Department of Psychology

Fragen und Antworten zum Bachelor- und Master-Studium Psychologie an der Universität Tübingen

 Hinweis: Diese FAQs beziehen sich im Hinblick auf das Bachelor-Studium auf die aktuelle Prüfungsordnung PO von 2018 (Studienbeginn ab WS 2018/19)  und die PO von 2013 (Studienbeginn ab WS 2013/14).  Weitere Infos finden Sie unter "Im Studium".

Erläuterung zu den Abkürzungen:

Aus rechtlichen Gründen weisen wir darauf hin, dass alle Informationen auf dieser Seite ohne Gewähr sind, im Zweifelsfall ist die jeweils für Sie geltende Prüfungs- und Studienordnung die verbindliche Informationsquelle.

Stand der Informationen: 25. Februar 2019

Fragen zu Aufbau und Inhalten des Bachelorstudiums

Wie lange dauert der Bachelorstudiengang Psychologie an der Uni Tübingen?

  • PO 2018/19 Der Bachelorstudiengang ist auf 6 Semester bzw. 3 Studienjahre ausgelegt (Regelstudienzeit). Er kann jährlich zum Wintersemester begonnen werden. (PAT § 1 (6) & MHB 1.3)
  • PO 2013/14 Der Bachelorstudiengang ist auf 8 Semester bzw. 4 Studienjahre ausgelegt (Regelstudienzeit). Er kann jährlich zum Wintersemester begonnen werden. (PAT § 1 (6) & MHB 1.3)

Wie ist die gesamte Arbeitsbelastung pro Semester / pro Jahr?

Der studentische Arbeitsaufwand wird in Form von Leistungspunkten (LP oder auch CP, ECTS) berechnet. 1 Leistungspunkt entspricht ca. 30 Arbeitsstunden. Die gesamte Arbeitsbelastung darf in einem Semester (einschließlich der vorlesungsfreien Zeit!) maximal 900 Stunden (= 30 LP) betragen (im Studienjahr also 1.800 Stunden). Wenn man das umrechnet, bedeutet das, dass Studierende jährlich 45 Wochen lang jeweils 40 Stunden pro Woche arbeiten. (MHB 1.4)

Was sind Module?

Das Lehrangebot für das Bachelorstudium ist in Module gegliedert. Ein Modul enthält eine Lehrveranstaltung oder mehrere Lehrveranstaltungen zu einem bestimmten Themenkomplex. Module dienen der Strukturierung des Studiums, können unterschiedlich im Umfang sein und sich über ein oder mehrere Semester erstrecken.

Die Zuordnung einer Lehrveranstaltung zu einem bestimmten Modul ist im jeweiligen Modulhandbuch festgelegt.

Außerdem ist die Zuordnung einer Lehrveranstaltung dem Vorlesungsverzeichnis zu entnehmen. Das findet sich zum einen über das Campus-System der Uni Tübingen (-> Vorlesungsverzeichnis -> 7 Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät -> Psychologie und Kognitionswissenschaft)

Was ist das Ziel und der Inhalt der einzelnen Module?

Darüber geben die Modulbeschreibungen im Modulhandbuch für jedes Modul im Detail Aufschluss (MHB 3.)

Was sind die Inhalte des Bachelorstudiums?

Zu den Inhalten des Bachelorstudiums gehören Pflichtveranstaltungen und Wahlpflichtveranstaltungen. Eine Übersicht über alle Veranstaltungen und detaillierte Beschreibungen zu den Modulinhalten finden Sie in den entsprechenden Modulhandbüchern (MHB 2. & 3.)

In welchem Semester muss oder soll ich welche Veranstaltung besuchen?

Ein Beispielstudienplan für den Bachelorstudiengang findet sich im entsprechenden Modulhandbuch.

Im Modulhandbuch finden Sie bei jedem Modul auch eine Zeile 'Fachsemester', die angibt, in welchem Semester dieses Modul bzw. seine Veranstaltungen besucht werden sollen. Außerdem steht in der Zeile 'Voraussetzung für', wofür Sie die erfolgreiche Teilnahme dieses Moduls qualifiziert. Ob Sie zur Teilnahme bereits bestimmte Voraussetzungen mitbringen müssen, finden Sie unter 'Teilnahmevoraussetzungen' (MHB 2. & 3.)

Muss ich mich für die Veranstaltungen anmelden?

Ja, und zwar über das Campus-System. Eine Ausnahme bildet das 1. Fachsemester im Bachelor-Studiengang: Studienanfänger müssen vor Studienbeginn keine Veranstaltungen belegen.

Für alle anderen Fachsemester gilt: Im Header zu jeder Veranstaltung in Campus finden Sie die Angabe "Belegungsfrist". Innerhalb des angegebenen Zeitraums können Sie die Veranstaltung über den Button "belegen/abmelden" markieren und melden damit Ihren Zulassungswunsch an. Die Belegungsfrist für Seminare und Praktika endet in der Regel bereits ein bis zwei Wochen vor Vorlesungsbeginn. Sie können hier Prioritäten, d.h. Belegungswünsche angeben, ein Anspruch auf einen Platz im Wunschseminar besteht jedoch nicht.

Im Integrativen Wahlbereich (PO 2013/14) und im Modul PSYWAHL (PO 2018/19) müssen Sie keine Prioritäten vergeben. Lesen Sie hierzu bitte auch die Informationen zum "Integrativen Wahlbereich" in Campus unter "Integrativer Wahlbereich" und unter "Modul PSYWAHL".

Kann ich jedes Modul/ jede Veranstaltung besuchen?

Sie wählen bei den Modulen mit Wahlmöglichkeiten aus dem jeweiligen Angebot  Lehrveranstaltungen aus, die in Campus unter dem jeweiligen Modul aufgeführt sind. In der Beschreibung jedes Moduls im entsprechenden Modulhandbuch können Sie die Voraussetzungen für die Belegung nachlesen. Daneben ist das Lehrangebot so gestaltet, dass alle Studierenden Veranstaltungen gemäß der Prüfungs- und Studienordnung sowie des empfohlenen Studienverlaufs im Modulhandbuch belegen können. Beachten Sie also, dass daher einige Veranstaltungen nur im Wintersemester und einige Veranstaltungen nur im Sommersemester angeboten werden (MHB 2. & 3.).

Welche Anwendungsschwerpunkte werden in Tübingen angeboten?

Die folgenden vier Anwendungsfächer der PO 2013/14 werden an der Uni Tübingen angeboten (Stand März 2017):

  1. Klinische Psychologie
  2. Wirtschaftspsychologie
  3. Wissens-, Kommunikations- und Medienpsychologie
  4. Schulpsychologie

(MHB 1.2)

Die folgenden drei Anwendungsfächer der PO 2018/19 werden an der Uni Tübingen angeboten (Stand Oktober 2018):

  • 1. Klinische Psychologie
  • 2. Wirtschaftspsychologie
  • 3. Angewandte Kognitionspsychologie: Wissen, Kommunikation und Medien

(MHB 1.2)

Kann ich bestimmte Anwendungsschwerpunkte wählen?

