Uni-Tübingen

Interkulturelle Kommunikation und Kompetenz, Landeskunde

 

Wenn man eine andere Sprache lernt (z.B. Deutsch), muss man natürlich Wortschatz, Grammatik und Aussprache lernen.

Wenn man aber mit Menschen kommunizieren möchte (z.B. mit Deutschen), sind Aus-sprache, Grammatik und Wortschatz nicht genug. Man muss auch lernen, wie man kommuniziert. Welche Regeln gibt es dafür? Welche Werte sind wichtig? Um erfolgreich zu kommunizieren, muss man also auch die Kultur lernen.

Die folgenden Angebote helfen, die Deutschen und Deutschland besser zu verstehen, die interkulturelle Wahrnehmung, Kompetenz und Kommunikation zu trainieren.

When learning another language (i.e. German), of course one needs to learn vocabulary, grammar and pronunciation.

However, if one wants to communicate with people (i.e. with Germans), pronunciation, grammar and vocabulary are not sufficient. One must also learn, how to communicate. Are there special rules? Which values play an important role? So, in order to communi-cate successfully, one must also learn about the culture.

The following offers will help to better understand the Germans and Germany as well as to practice intercultural perception, skills and communication.

INTERKULTURELLE SPRECHSTUNDE

"Irgendwas ist anders hier in Tübingen … an der Uni …die Dozenten und Dozentinnen … die Studierenden … der Unterricht … das Wohnheim. Irgendwas wundert, irritiert mich und ich verstehe es nicht“. Denken Sie das manchmal? Oder fühlen Sie sich manchmal sogar verunsichert oder verärgert?
In unserer interkulturellen Sprechstunde können Sie alles ansprechen, was Ihnen im alltäglichen "interkulturellen" Kontakt begegnet und auffällt: Überraschendes, Rätselhaftes, „irgendwie Komisches“, Schwieriges, Spannendes …
Wir helfen Ihnen, Fragen oder Missverständnisse zu klären.

Beratung: Janine Zellner, montags 13.00 – 14.00 Uhr, Raum 306
oder nach Vereinbarung: janine.zellner@uni-tuebingen.de

 

INTERKULTURELLE KOMMUNIKATION B1/B2:
EINE EINFÜHRUNG (Nr. 150)

Manche Menschen gehen in ein anderes Land, um zu studieren. Andere fahren einfach in den Urlaub oder sind auf Studienreise. Manche sind geschäftlich unterwegs, andere müssen ihre Heimat verlassen. Tatsache ist, dass immer mehr Menschen aus unterschiedlichen Kulturen aufeinandertreffen und versuchen (müssen), miteinander zu kommunizieren. Manchmal funktioniert die Kommunikation und man versteht sich. Oft klappt die Kommunikation nicht und es kommt zu (interkulturellen) Missverständnissen, schlechten Gefühlen, Frustration oder gar Aggression.

Was passiert, wenn Menschen aus unterschiedlichen Kulturen miteinander kommunizieren? Wie kann man interkulturelle Missverständnisse erklären? Was ist ein Kulturschock? Im Kurs diskutieren wir Grundlagen der interkulturellen Kommunikation. Wir beschäftigen uns mit dem Kulturbegriff, der verbalen und non-verbalen Kommunikation, der Fremd- und Eigenwahrnehmung, damit, wie Menschen mit Zeit umgehen, und lernen auch, wie man eine fremde Kultur besser verstehen und sich in ihr orientieren kann.

Leistungsnachweis: regelmäßige Teilnahme, Wortschatzübungen, Projektarbeit sowie eine schriftliche Hausarbeit. Am Kurs können auch deutsche Studierende als Hospitanten teilnehmen.

Schwerpunkte: Sprechen, Hören, interkulturelle Kommunikation
Lehrer:

Donato Tangredi

Programm:

3 Wochenstunden
Zeit:

Mittwoch, 14.15 ‑ 16.45 Uhr

Kurs-Raum:

Raum 031, Neuphilologie, Wilhelmstr. 50

ECTS-Punkte: max. 5
Beginn: Mittwoch, 24. April

Arbeitsmaterialien:

6,- Euro

Sprachkenntnisse:

ab B1/B2

Teilnehmerzahl: 25

 

LANDESKUNDE- UND KOMMUNIKATION B1/B2: BADEN-WÜRTTEMBERG (Nr. 152)

In diesem Kurs lernen Sie das Bundesland, in dem Sie im Moment studieren, kennen. In sprachpraktischen und kommunikativen Übungen entdecken wir gemeinsam das Bundesland in seiner Vielseitigkeit. Wir arbeiten mit authentischem und abwechslungsreichem Material aus den Bereichen Geographie, Geschichte, Politik, Wirtschaft, bis hin zu Dialekt, Kunst, Kultur und Alltagskultur.

