Institute of Modern History

Von Orten aus denken

Island Studies Network

16 Forscherinnen und Forscher aus 8 Ländern arbeiten gemeinsam an der Erforschung von Inseln in den Bereichen Inselaustausch, Inselumwelt und Inselwahrnehmung. Das wissenschaftliche Netzwerk wird seit Februar 2021 von der DFG gefördert und von der Historikerin Laura Dierksmeier und dem Archäologen Frerich Schön koordiniert.

Religious Responses to Water Scarcity

In meinem Habilitationsprojekt untersuche ich die religiösen und kulturellen Reaktionen auf Wasserknappheit (Dürre) und -überfluss (Überschwemmungen) auf  Inseln, die unter der Gerichtsbarkeit des spanischen Reiches standen und deren Wassermanagement eine Herausforderung darstellte - und bis heute darstellt. (Laura Dierksmeier, SFB 1070)

 

Herrschen auf Distanz

In meinem Dissertationsprojekt untersuche ich am Beispiel der württembergischen Distanzherrschaft in der französischsprachigen Grafschaft Montbéliard politisch-administratives Handeln auf Distanz als Übersetzungsprozess. (Louis-David Finkeldei)

 

Justiz und Gewalt in Manila

Manila war ein frühneuzeitliches Zentrum des chinesisch-spanischen Handels, aber auch Schauplatz katastrophaler antichinesischer Gewalt, vor allem in den Jahren 1603, 1639 und 1662. Das Projekt fragt: Welche Rolle spielte die habsburgische Justiz in Manila, wie nutzten die Chinesen dieses System, um die Stadt in ihrem Sinne zu gestalten, und warum konnten erfolgreiche Kommunikation und Handel die Probleme dennoch nicht lösen? (Adrian Masters, SFB 923)

Landhäuser im Wandel

Gesellschaftliche Transformation in deutschen Regionen, 18.-20. Jahrhundert (Anne Sophie Overkamp, Daniel Menning, Christoph Schlemmer, Manuela Mann, Kira Keßler)

 

Aufbruch in neue Warenwelten

Das Dissertationsprojekt untersucht die quantitative und qualitative Entwicklung des stationären Einzelhandels in Städten des württembergischen Raumes zwischen 1700 und 1850. (Julietta Schulze)

Sensory Communities in the Early Modern Town

Das Buchprojekt (abgeschlossene Habilschrift) untersucht die Funktionen von Sinneswahrnehmung in Vergemeinschaftungsprozessen in der frühneuzeitlichen Stadtgesellschaft am Beispiel Ulms von ca. 1480 bis 1880 (Philip Hahn).