Ja, Sie wählen im Rahmen des Moduls "Basis Anwendung" (laut Studienplan empfohlen für das 3. und 4. Fachsemester) aus den vier o.g. Anwendungsfächern drei aus. (MHB 2. & MHB Modul Basis Anwendung, S. 19 ff.)

In der PO von 2018 besteht keine Wahlmöglichkeit der Anwendungsfächer ( Module PSYKLIN, PSYWKM, PSYWIRT) (laut Studienplan empfohlen für das 3. und 4. Fachsemester). (MHB 2. & MHB Modul Anwendungsfach Klinische Psychologie, Modul Anwendungsfach Angewandte Kognitionspsychologie: Wissens- Kommunikations- und Medienpsychologie sowie Modul Anwendungsfach Wirtschaftspsychologie, S. 21 ff.)

Welche Veranstaltungen muss ich in den Modulen "Basis Anwendung" und "Vertiefung Anwendung" belegen?

In einem von Ihnen belegten Anwendungsfach sollen dann im Modul "Vertiefung Anwendung" vertiefte Fachkenntnisse erworben werden. Es handelt sich dabei um ein zweisemestriges Modul. Im Wintersemester (i.d.R im 5. Fachsemester) belegen Sie ein Forschungsseminar aus einem der Anwendungsfächer. Im Sommersemester (i.d.R. im 6. Fachsemester) belegen Sie eine dazugehörige und darauf aufbauende Projektarbeit. Bitte beachten Sie auch die Belegungsfristen wie unter dem Punkt "Muss ich mich für die Veranstaltungen anmelden?" erläutert. (MHB Modul Basis Anwendung, S. 19 ff. & Modul Vertiefung Anwendung, S. 22 ff.)

In der PO von 2018 sollen im Modul "Vertiefung Grundlagen" vertiefte Kenntnisse von theoretischen Konzepten und experimenteller Methodik in den jeweiligen Bereichen der Grundlagenfächer erworben werden. Es handelt sich hierbei um ein zweisemestriges Modul. Im Wintersemester (i.d.R. im 3. Fachsemester) belegen Sie ein Forschungsseminar aus einem der Grundlagenfächer. Im Sommersemester (i.d.R. im 4. Fachsemester) belegen Sie eine dazugehörige und darauf aufbauende Projekarbeit.  (MHB Module PSYALG1, PSYALG2, PSYBIO, PSYSOZ, PSYENTW, PSYPERS, S. 10 ff. & Modul Vertiefung Grundlagen PSYVERT, S. 24)

Was wird im Integrativen Wahlbereich studiert?

Im Integrativen Wahlbereich I und II werden Lehrveranstaltungen unterschiedlicher Lehrformen (Vorlesungen, Seminare, Forschungsseminare, Praktika, Projektarbeiten) aus allen Bereichen der Psychologie und zu aktuellen Forschungsthemen der Lehrenden am Fachbereich angeboten. Die Lehrveranstaltungen bauen nicht aufeinander auf und es gibt auch keine Vorgabe für inhaltliche Schwerpunkte.

Im Integrativen Wahlbereich I sammeln Sie 9 LP und im Integrativen Wahlbereich II sammeln Sie insgesamt 12 LP, d.h. insgesamt 21 LP. Dabei spielt es keine Rolle, wie diese sich zusammensetzen. Die im Modulhandbuch für das jeweilige Fachsemester angegebene Anzahl an Leistungspunkten ist als Empfehlung zu verstehen, um eine ungefähr gleiche Gesamtarbeitsbelastung von ca. 30 LP pro Fachsemester einzuhalten.

Die Unterscheidung in Integrativer Wahlbereich I und II ist für die Reihenfolge der besuchten Veranstaltungen irrelevant, Sie können aus dem Gesamtangebot der in Campus unter "Integrativer Wahlbereich I und II" aufgeführten Lehrveranstaltungen zu jedem Zeitpunkt Ihres Studiums wählen. Bitte beachten Sie hier auch die Belegungsfristen und dass Sie keinen Anspruch auf einen Platz in einer bestimmten Lehrveranstaltung haben. (MHB Modul Integrativer Wahlbereich I & II, S. 24 f.)

In der PO von 2018 wählen Sie ein Forschungsseminar mit 6 LP, wählbar aus dem Angebot im jeweiligen Semester. Alternativ hierzu 2 Seminare/Ringvorlesungen zu je 3 LP. Dieses Modul vertieft die fachspezifischen theoretischen Konzepte und Methoden und erweitert diese um eine fachübergreifende Perspektive. In einem zu wählenden Forschungsseminar setzen sich die Teilnehmer kritisch mit der Literatur zu einer Forschungsfrage auseinander, die über ein einzelnes psychologisches Fachgebiet hinaus von Interesse ist. (MHB Modul Wahlbereich PSYWAHL, S. 25)

Was hat es mit dem Praktikum auf sich?

Im Rahmen des Bachelorstudiums muss ein Praktikum erbracht werden. Es gibt hierfür zwei verschiedene Möglichkeiten (MHB Modul Praxis, S. 27):

Zum einen ist ein berufsorientiertes Praktikum oder ein angeleitetes Forschungspraktikum möglich, das von einem Diplom-Psychologen oder Masterabsolventen in Psychologie betreut wird. Dieses Praktikum soll mindestens 20 Wochen dauern und ist in Vollzeit abzuleisten, d.h. man arbeitet 40 Stunden pro Woche. Informationen zum Pflichtpraktikum und Ansprechpartner (i.d. R der/die Praktikumsbeauftragte des Fachbereichs) finden Sie auf der Informationsseite zum Außenpraktikum.

Eine andere Möglichkeit ist stattdessen, das Fach Psychologie ein Semester im Ausland zu studieren. Informationen zum Auslandsstudium und die Kontaktdaten der/des amtierenden Beauftragten des Fachbereichs finden Sie auf den Informationsseiten zum Auslandssemester.

In der PO von 2018 muss ebenso ein Praktikum erbracht werden. Auch hierfür gibt es zwei verschiende Möglichkeiten (MHD Modul Praxissemester PSYPRAK sowie Modul  Auslandssemester PSYAUSL, S.26 und S. 27).  Hierzu beachten Sie bitte die hier aufgeführten Informationen der PO von 2013.

Wird das Praktikum benotet?

Nein, es wird nicht benotet, sondern muss nur geleistet und ein Bericht darüber verfasst werden. (MHB Modul Praktikum, S. 27)

In der PO von 2018 gilt dies ebenso. (MHD Modul Praxissemester PSYPRAK sowie Modul  Auslandssemester PSYAUSL, S.26 und S. 27)

Können Praktika auch in einem Urlaubssemester absolviert werden?