Dabei vertiefen Sie ganz nebenbei Ihren Wortschatz, gewinnen mehr Sicherheit beim Hören, Lesen und Verstehen, lernen textbezogen frei zu sprechen und sich an Diskussionen aktiv zu beteiligen.

Zum Kurs gehört eine obligatorische Exkursion nach Stuttgart.

Voraussetzung für einen benoteten Schein und 4 ECTS-Punkte: regelmäßige Teilnahme, aktive Beteiligung, Bearbeitung von Hausaufgaben, Abschlusstest.

Schwerpunkte: Landeskunde, Sprechen, Wortschatz
Lehrer:

Michaela Rödel

Programm:

2 Wochenstunden
Zeit: Mittwoch, 14.15 - 15.45 Uhr
Kurs-Raum:

Raum 305, Wilhelmstr. 22

ECTS-Punkte: max. 5
Beginn: Mittwoch, 24. April

Arbeitsmaterialien:

6,- Euro (bei der Anmeldung zu zahlen)

Exkursion:

ca. 10,- Euro (sind nach Kursbeginn zu zahlen)

Sprachkenntnisse:

B1/B2

Teilnehmerzahl: maximal 22


LANDESKUNDE B2:DEUTSCHE GESCHICHTE AB 1945 IN BILDERN (Nr. 154)

Wenn wir wichtige Wendepunkte unserer jüngsten nationalen Geschichte rekapitulieren, erinnern wir uns häufig an Bilder, in denen sich das Geschehen besonders anschaulich verdichtet. Fotos und Filmaufnahmen, die im kollektiven Gedächtnis der Deutschen fast zwangsläufig auftauchen, sind z.B.: Die Ruinenlandschaft deutscher Städte im Jahre 1945, der Mauerbau im August 1961 (ein Soldat der NVA springt über den Stacheldraht), der Kniefall Willy Brandts im ehemaligen Warschauer Ghetto 1970, Helmut Kohl und Francois Mitterand Hände haltend in Verdun oder Jubelbilder nach dem Fall der Mauer. Wir werden den zeitgeschichtlichen Kontext solcher Fotos durch Hintergrundinformatio-nen, Filmausschnitte, Berichte oder literarische Zeugnisse rekonstruieren.
Dabei sollen jeweils ausgewählte Fotos und Filmaufnahmen als Ausgangspunkt der einzelnen Seminarsitzungen dienen. Durch diesen Zugang über Bilder können wichtige Stationen der deutschen Nachkriegsgeschichte nicht nur gelernt, sondern möglichst lebendig diskutiert und erfahren werden.

Fester Bestandteil des Seminars ist eine themenbezogene Exkursion nach Bonn in das „Haus der Geschichte“ und nach Köln. Ein Seminar begleitendes Lehrbuch zur deut-schen Nachkriegsgeschichte wird den Teilnehmern zu Beginn des Semesters zur Verfügung gestellt.


Voraussetzungen für einen benoteten Schein: regelmäßige Mitarbeit, Beteiligung an einer Gruppenarbeit, 2 Tests.
 

Schwerpunkte:

Landeskunde, Diskussionen, Leseverstehen

Lehrer:

N.N.

Programm: 3 Wochenstunden
Zeit:

Mittwoch, 17.15 - 19.30 Uhr

Kurs-Raum: Raum 305, Wilhelmstraße 22

ECTS-Punkte:

maximal 5
Beginn:

Mittwoch, 24. April

Arbeitsmaterialien inkl. Lehrbuch:

10,- Euro 

Sprachkenntnisse:

ab B2

Teilnehmerzahl:

maximal 22

 

LANDESKUNDE, SPRECHKOMPETENZ B2:
AKTUELLE THEMEN IN DEUTSCHLAND (Nr. 156)

In diesem Kurs wird in Diskussionen, Debatten und Streitgesprächen das akademische Sprechen trainiert. Auf der Basis aktueller Medienbeiträge diskutieren wir über Themen aus Politik, Gesellschaft und Kultur, die in Deutschland gerade für Aufregung sorgen oder wichtig sind. Dabei werden wir versuchen, auf akademischem Niveau zu debattieren. Die dafür notwendigen sprachlichen Mittel und rhetorischen Strategien werden sowohl mündlich als auch schriftlich geübt und so im Verlauf des Kurses angewendet und erweitert.

