Institute of Historical and Cultural Anthropology

Kommentiertes Volesungsverzeichnis SoSe 2021

Anmeldeverfahren in ALMA und ILIAS

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Lehrveranstaltung im ALMA-Portal

Jens Wietschorke
LUI, Schloss, 2972373, Sprechstunde Do 14.30-16 Uhr, LUI
jens.wietschorkespam prevention@uni-tuebingen.de

Historische Perspektiven auf Alltagskultur/Kulturgeschichte des Alltags - Vorlesung: Zur Entstehung ‚moderner‘ Lebensweisen

Vorlesung für Studierende im BA-Studiengang HF/NF, Modul B 3.1, B 12.1 (PO 2018)
3 LP aufgrund regelmäßiger Teilnahme und 2-stündiger Klausur

Zeit: Di 10-12 | Beginn: 27.04.2021 | Ort: digital / asynchron

direkter Beitritt zum ILIAS-KURS

Was bedeutet es, ‚modern‘ zu sein? Diese Vorlesung versucht, eine kulturgeschichtliche Antwort auf diese Frage zu liefern und mit ihr ein tieferes Verständnis unserer ‚postmodernen‘ Gegenwart. Sie führt in die Kulturgeschichte der ‚langen Jahrhundertwende‘ von 1880-1930 ein, einer Epoche rapiden sozialen Wandels und zugleich Entstehungszeit der ‚klassischen Moderne‘. Anhand verschiedener gesellschaftlicher Felder – Wissen, Glauben, Unterhaltung, Familie, Konsum, Öffentlichkeit – werden Aushandlungsprozesse erläutert, in denen ‚moderne‘ Lebensweisen in Europa entstehen. Diese Prozesse vollziehen sich vor dem Hintergrund einer wachsenden Auseinandersetzung mit der ‚Welt‘, die über Migrationsbewegungen, koloniales Engagement und Weltkrieg immer näher rückt. Als Gruppe, die sich als besonders modern versteht, wird das Bürgertum in den Fokus genommen, sowie deren Wahrnehmungen der ‚unterbürgerlichen Schichten‘ bzw. der bäuerlichen Welt.

Lehrveranstaltung im ALMA-Portal

Reinhard Johler

LUI, Schloss, 2975448, Sprechstunde Do 14.30-16 Uhr
E-Mail: reinhard.johler@uni-tuebingen.de

Kultur(en) und Gesellschaft(en)

Vorlesung für Studierende im BA-Studiengang HF Modul B 8.1; NF Modul B NF 1.1, B 12.1 (PO 2018); Vorlesung für Studierende im BA-Studiengang HF Modul B 9.1; NF, Modul B NF 3.1 (PO 2010)

3 LP aufgrund regelmäßiger Teilnahme und 2-stündiger Klausur

Zeit: Do 10-12 | Beginn: 22.04.2021 | Ort: digital / asynchron

direkter Beitritt zum ILIAS-KURS

Kultur und Gesellschaft – bzw. im globalen Kontext: Kulturen und Gesellschaften – sind auf den ersten Blick zwei Seiten derselben Medaille. In der Vorlesung wird dieser komplexe, in der Gegenwart aber heftig diskutierte Zusammenhang grundsätzlich und in Fallbeispielen erörtert. Dabei wird das Konzept von „Kultur“ in historischer wie gegenwärtiger Perspektive ebenso beleuchtet, wie Fragen der aktuellen gesellschaftlichen Nutzung von „Kultur“ – etwa im „Kampf der Kulturen“, im „kulturellen Erbe“, in „globalisierter Kultur“, in „kulturellem Fundamentalismus“.

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Luisa Vögele luisa.voegele@student.uni-tuebingen.de

Maribel Graf maribel.graf@student.uni-tuebingen.de

Caroline Kunz caroline.kunz@student.uni-tuebingen.de

LUI, Schloss, Sprechstunde n.V.

Tutorium für Studierende im BA-Studiengang HF/NF, Modul B 3.2 (PO 2018)

3 LP aufgrund regelmäßiger Teilnahme und mündlichen/schriftlichen Seminarleistungen. Die genauen Leistungsanforderungen werden zu Beginn der Lehrveranstaltung bekannt gegeben.

1. Kurs - Zeit: Di 12.15-13.45 | Beginn: 27.04.2021 | Ort: Neue Aula, HS 010
2. Kurs - Zeit: Mi 12.15-13.45 | Beginn: 28.04.2021 | Ort: Neue Aula, HS 010
3. Kurs - Zeit: Do 12.15-13.45 |Beginn: 22.04.2021 | Ort: digital

1. Kurs

2. Kurs

3. Kurs
Luisa Vögele Maribel Graf Caroline Kunz

direkter Beitritt zum ILIAS-KURS

Das Tutorium begleitet die Vorlesung „Kulturgeschichte“ und nutzt die Möglichkeiten einer kolloquialen Lehrveranstaltung für eine Vertiefung der dort vorgestellten Inhalte. Es soll die Möglichkeit zu Rückfragen bieten und vor allem als Forum der gemeinsamen Erarbeitung kulturgeschichtlicher Grundlagen fungieren. Im Mittelpunkt der Sitzungen stehen Schlüsseltexte der historischen Kulturforschung, ihre Lektüre und Aneignung durch Diskussion und schriftliche Ausarbeitungen. Kleine Übungen sollen darüber hinaus die Aufmerksamkeit für theoretische Setzungen in volkskundlich-kulturwissenschaftlichen Texten schärfen helfen und in die selbständige Arbeit mit Theorien einführen.

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Karin Bürkert
LUI, Schloss, 2972375, Sprechstunde Do 14.30-16 Uhr, LUI 5ET
karin.buerkert@uni-tuebingen.de

Kulturtheorien: Grundlagentexte zur Kulturtheorie

Seminar für Studierende im BA-Studiengang HF Modul B 4.1, NF Modul B NF 2 (PO 2018)

6 LP aufgrund regelmäßiger Teilnahme und mündlichen/schriftlichen Seminarleistungen. Die genauen Leistungsanforderungen werden zu Beginn der Lehrveranstaltung bekannt gegeben.

Zeit: Mi 10.15-11.45 | Beginn: 28.4.2021 | Ort: Kupferbau, HS 21

direkter Beitritt zum ILIAS-KURS

Intensive Lektüre und Diskussion wichtiger Texte sollen in grundlegende Sichtweisen, Fragestellungen und Kategorien ethnographisch ausgerichteter Kulturforschung einführen. Dabei geht es sowohl um gegenwartsgerichtete wie um historische Kulturanalyse. Einen Schwerpunkt wird die Frage nach Konstruktcharakter und Wirklichkeitsverwurzelung von Kultur darstellen.
Das Seminar ist als Lektürekurs konzipiert, bei dem die Teilnehmer vorbereitend zu jeder Sitzung Texte zum Thema lesen. In 2er-Gruppen erarbeiten sie für jede Sitzung eine 1-seitige Textzusammenfassung. Die Summe dieser Textzusammenfassungen ergibt die Seminarnote. D.h. die Leistungen werden kontinuierlich während des Semesters erbracht. Eine abschließende Hausarbeit gibt es nicht.

Lehrveranstaltung im ALMA-Portal

Karin Bürkert
LUI, Schloss, 2972375, Sprechstunde Do 14.30-16 Uhr, LUI 5ET
karin.buerkert@uni-tuebingen.de

Kulturtheorien: Grundlagentexte zur Kulturtheorie

Seminar für Studierende im BA-Studiengang HF Modul B 4.1, NF Modul B NF 2 (PO 2018)

6 LP aufgrund regelmäßiger Teilnahme und mündlichen/schriftlichen Seminarleistungen. Die genauen Leistungsanforderungen werden zu Beginn der Lehrveranstaltung bekannt gegeben.

2. Kurs Zeit: Mi 14.15-15.45 | Beginn: 28.4.2021 | Ort: Kupferbau, HS 21

direkter Beitritt zum ILIAS-KURS

Intensive Lektüre und Diskussion wichtiger Texte sollen in grundlegende Sichtweisen, Fragestellungen und Kategorien ethnographisch ausgerichteter Kulturforschung einführen. Dabei geht es sowohl um gegenwartsgerichtete wie um historische Kulturanalyse. Einen Schwerpunkt wird die Frage nach Konstruktcharakter und Wirklichkeitsverwurzelung von Kultur darstellen.
Das Seminar ist als Lektürekurs konzipiert, bei dem die Teilnehmer vorbereitend zu jeder Sitzung Texte zum Thema lesen. In 2er-Gruppen erarbeiten sie für jede Sitzung eine 1-seitige Textzusammenfassung. Die Summe dieser Textzusammenfassungen ergibt die Seminarnote. D.h. die Leistungen werden kontinuierlich während des Semesters erbracht. Eine abschließende Hausarbeit gibt es nicht.