Normalerweise sollten sie in das Studium integriert werden und innerhalb der Regelstudienzeit abgeleistet werden. Längere, berufsqualifizierende Praktika können jedoch als wichtiger Grund für eine Beurlaubung gelten, genauso wie Auslandsaufenthalte. (PAT § 1 (6) & Zulassungs- und Immatrikulationsordnung der Universität Tübingen 6/2016 § 14 (2))

Aus welchem Bereich kann das Nichtpsychologische Wahlfach kommen?

Das Wahlpflichtmodul "Nichtpsychologisches Wahlfach" kann prinzipiell in jeder an der Universität Tübingen angebotenen Fachrichtung absolviert werden.

Beliebte Nebenfächer, mit denen teilweise sogar entsprechende Absprachen über geeignete bzw. für den Besuch freigegebene Veranstaltungen bestehen, sind beispielsweise:

Psychiatrie

Kriminologie

Erziehungswissenschaft

Biologie

BWL

Laut PBT / MHB müssen im Nebenfach 9 Leistungspunkte erworben werden. Wie dies geschieht, wird von dem jeweiligen Fach festgelegt. Informationen dazu können Sie daher auch nur dort bekommen. Wenn Sie ein anderes Nebenfach als die oben angegebenen studieren wollen, sollten Sie sich selbst um ein Angebot kümmern und dann die Genehmigung des Prüfungsausschusses einholen. In der PBT heißt es dazu: "Für andere Nebenfachmodule ist die Genehmigung des Prüfungsausschusses einzuholen. Diese ist in der Regel zu erteilen, soweit in diesen Fächern entsprechende Angebote vorliegen." (MHB Modul Nebenfach, S. 29 f.)

In der PO von 2018 gibt es das Modul Nicht-psychologisches Wahlfach mit 6 LP, unbenotet. (MHB S. 28 ff.)  Jedoch müssen auch hier die Informationen der PO von 2013 beachtet werden.

Was sind Schlüsselqualifikationen? Wie und wo erwerbe ich Schlüsselqualifikationen?

Schlüsselqualifikationen sind überfachliche, berufsfeldorientierte Fähigkeiten, wie z. B. Methoden- und Kommunikationskompetenz. Es werden im Umfang von 6 LP Lehrveranstaltungen besucht, in denen berufsfeldorientierte Qualifikationen vermittelt werden. Dies können beispielsweise Sprachkurse, Programmierkurse, Bewerbungstrainings oder kulturelle Angebote sein. Dabei können Sie aus dem gesamten Angebot der Universität wählen, das Sie u.a. in der jedes Semester vom Career Service der Universität herausgegbenen Broschüre "Studium Professionale" einsehen können. Anmeldemodalitäten, Voraussetzungen etc. werden von der jeweiligen Einrichtung geregelt. (PAT §3 (2) & MHB 2. & MHB Modul Schlüsselqualifikationen, S. 29)

In der PO von 2018 sind berufsvorbereitende Studienanteile "Schlüsselqualifikationen"  oder "Studium Professionale" im Umfang von insgesamt 21 LP bereits im Praktikum und in den Modulen PSYDIAG und PSYEXP1 enthalten und müssen nicht zusätzlich belegt werden. (MHB 1. , S. 3.)

Fragen und Antworten zu Prüfungen im Allgemeinen

Welche Arten von Prüfungen gibt es?

Zu unterscheiden sind studienbegleitende Prüfungsleistungen, die üblicherweise im Rahmen einzelner Lehrveranstaltungen oder modulübergreifend zu erbringen sind (mündliche Prüfungen, Klausurarbeiten, sonstige schriftliche Arbeiten), die Orientierungsprüfung, die Zwischenprüfung  und die Bachelorprüfung. (PBT § 7 ff.)

In der PO von 2018: (PBT § 7 ff. , jedoch ist keine Zwischenprüfung derzeit vorgesehen)

Wann werde ich über Zeitpunkt, Art und Umfang der studienbegleitenden Prüfungen informiert?

Der Leiter/die Leiterin der Lehrveranstaltung informiert die Studierenden, die an der Lehrveranstaltung teilnehmen, innerhalb der ersten drei Wochen nach Vorlesungsbeginn darüber. (PAT § 18 (3)).

In der PO von 2018: (PAT § 12 (3)).

Werden bei allen Lehrveranstaltungen als Prüfungsleistung schriftliche Prüfungen abgelegt?

Nein, in welcher Form die Prüfungsleistung erbracht werden soll, wird vom Veranstaltungsleiter zu Beginn der Veranstaltung festgelegt. Zudem gibt es auch Lehrveranstaltungen (Seminare, Kolloquien, Praktika, Projektarbeiten), bei denen die Beurteilung (evtl. auch nur teilweise) auf Grund von regelmäßigen schriftlichen oder mündlichen Beiträgen stattfinden kann. (PAT § 18 (2) (4))

In der PO von 2018: (PAT § 12 (2) (4))

Wann muss ich mich zu studienbegleitenden Prüfungen anmelden?

Die Anmeldung zu schriftlichen Prüfungen (Klausuren) kann bis einschließlich zum Tag vor der Prüfung (23:59 Uhr) erfolgen.

Bis wann kann ich mich von einer schriftlichen Prüfung, zu der ich mich angemeldet habe, wieder abmelden?

Die Abmeldung von einer schriftlichen  oder praktischen Prüfungsleistung oder der Bachelorarbeit ohne Angabe von Gründen ist bis einschließlich einen Werktag (ohne Samstage) vor dem ersten Tag der Prüfung möglich. Bei mündlichen Prüfungsleistungen muss die Abmeldung spätestens drei Werktage (ohne Samstage) vor dem Tag des betreffenden Prüfungstermins erklärt werden. (PAT § 33 (1))

In der PO von 2018 gilt: Die Abmeldung von einer schriftlichen oder praktischen Prüfungsleistung oder der Bacheloarbeit ohne Angabe von Gründen ist bis einschließlich am dritten Werktag (ohne Samstage) vor dem ersten Tag des Prüfungstermins möglich.  Bei mündlichen Prüfungsleistungen muss die Abmeldung spätestens einschließlich am dritten Werktag (ohne Samstage) vor dem ersten Tag des betreffenden Prüfungstermins erklärt werden. (PAT § 27 (1))

Was passiert, wenn ich nicht zur Prüfung kommen kann, da ich plötzlich krank wurde?

