Institute of Historical and Cultural Anthropology

Kommentiertes Volesungsverzeichnis WiSe 2020/2021

Anmeldeverfahren in ALMA und ILIAS

Über den Link zu Ihrer Lehrveranstaltung können Sie dem zugeordneten ILIAS-Kurs beitreten. Ihre Dozentin/Ihr Dozent wird automatisch über Ihre Anmeldung informiert. Bitte beachten Sie, dass Sie sich für die Lehrveranstaltung zusätzlich in ALMA anmelden müssen.

Lehrveranstaltung im ALMA-Portal

Reinhard Johler

LUI, Schloss, 2975448, Sprechstunde Do 14.30-16 Uhr
E-Mail: reinhard.johler@uni-tuebingen.de

Einführung in die EKW

Vorlesung für Studierende im BA-Studiengang HF, Modul B 1.1; NF, Modul BN 1.1
(PO 2018); Vorlesung/Selbststudium für Studierende im MA-Studiengang, Modul M 1,1 (PO 2020)

3 LP aufgrund regelmäßiger Teilnahme und 2-stündiger Klausur

Zeit: Do 10-12
Beginn: 05.11.2020
Ort: online

direkter Beitritt zum ILIAS-KURS

Die Vorlesung vermittelt einen Überblick über die grundlegenden Fragestellungen, die zentralen Themenfelder und die Perspektiven der Empirischen Kulturwissenschaft. Dabei werden deren spezifische Methoden und Theorien eingehend besprochen und somit das Fach auch mit einem Blick in die europäische Fachgeschichte im interdisziplinären und internationalen Kontext positioniert. In der Vorlesung geht es in einführender Weise also um die Vergangenheit, die Gegenwart, aber auch um die Zukunft der Tübinger Empirischen Kulturwissenschaft. In ihrem Zentrum stehen daher die Leitbegriffe „Wissenschaft“, „Kultur“ und „Empirie“.

Lehrveranstaltung im ALMA-Portal

Thomas Thiemeyer

LUI, Schloss, 2975309, Sprechstunde Do 14.30-16 Uhr
E-Mail: thomas.thiemeyerspam prevention@uni-tuebingen.de

Museumsstudien

Vorlesung für Studierende im BA-Studiengang HF, Modul B 12.1; NF, Modul BN 3.2
(PO 2010), Modul B 7.1, BNF 1.2 (PO 2018), MA-MuSa-01 (PO 2016/2018/2020)

3 LP aufgrund regelmäßiger Teilnahme und 2-stündiger Klausur

Zeit: Di 10-12
Beginn: 10.11.2020
Ort: online

direkter Beitritt zum ILIAS-KURS

Unter den Einrichtungen, die sich die modernen Gesellschaften zur Verständigung über ihre Vergangenheit, ihre Gegenwart und Zukunft geschaffen haben, nimmt das Museum eine Sonderstellung ein: Es verbindet diskursive Ordnungen mit ästhetischer Anschauung und – ungeachtet aller Medialität – einem hohen Maß an Unmittelbarkeit der Erfahrung. Darin liegt vermutlich einer der Gründe für die anhaltende Aktualität und Erneuerungsfähigkeit dieser Institution, deren Anfänge in den Sammlungen der Renaissance liegen.
Die Vorlesung „Geschichte und Theorie des Museums“ will die Institution Museum historisch einordnen, ihre Genese und Veränderungen nachzeichnen und in Bezug zu allgemeinen historischen Entwicklungen setzen. Im Zentrum stehen dabei neben zentralen Museumsbauten wie dem British Museum oder dem Louvre die wichtigsten Theorien und Kontroversen zum Museumsraum, den Museumsdingen und den Menschen, die Museen machen, denken und besuchen.

Lehrveranstaltung im ALMA-Portal

Felix Masarovic

LUI, Schloss, Sprechstunde nach Vereinbarung
felix.masarovicspam prevention@uni-tuebingen.de

Tim Schaffarczik

LUI, Schloss, Spechstunde nach Vereinbarung
tim.schaffarczikspam prevention@uni-tuebingen.de

Maribel Graf

LUI, Schloss, Sprechstunde nach Vereinbarung
maribel.grafspam prevention@student.uni-tuebingen.de

Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten (Propädeutikum)

Tutorium für Studierende im BA-Studiengang HF, Modul B 2.2 (PO 2018)
3 LP aufgrund regelmäßiger und aktiver Teilnahme

1. Kurs - Felix Masarovic
Zeit: Di 12.30-13.30
Beginn: 10.11.2020
Ort: Neue Aula HS 5

2. Kurs - Tim Schaffarczik

Zeit: Mi 12.30-13.30
Beginn: 11.11.2020
Ort: Neue Aula HS 4

3. Kurs - Maribel Graf
Zeit: Do 12.30-13.30
Beginn: 12.11.2020
Ort: Neue Aula HS 1
     

direkter Beitritt zum ILIAS-KURS

Das Propädeutikum bietet eine Einführung in die konzeptionelle, technische und formale Seite wissenschaftlicher Arbeit und damit das Handwerkszeug für ein erfolgreiches Studium der EKW. Ausgehend von der methodischen und formalen Bestimmung wissenschaftlicher Arbeitsformen werden gängige Textformate (Protokoll, Exkursionsbericht, Hausarbeit, Gedankenskizze) und wissenschaftliche Arbeitsweisen behandelt. Schwerpunkte des Seminars liegen auf der bibliographischen Recherche (Bibliothekssystematiken, Kataloge, Bibliographien, Internet), dem Umgang mit wissenschaftlicher Literatur (Lesetechniken, Exzerpieren) sowie der Konzeption und Organisation eigener wissenschaftlicher Texte (Schreibprozess, Gliederung, Zitation). Laufende Seminararbeiten können betreut und begleitet, Arbeits- und Präsentationsformen (Protokolle, Referate) sollen geübt werden. In einer Blockphase zu Beginn des Semesters werden die theoretischen Grundlagen erarbeitet. Diese setzen die Studierenden während der Praxisphase mit regelmäßigen Sitzungen um.

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Alexander Renz

LUI, 2974818, Sprechstunde nach Vereinbarung, LUI 5ET
alexander.renzspam prevention@uni-tuebingen.de

Einführung in kulturwissenschaftliche Arbeitsfelder

Exkursionsseminar für Studierende im BA-Studiengang HF, Modul B 1.2; NF, Modul BN 1.2 (PO 2018)

6 LP aufgrund regelmäßiger Teilnahme und mündlichen/schriftlichen Seminarleistungen. Die genauen Leistungsanforderungen werden zu Beginn der Lehrveranstaltung bekannt gegeben.

Zeit: Di 17-18 und Di 18.30-19.30
Beginn: 10.11.2020
Ende: 19.01.2021

Ort: Neue Aula, Hörsaal 08

Exkursionen: Fr 04.12.2020 und Fr 11.12.2020

direkter Beitritt zum ILIAS-KURS

Anhand ausgewählter Texte werden in dem die Vorlesung begleitenden Seminar gemeinsam der inhaltliche Aufbau, die formale Organisation und der Referenzrahmen von wissenschaftlichen Aufsätzen behandelt, die in kulturwissenschaftliche Arbeitsfelder einführen. Dabei gilt es, die kulturwissenschaftlichen Grundbegriffe zu erkennen und die zentrale Argumentation nachvollziehen zu können. Insgesamt sollen dabei auch Techniken und Strategien des wissenschaftlichen Lesens und Vortragens vermittelt werden. Auf Diskussionsbereitschaft im Seminar wird hoher Wert gelegt.
Im Zusammenhang mit Einführungsvorlesung und Seminar finden 2 eintägige Exkursionen statt. Dort soll das „Lesen einer Stadt“ eingeübt, aber ebenso kleine Feldforschungen (short cuts) durchgeführt werden; Termine (unter Vorbehalt): Fr 04.12.2020 und Fr 11.12.2020.