Lehrveranstaltung im ALMA-Portal

Gesa Ingendahl
LUI, Schloss, 2975310, Sprechstunde Do 14.30-16 Uhr, LUI
gesa.ingendahl@uni-tuebingen.de

Kulturtheorien: Grundlagentexte zur Kulturtheorie

Seminar für Studierende im BA-Studiengang HF Modul B 4.1, NF Modul B NF 2 (PO 2018)

6 LP aufgrund regelmäßiger Teilnahme und mündlichen/schriftlichen Seminarleistungen. Die genauen Leistungsanforderungen werden zu Beginn der Lehrveranstaltung bekannt gegeben.

Zeit: Di 16.15-17.45 | Beginn: 27.4.2021 | Ort: Neue Aula, Hörsaal 02

direkter Beitritt zum ILIAS-KURS

Intensive Lektüre und Diskussion wichtiger Texte sollen in grundlegende Sichtweisen, Fragestellungen und Kategorien ethnographisch ausgerichteter Kulturforschung einführen. Dabei geht es sowohl um gegenwartsgerichtete wie um historische Kulturanalyse. Einen Schwerpunkt wird die Frage nach Konstruktcharakter und Wirklichkeitsverwurzelung von Kultur darstellen.

Lehrveranstaltung im ALMA-Portal

Tim Schaffarczik
LUI, Schloss, 2978391, Sprechstunde Do 14.30-16 Uhr, LUI
tim.schaffarczik@uni-tuebingen.de

Einführung in die historische Ethnographie

Seminar für Studierende im BA-Studiengang HF Modul B 4.2 (PO 2018)
6 LP aufgrund regelmäßiger Teilnahme und mündlichen oder schriftlichen Seminarleistungen. Die genauen Leistungsanforderungen werden zu Beginn der Lehrveranstaltung bekannt gegeben.

Zeit: Di 14.15-15.45 | Beginn: 27.4.2021 | Ort: Kupferbau, HS 21

direkter Beitritt zum ILIAS-KURS

Kulturhistorische Themen des Alltags bilden einen Kernbereich der Empirischen Kulturwissenschaft. Sie werden theoretisch und methodisch als Historische Ethnographie in die empirische Forschung des Fachs eingebunden.
Im Seminar erarbeiten sich die Studierenden einen Überblick über methodische Zugänge und qualitative hermeneutisch-interpretative Verfahren.
Je nach aktueller Pandemie-Situation werden digitale oder präsente Archivbesuche und Quellenauswertungen von Zeitungsausschnitten, Fotos, Akten oder Dingen in kleinen Studien in die historischen Arbeitstechniken einführen.
Das Seminar vertieft so das Grundlagenwissen der gleichzeitig stattfindenden Vorlesung „Historische Perspektiven der Alltagskultur“ und erweitert die methodischen Grundkenntnisse aus dem Modul B2.

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Felix Masarovic
LUI, Schloss, Sprechstunde n.V.
E-Mail:felix.masarovic@uni-tuebingen.de

Einführung in die historische Ethnographie

Seminar für Studierende im BA-Studiengang HF Modul B 4.2 (PO 2018)
6 LP aufgrund regelmäßiger Teilnahme und mündlichen oder schriftlichen Seminarleistungen. Die genauen Leistungsanforderungen werden zu Beginn der Lehrveranstaltung bekannt gegeben.

Zeit: Mo 16.15-17.45 | Beginn: 24.4.2021 | Ort: Neue Aula, Hörsaal 01

direkter Beitritt zum ILIAS-Kurs

Kulturhistorische Themen des Alltags bilden einen Kernbereich der Empirischen Kulturwissenschaft. Sie werden theoretisch und methodisch als Historische Ethnographie in die empirische Forschung des Fachs eingebunden.
Im Seminar erarbeiten sich die Studierenden einen Überblick über methodische Zugänge und qualitative hermeneutisch-interpretative Verfahren.
Je nach aktueller Pandemie-Situation werden digitale oder präsente Archivbesuche und Quellenauswertungen von Zeitungsausschnitten, Fotos, Akten oder Dingen in kleinen Studien in die historischen Arbeitstechniken einführen.
Das Seminar vertieft so das Grundlagenwissen der gleichzeitig stattfindenden Vorlesung „Historische Perspektiven der Alltagskultur“ und erweitert die methodischen Grundkenntnisse aus dem Modul B2.

Lehrveranstaltung im ALMA-Portal

Gesa Ingendahl
LUI, Schloss, 2975310, Sprechstunde Do 14.30-16 Uhr, LUI
gesa.ingendahl@uni-tuebingen.de

Einführung in die historische Ethnographie
 
Seminar für Studierende im BA-Studiengang HF/NF Modul B 4.2 (PO 2018)

6 LP aufgrund regelmäßiger Teilnahme und mündlichen oder schriftlichen Seminarleistungen. Die genauen Leistungsanforderungen werden zu Beginn der Lehrveranstaltung bekannt gegeben.

Zeit: Mi 16.15-17.45 | Beginn: 28.4.2021 | Ort: Neue Aula, HS 02

direkter Beitritt zum ILIAS-KURS

Kulturhistorische Themen des Alltags bilden einen Kernbereich der Empirischen Kulturwissenschaft. Sie werden theoretisch und methodisch als Historische Ethnographie in die empirische Forschung des Fachs eingebunden.
Im Seminar erarbeiten sich die Studierenden einen Überblick über methodische Zugänge und qualitative hermeneutisch-interpretative Verfahren.
Je nach aktueller Pandemie-Situation werden digitale oder präsente Archivbesuche und Quellenauswertungen von Zeitungsausschnitten, Fotos, Akten oder Dingen in kleinen Studien in die historischen Arbeitstechniken einführen.
Das Seminar vertieft so das Grundlagenwissen der gleichzeitig stattfindenden Vorlesung „Historische Perspektiven der Alltagskultur“ und erweitert die methodischen Grundkenntnisse aus dem Modul B2.

Lehrveranstaltung im ALMA-Portal

Wolfgang Alber/Roland Deigendesch
wolfgang.alber@uni-tuebingen.de

Einführung in die historische Ethnographie/freies Schwerpunktmodul: Wohnungspolitik im Wirtschaftswunder: Siedlungsbau und Stadterneuerung der Nachkriegszeit am Beispiel Reutlingen

Seminar für Studierende im BA-Studiengang HF/NF Modul B 4.2, B 12.2, B 12.3, B NF 2.1, B NF 2.2 (PO 2018)

6 LP aufgrund regelmäßiger Teilnahme und mündlichen oder schriftlichen Seminarleistungen. Die genauen Leistungsanforderungen werden zu Beginn der Lehrveranstaltung bekannt gegeben.

Zeit: kompakt | Termine: Fr 23.4. 14-16 c.t., Sa 8.5. 8-18 s.t., Sa 15.5. 8-18 s.t., Fr 2.7. 12-18 s.t.

ILIAS-KURS beim Institut für Geschichtliche Landeskunde und Historische Hilfswissenschaften

Die Veranstaltung thematisiert die Wohnungspolitik in der Phase des Wirtschaftswachstums der 1950er/60er Jahre am Beispiel Reutlingens, im ländlich geprägten Südwürttemberg eines der wichtigsten industriellen Zentren. Damals entstanden neue Stadtquartiere, die nicht nur Wohnungsnot lindern, sondern zeitgemäße Architektur und nachbarschaftliche Integration verbinden sollten. Am Beispiel einzelner Siedlungen (Römerschanze, Storlach, Orschel-Hagen) wird untersucht, wie Politiker und Stadtplaner den Neubeginn, der häufig auf der „Funktionstrennung“ von Arbeit, Wohnen und Freizeit und der „Durchmischung“ der Bevölkerung beruhte, mit den Bedürfnissen der Wohnungssuchenden in Einklang zu bringen versuchten. Heute werden solche Siedlungen vielfach kritisch gesehen, daher werden auch Wohnqualität und Prozesse des Zusammenlebens betrachtet. Der historische Zugang erfolgt über archivalische Quellen im Reutlinger Stadtarchiv. Ergänzend dazu sind Erkundungen vor Ort sowie Gespräche mit Bewohner(inne)n und Expertinnen in Stadtteilbüros vorgesehen. Die Studierenden lernen auf diesem Weg methodische Zugänge der Kultur- und der Geschichtswissenschaft kennen.