Erscheint ein Studierender ohne triftigen Grund nicht zur Prüfung oder tritt nach Beginn der Prüfung ohne triftigen Grund von der Prüfung zurück, wird die Leistung mit 'nicht ausreichend' gewertet. Um dies zu verhindern, sind die Gründe für den Rücktritt oder das Nichterscheinen dem Prüfungsausschuss zeitnah schriftlich und glaubhaft vorzulegen. Falls der Studierende (oder ein von ihm allein zu versorgendes Kind) zur Zeit des Prüfungstermins krank war, kann als Beleg ein ärztliches Attest verlangt werden. Dieses muss dem Prüfungsamt oder dem zuständigen Fachverantwortlichen spätestens am 3. Tag nach der Prüfung im Original vorliegen. (PAT §§ 18 (4) und 33 (1) (2))

In der PO von 2018: (PAT §§ 12 (4) und  27 (1) (2))

Wichtig ist, dass Sie am Tag der Prüfung, an der Sie aufgrund von Krankheit nicht teilnehmen können, dem entsprechenden Dozenten (oder dem entsprechenden Sekretariat) sowie auch dem Prüfungsamt Bescheid geben, entweder telefonisch oder per E-Mail.

Was mache ich bei länger andauernden oder ständigen gesundheitlichen Beschwerden?

Falls Sie durch Vorlage eines ärztlichen Attests nachweisen können, dass Sie wegen länger andauernder oder ständiger gesundheitlicher Beschwerden nicht in der Lage sind, die Prüfungsleistungen wie vorgesehen zu erbringen, kann Ihnen der Vorsitzende des Prüfungsausschusses eine längere Bearbeitungszeit zugestehen oder Ihnen gestatten, die Prüfungsleistung in anderer, gleichwertiger Form zu erbringen. Hierfür ist ein Antrag auf Nachteilsausgleich zu stellen. Wir empfehlen auch die Beratung durch den/die Universitätsbeauftragte/n für Studierende mit chronischer Erkrankung. (PAT § 34 (2))

In der PO von 2018: (PAT § 28 (2))

Wie erfahre ich, dass ich eine Prüfung nicht bestanden habe?

Die Prüfungsergebnisse von studienbegleitenden Prüfungen werden Ihnen in der Regel von dem jeweiligen Dozenten mitgeteilt. Führt das Nichtbestehen zum Verlust des Prüfungsanspruchs, informiert Sie der Vorsitzende des zuständigen Prüfungsausschusses mit Hilfe einer Rechtsbehelfsbelehrung darüber, in der auch die Möglichkeiten der Wiederholung der Prüfung genannt werden. (PAT § 26 (2))

In der PO von 2018: (PAT § 20 (2))

Wenn ich eine Prüfung, die aus mehreren Teilen besteht, nicht bestanden habe, muss ich dann alle Teile wiederholen?

Nein, es müssen immer nur die Prüfungsleistungen wiederholt werden, die beim ersten Versuch schlechter als mit 4 benotet wurden. Die Noten der übrigen Prüfungsleistungen des ersten Versuchs werden in die Notenberechnung miteinbezogen. (PAT § 27 (1))

In der PO von 2018: (PAT § 21 (1))

Kann ich eine bereits bestandene Prüfung wiederholen, um meine Prüfungsnote zu verbessern?

Nein, eine Wiederholung einer bestandenen Prüfung ist nicht erlaubt. (PAT § 27 (6))

In der PO von 2018: (PAT § 21 (6))

Wie lange dauert eine Prüfung?

Die Dauer einer mündlichen Prüfung beträgt je Kandidat oder Kandidatin in der Regel zwischen 15 und 45 Minuten. Die Dauer einer Klausurarbeit soll in der Regel mindestens 60 und höchstens 240 Minuten betragen. (PAT §§ 20 (2) und 21 (2))

In der PO von 2018: Die Dauer einer mündlichen Prüfung beträgt je Kandidat oder Kandidatin in der Regel zwischen 15 und 30 Minuten. Die Dauer einer Klausurarbeit soll in der Regel mindestens 60 und höchstens 240 Minuten betragen. (PAT §§ 14 (2) und 15 (2))

Darf ich bei einer mündlichen Prüfung, die ich später auch absolvieren möchte, als Zuhörer bei einem anderen Prüfling dabei sein?

Ja, soweit es die räumlichen Verhältnisse zulassen und der Prüfling nicht dagegen ist, sind Sie als Zuhörer zugelassen. (PAT § 20 (4))

In der PO von 2018: (PAT § 14 (4))

Darf ich meine schriftlichen Prüfungsarbeiten einsehen?

Ja, innerhalb vier Wochen nach Abschluss eines Prüfungsverfahrens kann der Prüfling auf Antrag Einsicht in seine Prüfungsarbeiten bekommen. Nach Abschluss der Bachelor-Prüfung kann der/die Kandidat/in auf Antrag noch innerhalb eines Jahres Einsicht in die Prüfungsakte nehmen. (PAT § 36 (1) (2))

In der PO von 2018: (PAT § 30 (1) (2))

Fragen und Antworten zu Orientierungs-, Zwischen- und Bachelorprüfung

Welche Prüfungen gliedern die Studienjahre des Bachelorstudiums?

In der Regel wird das erste Studienjahr mit der Orientierungsprüfung abgeschlossen, das zweite Studienjahr mit der Zwischenprüfung (dafür ist die Orientierungsprüfung Voraussetzung) und das vierte Studienjahr mit der Bachelorprüfung (dafür ist die Zwischenprüfung Voraussetzung). (PAT § 7 ff. & PBT §§ 3 (1) und 8 ff.)

In der PO von 2018 wird in der Regel das erste Studienjahr mit der Orientierungsprüfung abgeschlossen. Eine Zwischenprüfung ist nicht vorgesehen. Die Bachlerprüfung wird im dritten Studienjahr erbracht. (PAT § 7 ff. & PBT § 3 (1) und 8 ff.)

Woraus besteht die Orientierungsprüfung?

Sie besteht aus der erfolgreichen Teilnahme am Modul Basis Grundlagen I (Modulklausur, i. d. R. am Ende des 2. Fachsemesters) und am Modul Statistik I (in der Regel am Ende des 1. Fachsemesters). (PBT § 8 & PAT § 8)

In der PO von 2018 besteht die Orientierungsprüfung aus der erfolgreichen Teilnahme am Modul Statistik I (Modulklausur, i. d. R. am Ende des 1. Fachsemesters) und am Modul Grundlagen: Allgemeine Psychologie I (Modulklausur, i. d. R. am Ende des 1. Fachsemesters). (PBT § 8 & PAT § 7)

Bis wann muss die Orientierungsprüfung spätestens abgelegt werden?