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Franziska Veit

LUI, 2974818, Sprechstunde nach Vereinbarung, Außenstelle Berghof
helen-franziska.veitspam prevention@uni-tuebingen.de

Einführung in kulturwissenschaftliche Arbeitsfelder

Exkursionsseminar für Studierende im BA-Studiengang HF, Modul B 1.2; NF, Modul BN 1.2 (PO 2018)

6 LP aufgrund regelmäßiger Teilnahme und mündlichen/schriftlichen Seminarleistungen. Die genauen Leistungsanforderungen werden zu Beginn der Lehrveranstaltung bekannt gegeben.

Zeit: Mo 18.30 – 19.30
Beginn: 09.11.2020
Ort: Neue Aula HS 2
Exkursionen: Fr/Sa 05./06.02.2021

direkter Beitritt zum ILIAS-KURS

Anhand ausgewählter Texte werden in dem die Vorlesung begleitenden Seminar gemeinsam der inhaltliche Aufbau, die formale Organisation und der Referenzrahmen von wissenschaftlichen Aufsätzen behandelt, die in kulturwissenschaftliche Arbeitsfelder einführen. Dabei gilt es, die kulturwissenschaftlichen Grundbegriffe zu erkennen und die zentrale Argumentation nachvollziehen zu können. Insgesamt sollen dabei auch Techniken und Strategien des wissenschaftlichen Lesens und Vortragens vermittelt werden. Auf Diskussionsbereitschaft im Seminar wird hoher Wert gelegt.
Im Zusammenhang mit Einführungsvorlesung und Seminar finden zwei eintägige Exkursionen statt. Dort soll das „Lesen einer Stadt“ eingeübt, aber ebenso kleine Feldforschungen (short cuts) durchgeführt werden; die voraussichtlichen Exkursionstermine sind (unter Vorbehalt der sich ändernden Bestimmungen) Freitag und Samstag, 5. und 6. Februar 2021.
Die Teilnahme an den Exkursionen ist für Seminarteilnehmerinnen verpflichtend.

Lehrveranstaltung im ALMA-Portal

Jens Wietschorke

LUI, Schloss,  2972373, Sprechstunde Do 14.30-16 Uhr
jens.wietschorkespam prevention@uni-tuebingen.de

Einführung in kulturwissenschaftliche Arbeitsfelder

Exkursionsseminar für Studierende im BA-Studiengang HF, Modul B 1.2; NF, Modul BN 1.2 (PO 2018)

6 LP aufgrund regelmäßiger Teilnahme und mündlichen/schriftlichen Seminarleistungen. Die genauen Leistungsanforderungen werden zu Beginn der Lehrveranstaltung bekannt gegeben.

Zeit: Mi 11-12
Beginn: 11.11.2020
Ort: Neue Aula HS 10
Exkursionen: Termine stehen noch nicht fest

direkter Beitritt zum ILIAS-KURS

Anhand ausgewählter Texte werden in dem die Vorlesung begleitenden Seminar gemeinsam der inhaltliche Aufbau, die formale Organisation und der Referenzrahmen von wissenschaftlichen Aufsätzen behandelt, die in kulturwissenschaftliche Arbeitsfelder einführen. Dabei gilt es, die kulturwissenschaftlichen Grundbegriffe zu erkennen und die zentrale Argumentation nachvollziehen zu können. Insgesamt sollen dabei auch Techniken und Strategien des wissenschaftlichen Lesens und Vortragens vermittelt werden. Auf Diskussionsbereitschaft im Seminar wird hoher Wert gelegt.
Im Zusammenhang mit Einführungsvorlesung und Seminar finden 2 eintägige Exkursionen statt. Dort soll das „Lesen einer Stadt“ eingeübt, aber ebenso kleine Feldforschungen (short cuts) durchgeführt werden; die Termine werden noch bekannt gegeben.

Lehrveranstaltung im ALMA-Portal

Beate Steinhilber

LUI, Schloss, Sprechstunde nach Vereinbarung
beate.steinhilberspam prevention@uni-tuebingen.de

Einführung in ethnographische Methoden: Fremde Welten

Seminar für Studierende im BA-Studiengang HF, Modul B 2.1; NF, Modul BNF 3.1 (PO 2018)

6 LP aufgrund regelmäßiger Teilnahme und mündlichen/schriftlichen Seminarleistungen. Die genauen Leistungsanforderungen werden zu Beginn der Lehrveranstaltung bekannt gegeben.

Zeit: Di 9.30-10.30
Beginn: 10.11.2020
Ort: Neue Aula HS 5

direkter Beitritt zum ILIAS-KURS

An einem alltäglichen Lebensbereich, hier: „fremde Welten“, wird exemplarisch erarbeitet, wie die EKW ihre Analysen anlegt. Im Mittelpunkt steht dabei die ethnographische Kernmethode, die Feldforschung. Diese Methode besteht aus den Techniken qualitatives Interview und teilnehmende Beobachtung. Die Studierenden setzen in einer kleinen eigenen Studie dieses gemeinsam erarbeitete Wissen praktisch um und machen erste Erfahrungen mit empirischer Forschung „im Feld“. Erfahrungen, Probleme und Ergebnisse werden gemeinsam reflektiert. Ziel ist, mit grundlegenden Aspekten empirischer Kulturforschung vertraut zu machen und so ein Verständnis zu entwickeln, wie die EKW denkt, fragt und untersucht.

Lehrveranstaltung im ALMA-Portal

Karin Bürkert

LUI, Schloss, 2972375, Sprechstunde Do 14.30-16 Uhr, LUI 5ET
karin.buerkertspam prevention@uni-tuebingen.de

Einführung in ethnographische Methoden: Corona. Alltag auf Abstand

Seminar für Studierende im BA-Studiengang HF, Modul B 2.1; NF, Modul BNF 3.1 (PO 2018)

6 LP aufgrund regelmäßiger Teilnahme und mündlichen/schriftlichen Seminarleistungen. Die genauen Leistungsanforderungen werden zu Beginn der Lehrveranstaltung bekannt gegeben.

Zeit: Mo 14-15
Beginn: 09.11.2020
Ort: Neue Aula HS 5

direkter Beitritt zum ILIAS-KURS

Inhalt, Ziele: An einem alltäglichen Lebensbereich - hier: Corona. Alltag auf Abstand - wird exemplarisch erarbeitet, wie die EKW ihre Analysen anlegt. Im Mittelpunkt steht dabei die ethnographische Kernmethode, die Feldforschung. Diese Methode besteht aus den Techniken qualitatives Interview und teilnehmende Beobachtung. Die Studierenden setzen in einer kleinen eigenen Studie dieses gemeinsam erarbeitete Wissen praktisch um und machen erste Erfahrungen mit empirischer Forschung „im Feld“. Erfahrungen, Probleme und Ergebnisse werden gemeinsam reflektiert. Ziel ist, mit grundlegenden Aspekten empirischer Kulturforschung vertraut zu machen und so ein Verständnis zu entwickeln, wie die EKW denkt, fragt und untersucht.