Lehrveranstaltung im ALMA-Portal

Michael Hütt
LUI, Schloss, Sprechstunde n.V., LUI
michael.huett@uni-tuebingen.de

Europäische Museumslandschaften: Pokal und Sixpack. Sport in der Industriegesellschaft

Exkursionsseminar für Studierende im BA-Studiengang Modul HF B 7.2, B 12.2, B 12.3, B NF 4.1, B NF 2.1, B NF 2.2 (PO 2018);

6 LP aufgrund regelmäßiger Teilnahme und mündlichen/schriftlichen Seminarleistungen. Die genauen Leistungsanforderungen werden zu Beginn der Lehrveranstaltung bekannt gegeben

Termine: Einführung: Mo 26.4. 14-16; Lektüre Mo 14-18: 10.5., 31.5., 14.6., 28.6., 12.7., Abschluss: 26.7. 14-18 | Exkursion nach Villingen-Schwenningen: Mo 19.7.2021 11-13, 14-16 | Ort: digital / präsent – „digiflex“

direkter Beitritt zum ILIAS-KURS

Das Seminar hat zwei Aspekte: Inhaltlich führt es aus kulturwissenschaftlicher Perspektive in das Phänomen "Sport" ein, besonders in die engen Zusammenhänge zwischen Sport und Industriegesellschaft. Zugleich geht es um die Frage, wie ein solches Thema in einer Ausstellung umgesetzt werden kann.
Sport wird dabei "als ein Medium gesellschaftlicher Selbstthematisierung betrachtet", "als ein Medium … der Aufführung von Gesellschaft" (Thomas Alkemeyer). Der Fokus liegt auf zwei zentralen Themenbereichen: "Meritokratie": "Leistung, Konkurrenz und Belohnung" als zentraler Wertekanon der "meritokratischen" Industriegesellschaft werden im Sport "verkörpert", ästhetisiert und idealisiert.
Fitness – "passend sein": Die Selbstoptimierung des Körpers spielt eine große Rolle bei der Her- und Zur-Schau-Stellung der eigenen Beschäftigungsfähigkeit – nicht nur, aber auch.
Das Seminar steht zudem in engem Zusammenhang mit einer gleichnamigen Ausstellung im Uhrenindustriemuseum Villingen-Schwenningen (www.uhrenindustriemuseum.de), die besucht, diskutiert und analysiert werden soll - vorausgesetzt, die geltenden Hygieneregeln ermöglichen dies. Auf jeden Fall vergleichen wir die Webseiten von Sportmuseen, die im nächsten Semester Exkursionsziele sind, wenn es um Sportheldentum und Fankultur geht.
Als benotete Ergebnisse des Seminars entstehen u.a. eine schriftliche Textzusammenfassung und eine Hausarbeit oder ein veröffentlichter Blog-Beitrag.

 

Lehrveranstaltung im ALMA-Portal

Glenn Penny
LUI, Schloss, Sprechstunde n.V., LUI
glenn.penny@uni-tuebingen.de

Theorien und exemplarische Felder Europäischer Kulturforschung/Kulturforschung Diversität und Vielfalt: Being German in Latin America, 1880s-1940s

Seminar für Studierende im BA-Studiengang HF/NF Modul B 10.1, B 12.2, B 12.3 (PO 2018)
Seminar für Studierende im BA-Studiengang HF/NF Modul B 11.1 (PO 2010)
6 LP aufgrund regelmäßiger Teilnahme und mündlichen/schriftlichen Seminarleistungen. Die genauen Leistungsanforderungen werden zu Beginn der Lehrveranstaltung bekannt gegeben.

Seminar für Studierende im MA-Studiengang: MA-Div-01 (PO 2020), M 6, M 7 (PO 2020), M 8, M 9 (PO 2018)
6 LP aufgrund regelmäßiger Teilnahme und mündlichen/schriftlichen Seminarleistungen. Die genauen Leistungsanforderungen werden zu Beginn der Lehrveranstaltung bekannt gegeben.
3 LP Selbststudium: Angeleitetes Selbststudium: M 6.2, M 7.2 (PO 2020); M 8.2, 9.2 (PO 2018)

Termine: Vorbesprechung via Zoom: Mo 26.4. 16-18 / Mo 19.7. / Mi 21.7./ Fr 23.7./ Mo 26.7./ Mi 28.7./ Fr 30.7. 14-18 c.t | Ort: digital / präsent – „digiflex“

direkter Beitritt zum ILIAS-KURS

What did it mean to be German in Latin America during the interwar period?  Through the economic and political crises that followed World War I, tens of thousands of Germans fled Europe for Latin America.  Those numbers only increased after the National Socialists seized power in 1933, leading to widespread and ever-more desperate flights of exiles and refugees.  German communists, socialists, and especially German Jews of all political persuasions, streamed into Buenos Aires and other Latin American cities or took up residence in remote locations in Bolivia, Mexico, the Dominican Republic, and other states alongside Germans who had long been there. As the war came to a close, more German refugees, including former Nazis and several infamous war criminals, joined them by fleeing under the cover of the immediate postwar chaos. This course explores the lives of these people in transit by placing refugees' personal crises and the experiences of exile into the broader context of competing ideologies and shifting economic and political structures from the 1920s through the 1940s.  Prerequisites: Ability to read scholarly articles in English and report on them in English or German.

Lehrveranstaltung im ALMA-Portal

Jens Wietschorke
LUI, Schloss, 2972373, Sprechstunde Do 14.30-16 Uhr, LUI
jens.wietschorke@uni-tuebingen.de

Theorien und exemplarische Felder europäischer Kulturforschung/ Kulturforschung Diversität und Vielfalt/Diversität im (inter-)disziplinären Kontext: Eribon und die Folgen: Politik, Klasse und soziale Mobilität in neueren autosoziobiographischen Texten

Seminar für Studierende im BA-Studiengang HF/NF Modul B 10.1, Module B 12.2, B 12.3, BNF 2.1, BNF 2.2 (PO 2018)
Seminar für Studierende im BA-Studiengang HF/NF Modul B 11.1 (PO 2010)

6 LP aufgrund regelmäßiger Teilnahme und mündlichen/schriftlichen Seminarleistungen. Die genauen Leistungsanforderungen werden zu Beginn der Lehrveranstaltung bekannt gegeben.

Seminar für Studierende im MA-Studiengang: MA-Div-01, MA-DIV-03 (PO 2020)

MA-DIV-01 - 6 LP aufgrund regelmäßiger Teilnahme und mündlichen/schriftlichen Seminarleistungen. Die genauen Leistungsanforderungen werden zu Beginn der Lehrveranstaltung bekannt gegeben
.
MA-DIV-03 – 9 LP LP aufgrund regelmäßiger Teilnahme und mündlichen/schriftlichen Seminarleistungen. Die genauen Leistungsanforderungen werden zu Beginn der Lehrveranstaltung bekannt gegeben.Zeit: Mi 10-12 | Beginn: 28.4.2021 | Ort: digital / präsent – „digiflex“

direkter Beitritt zum ILIAS-KURS

Didier Eribons Buch "Rückkehr nach Reims" erschien 2009 im französischen Original, wurde aber vor allem seit 2016 in deutscher Übersetzung zu einem Bestseller. Warum aber ist die autobiographische Geschichte eines Bildungsaufsteigers aus der Arbeiterklasse so erfolgreich? Das Lektüreseminar folgt den Spuren Eribons – von seinen Vorbildern bis hin zu aktuellen Neuerscheinungen: Wir lesen gemeinsam Texte u.a. von Pierre Bourdieu, Annie Ernaux, Edouard Louis, Chantal Jaquet, J.D. Vance, Tara Westover, Daniela Dröscher und Christian Baron. Dabei geht es um aktuelle Thematisierungen von Klasse und sozialer Mobilität, um akademische Bildungswege"vom Arbeiterkind zur Professur" und um die Frage, was all diese Aufsteiger*innengeschichten mit Politik und dem Rechtsruck in den USA und Europa zu tun haben.

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Reinhard Johler
LUI, Schloss, 2975448, Sprechstunde Do 14.30-16 Uhr, LUI
reinhard.johler@uni-tuebingen.de

Wolfgang Sannwald
LUI, Schloss, Sprechstunde n. V.
w.sannwald@kreis-tuebingen.de

Theorien und exemplarische Felder Europäischer Kulturforschung /Kulturanalyse des Regionalen: 50 Jahre im Feld: Das Ludwig-Uhland-Institut für Empirische Kulturwissenschaft im Landkreis Tübingen

Seminar für Studierende im BA-Studiengang HF/NF Modul B 10.1, B 6.1, B 12.2, B 12.3, B NF 2.1, B NF 2.2 (PO 2018)
Seminar für Studierende im BA-Studiengang HF/NF Modul B 11.1, B 6.2 (PO 2010)

6 LP aufgrund regelmäßiger Teilnahme und mündlichen oder schriftlichen Seminarleistungen.
Die genauen Leistungsanforderungen werden zu Beginn der Lehrveranstaltung bekannt gegeben.