Die einzelnen Prüfungen der Orientierungsprüfung (s.o.) sind i. d. R. zum Ende des 2. Fachsemesters und spätestens bis zum Ende des 3. Fachsemesters abzulegen. Falls sie am Ende des 3. Fachsemesters nicht abgeschlossen ist, hat der betreffende Student keinen Prüfungsanspruch mehr, es sei denn, der Student hat die Fristüberschreitung nicht selbst zu vertreten. Bei vorliegenden triftigen Gründen (z. B. Krankheit, Schwangerschaft, Pflege/Tod von Familienangehörigen) kann ein Antrag auf Fristverlängerung an den Prüfungsausschuss gestellt werden. Dem Antrag sind die entsprechenden Nachweise beizufügen. (PAT § 9)

In der PO von 2018 gilt: Beide zur Orientierungsprüfung gehörenden Prüfungsleistungen sollten am Ende des 1. Fachsemesters und müssen bis spätestens bis Ende des 3. Fachsemesters erbracht werden. Falls sie am Ende des 3. Fachsemesters nicht abgeschlossen ist, hat der betreffende Student keinen Prüfungsanspruch mehr, es sei denn, der Student hat die Fristüberschreitung nicht selbst zu vertreten. Bei vorliegenden triftigen Gründen (z. B. Krankheit, Schwangerschaft, Pflege/Tod von Familienangehörigen) kann ein Antrag auf Fristverlängerung an den Prüfungsausschuss gestellt werden. Dem Antrag sind die entsprechenden Nachweise beizufügen. (PAT § 7 & MHB 2.2., S. 6)

Wie oft kann die Orientierungsprüfung wiederholt werden?

Die Module, die Bestandteil der Orientierungsprüfung sind, dürfen in den Teilen, in denen sie nicht bestanden wurden, nur ein einziges Mal wiederholt werden. (PAT § 9)

In der PO von 2018 gilt: Die Module, die Bestandteil der Orientierungsprüfung sind, dürfen in den Teilen, in denen sie nicht bestanden wurden, nur ein einziges Mal wiederholt werden. (PAT § 7 (b))

Bekomme ich ein Zeugnis für meine bestandene Orientierungsprüfung?

Über die bestandene Orientierungsprüfung wird auf schriftlichen Antrag ein Zeugnis ausgestellt, welches die Gesamtnote der Orientierungsprüfung enthält. (PAT § 10 (1))

In der PO von 2018: (PAT § 7 (c))

Wie berechne ich die Note der Orientierungsprüfung?

Die Note der Orientierungsprüfung wird aus dem nach Leistungspunkten gewichteten Durchschnitt der Noten der beiden Module Basis Grundlagen I (18 LP) und Statistik I (6 LP) berechnet, der im Verhältnis 3: 1 durch die Leistungspunkte festgelegt ist. (Im Detail: Die Note des Basismoduls Grundlagen I  wird mit 3 multipliziert und mit der Note des Moduls Statistik I addiert, das Ergebnis durch 4 geteilt.) (PBT § 8 (2))

In der PO von 2018 gilt: Die Note der Orientierungsprüfung wird aus dem nach Leistungspunkten gewichteten Durchschnitt der Noten der beiden Module Statistik I (6 LP) und Grundlagen:  Allgemeine Psychologie I (6 LP) berechnet.  (PBT § 8 (2))

Woraus besteht die Zwischenprüfung in der alten PO von 2013?

Sie besteht aus der erfolgreichen Teilnahme an den folgenden Modulen, in denen studienbegleitende Prüfungsleistungen erbracht werden (PBT § 9):

Statistik II

Basis Grundlagen II (Sozialpsychologie)

Basis Grundlagen III (Entwicklungs- und Persönlichkeitspsychologie)

Basis Forschungsmethoden und Datenanalyse

Vertiefung Forschungsmethoden und Datenanalyse

Basis Diagnostik

Basis Anwendung

Bis wann muss die Zwischenprüfung abgelegt werden in der alten PO von 2013?

Zulassungsvoraussetzung zur Zwischenprüfung ist die erfolgreich absolvierte Orientierungsprüfung. In der Regel soll die Zwischenprüfung bis zum Ende des 4. Fachsemesters studienbegleitend abgelegt werden. Falls sie jedoch zum Ende des 6. Fachsemesters noch nicht abgelegt wurde (inkl. etwaiger Wiederholungen), erlischt der Prüfungsanspruch, es sei denn der Student hat die Fristüberschreitung nicht selbst zu verschulden. Bei vorliegenden triftigen Gründen (z.B. Krankheit, Schwangerschaft, Pflege/Tod von Familienangehörigen) kann ein Antrag auf Fristverlängerung an den Prüfungsausschuss gestellt werden. Dem Antrag sind die entsprechenden Nachweise beizufügen. (PAT § 13)

Welche Regelung gilt für die Wiederholung der Zwischenprüfung in der alten PO von 2013?

Die Prüfungen, die Teil der Zwischenprüfung sind, können bei Nicht-Bestehen zweimal wiederholt werden. (PAT §§ 13 und 27 (2))

Erhalte ich automatisch ein Zeugnis meiner Zwischenprüfung in der alten PO von 2013?

Über die bestandene Zwischenprüfung wird auf schriftlichen Antrag ein Zeugnis ausgestellt, welches die Gesamtnote der Zwischenprüfung enthält.  (PAT § 14 (1))

Wann ist die Orientierungsprüfung, Zwischenprüfung oder Bachelorprüfung bestanden?

Die Prüfung ist jeweils bestanden, wenn alle für die entsprechende Prüfung vorausgesetzten Prüfungsleistungen erbracht wurden. (PAT §§ 8 (3) und 12 (3) und 16 (1))

In der PO von 2018: (PAT §§ 7 (3) und 10 (1))

Was mache ich, wenn ich Fristen zu Orientierungsprüfung, Zwischenprüfung, oder Bachelorprüfung nicht einhalte?

Eine Fristverlängerung kann beantragt werden, wenn die Fristüberschreitung durch Umstände verursacht wurde, die der/die Studierende nicht selbst verschuldet hat (z. B.  Krankheit, Familienaufgaben wie Elternschaft und Pflege von Angehörigen, Tod eines Angehörigen). Der Antrag ist formlos zusammen mit den entsprechenden Nachweisen an den Prüfungsausschuss des Fachbereichs Psychologie zu stellen. Die Fristverlängerung bezieht sich auf die Fristen, bis zu denen in der Regel die Orientierungsprüfung, die Zwischenprüfung und die Bachelorprüfung abgelegt werden müssen (nicht auf die einzelnen studienbegleitende Prüfungsleistungen). (PAT §§ 18 (4) und 33 (2))

In der PO von 2018: (PAT §§ 12 (4) und 27 (2))

Woraus besteht die Bachelorprüfung?

Zulassungsvoraussetzung zur Bachelorprüfung ist die erfolgreich absolvierte Zwischenprüfung (s.o.). Prüfungsleistungen der Bachelorprüfung sind alle studienbegleitenden Prüfungsleistungen, das Praktikum und die Bachelorarbeit inkl. Kolloquium. Die erforderlichen studienbegleitenden Prüfungsleistungen sind durch die geltende Prüfungsordnung und das Modulhandbuch festgelegt. (PAT § 16 & PBT § 10)

In der PO von 2018: (PAT § 10 & PBT § 10)

Gibt es eine Frist für die Bachelorprüfung?