Lehrveranstaltung im ALMA-Portal

Jens Wietschorke

LUI, Schloss, 2972373, Sprechstunde Do 14.30-16 Uhr
jens.wietschorkespam prevention@uni-tuebingen.de

Einführung in ethnographische Methoden: In der Nacht

Seminar für Studierende im BA-Studiengang HF, Modul B 2.1; NF, Modul BNF 3.1 (PO 2018)

6 LP aufgrund regelmäßiger Teilnahme und mündlichen/schriftlichen Seminarleistungen. Die genauen Leistungsanforderungen werden zu Beginn der Lehrveranstaltung bekannt gegeben.

Zeit: Di 14-15
Beginn: 10.11.2020
Ort: Neue Aula HS 1

direkter Beitritt zum ILIAS-KURS

Anhand des Themenfeldes "Nacht" wird exemplarisch erarbeitet, wie die EKW ihre Analysen anlegt. Im Mittelpunkt steht dabei die ethnographische Kernmethode, die Feldforschung. Diese Methode besteht aus den Techniken qualitatives Interview und teilnehmende Beobachtung. Die Studierenden setzen in einer kleinen eigenen Studie dieses gemeinsam erarbeitete Wissen praktisch um und machen erste Erfahrungen mit empirischer Forschung „im Feld“. Erfahrungen, Probleme und Ergebnisse werden gemeinsam reflektiert. Ziel ist, mit grundlegenden Aspekten empirischer Kulturforschung vertraut zu machen und so ein Verständnis zu entwickeln, wie die EKW denkt, fragt und untersucht.

Lehrveranstaltung im ALMA-Portal

Lisa Kurz

LUI, Schloss, Sprechstunde nach Vereinbarung
lisa.kurzspam prevention@uni-tuebingen.de

Kulturanalyse des Regionalen: Wie kommt das Neue in die Welt? Unternehmensethnographie im regionalen Innovationssystem

Exkursionsseminar für Studierende im BA-Studiengang HF, NF Modul B 6.1 (PO 2010);
HF Modul B 6.2, B 12.2, B 12.3, BNF 2.1 und 2.2 (PO 2018)

6 LP aufgrund regelmäßiger Teilnahme und mündlichen/schriftlichen Seminarleistungen. Die genauen Leistungsanforderungen werden zu Beginn der Lehrveranstaltung bekannt gegeben.

Zeit: Fr 11-12
Beginn: 05.11.2020
Ort: online
Exkursionen: Termine stehen noch nicht fest

direkter Beitritt zum ILIAS-KURS

Wie kommt das Neue eigentlich in die Welt? Und wann ist etwas Neues überhaupt „neu“?
Das Seminar spürt dem Innovationsbegriff nach und analysiert, wie technologische und soziale Innovationen in die Welt kommen und den Alltag von Individuen, Gesellschaft und Industrie prägen. Das Seminar hat das Ziel ein Verständnis dafür zu schaffen, wie sich Alltäglichkeit in der Entwicklung von technologischen Innovationen herstellt, vollzieht und welche sozialen Innovationen mit technologische Neuerungen einhergehen können.
Mit dem Blick auf Innovation(en) eröffnet sich die Arbeitswelt als Forschungsfeld der EKW: Ausgehend von Forschungsansätzen im fachgeschichtlichen Kontext werden methodische Zugänge der Unternehmens- und Organisationsethnographie diskutiert und aktuelle Forschungspraktiken analysiert. Die theoretischen Annäherungen werden ergänzt durch Praxisbeispiele und Exkursionen: Das Seminar wirft einen Blick in den Forschungscampus ARENA2036, eine Innovationsplattform zwischen Wissenschaft und Industrie mit dem Schwerpunkt Mobilität der Zukunft sowie in das Haus der Wissensarbeit des Fraunhofer-Instituts für Arbeitswirtschaft und Organisation. Begleitend zum Seminar führen die Studierenden angeleitete selbstorganisierte forschungspraktische Erkundungen in Innovationsumfeldern durch.
Das Seminar findet in Kooperation mit dem Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation und dem Institut für Arbeitswissenschaft und Technologiemanagement der Universität Stuttgart statt. Es ist als Exkursionsseminar mit zwei einführenden Sitzungen, zwei Sitzungen zur Ideen- und Konzeptentwicklung für die eigene kleine Feldforschung, zwei Exkursionsterminen sowie Blockterminen für die Zwischen- und Abschlusspräsentation der Feldforschungen geplant. 

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Hubert Klausmann in Zusammenarbeit mit Mirjam Nast und Rudolf Bühler

LUI, Schloss, Sprechstunde nach Vereinbarung, Außenstelle Berghof
hubert.klausmannspam prevention@uni-tuebingen.de

Kulturanalyse des Regionalen: Sprachkultur und Regionalkultur im süddeutschen Sprachraum

Exkursionsseminar für Studierende im BA-Studiengang HF, NF Modul B 6.1 (PO 2010);
HF Modul B 6.2, B 12.2, B 12.3, BNF 2.1 und 2.2 (PO 2018)

6 LP aufgrund regelmäßiger Teilnahme und mündlichen/schriftlichen Seminarleistungen. Die genauen Leistungsanforderungen werden zu Beginn der Lehrveranstaltung bekannt gegeben.

Zeit: kompakt
Termine: LUI Ausstellungsraum Fr 6.11. 14-19, Sa 7.11. 10-17 / LUI Außenstelle Ob dem Himmelreich 7 (Berghof) Fr 5.2. 14-19, Sa 6.2.2021 10-17
Exkursionen: Termine stehen noch nicht fest

direkter Beitritt zum ILIAS-KURS

In diesem Seminar soll die Wechselwirkung zwischen Sprache und Kultur untersucht werden. Um dies zu leisten, werden zunächst Forschungsansätze der Sprachgeografie vorgestellt. Bei einem Besuch in der „Arbeitsstelle Sprache in Südwestdeutschland/Arno-Ruoff-Archiv“ soll dann aufgezeigt werden, wie sprachwissenschaftliche und kulturwissenschaftliche Ansätze ganz konkret bei einer Projektarbeit ineinandergreifen. In einem weiteren Schritt werden alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf eine selbstständig durchgeführte Exkursion vorbereitet, deren Besprechung den Abschluss des Seminars bildet. Um die Corona-Bestimmungen einzuhalten, kann die Gruppe gegebenenfalls aufgeteilt werden.

Lehrveranstaltung im ALMA-Portal

Thomas Thiemeyer

LUI, Schloss, 2975309, Sprechstunde Do 14.30-16 Uhr
thomas.thiemeyerspam prevention@uni-tuebingen.de

Kulturanalyse des Regionalen: KI in Tübingen: Eine neue Technologie bewegt die Stadt

Seminar für Studierende im BA-Studiengang HF, NF Modul B 6.2 (PO 2010), HF Modul B 6.1, B 12.2, B 12.3, BNF 2.1 und 2.2 (PO 2018)

6 LP aufgrund regelmäßiger Teilnahme und mündlichen/schriftlichen Seminarleistungen. Die genauen Leistungsanforderungen werden zu Beginn der Lehrveranstaltung bekannt gegeben.