Termine: Di. 20.04. 18-20 / Di 27.04. 18-20 / So 16.05. / So 06.06. / So 13.06. / So 20.06. / So 27.06. / So 04.07. / So 11.07. (jeweils nachmittags) / Sa 17.07. 10-17 (Abschlussveranstaltung) | Ort: digital / präsent – „digiflex“

direkter Beitritt zum ILIAS-KURS

In ihrem 50-jährigen Bestehen hat die Empirische Kulturwissenschaft häufig Gemeinden und Städte der Umgebung zum Forschungsfeld gemacht. Zahlreiche Untersuchungen haben dabei nicht nur den Landkreis Tübingen zu einem der am intensivsten erforschten Regionen im deutschsprachigen Raum gemacht, sondern sind inzwischen längst selbst zu Klassikern der Kulturforschung geworden. Im Seminar werden diese Studien mit Blick auf Fragestellung, theoretische Rahmung, Methodik und Relevanz eingehend thematisiert und dann im Mai und Juli in einer eigenen Reihe von Sonntagnachmittagsveranstaltungen in die Untersuchungsorte zurückgeführt: Vor Ort stellen die Autorinnen und Autoren – mehrere Jahrzehnte nach Erscheinen – ihre Monografie noch einmal mit Blick auf die Gegenwart zur Diskussion. Die abschließende Aufgabe der Studierenden ist es, die Untersuchung und die Veranstaltung entlang zentraler Begriffe zusammen zu fassen und als Bericht auf der Seite www.erinnern-vor-ort-de zu publizieren. Am 17.07. um 17 Uhr findet zum Abschluss eine öffentliche Podiumsdiskussion zu „50 Jahre Empirische Kulturwissenschaft im Landkreis Tübingen“ statt.
Den Studierenden ermöglicht dieses Seminar gleich mehrere Erträge: Sie lernen intensiv einen regionalen Fachzugang kennen, Sie treffen auf wichtige Fachkolleg*innen und Sie hören (auch als Anregung für Ihre Abschlussarbeit), was gegenwärtig interessante Themen in Stadt und Land sind. Schließlich eröffnet das Seminar einen Zugang zu regionaler Kulturarbeit.

Lehrveranstaltung im ALMA-Portal

Alexander Renz
LUI, Schloss, Sprechstunde n.V., LUI
alexander.renz@uni-tuebingen.de

Theorien und exemplarische Felder Europäischer Kulturforschung : (Museale) Grenzziehungen

(Exkursions-)Seminar für Studierende im BA-Studiengang HF/NF Modul B 10.2, B 12.2, B 12.3, B NF 2.1, B NF 2.2 (PO 2018);
(Exkursions-)Seminar für Studierende im BA-Studiengang HF/NF Modul B 11.2 (PO 2010)

6 LP aufgrund regelmäßiger Teilnahme und mündlichen/schriftlichen Seminarleistungen. Die genauen Leistungsanforderungen werden zu Beginn der Lehrveranstaltung bekannt gegeben.

Termine: Fr 7.5. 10-12  / LUI Fr 18.6. 10-15 | Exkursion: Fr/Sa/So 9.-11.7.2021 | Ort: digital / präsent – „digiflex“

direkter Beitritt zum ILIAS-KURS

Grenzwerte, Grenzschließungen, Obergrenzen – insbesondere in Ausnahmesituationen wie der „Flüchtlingskrise“ und der Corona-Krise zeigt sich, wie präsent und aktuell Grenzen im Sprachgebrauch und wie konkret sie auch und gerade in einer globalisierten und vermeintlich entgrenzten Welt sind. Wir wollen in diesem Seminar explizite und implizite Grenzen sowie Ein- und Ausgrenzungsprozesse am Beispiel des Museums in den Blick nehmen. Wie werden Grenzen dargestellt (Ästhetiken der Grenze)? Wer wird ein- und/oder ausgeschlossen? Wer kann wie über wen sprechen? Was sind die Grenzen musealer Objekte und Präsentationen? Auf der Grundlage vorbereitender Lektüre von Texten aus den Border und Museum Studies und einem Verständnis von Grenzen als Ergebnis von komplexen kulturellen Prozessen, werden wir solche Fragen auf einer 3-tätigen Exkursion nach Berlin vor Ort ethnografisch erforschen und Grenzen und Grenzräume in Museen (und der Stadt) auf Rundgängen und in Gesprächen kritisch auf ihre soziale (Re-)Produktion hin untersuchen.

Lehrveranstaltung im ALMA-Portal

Jens Wietschorke
LUI, Schloss, 2972373, Sprechstunde Do 14.30-16 Uhr, LUI
jens.wietschorke@uni-tuebingen.de

Theorien und exemplarische Felder Europäischer Kulturforschung/Kulturforschung Diversität und Vielfalt: Adel als kulturelle Praxis

(Exkursions-)Seminar für Studierende im BA-Studiengang HF/NF Modul B 10.2, B 12.2, B 12.3, B NF 2.1, B NF 2.2 (PO 2018);
(Exkursions-)Seminar für Studierende im BA-Studiengang HF/NF Modul B 11.2 (PO 2010)
6 LP aufgrund regelmäßiger Teilnahme und mündlichen/schriftlichen Seminarleistungen. Die genauen Leistungsanforderungen werden zu Beginn der Lehrveranstaltung bekannt gegeben.

Seminar für Studierende im MA-Studiengang: MA-Div-01 (PO 2020)
MA-Div-01 - 3 LP aufgrund regelmäßiger Teilnahme und mündlichen/schriftlichen Seminarleistungen. Die genauen Leistungsanforderungen werden zu Beginn der Lehrveranstaltung bekannt gegeben.

Zeit: Di 14-16 | Beginn: 27.4.2021 | Ort: digital / präsent – „digiflex“

direkter Beitritt zum ILIAS-KURS

Hundert Jahre nach dem Ende der Monarchie in Deutschland ist der Adel noch immer ein präsentes Thema. Was aber ist der Adel? Worauf beziehen sich adelige Selbstverständnisse? Und warum sind die Familiengeschichten des europäischen Adels heute so populär? Das Seminar führt in historische Begründungskonzepte von Adel und Adeligkeit ein, beleuchtet unterschiedliche adelige Lebenswelten und fragt nach verschiedenen kulturellen Varianten von "Aristokratismus". Wenn es die Pandemielage zulässt, finden kleine Exkursionen zum Thema statt.

Lehrveranstaltung im ALMA-Portal

Reinhard Johler
LUI, Schloss, 2975448, Sprechstunde Do 14.30-16 Uhr, LUI
reinhard.johler@uni-tuebingen.de

Frieder Findeisen
frieder.findeisen@uni-tuebingen.de

Umgang mit Dingen und Medien/Austellung und Sammlungen im disziplinären Kontext: 50 Jahre Empirische Kulturwissenschaft in Tübingen – Ein Ausstellungsprojekt

Seminar für Studierende im BA-Studiengang HF Modul B 11.1; NF Modul B NF 4.2 (PO 2018)
Seminar für Studierende im BA-Studiengang HF/NF Modul B 10.1 (PO 2010)

6 LP aufgrund regelmäßiger Teilnahme und mündlichen/schriftlichen Seminarleistungen. Die genauen Leistungsanforderungen werden zu Beginn der Lehrveranstaltung bekannt gegeben.

Seminar für Studierende im MA-Studiengang: MA-MuSa-03 (PO 2018/2020))

9 LP aufgrund regelmäßiger Teilnahme und mündlichen/schriftlichen Seminarleistungen. Die genauen Leistungsanforderungen werden zu Beginn der Lehrveranstaltung bekannt gegeben.

Termine: Mo 26.4. 9.00-14.00 / Sa 8.5. 10.00-14.00 / Sa 12.6. 10.00-15.00 / Mitwirkung am Aufbau Fr 25.6. – Mi 30.6. / Mitwirkung an Eröffnung: Do 1.7. 15.30. Der Termin für die Nachbereitung ist noch offen. | Ort: digital / präsent – „digiflex“

direkter Beitritt zum ILIAS-KURS

Am 19. Mai 1971 hat das Kultusministerium Baden-Württemberg der Umbenennung des Instituts in „Ludwig-Uhland-Institut für Empirische Kulturwissenschaft“ zugestimmt. Damit ging Tübingen einer Entwicklung voran, die im Fach bis in die Gegenwart führt. Die Umbenennung geschah jedenfalls nach längeren, zum Teil auch heftig geführten Debatten. Der neue Name aber hat nicht nur einen langen „Abschied“ von der Volkskunde eingeleitet, sondern er hat auch sofort vielfältige Energien freigesetzt, die am Ludwig-Uhland-Institut – theoretisch, methodisch und gegenstandsbezogen – empirische Kulturwissenschaft in eine neu und innovative Wissenschaft übersetzt haben. Davon soll die im Seminar realisierte Ausstellung (samt Katalog) handeln. Die Ausstellung wird in Kooperation mit dem MUT durchgeführt und am 1. Juli 2021 im Kabinettraum des Schlossmuseums eröffnet. Eine Teilnahme am Seminar ermöglicht es den Studierenden – quasi im Schnelldurchgang – an allen Schritten eines Ausstellungsprojekts aktiv teilzunehmen (Inhalt, Gestaltung, Aufbau, Eröffnung, Nachbereitung) und somit wichtige Erfahrungen zu sammeln.