Nein, die Teile der Orientierungs- und der Zwischenprüfung sind die einzigen an eine Frist gebundene studienbegleitenden Prüfungen. Alle anderen Teile der Bachelorprüfung können zu jedem beliebigen Zeitpunkt im Studium oder darüber hinaus erbracht werden. (PAT § 18 (2))

In der PO von 2018: (PAT § 12 (2))

Fragen und Antworten zu Leistungspunkten (Credit Points) und Noten

Was sind Leistungspunkte (LP) bzw. Credit Points (CP)?

Der Arbeitsaufwand des Studiums wird mittels eines Leistungspunktesystems berechnet. Einzelnen Modulen sind Leistungspunkte (international ist von 'credits' oder 'credit points' die Rede) zugeordnet, die das Arbeitspensum des Moduls bzw. seiner Veranstaltungen beschreiben. Sie sind somit ein quantitatives Maß für den zeitlichen Studienumfang. Die Höhe der Leistungspunkte beschreibt die Arbeitsbelastung ('workload') für Studierende im Präsenzstudium, d.h. die eigentliche Unterrichtszeit in den Lehrveranstaltungen (SWS), und im Selbststudium, also die Zeit für Vor- und Nachbereitung, den Aufwand für Einzelleistungen (studienbegleitende Prüfungen), die Anfertigung der Bachelorarbeit sowie für Praktika.

Ein Leistungspunkt steht für einen Studienaufwand von 30 Stunden. In der Regel sollen (durchschnittlich) 30 LP pro Semester (60 LP pro Studienjahr) erworben werden. Im Bachelor-Studiengang gibt es keine Maluspunkte. (PAT § 17 & MHB 1.4)

In der PO von 2018: (PAT § 11 & MHB 1.4)

Woraus setzen sich die 240/180 Leistungspunkte des Bachelorstudiums der Psychologie zusammen?

Sie erwerben Leistungspunkte in Pflichtveranstaltungen (z.B. der gesamte Grundlagenbereich) und in Wahlpflichtveranstaltungen (z.B. die drei zu wählenden Anwendungsfächer, das nicht-psychologische Wahlpflichtfach). 30 LP entfallen auf das Praktikum bzw. Auslandssemester. Dem Modulhandbuch können Sie die Angaben entnehmen, wieviele LP pro Modul auf welche Lehrveranstaltung bzw. Teilleistung entfallen. (PAT § 1 (5) & MHB 2.)

Wie werden die Leistungspunkte bescheinigt?

Die Leistungspunkte werden nach Feststellung der Leistungserbringung durch den Dozenten/die Dozentin bzw. der Benotung durch das Prüfungsamt verbucht. Als Nachweis können Sie Ihre erbrachten Prüfungs- und Studienleistungen in einem sog. Transcript of Records (ToR) abrufen und sich dieses bei Bedarf im Studienbüro oder im Prüfungsamt beglaubigen lassen. (PAT § 30 (2))

In der PO von 2018: (PAT § 24 (2))

Bestätigte und mit vorläufiger Durchschnittsnote ausgestellte ToR erhalten Sie während der Sprechzeit im Prüfungsamt.

Welche Leistungen werden benotet?

Die Prüfungsordnung und das Modulhandbuch legen fest, welche Leistungen im Einzelnen benotet werden. (MHB 3.)

Wie viele Leistungspunkte brauche ich für einen Bachelorabschluss?

Für den Bachelor of Science in Psychologie sind 240 LP zu erbringen. (PAT § 1 (5) & PBT § 3 (2) & MHB 1.3)

In der PO von 2018: (PAT § 1 (5) & PBT § 2 (2) & MHB 1.3)

Mit welchen Noten können Prüfungsleistungen bewertet werden?

1 = sehr gut: eine hervorragende Leistung

2 = gut: eine Leistung, die erheblich über den durchschnittlichen Anforderungen liegt

3 = befriedigend: eine Leistung, die durchschnittlichen Anforderungen entspricht

4 = ausreichend: eine Leistung, die trotz ihrer Mängel noch den Anforderungen genügt

5 = nicht ausreichend: eine Leistung, die wegen erheblicher Mängel den Anforderungen nicht mehr genügt

Zur differenzierten Bewertung der Prüfungsleistungen können die Noten um den Wert von 0,3 angehoben oder gesenkt werden. Die Noten 0,7, 4,3, 4,7 und 5,3 werden nicht vergeben. (PAT § 22 (1))

In der PO von 2018: (PAT § 16 (1))

Bis zu welcher Note habe ich die Prüfung bestanden?

Sobald Sie die Prüfung mit der Note 'ausreichend' (4) oder besser abgelegt haben, gilt sie als bestanden. (PAT § 26 (1))

In der PO von 2018: (PAT § 20 (1))

Kann ich eine Benotung mit 'nicht ausreichend' im Nachhinein noch rückgängig machen?

Falls Sie nicht zur Prüfung erschienen sind und dafür triftige Gründe haben, kann die Benotung noch rückgängig gemacht werden. Dafür sollten Sie jedoch unverzüglich eine schriftliche Erklärung an den Prüfungsausschuss richten, die diese Gründe näher erläutert bzw. Ihre Krankheit durch ein ärztliches Attest belegt. (PAT § 33 (2))

In der PO von 2018: (PAT § 27 (2))

Wie berechnet sich die Modulnote?

Die Noten der einzelnen Prüfungsleistungen innerhalb eines Moduls werden gemäß den Leistungspunkten gewichtet. Zum Beispiel gibt es für das Modul Vertiefung Grundlagen  18 LP, davon entfallen 6 auf das Forschungsseminar und 12 auf die Projektarbeit, d.h. die Noten werden im Verhältnis 1/3 zu 2/3 gewichtet.

(Rechenbeispiel: Note des FS + (Note der PA x 2) geteilt durch 3, z.B. 1,7 + 1,3 x 2 = 1,7 + 2,6 = 4,3 geteilt durch 3 = 1,43)

Bei der Berechnung werden von jeder Note nur die ersten beiden Dezimalstellen hinter dem Komma berücksichtigt, alle weiteren Stellen werden ungerundet gestrichen. (PAT § 22 (3))

In der PO von 2018: (PAT § 16 (3))

Wie berechnet sich meine Gesamtnote bei der Orientierungsprüfung?