Zeit: Do 9.30-10.30
Beginn: 5.11.2020
Exkursion ins Cyber Valley am Do, 10.12.2020, 14.30-19 Uhr
Ort: LUI Ausstellungsraum

direkter Beitritt zum ILIAS-KURS

Künstliche Intelligenz (KI) ist ein zentrales Schlagwort in den aktuellen Debatten zur Zukunft unserer Gesellschaften. Was kann sie? Wem nützt sie? Welche Risiken gehen mit ihr einher? Das Seminar will diesen Fragen nachgehen am Beispiel eines der zentralen Standorte der KI-Forschung: Dem Cyber Valley in Tübingen. Unter diesem Namen hat sich hier binnen weniger Jahre eine europaweit einzigartige Kombination aus universitärer Forschung (Exzellenzcluster Maschinelles Lernen), außeruniversitärer Forschung (Max-Planck-Institut für Intelligente Systeme, Fraunhofer-Gesellschaft Stuttgart) und Industriebeteiligungen (Bosch, Daimler, Amazon) zusammengestellt, die gemeinsam Künstliche Intelligenz erforschen und den Anspruch haben, Europas wichtigster KI-Standort zu sein. Auf seiner Website beschreibt sich das Cyber Valley als „Europas größtes Forschungskonsortium im Bereich der künstlichen Intelligenz… Die Cyber Valley Partnerschaft hat ein florierendes Ökosystem geschaffen, das einen regen Austausch zwischen Wissenschaft und Industrie fördert. Dieses Ökosystem hat die Position der Region Stuttgart-Tübingen als Teil der Weltspitze im Bereich der KI-Forschung weiter gestärkt.“
In der Tübinger Stadtgesellschaft trifft das Cyber Valley auf gemischte Reaktionen: Bürgermeister, Gemeinderat oder Universitätsleitung unterstützen das Projekt. Bei diversen zivilgesellschaftlichen Gruppen – Studierenden, Umweltverbänden, Aktivisten – regt sich hingegen Protest, der 2018 zu einer mehrwöchigen Hörsaalbesetzung führte und die Zeitungen immer wieder beschäftigt. Ziel der Kritik sind vor allem 2 Punkte: die Zusammenarbeit mit Amazon (für die Kritiker Inbegriff einer amerikanischen Datenkrake) und die vermutete KI-Entwicklung zu Rüstungszwecken (was das Cyber Valley bestreitet). Im Großen – und das steht im Zentrum des Seminars – geht es bei diesen Debatten nicht um technische, sondern um gesellschaftliche Fragen. KI ist Gegenstand öffentlicher Verhandlungen und Projektionsfläche für größere gesellschaftliche Themen, für Erwartungen und Ängste (medizinischer Fortschritt, Vereinfachung des Lebens vs. Arbeitsplatz- und Kontrollverlust, Angst um Privatsphäre, Überwachung…). Sie betreffen den Alltag der Bürger und verweisen auf Ideen von einer „richtigen“ Gesellschaftsordnung. Hier lassen sich neue Praktiken und Narrative im Umgang mit einer Technologie analysieren, die in den Sozialwissenschaften u.a. als „sociotechnical imaginaries“ verhandelt werden, als “collectively imagined forms of social life and social order reflected in the design and fulfillment of nation-specific scientific and/or technological projects” (Jasanoff/Kim 2009).
Das Seminar ist als Lektürekurs aufgebaut, der – je nach Entwicklung der Corona-Situation – als Blended-learning-Format angeboten wird. D.h. Teile des Seminars finden in Präsenz, andere Teile online statt. Details dazu werden im Laufe des Oktobers bekannt gegeben.
Teil des Seminars ist eine verpflichtende Exkursion ins Cyber Valley am Do., 10.12.2020, von 14.30 bis 19 Uhr.
Abschlussleistung ist eine Hausarbeit.

Lehrveranstaltung im ALMA-Portal

Karin Bürkert

LUI, Schloss, 2972375, Sprechstunde Do 14.30-16 Uhr, LUI 5ET
karin.buerkertspam prevention@uni-tuebingen.de

Kulturanalyse des Regionalen: „Queer durch Tübingen“. Ein Seminar zu lokalen Erinnerungsorten der LSBTTIQ+-Community

(In Kooperation mit dem Stadtmuseum und dem Stadtarchiv Tübingen)

Seminar für Studierende im BA-Studiengang HF, NF Modul B 6.2 (PO 2010), HF Modul B 6.1, B 12.2, B 12.3, BNF 2.1 und 2.2 (PO 2018)

6 LP aufgrund regelmäßiger Teilnahme und mündlichen/schriftlichen Seminarleistungen. Die genauen Leistungsanforderungen werden zu Beginn der Lehrveranstaltung bekannt gegeben.

Beginn: Mo 9.11. via Zoom oder im Ausstellungsraum (wird rechtzeitig per Email bekannt gegeben)
Zeiten und Orte:
Block 1: Mo 10-13 - 9.11., 16.11., 23.11., 30.11., 7.12., 14.12. (Zoom oder Ausstellungsraum oder Stadtmuseum)
Block 2: Mo 10-13 - 21.12.-1.2. 2-wöchige Treffen teils in Kleingruppen (Zoom oder Ausstellungsraum)
Block 3: Mo 8.2. 10-13 gemeinsames Treffen und dann zwei- bis dreiwöchig in Kleingruppen, teils auch während der Semesterferien nach gemeinsamer Terminabsprache zur Fertigstellung von Ausstellungstexten

direkter Beitritt zum ILIAS-KURS

Wo, wie und seit wann findet die LSBTTIQ+-Community in Tübingen „stadt“? Diese Frage stellt sich seit 2018 ein städtisches Forschungsprojekt. Hier wird recherchiert, warum lesbische, schwule, bi- oder transsexuelle Menschen in der Stadtgeschichte so wenig auftauchen, obwohl viele archivarische Quellen ihre Existenz seit langem bezeugen.
Das Seminar wird zu diesem Forschungsprojekt eine Oral History der „queeren Orte“ Tübingens zusammentragen, die an relevanten Tübinger Orten ausgestellt werden soll. Dazu werden Interviews mit Tübinger LSBTTIQ+-Menschen geführt und/oder archivalische Quellen recherchiert und kleine Ausstellungskonzepte erarbeitet.
Vorbereitend werden Texte zur Queer Theory sowie zur Erinnerungskultur, Oral History und Lokalgeschichte gelesen und besprochen.
Das Seminar findet in Blöcken mit entsprechenden Vorsichtsmaßnahmen in Präsenz oder online statt. Die Forschungen werden mit der Seminarleitung und den Kooperationspartner*innen vor- und nachbegleitet, sollen aber selbstständig durchgeführt werden.

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Wolfgang Alber in Zusammenarbeit mit Joachim Kallinich

LUI, Schloss, Sprechstunde nach Vereinbarung
wolfgang.alberspam prevention@uni-tuebingen.de

Wissenschaft kommunizieren: Unser Ding: Objekte als Spiegel der Institutsgeschichte

Seminar für Studierende im BA-Studiengang HF, Modul B 8.1 (PO 2010), B 7.3 (PO 2018)

3 LP aufgrund regelmäßiger Teilnahme und mündlichen/schriftlichen Seminarleistungen. Die genauen Leistungsanforderungen werden zu Beginn der Lehrveranstaltung bekannt gegeben.