Lehrveranstaltung im ALMA-Portal

Tim Schaffarczik
LUI, Schloss, Sprechstunde n.V.
tim.schaffarczik@uni-tuebingen.de

Umgang mit Dingen und Medien: Smart Home, Smart City, Smart World – Umgang mit „intelligenten“ Anwendungen im Alltag

Seminar für Studierende im BA-Studiengang HF Modul B 11.1, B 12.2, B 12.3; NF Modul B NF 4.2, B NF 2.1, B NF 2.2 (PO 2018);
Seminar für Studierende im BA-Studiengang HF/NF Modul B 10.1 (PO 2010)

6 LP aufgrund regelmäßiger Teilnahme und mündlichen/schriftlichen Seminarleistungen. Die genauen Leistungsanforderungen werden zu Beginn der Lehrveranstaltung bekannt gegeben.

Zeit: Di 10-12 | Beginn: 27.4.2021 | Ort: digital

direkter Beitritt zum ILIAS-KURS

Ob Heizungssteuerung, Verkehrssysteme oder Kommunikation, alles kann heutzutage „intelligent“ sein. In unserem Alltag begegnen wir vielfältigen Anwendungen, die unser Leben smarter machen sollen. Smarter bedeutet - wird den eingängigen Narrativen Glauben geschenkt - oft einfacher, günstiger und nachhaltiger. Allerdings nehmen uns smarte Technologien auch ein Stück weit unsere Entscheidungsmacht. Inwiefern beeinflusst das unser alltägliches (Zusammen)Leben? Wie verändert sich dadurch unser Bild von Technik? Das Seminar will die Rolle smarter Anwendungen im Alltag anhand exemplarischer Studien beleuchten und stellt das theoretisch-methodische Handwerkszeug zur Erforschung unseres Umgangs mit ihnen bereit.

Lehrveranstaltung im ALMA-Portal

Jens Wietschorke
LUI, Schloss, 2972373, Sprechstunde Do 14.30-16 Uhr, LUI
jens.wietschorke@uni-tuebingen.de

Visuelle Praktiken: Körper und Performativität in der populären Kultur der 1920er/1930er Jahre

Seminar für Studierende im BA-Studiengang HF B 11.2, B12.2, B 12.3; NF, B NF 3.2, B NF 2.1, B NF 2.2  (PO 2018)
Seminar für Studierende im BA-Studiengang HF/NF Modul B 10.2 (PO 2010)

6 LP aufgrund regelmäßiger Teilnahme und mündlichen/schriftlichen Seminarleistungen. Die genauen Leistungsanforderungen werden zu Beginn der Lehrveranstaltung bekannt gegeben.

Zeit: Mi 14-16 | Beginn: 28.4.2021 | Ort: digital / präsent – „digiflex“

direkter Beitritt zum ILIAS-KURS

Die Lehrveranstaltung bietet einen Einstieg in das Feld der historischen Populärkulturforschung und vermittelt einen Überblick über Formen und Formate populärer Kultur in den 1920er und 1930er Jahren. Dabei geht es um Tanz- und Unterhaltungsmusik, Bühnenkunst, Revue und Film, die aus einer körpergeschichtlichen Perspektive untersucht werden: Welche Körperbilder werden in den Massenkünsten entwickelt und verbreitet? Wie lassen sich ihre Performativität und ihre soziale Effektivität fassen? Vom „silbernen Zeitalter der Operette“ über die Etablierung des modernen Schlagers, die Rezeptionsgeschichte des US-amerikanischen Jazz in Europa, die Transformation von Körperbildern durch die neuen Tänze der 1920er Jahre bis hin zur Regulation und Restriktion der Unterhaltungskultur im Nationalsozialismus werden vielfältige Themen und Aspekte einer Sozial- und Kulturgeschichte der Populärmusik beleuchtet. Darüber hinaus werden wir auch grundlegende theoretische Konzepte der Populärkulturforschung erarbeiten.

Lehrveranstaltung im ALMA-Portal

Ulrich Hägele
LUI, Schloss, Sprechstunde n.V.
ulrich.haegele@uni-tuebingen.de

Visuelle Praktiken: Fotografie als sozialdokumentarische Quelle

Seminar für Studierende im BA-Studiengang HF B 11.2, B 12.2, B 12.3, NF, B NF 3.2, B NF 2.1, B NF 2.2 (PO 2018)
Seminar für Studierende im BA-Studiengang HF/NF Modul B 10.2 (PO 2010)

6 LP aufgrund regelmäßiger Teilnahme und mündlichen/schriftlichen Seminarleistungen. Die genauen Leistungsanforderungen werden zu Beginn der Lehrveranstaltung bekannt gegeben.

Zeit: Mi 16-18 | Beginn: 28.4.2021 | Ort: LUI / oder digital

direkter Beitritt zum ILIAS-KURS

Die Volkskunde als wissenschaftliche Disziplin hat sich seit ihrer Gründung Ende des 19. Jahrhunderts mit der Fotografie als Medium beschäftigt. Dabei stellten sich drei unterschiedliche Herangehensweisen heraus: ein illustrativer Zugang in den Printmedien, die Fotografie zur visuellen Sicherung von Artefakten einer vorgeblichen Volkskultur in Archiv und Museum sowie die Fotografie als Primärquelle in der ethnografischen Feldforschung. In allen drei Methoden spielte die sogenannte Dokumentarfotografie eine sehr gewichtige Rolle und auch aus der Visual History gegenwärtiger Forschungspraxen ist sie nicht wegzudenken.
Das Seminar analysiert die theoretischen Grundlagen der Dokumentarfotografie, erörtert Forschungsansätze im fachgeschichtlichen Kontext und beschäftigt sich mit herausragenden ProtagonistInnen und Protagonisten, Darunter: Marie Goslich, Willy Römer, Henri Cartier-Bresson, Edward Weston, Walker Evans, Robert Capa und Dorothea Lange. Außerdem werden themenspezifische Bilderstrecken in Form von Gruppenarbeiten erstellt.

Lehrveranstaltung im ALMA-Portal

Karin Bürkert
LUI, Schloss, 2972375, Sprechstunde Do 14.30-16 Uhr, LUI 5ET
karin.buerkert@uni-tuebingen.de

Kulturforschung des Alltags/Materielle und visuelle Kultur/Museumsgeschichte und –theorie/Ausstellung und Sammlungen im disziplinären Kontext: Pop Up! Ein Landesmuseum zieht auf’s Land

Exkursionsseminar für Studierende im MA-Studiengang:
MA-Kult 01.2, M 4.1, M 7.1, MA-MuSa-01.2, MA-MuSa-03 (PO 2020);
M 6.1 (PO 16/18), M 9.1, MA-MuSa-01.2, MA-MuSa-03 (PO 2018)
Selbststudium für Studierende im MA-Studiengang:
M 4.2, M 7.2, MA-Kult-01.1 („kleines Seminar“) (PO 2020), M 6.2 (PO 16/18), M 9.2 (PO 2018)

9 LP aufgrund regelmäßiger Teilnahme und mündlichen/schriftlichen Seminarleistungen (MA-MuSa-03 (PO 2018/PO 2020)
6 LP aufgrund regelmäßiger Teilnahme und mündlichen/schriftlichen Seminarleistungen
M 6.1, M 9.1 Freies Schwerpunktmodul, MA-MuSa-01.2, MA-MuSa-03 (PO 2018);
M 4.1, M 7.1, MA-Kult-01.2 , MA-MuSa-01.2, MA-MuSa-03 (PO 2020)
3 LP für „kleines Seminar“ aufgrund regelmäßiger Teilnahme und mündlichen/schriftlichen Seminarleistungen MA-Kult-01.1
3 LP Selbststudium: Angeleitetes Selbststudium: M 4.2, M 7.2, M 9.2 (PO 2020)
M 6.2 (PO 16/18), M 9.2 (PO 2020)
Die genauen Leistungsanforderungen werden zu Beginn der Lehrveranstaltung bekannt gegeben.