Die Gesamtnote der Orientierungsprüfung ergibt sich aus dem Durchschnitt der Noten der einzelnen Module gewichtet nach den Leistungspunkten der einzelnen Module (Basismodul Grundlagen 1 (18 LP), Modul Statistik I (6 LP)). (PBT § 8 (2))

In der PO von 2018 gilt: Die Gesamtnote der Orientierungsprüfung ergibt sich aus dem nach den Leistungspunkten des Moduls gewichteten Durchschnitt der Noten der Module  Statistik 1 (6 LP) und Grundlagen: Allgemeine Psychologie I (6 LP): (PBT § 8 (1) (2))

Wie berechnet sich meine Gesamtnote bei der Zwischenprüfung in der alten PO von 2013?

Die Gesamtnote der Zwischenprüfung ergibt sich aus dem Durchschnitt der Noten der einzelnen Module, gewichtet nach den Leistungspunkten der einzelnen Module. (PBT § 9 (2))

Wie berechnet sich meine Gesamtnote bei der Bachelorprüfung?

Die Gesamtnote der Bachelorprüfung ergibt sich aus dem Durchschnitt der Noten aller studienbegleitenden Prüfungen in den vier Studienjahren und der Note des Bachelor-Moduls, gewichtet nach den jeweiligen Leistungspunkten abzüglich der LP für berufsfeldorientierte Kompetenzen (Modul Schlüsselqualifikationen und fachgebundene Schlüsselqualifikationen). (PBT § 12)

In der PO von 2018 gilt: Die Gesamtnote der Bachelorprüfung ergibt sich aus dem nach den Leistungspunkten des Moduls gewichteten Durchschnitt aller Noten der benoteten Module. Außer der Module Nicht-psychologisches Wahlfach, Wahlpflichtmodul Praxissemester und Wahlpflichtmodul Auslandssemester. (PBT § 12)

Fragen und Antworten zur Bachelorarbeit und zum Studienabschluss

Woraus besteht das Abschlussmodul?

Das Abschlussmodul besteht aus zwei Teilen: einer schriftlichen Arbeit und dem erfolgreichen Abschluss eines begleitenden Kolloquiums. Der praktische Teil der Bachelorarbeit besteht aus der eigenständigen Durchführung eines empirischen Projekts und der schriftlichen Arbeit (sogenannte Bachelorthesis, 12 LP). Im Kolloquium (3 LP) wird regelmäßig der Fortgang des Forschungsprojekts besprochen. Insgesamt wird das Abschlussmodul mit 15 LP gewertet. (PAT § 25 & MHB: Modul Bachelor, S. 28)

In der PO von 2018: (PAT § 19 &  MHB S. 27/28)

Was ist das Ziel der Bachelorarbeit?

Der Studierende soll belegen, dass er in der Lage ist, selbstständig in einem Projekt in Wissenschaft oder Praxis im Bereich der Psychologie mitzuarbeiten. (PAT § 25 (1))

In der PO von 2018: (PAT § 19 (1))

Welche Bearbeitungszeit habe ich für meine Bachelorarbeit und wie erfolgt die Verlängerung?

Die Datenerhebung im Rahmen eines Forschungsprojekts und das Anfertigen der dazugehörigen Bachelorarbeit erfolgen im Rahmen einer Frist von vier Monaten. (PAT § 25 (2))

In der PO von 2018: (PAT § 19 (2))

Die Verlängerung erfolgt anhand des von Ihnen und dem Prüfer unterschriebenen Formulars zur Verlängerung einer Abschlussarbeit. Dieses Formular muss zudem vom Prüfungsausschussvorsitzenden bestätigt werden und wird dann im Prüfungsamt abgegeben.

Wann und wo kann ich meine Bachelorarbeit anmelden und welche Voraussetzungen müssen vorliegen?

Regulär ist das 8. Fachsemester als Zeitpunkt für die Bachelorarbeit vorgesehen. Sie können jedoch nach erfolgreichem Bestehen der Zwischenprüfung die Arbeit auch zu einem früheren oder späteren Zeitpunkt anmelden. Die Anmeldung erfolgt durch Abgabe des von Ihnen und dem Prüfer unterschriebenen Formulars zur Anmeldung einer Abschlussarbeit im Prüfungsamt. Als Beginn der Bearbeitungsfrist kann der 1. eines jeden Monats angegeben werden. Ab dem eingetragenen Datum läuft die 4-monatige Bearbeitungsfrist. (PAT § 25)

In der PO von 2018 ist das 6. Fachsemester als Zeitpunkt für die Bachelorarbeit vorgesehen.  Jedoch können Sie die Arbeit auch zu einem früheren Zeitpunkt anmelden. Voraussetzung ist jedoch das erfolgreiche Bestehen aller Studien- und Prüfungsleistungen der Module ohne Wahlmöglichkeiten, d. h. der Module 1-13 und das erfolgreiche Erbringen von 3 Modulen im Umfang von je 6 LP aus den „Wahlpflichtmodulen Anwendung“, Module 15-18. (PBT § 10 sowie PAT § 19))

Wann, wo und in welchem Layout muss ich meine Bachelorarbeit abgeben?

Die Bachelorarbeit muss spätestens am letzten Tag der Frist von vier Monaten nach angegebenem Beginn der Bearbeitungszeit abgegeben werden. Ist der gewählte Anmeldezeitpunkt z. B.  der 1.05., dann ist die Arbeit bis zum 31.08. abzugeben. Die Bachelor- und Masterarbeiten werden im  Prüfungsamt abgegeben.  Zudem kann die Abgabe auch per Post (Eingangsstempel der Post zählt als Abgabedatum) erfolgen. Außerhalb der Sprechzeit erfolgt die Abgabe per Post. Auch besteht die Möglichkeit, Bachelorarbeiten von Mi - Fr , 10 - 11 Uhr, bei Frau Aslihan Celik abzugeben. Sekretariat der Abteilung Allgemeine Psychologie und Psychologische Methoden, Forschungsmethoden und Mathematische Psychologie, Kognition und Sprache, Schleichstraße 4, Raum 4.533, 5. Stock. Das Eingangsdatum wird aktenkundig gemacht. (PAT § 25)

In der PO von 2018: (PAT § 19)

Die Bachelorarbeit wird in 1-facher Version abgegeben. In dieses Exemplar ist eine elektronische Version der abgegebenen Arbeit auf CD hinten einzukleben. Die CD enthält den vollständigen Text der Arbeit (als PDF).

Bindung: Klebebindung
Selbständigkeitserklärung:
Bei der Abgabe hat der Prüfling schriftlich zu versichern, dass er die Arbeit selbständig verfasst hat und keine anderen als die angegebenen Hilfsmittel und Quellen benutzt hat.

Selbständigkeitserklärung: Gültig für Bachelor- und Masterarbeiten

Ich erkläre hiermit, dass ich die vorliegende Arbeit selbständig verfasst habe, dass ich keine anderen als die angegebenen Hilfsmittel und Quellen benutzt habe, dass ich alle wörtlich oder sinngemäß aus anderen Werken übernommenen Aussagen als solche gekennzeichnet habe, dass die Arbeit weder vollständig noch in wesentlichen Teilen Gegenstand eines anderen Prüfungsverfahrens gewesen ist, dass ich die Arbeit weder vollständig noch in wesentlichen Teilen bereits veröffentlicht habe, dass das in Dateiform eingereichte Exemplar mit dem eingereichten gebundenen Exemplar übereinstimmt.