Zeit: Mo 17-18
Beginn: 9.11.2020
Ort: LUI Ausstellungsraum

direkter Beitritt zum ILIAS-KURS

Fachgeschichte ist immer auch Sachgeschichte. Und Objekte stehen als Schaustücke und Wissensbilder ebenso wie Publikationen exemplarisch für die Entwicklung des Ludwig-Uhland-Instituts von der Volkskunde zur Empirischen Kulturwissenschaft. Die Übung soll zum Jubiläum „50 Jahre EKW“ Exponate aus Archiv und Sammlung des LUI aufspüren und identifizieren, in Texten beschreiben und analysieren und in einer kleinen Ausstellung analog sowie im Netz digital präsentieren.

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Gudrun Silberzahn-Jandt

LUI, Schloss, Sprechstunde nach Vereinbarung
Silberzahn-Jandtspam prevention@t-online.de

Jüdische Kulturen in Europa/in der Region: Jüdisches Leben in der Region als museale Präsentation

(Exkursions-)seminar für Studierende im BA-Studiengang HF, NF, Modul B 7.1, B 7.2 (PO 2010), HF Modul B 9.1, B 9.2, B 12.2, B 12.3, NF Modul BNF 2.1, 2.2 (PO 2018)

6 LP aufgrund regelmäßiger Teilnahme und mündlichen/schriftlichen Seminarleistungen. Die genauen Leistungsanforderungen werden zu Beginn der Lehrveranstaltung bekannt gegeben.

Zeit: kompakt
Termine: Fr 20.11.2020, Fr 19.2.2021 (digital)
Exkursionen: 27.11.2020 Laupheim, 22.01.20121 Echterdingen/Göppingen
Ort: LUI Ausstellungsraum /online

direkter Beitritt zum ILIAS-KURS

Jüdisches Leben in Deutschland wird oft über die museale Präsentation, die Geschichte der Juden in Deutschland und den Zivilisationsbruch des Holocaust wahrgenommen. Wie der Alltag hier in Narrationen sich darstellt, welchen Konzepten hier gefolgt wird und wie der Bezug zum Leben von Juden und Jüdinnen in der Gegenwart hergestellt wird, soll im Mittelpunkt des Seminars stehen.

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Martin Ulmer

LUI, Schloss, Sprechstunde nach Vereinbarung
Ulmer-martinspam prevention@t-online.de

Jüdische Kulturen in Europa/in der Region: Antisemitismus in Deutschland vom 19. Jahrhundert bis heute und die Reaktionen von jüdischer Seite

(Exkursions-)seminar für Studierende im BA-Studiengang HF, NF, Modul B 7.1, B 7.2 (PO 2010), HF Modul B 9.1, B 9.2, B 12.2, B 12.3, NF Modul BNF 2.1, 2.2 (PO 2018)

6 LP aufgrund regelmäßiger Teilnahme und mündlichen/schriftlichen Seminarleistungen. Die genauen Leistungsanforderungen werden zu Beginn der Lehrveranstaltung bekannt gegeben.

Zeit: Mo 14-15
Beginn: 9.11.2020
Ort: LUI Ausstellungsraum

direkter Beitritt zum ILIAS-KURS

In der deutschen Geschichte spielt der Antisemitismus eine zentrale, virulente und fatale Rolle. Antijüdische Tendenzen sind in der Bundesrepublik durch einen Wandel zu sekundären Formen in der Öffentlichkeit und Alltagskultur weiter präsent, wenngleich auch meist nicht als Weltanschauung wie bis 1945. Im 21. Jahrhundert hat der offene Antisemitismus auch in Deutschland wieder zugenommen. Aus kulturwissenschaftlicher Sicht werden im Seminar Begriffe, Theorien und Methoden sowie die Ursachen und Erscheinungsformen des Antisemitismus in Deutschland seit dem 19. Jahrhundert behandelt. Dabei wird die Text- und Bildanalyse ein Schwerpunkt sein, d.h. an welchen Stereotypen, Bildern, Codes und Mustern antisemitische Aussagen in ausgewählten Reden, Texten und Bildern zu erkennen sind. Schließlich werden die Reaktionen und Umgangsformen von jüdischer Seite mit der Judenfeindschaft in historischer und aktueller Perspektive untersucht. In einen Ausblick wird der Antisemitismus in Deutschland in die transnationale globale Dimension eingeordnet.

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Wolfgang Sannwald

LUI, Schloss, Sprechstunde nach Vereinbarung
w.sannwaldspam prevention@kreis-tuebingen.de

Jüdische Kulturen in Europa/in der Region: Jugendengagement in der Erinnerungskultur mit nationalen und internationalen Gästen und dem Holocaust-Film von Claude Lanzmann

(Exkursions-)Seminar für Studierende im BA-Studiengang HF, NF, Modul B 7.1, B 7.2 (PO 2010), HF Modul B 9.1, B 9.2, B 12.2, B 12.3, NF Modul BNF 2.1, 2.2 (PO 2018)

6 LP aufgrund regelmäßiger Teilnahme und mündlichen/schriftlichen Seminarleistungen. Die genauen Leistungsanforderungen werden zu Beginn der Lehrveranstaltung bekannt gegeben.

Zeit: kompakt
Termine: 3.11.2020 10-16; 4.11. 10-12, 18-21.30; 5.11.10-16, 18-21.30;6.11. 10-21.30; 7.11. 10-21.30; 8.11. 10-13
Ort: Landratsamt Tübingen, Wilhelm-Keil-Straße 50, 72072 Tübingen: Raum D 04 (Gebäudeteil D) und Großer Sitzungssaal

direkter Beitritt zum ILIAS-KURS

Wie und warum engagieren sich junge Menschen heutzutage für das Erinnern an NS-Verbrechen vor Ort international und in der Region? Das Kompaktseminar folgt dieser Frage aus mehreren Perspektiven. Zunächst systematisieren wir zentrale theoretische Zugänge von Jugendbildung und Erinnerungskultur. Es geht darum, Fragestellungen zu erarbeiten. Darauf aufbauend verschaffen wir uns Einblicke in die Perspektive von Expert*innen aus der Gedenkarbeit. Mit pädagogischen Fachkräften aus Theresienstadt und Auschwitz sind Termine für jeweils einstündige online-Interviews zum Thema vereinbart. Aus Gedenkeinrichtungen etwa aus dem Saarland und aus Mecklenburg-Vorpommern (weitere sind angefragt) reisen für einzelne Tage Expert*innen an. Während des Kompaktseminars befassen wir uns an vier Abenden mit weiteren Perspektiven. Wir werden gemeinsam das berühmte 9,5-stündige Dokumentarfilm-Epos "Shoah" des Regisseurs Claude Lanzmann aus dem Jahr 1985 anschauen. Anhand der darin vermittelten Zeitzeugenaussagen und eigener Positionen diskutieren wir Gesichtspunkte zur Relevanz dieses Erinnerns.
Das Kompaktseminar und die Filmvorführungen finden in großzügigen Räumen im Gebäude des Landratsamts Tübingen statt.

Lehrveranstaltung im ALMA-Portal

Jens Wietschorke

LUI, Schloss,  2972373, Sprechstunde Do 14.30-16 Uhr
jens.wietschorkespam prevention@uni-tuebingen.de

Kulturtheoretische Diskussionen: (Re-) Lektüre Pierre Bourdieu

Seminar für Studierende im MA-Studiengang Modul M 1.2 (PO 2018/PO 2020)

6 LP aufgrund regelmäßiger Teilnahme und mündlichen/schriftlichen Seminarleistungen. Die genauen Leistungsanforderungen werden zu Beginn der Lehrveranstaltung bekannt gegeben.