Zeit: Mo 10-12 | Beginn: 26.4.2021 | Ort: digital / präsent – „digiflex“

direkter Beitritt zum ILIAS-KURS

Pop-Up-Museen entstehen in den letzten Jahren immer öfter außerhalb der ehrwürdigen Mauern der Bildungsanstalten. Sie entstehen meist im urbanen Raum temporär in leerstehenden Geschäftsräumen, oder begleiten Dauerbaustellen in Containern. Das Landesmuseum Württemberg zieht mit einem Pop-Up Museum jetzt in den ländlichen Raum – genauer in die Kleinstadt Knittlingen im Enzkreis bei Karlsruhe. Dort hat seit 2019 ein Kolonialwarenladen mit einem Warenbestand aus der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts seine Türen für immer geschlossen. Platz für das Museum, um hier vor Ort Konsumgeschichte zu thematisieren, aber auch die Herausforderungen ländlicher Räume durch Wegzug und Leerstände. Im Mai 2021 wird das Pop-Up-Museum des Museums der Alltagskultur seine Türen in Knittlingen öffnen und in den Dialog mit den Bewohner*innen und Besucher*innen der Region treten – je nach Stand der Pandemie – on- oder offline. Im Zentrum des Seminars stehen somit Fragen nach Transformationen vielfältiger Art: des Museums, des ländlichen Raums, und von Teilhabe und Konsum im 21. Jahrhundert.

Das Seminar findet zunächst wöchentlich, montags 10-12 statt.
Wenn möglich, fahren wir ein bis zwei Mal im Mai (genaues Datum steht noch nicht fest) nach Knittlingen – tageweise ohne Übernachtung.

Lehrveranstaltung im ALMA-Portal

Wolfgang Sannwald
LUI, Schloss, Sprechstunde n.V.
wolfgang.sannwald@uni-tuebingen.de

Überfachlicher berufsorientierter Ergänzungsbereich: Qualifizierung als Jugendguide zu „NS-Verbrechen vor Ort“

Seminar für Studierende im BA-Studiengang HF Überfachlicher berufsorientierter Ergänzungsbereich (PO 2018)
Seminar für Studierende im BA-Studiengang HF, Modul B 15 (PO 2010)
3 ECTS und Erwerb eines Zertifikats bei Teilnahme an mindestens 40 Qualifizierungsstunden

Termine: 16.05.-18.05.2021 – halbtags /  23.-25.10.2021 Exkursion nach Natzweiler-Struthof
Die Qualifizierung samt Exkursion wird vom Landkreis Tübingen finanziert und ist für Teilnehmende kostenfrei.

direkter Beitritt zum ILIAS-KURS

Die Qualifizierung als Jugendguide zu „NS-Verbrechen vor Ort“ vermittelt methodische Kenntnisse und historische Zugangsweisen, um das Thema „NS-Verbrechen vor Ort“ an Gruppen vermitteln zu können. Den Auftakt bildet ein Online-Workshop an drei Terminen vom 16. bis 18. Mai 2021. Vom 23. bis 25. Oktober 2021 findet, wenn möglich, eine dreitägige Exkursion statt. Sie startet an einem Gedenkort für eines der hiesigen Außenlager des KZ Natzweiler-Struthof und führt dann in diese Gedenkstätte im Elsass. Zwischen diesen Eckpunkten können die Teilnehmenden aus einer Palette von weiteren Seminarangeboten, in denen es unter anderem um Friedenspädagogik, rasche Aneignung und Umsetzung historischer Informationen, Anleitung von Gruppen oder Präsentation vor Gruppen geht weitere Module auswählen. Workshops an Gedenkeinrichtungen in der Region bieten Anschlussmöglichkeiten, um selbst (gegen Aufwandsentschädigung) in der Gedenkarbeit aktiv zu werden. Angeboten wird, nach Absprache, auch ein Besuch in der Zentralen Stelle für die Aufklärung von NS-Verbrechen in Ludwigsburg. Weitere Infos: www.jugendguide.de

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Raban Daniel Fuhrmann
raban.fuhrmann@weltethos-institut.uni-tuebingen.de

Überfachlicher berufsorientierter Ergänzungsbereich: Führen in der Krise - Grundlagen einer Krisengovernance

Seminar für Studierende im BA-Studiengang HF Überfachlicher berufsorientierter Ergänzungsbereich (PO 2018)
Seminar für Studierende im BA-Studiengang HF, Modul B 15 (PO 2010)
6 ECTS

Termine: Mi 05.05. 18-20.30 / Fr 11.06. 10.15-17 / Sa 12.06. 10.15-17 / Fr 02.07. 10.15-17 / Sa 03.07. 10.15-17 | Ort: Weltethos-Institut

direkter Beitritt zum ILIAS-KURS

Führen in der Krise, so ist die aktuelle Erfahrung, muss man können und kann man lernen. Wir wollen uns darum der auch ohne Corona ansonsten hochaktuellen Frage widmen: Wie können wir gemeinsam besser Krisen meistern?
Denn Regierungen und Führungsetagen können in Krisen ihre Stärke zeigen, indem sie rigoros durchgreifen und mittels Government- und Management-Maßnahmen diese Bedrohungen weg-zu-regulieren bzw.  weg-zu-verwalten versuchen Doch reicht dieser top-down Interventionsstil, um der Krise wirklich Herr zu werden? Wie sehr ist nicht auch Partizipation bei der Lösungsfindung gefragt und wie kann eine größere Öffentlichkeit, können Mitarbeiter und Kunden sinnvoll und zielführend an Entscheidungen beteiligt werden? Schließlich ist Angemessenheit, Effektivität und Akzeptanz der Maßnahmen entscheidend für eine demokratische und freiheitliche Bewältigung von Krisen.
Für hyperkomplexe (dynaxe) Krisen bedarf es darum einer co-kreativen Krisengovernance; nämlich dann, wenn die üblichen Führungsansätze nicht ausreichen: die offiziellen Stellen, etablierten Instrumente, Zuständigkeiten und Ressourcen überfordert sind – sprich, wenn neue Wege, breitere Koalitionen, zusätzliche Ressourcen erschlossen werden müssen. Aber wie? Welche Ansätze, Modell und Methoden gibt es zum partizipativen, agilen und digitalen Führen in und durch eine Krise?
Um solche Fragen kümmert sich Krisengovernance. Es geht dabei um das WIE der Bearbeitung von Krisen, also um die Frage, wie unter Druck gute, nachhaltige und angemessene Entscheidungen getroffen, innovative und pragmatische Lösungen erarbeitet und unkompliziert und flexibel, gemeinsam implementiert werden können.
Nach einem grundsätzlichen Einstieg werden wir gemeinsam Fälle und Formate primär aus der Corona-Krise durchspielen und uns dabei die Kommunikations- und Kooperationsstrategien/-praktiken näher ansehen. (und hoffentlich dabei viel lernen). Dabei wollen wir externe Expertise aus der aktuellen Corona-Krisen-Governance mit einbinden ... evtl. kombiniert mit Exkursion.

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Gabriele Sigg
kontakt@gabrielesigg.de

Überfachlicher berufsorientierter Ergänzungsbereich :Ehre und Recht. Ehrenmord, Menschenrechte und wissenschaftliche Verantwortung

Seminar für Studierende im BA-Studiengang HF Überfachlicher berufsorientierter Ergänzungsbereich (PO 2018)
Seminar für Studierende im BA-Studiengang HF, Modul B 15 (PO 2010)
3 - 6 ECTS

Termine: Fr 23.04. 13.15-15 digital / Fr 07.05. 10.15-14 digital / Fr 21.05. 10.15-14 digital / Fr/Sa  04./05.06. 10.15-15.45 | Ort:  Weltethos-Institut

direkter Beitritt zum ILIAS-KURS

Der türkische Ehrbegriff und der Begriff der Ehre an sich wird bislang hauptsächlich im Feld der traditionellen islamischen Rollenvorstellungen von Mann und Frau verortet. Damit einhergehend gewinnt insbesondere der sogenannte „Ehrenmord“ an wissenschaftlicher und gesellschaftspolitischer Bedeutung.
Das Seminar hinterfragt in einem ersten Schritt den Begriff des „Ehrenmordes“ als zulässige Kategorisierung mit einer kritischen Aufarbeitung der sozial- und kulturwissenschaftlichen Ehrforschung. Da die Ehre ein transdisziplinärer Begriff ist, ist eine adäquate Begriffsbestimmung ohne Einbeziehung der Philosophie erkenntnistheoretisch unzureichend.
Im zweiten Schritt zeigt das Seminar anhand empirischer wie theoretischer Forschungen den Zusammenhang von Ehre und Recht (Handelsehre, Persönlichkeitsrecht, Handschlag, Rufmord etc.) auf.
Durch die Diskussion um den sogenannten „Ehrenmord“ und die dadurch entstandene negative Konnotation des Ehrbegriffs im allgemeinen, ist die subtil wirkende positive Funktion von Ehre in den Hintergrund geraten. Das Seminar verdeutlicht auf welchen vielfältigen Ebenen, das abstrakte-schriftliche Recht erst durch ein ausgebildetes und gelebtes Ehrgefühl zur gesellschaftlichen Realität werden kann.
Nach einer kritischen Auseinandersetzung mit der bisherigen Ehrforschung und theoretisch-philosophischen Fundierung des Ehrbegriffs, reflektiert das Seminar die Rolle des Wissenschaftlers zwischen Neutralität und Verantwortung.