Wie lang darf der schriftliche Teil der Bachelorarbeit sein?

Der Umfang der Arbeit kann abhängig vom Thema variieren. Ca. 40 Seiten gedruckter Text gelten als Richtwert.

Wer kommt als Betreuer meiner Bachelorarbeit in Frage?

Die Ausgabe, Betreuung und Prüfung der Bachelorarbeit erfolgt durch einen Professor, Hochschul- oder Privatdozenten des Psychologischen Instituts. Ausnahmen müssen vom Prüfungsausschuss genehmigt werden. Der Kandidat kann eigene Themenvorschläge einbringen. (PAT § 25)

In der PO von 2018: (PAT § 19 )

Fragen zum Master-Studiengang

Welche Master Studiengänge werden am Fachbereich Psychologie angeboten?

Der einjährige Masterstudiengang Psychologie und der zweijährige Masterstudiengang Schulpsychologie.
Der Masterstudiengang Psychologie baut auf einem vierjährigen Bachelorstudium der Psychologie auf („konsekutiver Masterstudiengang“). Studierende mit dreijährigem Bachelorabschluss können zum Masterstudium unter der Auflage zugelassen werden, dass die fehlenden Veranstaltungen nachgeholt werden. Weitere Informationen finden Sie hier.
Bei dem Masterstudiengang Schulpsychologie wird kein vierjähriges Bachelorstudium vorausgesetzt. Es besteht jedoch eine Verkürzungsmöglichkeit auf minimal 2 Semester bei vorherigem Abschluss eines 4-jährigen Bachelorstudiengangs.

Wo finde ich Informationen zum Inhalt und Aufbau der Master-Studiengänge?

Eine Übersicht über alle Veranstaltungen und detaillierte Beschreibungen zu den Modulinhalten finden Sie in dem Modulhandbuch des jeweiligen Studiengangs. Das Modulhandbuch sowie weitere Informationen zum Studiengang finden Sie auf den Informationsseiten der Studiengänge Masterstudiengang Psychologie und Masterstudiengang Schulpsychologie.

Fragen und Antworten zu Uni- oder Studienwechsel

Werden meine an einer anderen Hochschule geleisteten Studienzeiten bzw. abgelegten Studien- und Prüfungsleistungen an der Uni Tübingen anerkannt?

Ja, Studienzeiten sowie Studien- und Prüfungsleistungen in dem gleichen Studiengang an einer deutschen Universität werden ohne Gleichwertigkeitsprüfung angerechnet. Noten von anerkannten Studien- und Prüfungsleistungen werden, wenn die Notensysteme vergleichbar sind, übernommen und mit der entsprechenden Gewichtung in die Gesamtnote miteinbezogen. (PAT § 6)

In der PO von 2018: (PAT § 6)

Wird meine an einer anderen Hochschule abgelegte Zwischenprüfung an der Uni Tübingen anerkannt?

Ja, die Zwischenprüfung in einem gleichen oder einem verwandten Studiengang an einer deutschen Universität (oder einer gleichgestellten Hochschule in Deutschland) wird ohne Gleichwertigkeitsprüfung anerkannt. (PAT § 6)

In der PO von 2018: (PAT § 6)

Inwieweit werden mir meine Studienzeiten, Studien- und Prüfungsleistungen in einem Diplomstudiengang in Psychologie oder in anderen Studiengängen angerechnet?

Sie werden anerkannt, soweit sie gleichwertig sind, d.h. wenn sie in Inhalt, Umfang und Anforderungen den Studienzeiten, Studien- und Prüfungsleistungen des Bachelorstudiengangs Psychologie im Wesentlichen entsprechen. (PAT § 6)

In der PO von 2018: (PAT § 6)

Was ist mit Studienzeiten sowie Studien- und Prüfungsleistungen im Rahmen von staatlich anerkannten Fernstudien und an Berufsakademien?

Hier gilt das, was in den drei vorangegangen Fragen als Antwort aufgeführt ist. (PAT § 6)

In der PO von 2018: (PAT § 6)

Wie werden Studienleistungen angerechnet, die außerhalb Deutschlands erbracht wurden?

Dies ist besser im Einzelfall zu klären. Dabei werden die von Kultusministerkonferenz und Hochschulrektorenkonferenz gebilligten Äquivalenzvereinbarungen sowie Absprachen mit Partnerhochschulen beachtet. Am besten wenden Sie sich an den Leiter des Prüfungsausschusses für das Fach Psychologie. (PAT § 6)

In der PO von 2018: (PAT § 6)

Ist es von Vorteil, wenn ich einen fachbezogenen Beruf ausübe bzw. ausgeübt habe?

Die Anrechnung von außerhalb des Hochschulsystems erworbenen Kompetenzen können im Einzelfall auf Gleichwertigkeit geprüft werden, ob sie den Kriterien für die Anrechnung im Rahmen eines anerkannten Akkreditierungsverfahrens entsprechen. (PAT § 6)

In der PO von 2018: (PAT § 6)

Ich möchte an eine andere Hochschule wechseln, was passiert mit meinen an der Uni Tübingen erbrachten Studienleistungen?

Das Leistungspunktsystem der Bachelorstudiengänge ist kompatibel mit dem ECTS (European Credit Transfer System), d. h. ein Transfer der Leistungspunkte in andere, insbesondere ausländische Studiengänge ist möglich. Die Voraussetzungen für die Anerkennung müssen Sie mit der Ziel-Universität klären. (MHB 1.5)

Kann ich vom Diplomstudiengang in den Bachelor- bzw. Masterstudiengang wechseln?

Ja, bereits eingeschriebene Studierende können ihr Studium auch nach der neuen Prüfungs- und Studienordnung im Bachelor-Studiengang Psychologie fortsetzen und abschließen. Dazu muss gegenüber dem Prüfungsausschussvorsitzenden eine unwiderrufliche Erklärung abgegeben werden. (vgl. Prüfungsordnung Psychologie Diplom)

Kann ich mein im Diplomstudiengang Psychologie begonnenes Studium beenden?

Ja, bereits eingeschriebene Studierende, die ihr Studium nach der Prüfungs- und Studienordnung für den Diplomstudiengang Psychologie vom 10. Oktober 2001 begonnen haben, können ihr Studium nach der alten Prüfungs- und Studienordnung abschließen. Eine Rückmeldung für den Studiengang Diplom-Studiengang Psychologie ist letztmalig zum SoSe 2017 möglich. Die angemeldete Diplomarbeit kann auch nach der Exmatrikulation noch abgegeben werden.