Zeit: Do 15.30-16.30
Beginn: 5.11.2020
Ort: Neue Aula HS 1

direkter Beitritt zum ILIAS-KURS

Für die EKW ist der Soziologe Pierre Bourdieu nach wie vor einer der wichtigsten Impulsgeber und Referenzautoren. Insbesondere seine 1979 erschienene Studie "La Distinction" (dt.: "Die feinen Unterschiede") hat viele Forschungen zur alltäglichen Aushandlung von sozialem Status und kulturellem Konsum im Fach angeregt. Auch fast 20 Jahre nach dem Tod Bourdieus lohnt es sich, einen systematischen Blick auf sein kultusoziologisches Werk zu werfen und seine Texte neu zu lesen. Das Seminar ist als einführender Lektürekurs angelegt, der sowohl die Grundbegriffe der bourdieuschen Theorie-Architektur (sozialer Raum, Habitus, Feld, Kapital, Praxis, Strategie, symbolische Gewalt usw.) abhandelt als auch aktuelle kulturtheoretische Diskussionen über Bourdieu (hinaus) thematisiert. Erwartet wird die Bereitschaft zur intensiven wie extensiven Lektüre nicht ganz leicht zugänglicher Texte, welche die investierte Mühe aber allemal wert sind.

Lehrveranstaltung im ALMA-Portal

Matthias Klückmann

LUI, Schloss, Sprechstunde nach Vereinbarung
matthias.klueckmannspam prevention@uni-tuebingen.de

Kulturforschung Diversität und Vielfalt/Kulturforschung des Alltags
Vielfalt des Alltags. Kulturanalytische Perspektiven auf alltägliche Differenzierungsprozesse

(Exkursions-)Seminar für Studierende im MA-Studiengang, Modul M-Div-01, M-Kult-01 (PO 2020)

6 LP aufgrund regelmäßiger Teilnahme und mündlichen/schriftlichen Seminarleistungen. Die genauen Leistungsanforderungen werden zu Beginn der Lehrveranstaltung bekannt gegeben.

Zeit: Fr 9.30-10.30
Beginn: 6.11.2020
Ort: Neue Aula HS 2

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Es ist fast 30 Jahre her, dass Stuart Hall die Fähigkeit zum Umgang mit Unterschieden die Frage des 21. Jahrhunderts nannte. Er verwies dabei auf die zunehmenden Pluralisierungstendenzen, die die europäischen Alltage heute prägen. Globalisierung und internationale Migration, Fragen der Geschlechtergerechtigkeit, der Teilhabe von Menschen mit Behinderung, der Anerkennung verschiedener sexueller Identitäten oder der demographische Wandel verändern die Arbeitswelt, das Zusammenleben in Städten und die Freizeitgestaltung.
Im Seminar werden kulturanalytische Zugänge zu diesen gesellschaftlichen Prozessen erarbeitet und diskutiert. Dabei findet eine vertiefende Einführung in Geschichte und Theorie zum einen von Diversität, zum anderen in die Alltagskulturforschung statt. Es wird danach gefragt wie Differenzierungsprozesse im Alltag gelebt sowie erfahren werden und wie dies mittels der Begriffe Wissen, Praxis, Ordnung und Reflexivität kulturanalytisch greifbar gemacht werden kann. Einzelne Differenzierungsprozesse werden in ihren historischen Bezügen betrachtet. Berufspraktische Bezüge werden skizziert.

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Jens Wietschorke

LUI, Schloss,  2972373, Sprechstunde Do 14.30-16 Uhr
jens.wietschorkespam prevention@uni-tuebingen.de

Kultuwissenschaftliche Analyse von Alltag: Street Life. Die Straße als kultureller Raum

(Exkursions-)Seminar für Studierende im MA-Studiengang, Modul M 5.1 (PO 2016); Modul M 7.1 (PO 2018)

6 LP aufgrund regelmäßiger Teilnahme und mündlichen/schriftlichen Seminarleistungen

Angeleitetes Selbststudium zu Konzepten und Fallbeispielen der Analyse von Alltag
Selbststudium mit Präsentation für Studierende im MA-Studiengang, Modul M 5.2 (PO 2016); Modul M 7.2 (PO 2018)
3 LP Selbststudium aufgrund von mündlichen/schriftlichen Leistungen.
Die genauen Leistungsanforderungen werden zu Beginn der Lehrveranstaltung bekannt gegeben.

Zeit: Di 17-18
Beginn: 10.11.2020
Ort: LUI Ausstellungsraum

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Die Straße ist Verkehrsweg, öffentlicher Raum und Schauplatz vielfältiger Alltagspraktiken. Gleichzeitig ist sie eine Chiffre für urbanes Leben und seine Licht- und Schattenseiten. Das Masterseminar beleuchtet die Sozial- und Kulturgeschichte der (Großstadt-)Straße vom 19. bis zum 21. Jahrhundert anhand verschiedener Themenfelder und Aspekte: vom bürgerlichen Spaziergang bis zur Autobahn, von der pädagogischen Kritik an der Straßensozialisation bis zu politischen Kämpfen um den öffentlichen Raum, vom Straßenfußball bis zur "street credibility". Entlang von exemplarischen Studien zur Geschichte und Gegenwart der Straße, aber auch von eigenen kleinen ethnographischen Explorationen werden Fragen von alltäglicher Raumwahrnehmung, Raumaneignung und Raumrepräsentation diskutiert.

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Thomas Thiemeyer

LUI, Schloss,  2975309, Sprechstunde Do 14.30-16 Uhr
thomas.thiemeyerspam prevention@uni-tuebingen.de

Theorien und Methoden europäischer Kulturforschung: Umkämpfte Erinnerung: Denkmalstürze, Rückgaben und Straßenumbenennungen

Seminar für Studierende im MA-Studiengang, Modul M 7.1/2 (PO 2016), Modul M 8.1/2 (PO 2018)

6 LP aufgrund regelmäßiger Teilnahme und mündlichen/schriftlichen Seminarleistungen. Die genauen Leistungsanforderungen werden zu Beginn der Lehrveranstaltung bekannt gegeben.
3 LP für Selbststudium mit Nachweis: Volkskundlich-kulturwissenschaftliche Konzepte und Fallstudien europäischer Kulturforschung M 7.2 (PO 2016)
3 LP für angeleitetes Selbststudium zu Konzepten und Fallstudien europäischer Kulturforschung M 8.2 (PO 2018)

Zeit: Mi 9.30-10.30
Beginn: 11.11.2020
Workshop im Linden-Museum Stuttgart Mi 10.2.2021 9-19 Uhr
Ort: LUI Ausstellungsraum