Lehrveranstaltung im ALMA-Portal

Alicia Hennig
alicia.hennig@t-online.de

Überfachlicher berufsorientierter Ergänzungsbereich: Management & Ethik. Interkulturelle Ansätze und Herausforderungen

Seminar für Studierende im BA-Studiengang HF Überfachlicher berufsorientierter Ergänzungsbereich (PO 2018)
Seminar für Studierende im BA-Studiengang HF, Modul B 15 (PO 2010)
3 - 6 ECTS

Termine: Di 01.06. 11.30-13 / Di 15.06. 10.15-13 / Di 29.06. 10.15-13 / Di 13.07. 10.15-13 / Sa 24.07. 9.15-18 / So 25.07. 9.15-18 | Ort: Weltethos-Institut

direkter Beitritt zum ILIAS-KURS

In Zeiten der Globalisierung und gerade des “Aufstiegs” Asiens ist es wichtig, mehr über die Unterschiede, aber auch Gemeinsamkeiten, zwischen der ‘westlichen’ und ‘östlichen’ Welt zu verstehen. Dieser Kurs beschäftigt sich deswegen insbesondere mit den Kontrasten zwischen Europa und USA im Vergleich zu China und Japan. Dabei werden vier wichtige Bereiche näher beleuchtet und miteinander verbunden: Geschichte, Ethik/Philosophie, sowie das Wirtschafts- und Management-System der jeweiligen Länder. Relevante Teile der Geschichte der jeweiligen Länder werden auf der einen Seite verknüpft mit Weltbild, Philosophie und Ethik, aber auch mit dem vorherrschenden Wirtschaftssystem. Am jeweiligen Management- System zeigen sich dann sowohl die Prägungen durch das jeweilige Wirtschaftssystem, als auch Einflüsse durch Weltbild, Philosophie und Ethik.

Lehrveranstaltung im ALMA-Portal

Jonathan Keir
jonathankeir@163.com

Überfachlicher berufsorientierter Ergänzungsbereich: Truth and Business: An introduction through World Literature

Seminar für Studierende im BA-Studiengang HF Überfachlicher berufsorientierter Ergänzungsbereich (PO 2018)
Seminar für Studierende im BA-Studiengang HF, Modul B 15 (PO 2010)
3 - 6 ECTS

Termine: Fr/Sa/So 18.06.-20.06. 10-17.30 s.t. | Ort: Weltethos-Institut

direkter Beitritt zum ILIAS-KURS

Vaclav Havel famously told the story of a greengrocer in Communist Prague who was forced by Party authorities to hang the sign 'Workers of the world, unite!' in his shop. In Havel's view, this small act of subjugation not only made the greengrocer hate those doing the forcing; it also crucially made him think less of himself. Market economies force us into daily compromises which are similar in some ways and different in others. This course explores the ethics of these complex power relations - in particular as they relate to the context of business and the world of work - through concrete examples from 20th and 21st-century world literature, addressing such questions as: the responsibilities of managers to empower staff to realise themselves; the responsibilities of staff to speak truth to power; how trust can be built within and between organisations; and how such trust can be shattered and painstakingly rebuilt. Authors covered will include: George Orwell, Alaa al-Aswany, Héctor Abad Faciolince, Can Xue, Boris Akunin, Sophie Scholl, Amin Maalouf, David Foster Wallace and others. Students will also be encouraged to engage with contemporary films and series (e.g. Midnight Diner, Snowpiercer, The Handmaid's Tale, Fauda, The Break etc.) which address these themes in serious and interesting ways. At the end of the course, students will be asked to write an extended essay (in English or German) on a related topic of their choice.  

Lehrveranstaltung im ALMA-Portal

Judith Klaiber
judith.klaiber@googlemail.com

Überfachlicher berufsorientierter Ergänzungsbereich: Macht. Führung. Sinn? - Leadership als Wertebildungsort

Seminar für Studierende im BA-Studiengang HF Überfachlicher berufsorientierter Ergänzungsbereich (PO 2018)
Seminar für Studierende im BA-Studiengang HF, Modul B 15 (PO 2010)
3 - 6 ECTS

Termine: Fr/Sa/So 09.-11.07. 10-17.30 s.t. | Ort: Weltethos-Institut

direkter Beitritt zum ILIAS-KURS

Führung ist unabhängig von den sich jeweils verändernden Vorzeichen kontingent und gefährlich, einsam und abenteuerlich, vieldeutig und höchst anspruchsvoll. Insbesondere in einer Wirklichkeit, die von einem hohen Grad an Unbeständigkeit, Unsicherheit, Komplexität und Mehrdeutigkeit (sog. Volatiliy – Uncertainty – Complexity – Ambiguity-Welt) geprägt ist, ist Führung, deren Funktion unter anderem darin liegt, „Orientierungshilfen für ein gelingendes Leben“ (N. Schuster) zu bieten, provoziert. Einer neuesten Umfrage zufolge sollen Führungspersonen in Krisensituationen, Vertrauen, Mitgefühl, Stabilität und Hoffnung vermitteln – das »caring about wellbeing« sei so relevant wie nie zuvor. Die meisten theoretischen Arbeiten zu Führung und Leadership haben sich aus Managementtheorien heraus entwickelt und lassen sich grob in zwei Phasen (»heroisch« und »postheorisch«) unterteilen, sowie anhand von Eigenschafts-, Verhaltens- und Situationsansätzen unterschieden. Ansätze, in denen moralisch-ethische bzw. religiöse Argumente stärkere Berücksichtigung finden, haben in den letzten Jahren einen Bedeutungsaufschwung erhalten.
Im Seminar werden Führungsmodelle und -techniken zur Diskussion gestellt und auf ihren ethischen Gehalt hin geprüft.

Lehrveranstaltung im ALMA-Portal

Boris Nieswand / Christina Brauner

Wann etwas einen Unterschied macht. Historisch-soziologische Perspektiven auf Diversität

Seminar für Studierende im MA-Studiengang
MA-Div-01, MA Div-03, M 7.1 (PO 2020)
M 9.1 (PO 2018)

Zeit: Mi 10.15 – 11.45 | Beginn: 21.04.2021 | Ort: online

direkter Beitritt zum ILIAS-KURS

Bekanntermaßen sind Menschen verschieden. Was aber zu einem sozial bedeutsamen Unterscheidungsmerkmal wird, ist historisch und kulturell variabel: Während heute in westlichen Gesellschaften „race, class, and gender“ zu den zentralen Differenzkategorien zählen, waren in Gesellschaften der Vergangenheit z.B. religiöser Status oder sozialer Stand entscheidend. Gerade die Frage, seit wann es eigentlich „race“ im modernen Sinne gibt, ist in den letzten Jahren Gegenstand heftiger und oft auch stark politisierter Debatten geworden.
In dem Seminar wollen wir vor allem untersuchen, wie in konkreten Situationen, historischen wie gegenwärtigen, Unterscheidungen gemacht – oder auch gar nicht gemacht – werden. Wer spricht wann und warum über Differenzen? In welcher Form? Inwiefern hängen verschiedene Differenzkategorien miteinander zusammen? Wie verändern sich Konzepte zur Organisation von gesellschaftlicher Diversität angesichts von Migrationsprozessen, wirtschaftlichem Strukturwandel oder politischen Umbrüchen?
Dazu setzen wir uns kritisch mit bestehenden makrosoziologischen Theorien über Differenzierung und historischen Meistererzählungen auseinander und diskutieren, inwiefern sich historische und soziologische Perspektiven verbinden lassen, wo aber auch Unterschiede in Methodik und Erkenntnisinteressen bestehen. Das Seminar versteht sich so auch als ein interdisziplinäres Experiment, das Studierende unterschiedlicher Fachrichtungen ins Gespräch bringen möchte.

