Prof. Dr. Jörg Robert

Literaturstraße

Chinesisch-deutsche Zeitschrift für Sprach- und Literaturwissenschaft

Die Literaturstraße wurde im Jahr 2000 von Herrn Professor Dr. h.c. Zhang Yushu als Chinesisch-deutsches Jahrbuch für Sprache, Literatur und Kultur als Publikationsprojekt vorgestellt. Seit 2004 ist das einzige deutschsprachige Publikationsorgan der chinesischen Germanistik auch verbunden mit jährlichen Symposien in China und den deutschsprachigen Ländern. Diese fördern den internationalen, interkulturellen und interdisziplinären Austausch und setzen jeweils mit Schwerpunktthemen Akzente in der Forschung. Seit dem Jahrgang 2017 erscheint die Literaturstraße unter dem Titel Chinesisch-deutsche Zeitschrift für Sprach- und Literaturwissenschaft.

Die aktuellen Herausgeber der Literaturstraße:

Prof. Dr. Feng Yalin, Sichuan International Studies University, Chongqing
Prof. Dr. Zhu Jianhua, Tongji-University, Shanghai
Prof. Dr. Wei Yuqing, Fudan University, Shanghai
Prof. Dr. Jörg Robert, Universität Tübingen
Prof. Dr. Gertrud Rösch, Universität Heidelberg
Prof. Dr. Ingo H. Warnke, Universität Bremen

Die Literaturstraße erscheint halbjährlich in zwei Halbbänden im Verlag Königshausen & Neumann, Würzburg.
Mehr Informationen zur Literaturstraße finden Sie hier

Aktueller Band 20, 2019 - Heft 2: Thematischer Schwerpunkt: Rezeption und Forschungsberichte
Lu Baiyu: – Lessing-Bilder in China – Hu Wei: Goethes "Faust" in China: Forschungsgeschichte 1949–2009 – Zeng Yanbing: Franz Kafka’s Reception in New China: 1949–2010 – Huang Liaoyu: 60 Jahre Thomas-Mann-Forschung in der Volksrepublik China: 1949–2009 – Babette Bernhardt: Sozialistischer Realismus in Übersetzung: Kulturaustausch und literarischer Transfer zwischen der Volksrepublik China und der DDR in den 1950er Jahren – Zhang Xiaoyan: Nachdichtung chinesischer Lyrik um 1900 am Beispiel Richard Dehmels – Barbara von der Lühe: Die Epoche des Neuen Deutschen Films 1962 bis 1982: Der gesellschaftliche Wandel der BRD im Blick der Autorenfilmer – Andere Aufsätze – Liu Na: Die Wiederentdeckung des europäischen Feenmärchens in Goethes Knabenmärchen "Der Neue Paris" – Li Mingming: Glück des Als-ob in "Das Erdbeben in Chili" und "Die Marquise von O..." von Heinrich von Kleist – Yu Chuanling: Das Fremde und die Ordnung in Wilhelm Hauffs Märchen "Der Affe als Mensch" – Li Jinghao: Die Grazie des unendlichen Bewusstseins. Präreflexive Zustände bei Kleist – Fu Qi / Zhao Leilian: Studie zum Raumdiskurs in Fontanes Berlin-Romanen – Huang Chaoran: Die Wandlungen des Stadtlebens der ‚Neuen Frauen‘ in der Weimarer Republik am Beispiel von Vicki Baums "Stud. chem. Helene Willfüer" – Karin Moser v. Filseck: Lou Andreas-Salomé: Ewige Wiederkehr der „Gottmenschen“ – Zwischen ‚alter‘ und ‚neuer‘ Welt (Teil II) – Zhang Wei: Eine korpusbasierte kontrastive Textanalyse von Airbnb-Kundenbewertungen Reisender aus Berlin und Peking – Nathanael Riemer: Menschen, Maschinen und Hybride in Videospielen.

Mehr Informationen zum Internationalen Literaturstraße-Symposium "Weltminute und Konstellation – Literarische Epochenkonstruktion im interkulturellen Vergleich", welches vom 03. bis 06. Oktober 2018 in Tübingen stattfand, finden Sie hier.