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Die Vergangenheit holt uns ein: In den USA und Großbritannien werden Denkmäler vom Sockel geholt, weil sie an Sklavenhalter und Südstaatengeneräle erinnern. Der Sender HBO sperrt den Film „Vom Winde verweht“, weil er die Sklaverei verherrliche. In Berlin und Tübingen werden Straßen neu benannt, weil ihre Namensgeber nicht länger tragbar erscheinen. In Europa diskutieren Museen, welche Objekte aus der Kolonialzeit sie besser an jene Gesellschaften zurückgeben sollten, die sie einst herstellten. Und in Berlin klagt ein Nachfahre der Hohenzollern auf Rückgabe von Kulturgut, dass seiner Familie nach 1945 genommen wurde.
Ein neuer Erinnerungskampf ist ausgebrochen. Allenthalten wird diskutiert: Was von der Vergangenheit müssen wir beseitigen? Was sollten wir zurückgeben, und wem gehört es? Welche Namen sollten wir in Ehren halten und welche nicht? Diesen Debatten ist gemeinsam, dass sie, indem sie die Vergangenheit neu definieren, sie Gerechtigkeitsfragen in der Gegenwart aufwerfen. Es geht um die Anerkennung von Minderheiteninteressen und soziale Ungleichheiten, um versteckten und offenen Rassismus und Diskriminierungen. Diese Diskussionen sind stark moralisch grundiert. Sie loten die Grenzen des Sag- und Erinnerbaren in einer Gesellschaft aus und definieren den herrschenden Diskurs und die herrschende Moral.
Hier will das Seminar ansetzen und der Frage nachgehen: Wie gehen wir heute mit unserer Vergangenheit um? Wie stark lenken unsere heutigen Normen den Blick auf die Vergangenheit, und mit welchen Gründen kann die Vergangenheit ein Recht auf eine eigene Moral einfordern? Wie müssen wir bestimmte Begriffe wie Rasse und Vorstellungen von Gesellschaft verändern, um in den diversen Gesellschaften der Gegenwart zusammenleben zu können? Diese Fragen betreffen uns alle und führen uns immer wieder in moralische Dilemmata, weil einfache Antworten oft nicht möglich sind. Gäbe es einen besseren Grund für ein Uni-Seminar zu diesem Thema?
Das Seminar ist als Lektürekurs aufgebaut, der – je nach Entwicklung der Corona-Situation – als Blended-learning-Format angeboten wird. D.h. Teile des Seminars finden in Präsenz, andere Teile online statt. Details dazu werden im Laufe des Oktobers bekannt gegeben. Abschlussleistung ist eine Hausarbeit.

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Thomas Thiemeyer

LUI, Schloss,  2975309, Sprechstunde Do 14.30-16 Uhr
thomas.thiemeyerspam prevention@uni-tuebingen.de

Ausstellung und Sammlungen im disziplinären Kontext: Großes Selbststudium

Freies Format (hier: großes Selbststudium) für Studierende im MA-Studiengang mit Profillinie MA-MuSA-3 (PO 2016/2018)

9 LP aufgrund von mündlichen/schriftlichen Leistungen

Zeit: unregelmäßig
Einführung: Mi 11.11.2020 – 9.30-10.30
Ort: LUI Ausstellungsraum

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Inhalt, Lernziele: Das Selbststudium ist vertiefend und lektüreintensiv projektiert. Dabei können entweder wichtige, grundlegende Untersuchungen ergänzend zu dem angebotenen Seminar „THEORIEN UND METHODEN EUROPÄISCHER KULTURFORSCHUNG: Umkämpfte Erinnerung: Denkmalstürze, Rückgaben und Straßenumbenennungen (M 7.1 PO 16; M 8.1 (PO 18) gelesen, zentrale Begrifflichkeiten und Debatten näher beleuchtet und diskutiert werden. Oder es dient der konzentrierten Vorbereitung auf ein mögliches Masterarbeitsthema. Oder es gibt die Möglichkeit, im Rahmen des Ma-MuSA-03 Moduls eigenständig aus der Institutssammlung heraus eine kleine Ausstellung zu konzipieren und in den Räumen des Instituts durchzuführen.

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Reinhard Johler

LUI, Schloss,  2975448, Sprechstunde Do 14.30-16 Uhr
reinhard.johlerspam prevention@uni-tuebingen.de

Studienprojekt I: Projektseminar Einführung und Orientierung: „Ambassadors & Brokers“. Chinesische Studierende an der Universität Tübingen

Seminarverbund für Studierende im MA-Studiengang, Modul M 2.1/2 (PO 2020)

12 LP -  Die genauen Leistungsanforderungen werden zu Beginn der Lehrveranstaltung bekannt gegeben.
3 LP projektbezogenes Selbststudium

Zeit: Mi 14-18
Beginn: 11.11.2020
Ort: Neue Aula HS 5

direkter Beitritt zum ILIAS-KURS

Die Eberhard Karls Universität Tübingen sieht sich im „Kampf um die besten Köpfe“. Sie setzt daher in Forschung und Lehre bewusst auf die Förderung von diversity. Dies aber führt – am Campus bereits vielfach spürbar – zu einer internationalization at home. Chinesische Student*innen tragen dazu erheblich bei: Sie sind in den Imagebroschüren der Universität gerne gesehen und sie sind in vielen Studienrichtungen ausgesprochen präsent. Ihre Zahl nimmt in den letzten Jahren daher schnell zu:  Dies verursacht durchaus Probleme im Lehrbetrieb. Im Studienprojekt sollen diese Schwierigkeiten nicht übergangen werden. Die bemerkten Unterschiede werden aber nicht als Defizite problematisiert, sondern als Potential („Chinakompentenz“) entwickelt: Eine ausgewählte Gruppe von ca. 20 chinesischen Student*innen wird als Ambassadors – in der Folge: als in zwei Richtungen agierende Brokers – verstanden, ethnographisch begleitet und schließlich medienwirksam in einer gemeinsam mit der Stuttgarter Hochschule für Technik (Architektur und Gestaltung) konzipierten Ausstellung vorgestellt. Das Studienprojekt findet in Kooperation mit dem Chinaforum Tübingen (www.chinaforum-tuebingen.de) statt.
Ein aktueller Zusatz – bitte notieren Sie sich folgende Termine:
Das „Chinaforum Tübingen“ ermöglicht es der Projektgruppe am Seminar „Understanding Chinese – Chinesen verstehen lernen“ teilzunehmen. Sie sollten sich dafür Sa. 14.11., 28.11., 12.12., 09.01. jeweils 09-12.30 freihalten. Das Seminar findet online statt und Sie können sich 2 ECTS-Punkte zum Abschluss anrechnen lassen. Es ist gleichzeitig eine wunderbare Einführung in das Thema.
Gleichzeitig möchte ich Sie noch zu einer weiteren Veranstaltung am Do.19.11., 18.30-19.30 herzlich einladen: Im Rahmen des Institutskolloquiums findet zum meinem 60. Geburtstag ein Festakt statt, bei dem das Buch „Diversities – Theories and Practices“ vorgestellt wird.

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Gesa Ingendahl

LUI, Schloss,  2975310, Sprechstunde Mo 14-15 Uhr, Do 14.30-16 Uhr
gesa.ingendahlspam prevention@uni-tuebingen.de

Studienprojekt II.1 und III.1: „Heimattheater für die Welt“. 40 Jahre Theater Lindenhof in Melchingen, Schwäbische Alb

Seminarverbund für Studierende im MA-Studiengang, Modul M 4.2 und M 5.2 (PO 2018)

6 LP Projektseminar wissenschaftliche Reflektion
6 LP Projektseminar Präsentieren

Leistungsnachweise: regelmäßige Teilnahme und mündliche/schriftliche Seminarleistungen. Die genauen Leistungsanforderungen werden zu Beginn der Lehrveranstaltung bekannt gegeben.

