Prof. Dr. Jörg Robert

Aktuelles

Übersetzen in der Frühen Neuzeit – Konzepte und Methoden / Concepts and Practices of Translation in the Early Modern Period

Regina Toepfer, Peter Burschel, Jörg Wesche (Hrsg.), Heidelberg: Springer 2021.

Beitrag: "Liedkultur des 17. Jahrhunderts als Übersetzungskultur. Gegenstand, Methoden und Perspektiven eines interdisziplinären Forschungsfeldes", S. 101-132 (zus. mit Sara Springfeld).
In our paper we analyse translations of Italian and French songs into German from the late sixteenth to the mid-seventeenth century. The methods of translation employed range from a narrow focus on the words and music of the original song to free variation. Analysing the bimedial relationship of words and music is the principal focus of our study. We ask: What consequences does a translation have for the text-sound relationship? In the first part of the study, we develop a heuristic methodology that describes this phenomenon while taking into account the cultural context of each translation. In the second part, we put this model to the test by examining a prominent song collection: Heinrich Albert’s ‘Arien oder Melodeyen’ (Königsberg, 1638–1650), which contains a large number of as yet unidentified French and Italian originals. Two case studies on the translation of an Air de Cour and an Italian aria, as well as reflections on the digital accessibility of song translation, conclude the paper.

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Aussteigen um 1900

Imaginationen in der Literatur der Moderne
Barbara Mahlmann-Bauer, Paul Michael Lützeler (Hrsg.), Göttingen: Wallstein Verlag 2021.

Beitrag: "Öko-Kommunarden um 1900: Karl Wilhelm Diefenbach, August Engelhardt und Christian Krachts Roman Imperium (2012)", S. 331-

Der Band untersucht die Faszination, die Nietzsches Philosophie auf die Kommune ausübte, sowie Spuren der Reformideen, die in der Medizin, der Architektur und der Literatur der Moderne zu entdecken sind. Sieben Aufsätze beleuchten erstmals Hermann Brochs Beziehungen zu diesen Gegenwelten, denn 1927 verkaufte er die Fabrik seiner Familie, schaffte mit vierzig Jahren den Berufswechsel vom Industriellen zum Schriftsteller und schuf in Wien sowie im amerikanischen Exil ein Erzählwerk voller Aussteigerfiguren.

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Aufklärung, Band 32: Feministische Aufklärung in Europa / The Feminist Enlightenment across Europe

Martin Mulsow, Gideon Stiening, Friedrich Vollhardt (Hrsg.), Bandherausgeber: Isabel Karremann, Gideon Stiening. Hamburg: Felix Meiner Verlag GmbH, 2020.

Beitrag: "Aufklärungsfeminismus und weibliche Poetik: Christiana Mariana von Ziegler zwischen Salonkultur und Gottsched-Kreis", S. 123-144.

Wie aufgeklärt war die europäische Aufklärung im Hinblick auf rechtliche, politische, gesellschaftliche, religiöse und kulturelle Egalitätspostulate für beide Geschlechter, deren Verwirklichung ein ›Zeitalter der Aufklärung‹ allererst in ein ›aufgeklärtes Zeitalter‹ transformieren könnte? Die Beiträge in diesem Band versammeln philosophische, kunstwissenschaftliche, historiographische und philologische (und dabei romanistische wie anglistische und germanistische) Perspektiven auf die Frage, ob und in welcher Weise die Aufklärung tatsächlich feministische Konzepte und Überzeugungen entwickelte.

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Deutsch-italienischer Kulturtransfer im 18. Jahrhundert

Konstellationen, Medien, Kontexte
Chiara Conterno, Astrid Dröse (Hrsg.), Bologna: Bononia University Press 2020.

Die Aufklärung ist eine Epoche intensiver und produktiver deutsch-italienischer Begegnungen, die bei aller Italophilie bzw. Germanophilie nicht ohne Irritationen, Widersprüche und Vorbehalte blieben. Die Beiträge des vorliegenden Bandes beleuchten in komparatistischer Perspektive und in exemplarischen Einzelstudien Aspekte dieses spannungsvollen, wechselseitigen Kulturtransfers.

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Rezension zu "Deutsch-italienischer Kulturtransfer im 18. Jahrhundert" von Till Kinzel

Andreas Gryphius (1616-1664) – Zwischen Tradition und Aufbruch

Oliver Bach, Astrid Dröse (Hrsg.), Berlin/Boston: De Gruyter 2020 (Frühe Neuzeit 231).

Der Tagungsband eröffnet neue Perspektiven auf das Gesamtwerk des berühmtesten deutschen Autors des literarischen Barock. Im Zentrum steht eine zeithistorische, staatsphilosophische, theologische und wissenschaftsgeschichtliche Kontextualisierung seines Œuvres, das sich in einem spannungsvollen Feld zwischen christlich-transzendenter Perspektive und ‚säkularer‘ Zeitdiagnostik, zwischen theologischem Sinnhorizont und Realitätsbezug bewegt.

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Heinrich Alberts Arien und die europäische Liedkultur des 17. Jahrhunderts

Arbeitsgespräch im Rahmen des DFG-Schwerpunktprogramms 2130 Übersetzungskulturen der Frühen Neuzeit, Teilprojekt: Liedkultur des 17. Jahrhunderts als Übersetzungskultur
Rom, Deutsches Historisches Institut
24.-26. Februar 2020
Zum Programm der Tagung geht es hier

Autorinnen im Europa des 17. und 18. Jahrhunderts

Auswahledition der Werke Christiana Mariana von Zieglers
(Fonte-Stiftung, Berlin)

(Projektstart: 01. Mai 2019)
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Liedkultur des 17. Jahrhunderts als Übersetzungskultur

Projekt im Rahmen des DFG Schwerpunktprogramms "Übersetzungskulturen der Frühen Neuzeit"
(Projektstart Oktober 2018)
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