sahen die Umwandlungsprozesse von katholischen zu protestantischen Frauengemeinschaften aus. Wie wurden sie ausgehandelt und etabliert? Was bedeutete diese Transformation für ihr Selbstverständnis?
Es geht uns also darum, ein Forum des Austausches über diese Zeit der bedrohten Ordnung durch die Reformation zu schaffen.

Das aktualisierte Programm finden Sie hier.
Anmeldung bis zum 10.05.2019 per Mail an:agnes.schormannspam prevention@uni-tuebingen.de

Tagung: Mechthild von der Pfalz - eine Fürstin und ihre Höfe
24. - 25.10.2019 in Rottenburg
Tagung: Landesuniversitäten
09.05-10.05.2019 in Tübingen (Alte Aula)

Die Tagung wird veranstaltet vom Institut für Geschichtliche Landeskunde und Historische Hilfswissenschaften der Universität Tübingen.
Ein Feld intensiver Forschung stellt seit langer Zeit die Geschichte der europäischen Universitäten dar. Über die Traditionen bestimmter Fächer oder die Gelehrtenkultur hinaus, rücken heute auch Fragen der organisatorischen Rahmenbedingungen des Universitätslebens in den Fokus. Dies gilt insbesondere für die im Spätmittelalter und in der Frühen Neuzeit entstandenen Universitäten. Anders als am Beginn der alten, "gewachsenen" Universitäten Bologna und Paris, steht an deren Anfang der bewusste Gründungsakt durch einen Fürsten ("Landesuniversität") oder eine Stadt. Hier setzt die thematische Ausrichtung der Tagung an und zielt auf die Faktoren ab, die über den Erfolg oder Misserfolg einer solchen Universitätsgründung entscheiden konnten. Nicht selten scheiterten nämlich entsprechende Initiativen oder erfuhren erst im Rahmen erneuter Anläufe in späteren Zeiten eine erfolgreiche Umsetzung.
Die Vorträge beschäftigen sich vor diesem Hintergrund sowohl mit den formalen Gründungsbestätigungen, bei denen diplomatisches Geschick der Beauftragten und deren Kontakte an der Kurie von hoher Bedeutung waren, als auch mit den Fragen der Finanzierung solcher Vorhaben, der Sicherung von Räumlichkeiten oder der Gewinnung der Professoren.

Den Flyer zur Tagung finden Sie hier

Tagung: Korntal-Münchingen (zum Stadtjubiläum)
14. - 16.11.2019