Zeit: Mi 14-18
Beginn: 18.11.2020
Ort: LUI Ausstellungsraum

Anmeldeverfahren zum Kurs abgeschlossen

1981 war eine Schar theaterbegeisterte Menschen auf die Schwäbische Alb gezogen. Sie kauften im Dorf Melchingen die Gaststätte „Linde“ und gründeten dort das Theater Lindenhof. Im Laufe der Jahre avancierte das kritisch-poetische „Volkstheater“ zur vielbeachteten Spielstätte und wird seit Jahren zudem zu bundesweit bedeutsamen Festivals wie die Ruhrfestspiele Recklinghausen oder die Hamburger Privattheatertage eingeladen.
Das Besondere am „Lindenhof“ ist, dass hier regionale und auch unbequeme Stoffe auf die Bühne gebracht werden. Statt zu ‚tümeln‘, lädt das Theater zur Auseinandersetzung mit dem schillernden und immer wieder aktuellen Phänomen „Heimat“ ein. Dies lädt ein, Begrifflichkeiten wie ‚Heimat‘ und ‚Ländlicher Raum‘ im Kontext von Performanz und Kunst am Beispiel eines ganz konkreten Jubiläums zu diskutieren und neu zu positionieren.
Das auf insgesamt drei Semester angelegte Studienprojekt wird in Kooperation mit dem Theater durchgeführt. Im ersten Semester loten die Projektmitglieder gemeinsam die möglichen kulturwissenschaftlichen Rahmungen aus zwischen Forschung zum ländlichen Raum, biographischer Forschung und kulturwissenschaftlicher Theaterforschung. In eigenen empirischen Studien lässt sich dann den konkreten Vorstellungen und Realitäten dieses Theaters nachgehen, mit den Gründern und Verantwortlichen Interviews führen, in Archiven graben und aktuelle Projekte ethnografisch begleiten. Herauskommen wird am Ende der drei Semester ein selbst konzipiertes und gestaltetes öffentliches Fest-Produkt zum Jubiläum. 

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Gesa Ingendahl

LUI, Schloss, 2975310, Sprechstunde Do 14.30-16 Uhr
gesa.ingendahlspam prevention@uni-tuebingen.de

Berufsfeldkolloquium EKW und Praxis

Kolloquium für Studierende im BA-Studiengang HF, Modul B 8.2 (PO 2010); Modul B 8.4 (PO 2018); Kolloquium für Studierende im MA-Studiengang Modul M 1.3 (PO 2018), Modul M 1.2 (PO 2020)

3 LP aufgrund regelmäßiger Teilnahme und mündlichen oder schriftlichen Seminarleistungen. Die genauen Leistungsanforderungen werden zu Beginn der Lehrveranstaltung bekannt gegeben.

Zeit: Mi 18.30 – 19.30
Beginn: 11.11.2020
Ort: Neue Aula HS 1

direkter Beitritt zum ILIAS-KURS

In diesem Praxis-Kolloquium wird die berufliche Orientierung für AbsolventInnen der EKW nach dem Studium theoretisch und praktisch vorbereitet. Dabei steht die aktuell sich selbstbewusst positionierende Kulturvermittlung im In- und Ausland ebenso im Fokus wie etablierte Berufsfelder der EKW in Journalismus, Kulturverwaltung und Museum. Es werden Arbeitsmarktanalysen diskutiert und AbsolventInnen des Fachs als ExpertInnen über Usancen und Probleme der beruflichen Praxis befragt.

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Lukas Fehr

LUI, Schloss,  2978393, Sprechstunde Do 14.30-16 Uhr, LUI 5ET
lukas.fehrspam prevention@uni-tuebingen.de

Bachelor-Kolloquium

Kolloquium für Studierende im BA-Studiengang; Modul B 14.2 (PO 2010)

Zeit: Do 15.30-16.30
Beginn: 5.11.2020
Ort: LUI 5ET

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Im Wechsel zwischen Seminarsitzungen und selbstorganisierten Kleingruppen bietet die Veranstaltung Unterstützung im Prozess der Erstellung der BA-Arbeit. Es werden unter andrem die Erstellung von Zeitplänen, die Literaturrecherche, die Erhebungsphase, die Auswertung sowie das wissenschaftliche Schreiben thematisiert. Daneben steht die Arbeit in selbstorganisierten Kleingruppen im Mittelpunkt, in denen sich die Studierenden gegenseitig unterstützen und im Fortgang der eigenen Arbeit beraten. Das BA-Kolloquium sollte parallel zur Anfertigung der BA-Arbeit besucht werden.

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Reinhard Johler

LUI, Schloss,  2975448, Sprechstunde Do 14.30-16 Uhr
reinhard.johlerspam prevention@uni-tuebingen.de

Bianca Hepp

LUI, Schloss,  2978392, Sprechstunde nach Vereinbarung, IdgL
bianca-raffaela.heppspam prevention@uni-tuebingen.de

Themen der Kulturwissenschaft: Krise – Katastrophe – Bedrohte Ordnungen

Kolloquium für Studierende im BA-Studiengang, Modul B 13,1 (PO 2010); B 8.2 (PO 2018), BNF 1.3 (PO 2018)
Kolloquium für Studierende im MA-Studiengang; Modul M 1.4 (PO 2010/PO 2016); Modul M 2.2 (PO 2018); Modul M 3.3 (PO 2020)

3 LP aufgrund regelmäßiger Teilnahme und mündlichen/schriftlichen Seminarleistungen. Die genauen Leistungsanforderungen werden zu Beginn der Lehrveranstaltung bekannt gegeben.

Zeit: Do 18.30 – 19.30
Beginn: 5.11.2020
Ort: Kupferbau HS 21

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Die Corona-Krise ist neben allen gravierenden Veränderungen im Alltag von Anfang an von zahlreichen musealen Sammelaufrufen, aber auch von verschiedenen kulturwissenschaftlichen Deutungen geprägt worden. Zwar sind diese – was auffallend ist – nicht an die Deutungshoheit der Virologen herangekommen, aber bedeutungslos waren und sind sie trotzdem nicht. Was aber beinhalten die gängigen geistes- und sozialwissenschaftlichen Perspektiven auf Krisen und Katastrophen? Was machen diese mit uns? Was ist „alt“ und was ist „neu“ an COVID-19? Im Institutskolloquium – dieses rekurriert auch den Institutsschwerpunkt „Katastrophen“ (https://uni-tuebingen.de/de/75250) – werden darauf kulturwissenschaftliche Antworten gegeben, die immer wieder auf den Tübinger SFB 923 „Bedrohte Ordnungen“ (https://uni-tuebingen.de/de/24861) zurückgreifen. Denn in diesem wird nicht nur intensiv erforscht was passiert, wenn „Gesellschaften unter Stress“ geraten, sondern in den EKW-Projekten auch ausbuchstabiert, wie eine kulturwissenschaftlicher Zugriff auf Krisen und Katastrophen – somit aber auch auf die aktuelle Pandemie – funktioniert.
Zur Vorbereitung auf das Institutskolloquium wird ein Blick in die virtuelle Ausstellung www.bedrohte-ordnungen.de empfohlen.

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Alle Lehrende
Master-Kolloquium

Kolloquium für Studierende im MA Studiengang, Modul M 8,1 (PO 2010/PO 2016), Modul M 10.2 (PO 2018)

Zeit: unregelmäßig
Beginn: wird noch bekannt gegeben
Ort: LUI Ausstellungsraum

direkter Beitritt zum ILIAS-KURS

Im Rahmen des Kolloquiums werden die Abschlussarbeiten aus dem Masterstudiengang vorgestellt. Die Präsentation der Themen, Thesen und Entwürfe erfolgt besser zu Beginn als im Finale einer Arbeit. Ein Bericht im Kolloquium ist obligatorisch. Das Kolloquium wird auch Vor-AbsolventInnen zwecks Themensuche und Vororientierung empfohlen.