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Sebastian Moser

Lektürekurs: Erving Goffmans "Rahmenanalyse"

Seminar für Studierende im MA-Studiengang
MA-Kult-01, MA-Kult-03, M 7,1 (PO 2020)
M 9.1 (PO 2018)

Zeit: Di 12.15 – 13.45 | Beginn: 20.04.2021 | Ort:

direkter Beitritt zum ILIAS-KURS

Lehrveranstaltung im ALMA-Portal

Reinhard Johler
LUI, Schloss, 2975448, Sprechstunde Do 14.30-16 Uhr, LUI
reinhard.johler@uni-tuebingen.de

Studienprojekt II: Projektseminar „Ambassadors & Brokers“. Chinesische Studierende an der Universität Tübingen

Seminarverbund für Studierende im MA-Studiengang: Modul M 3.1 (PO 2020); Modul M 4.1, M 5.1 (PO 2018); MA-MuSa-02.1 (PO 2018/2020); MA-Div-02, MA.-Kult-02 (PO 2020),

M 3.1             6 LP Projektseminar Recherche
M 4.1             6 LP Projektseminar Recherche
M 5.1             6 LP Projektseminar Aufbereiten
MA-MuSa-02.1     6 LP Studienprojekt Museum & Sammlungen
MA-Div-02         6 LP Studienprojektanteil Diversität
MA-Kult-02         6 LP Studienprojektanteil Kulturanalyse des Alltags

Leistungsnachweise: regelmäßige Teilnahme und mündliche/schriftliche Seminarleistungen. Die genauen Leistungsanforderungen werden zu Beginn der Lehrveranstaltung bekannt gegeben.

Zeit: Mi 14.15-15.45; Mi 16.15-17.45 | Beginn: 21.4.2021 | Ort: Neue Aula, Hörsaal 05

Anmeldeverfahren abgeschlossen

Das zweite Semester wird mit Gesprächen und Gästen beginnen. Im Zentrum des Studienprojekts aber stehen nun viele konkrete Aufgaben. Diese sind individuell, v.a. aber in Gruppen (Orgas zu Finanzen, Öffentlichkeit, Ausstellung, Redaktion etc.) zu bearbeiten.  Damit konkret gemeint ist zum einen die empirische Arbeit (Interview, teilnehmende Beobachtung), das Verfassen von Texten, das Sammeln von Objekten aller Art, sowie (wahrscheinlich auch) die Produktion medialer Repräsentationen. Zum anderen wird dem Forschungs- und Auswertungsprozess selbst, die gemeinsame Vorbereitung der Ausstellung (Konzeption) und des Katalogs (Redaktion) im Vordergrund stehen.
Das Studienprojekt wird weiterhin in intensiver Kooperation mit dem ChinaZentrum Tübingen und der HFT in Stuttgart durchgeführt. Mit dem Lindenmuseum aber kommt ein weiterer Partner hinzu. Ein gemeinsames, planerisches Wochenende der Projektgruppe wird angestrebt.

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Gesa Ingendahl
LUI, Schloss, 2975310, Sprechstunde Do 14.30-16 Uhr, LUI
gesa.ingendahl@uni-tuebingen.de

Praktikums-Kolloquium

Praktikumskolloquium für Studierende im BA Studiengang HF, Modul B 5.2 (2018)

3 LP aufgrund regelmäßiger Teilnahme und mündlichen/schriftlichen Seminarleistungen. Die genauen Leistungsanforderungen werden zu Beginn der Lehrveranstaltung bekannt gegeben.

Zeit: kompakt | Termine: Fr 30.4., Fr 21.5., Fr 11.6. 10-14 | Ort: digital

direkter Beitritt zum ILIAS-KURS

Im Kolloquium wird die Praktikumsphase des BA-Studiengangs geplant, begleitet und durch den Erfahrungsaustausch gefördert. Der Ablauf wird gemeinsam gestaltet, um den TeilnehmerInnen bedarfsorientiert Einblicke in berufsrelevante Arbeitsfelder zu geben, sie im Bewerbungsprozess um einen Praktikumsplatz zu beraten und auf die Praxisphase vorzubereiten.

Lehrveranstaltung im ALMA-Portal

Karin Bürkert
LUI, Schloss, 2972375, Sprechstunde Do 14.30-16 Uhr, LUI 5ET
karin.buerkert@uni-tuebingen.de

Bachelor-Kolloquium

Kolloquium für Studierende im BA-Studiengang Modul B 14.2 (PO 2010)

Zeit: Do 16-18 | Beginn: 22.4.2021 | Ort: digital / präsent – „digiflex“

direkter Beitritt zum ILIAS-KURS

 Im Wechsel zwischen Seminarsitzungen und selbstorganisierten Kleingruppen bietet die Veranstaltung Unterstützung im Prozess der Erstellung der BA-Arbeit. Es werden unter andrem die Erstellung von Zeitplänen, die Literaturrecherche, die Erhebungsphase, die Auswertung sowie das wissenschaftliche Schreiben thematisiert. Daneben steht die Arbeit in selbstorganisierten Kleingruppen im Mittelpunkt, in denen sich die Studierenden gegenseitig unterstützen und im Fortgang der eigenen Arbeit beraten. Das BA-Kolloquium sollte parallel zur Anfertigung der BA-Arbeit besucht werden.

Lehrveranstaltung im ALMA-Portal

Jens Wietschorke
LUI, Schloss, 2972373, Sprechstunde Do 14.30-16 Uhr, LUI
jens.wietschorke@uni-tuebingen.de
Helen Ahner
LUI, Schloss, 2974048, Sprechstunde Mo 13.30-15 Uhr, Do 14.30-16 Uhr, LUI
helen.ahner@uni-tuebingen.de

Institutskolloquium: Aktuelle Forschungen: (Neue) Themen der Kulturwissenschaft: Wiederkehr der Klasse

Kolloquium für Studierende im BA-Studiengang HF B 8.2; B 12.1, NF, B NF 1.3 (PO 2018)
Kolloquium für Studierende im BA-Studiengang HF/NF B 9.2 (PO 2010)
3 LP aufgrund regelmäßiger Teilnahme und mündlichen/schriftlichen Seminarleistungen. Die genauen Leistungsanforderungen werden zu Beginn der Lehrveranstaltung bekannt gegeben.

Kolloquium für Studierende im MA-Studiengang Modul M 3.3, M 8.2 (PO 2020); M 4.3 (PO 2018); M 8.2 (PO 2016)
3 LP aufgrund regelmäßiger Teilnahme und mündlichen/schriftlichen Seminarleistungen. Die genauen Leistungsanforderungen werden zu Beginn der Lehrveranstaltung bekannt gegeben.

Zeit: Do 18-20 | Beginn: 22.04.2021 | Ort: digital

direkter Beitritt zum ILIAS-KURS

Es wird wieder mehr über soziale Klassen geredet. Sowohl international – in den USA, in Großbritannien oder in Frankreich –, als auch in Deutschland. Die Sozialwissenschaften konstatieren verschärfte Strukturen sozialer Ungleichheit. Die Erfolge rechtspopulistischer Parteien und Bewegungen in Europa provozieren die Frage, inwiefern sie als Effekt einer grundlegenden gesellschaftlichen Spaltung und einer wachsenden Ignoranz der "liberalen Eliten" gegenüber den "popularen Klassen" begriffen werden müssen. Autobiographien von Bildungsaufsteiger*innen aus der Arbeiterklasse erfahren eine erstaunliche Popularität und werden in den Feuilletons und Kulturzeitschriften intensiv besprochen: Annie Ernaux, Didier Eribon und Edouard Louis in Frankreich, J.D.Vance, Sarah Smarsh und Tara Westover in den USA sowie die deutschen Ableger des Genres wie Christian Baron ("Ein Mann seiner Klasse") oder Daniela Dröscher ("Zeige deine Klasse").
Das Institutskolloquium des LUI im Sommersemester 2021 beschäftigt sich mit alten und neuen Analyseperspektiven auf soziale Klasse und soziale Ungleichheit. Es blickt zurück in die Fachgeschichte der EKW, um die Konjunkturen der Auseinandersetzung mit diesem Themenkomplex zu beleuchten – und es vermittelt einen Überblick über kulturwissenschaftliche Forschungsprojekte und Forschungstendenzen in der Gegenwart. Dabei geht es um Aufsteiger*innenbiographien, um den Nutzen des Klassismusbegriffs, um mediale Diskurse über soziale Klasse und sozialen Protest am Beispiel der "gilets jaunes" in Frankreich, um Klassen- und Identitätspolitiken in den USA, um die "common people" als Adressaten populistischer Politik, um Prekarisierungs- und Armutsphänomene. Und es geht grundsätzlich immer wieder um die Frage, welche Rolle soziale Klasse als Analysekategorie heute spielt.

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Alle Lehrende

Master-Kolloquium

Kolloquium für Studierende im MA-Studiengang Modul M 10.2 (PO 2016/2018/PO 2020)

Zeit: unregelmäßig | Beginn: wird noch bekannt gegeben | Ort: LUI

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Im Rahmen des Kolloquiums werden die Abschlussarbeiten aus dem Masterstudiengang vorgestellt. Die Präsentation der Themen, Thesen und Entwürfe erfolgt besser zu Beginn als im Finale einer Arbeit. Ein Bericht im Kolloquium ist obligatorisch. Das Kolloquium wird auch Vor-AbsolventInnen zwecks Themensuche und Vororientierung empfohlen.