Geschichtliche Landeskunde und Historische Hilfswissenschaften

Studium am Institut für Geschichtliche Landeskunde und Historische Hilswissenschaften

Nähere Informationen zum neuen Masterstudiengang (ab WS 18/19) folgen in Kürze!
Informationen zum 'alten' Masterstudiengang finden Sie hier.
Allgemeine Informationen zum Studium der Geschichtswissenschaft und Beratungsangebote finden Sie hier.

1. Grundsätzliches

Das Institut für Geschichtliche Landeskunde und Historische Hilfswissenschaften bietet für alle Studierenden der Geschichtswissenschaften Lehrveranstaltungen für die Teilbereiche "Mittelalterliche Geschichte", "Neuere und Neueste Geschichte" und "Historische Hilfswissenschaften" an. Sie können bei uns die entsprechenden Scheine in Proseminaren, Hauptseminaren, Übungen, Vorlesungen und auf Exkursionen erwerben.

Grundsätzliche Informationen zum Studiumsverlauf erhalten Sie auf der Seite des Fachbereichs hier.

2. Geschichtliche Landeskunde

Die Geschichtliche Landeskunde ist in Tübingen integraler Bestandteil der Module der Mittelalterlichen sowie der Neueren und Neuesten Geschichte. Im Rahmen der B.A./M.A. Studiengänge, der Lehramtsstudiengänge sowie sämtlicher "älterer" Magister- und Bakkalaureats-Studiengänge der Geschichtswissenschaften können Sie landeskundliche Veranstaltungen besuchen und damit eigene Schwerpunkte setzen. Die Scheine, die Sie am Institut erwerben, werden als Mittelalter- oder Neuzeitscheine voll anerkannt. Maßgeblich ist hierbei die Einordnung in die Modulhandbücher bzw. im Campus-System.

3. Historische Hilfswissenschaften

Die Historischen Hilfswissenschaften sind in Tübingen Kernstück des Studiums der Alten, der Mittelalterlichen sowie der Neueren und Neuesten Geschichte. Hilfswissenschaftliche Übungen werden allen angehenden Historikern empfohlen, schließlich muss der Forscher mit diesen Werkzeugen unbedingt arbeiten können. Historische Geographie, Chronologie und Genealogie beschäftigen sich mit den Grundgegebenheiten aller Epochen (Raum, Zeit, Mensch), die übrigen Hilfswissenschaften erschließen die große Masse der ungedruckten Quellen, mit denen es die historische Forschung ständig zu tun hat. Sogar der Zeithistoriker benötigt für seine Arbeit in der Regel die Archiv- und Aktenkunde.

Denken Sie auch an Ihre Berufswahl: Wenn Sie nach dem Studium in den Archiv- oder Bibliotheksdienst gehen wollen, empfiehlen wir zur Berufsvorbereitung den Masterstudiengang "Historische Hilfswissenschaften", wie er im Oktober 2007 im Rahmen des Bologna-Prozesses erstmals in Deutschland bei uns in Tübingen eingeführt wurde. mehr

Sollten Sie sich für den Archivdienst interessieren, sollten Sie den Schwerpunkt auf Veranstaltungen der Urkunden- und Aktenlehre, der Archivkunde, der Paläographie (Lehre von der Schrift) und eventuell noch der Heraldik (Wappenkunde) sowie der Sphragistik (Siegelkunde) legen. Sollten Sie eine Aufnahme in den Bibliotheksdienst anstreben, empfehlen sich insbesondere Veranstaltungen der Paläographie und der Kodikologie (Lehre vom Buch in der Kodexform).
Eine Reihe von Archivaren und Bibliothekaren am Institut garantieren als Lehrbeauftragte den unmittelbaren Bezug zur Berufswelt.

Nähere Informationen entnehmen Sie bitte unbedingt den Prüfungsordnungen. Die Auskünfte dieser Seite sind nicht rechtsverbindlich!