Voraussetzungen für einen benoteten Schein: Aktive und regelmäßige Mitarbeit, eine Kurzpräsentation, schriftliche Hausaufgaben, ein Kurztest.

Schwerpunkte: Stilistik und Rhetorik, Landeskunde, Sprechen, Schreiben
Lehrer:

Janine Zellner

Programm: 2 Wochenstunden
Zeit:

Donnerstags, 12.15 – 13.45 Uhr

Kurs-Raum:

Raum 305, Wilhelmstraße 22

ECTS-Punkte:

maximal 4
Beginn:

Donnerstag, 25. April

Arbeitsmaterialien:

6,- Euro
Sprachkenntnisse:

ab B2

Teilnehmerzahl:

maximal 20

 

WOCHENEND-WORKSHOP B2: INTERKULTURELLE KOMMUNIKATION (Nr. 158)

Für die meisten Teilnehmer ist er schon (lange) Realität: der Umgang mit Menschen, die aus einer anderen Kultur stammen als man selbst. Daraus ergeben sich oftmals neue, interessante Ansichten, aber auch Missverständnisse und Schwierigkeiten. Die Chancen und Risiken interkultureller Situationen werden in diesem Kurs u.a. in Simulationen kennen gelernt. So handeln und verhandeln die Kursteilnehmer z.B. als „Aquilas“, „Delphine“ oder „Zante“, als Vertreter unterschiedlicher Kulturen. Auf diese Weise können sie interkulturelle Situationen „mit anderen Augen“ sehen, aus einer anderen Perspektive heraus betrachten und beurteilen. So erfährt man eine Menge über andere Kulturen ... und noch viel mehr über sich selbst und den eigenen kulturellen Hintergrund. Diese (neuen) Erfahrungen werden im Kurs besprochen und diskutiert und damit Möglichkeiten für das eigene Handeln in interkulturellen Situationen aufgezeigt.

Schwerpunkte: Sprechen, Hören, Diskutieren, Interkulturelle Kompetenz
Lehrer/in:

Janine Zellner und Donato Tangredi

Programm:

Kompaktworkshop 17./18./29. Mai
Zeit: Freitag, 17. Mai, 14.00 - 17.15 Uhr und
Samstag, 18. Mai, 9.00 - 16.30 Uhr sowie
Mittwoch, 29. Mai, 9.15 - 11.45 Uhr
Kurs-Raum: Raum 305, Wilhelmstr. 22

ECTS-Punkte:

maximal 2
Beginn:

Freitag, 17. Mai

Arbeitsmaterialien:

15,- Euro, inklusive Mittagessen am Samstag
Sprachkenntnisse:

mindestens B2

Teilnehmerzahl:

maximal 20 (mindestens 10)

Anmeldung:

Für diesen Kurs können Sie sich ab 4. Februar bei uns in der Abteilung anmelden.


Der Kurs kann nicht kombiniert werden mit dem Workshop "Abenteuer Auslandsemester" (Nr. 160)

 

WOCHENEND-WORKSHOP B2/C1: ABENTEUER AUSLANDSSEMESTER: (Nr. 160) Interkulturelle Kommunikation an der Hochschule Veranstaltung des Studium Professionale

Für alle, die zum Studieren im Ausland waren, sind oder sein werden: In diesem Workshop treffen sich


Der Kurs zeigt typische Herausforderungen interkultureller Kommunikation an Hochschu-len und Möglichkeiten, die eigenen Handlungskompetenzen in diesem Bereich zu erweitern. Es geht um kulturelle Aspekte gegenseitiger Erwartungen von Dozenten und Studie-renden, unterschiedliche Lehr- und Lernstile, sowie um kulturelle Orientierungen in studentischen Arbeitsgruppen wie auch im Uni-Leben allgemein.
Der Gegenstand ist hier auch Methode: Die Mischung der Gruppe bietet zahlreiche Möglichkeiten zum internationalen und interkulturellen Austausch. Wir können so direkt bei den Erfahrungen der Teilnehmenden ansetzen und die unterschiedlichen Perspektiven näher beleuchten, um schließlich Kommunikationsstrategien für interkulturelle Begegnungen an Hochschulen auszuprobieren und weiterzuentwickeln.

Voraussetzungen für einen Schein mit 2 ECTS-Punkten: regelmäßige und aktive Mitarbeit.

Schwerpunkte:

Interkulturelle Kompetenz , Sprechen/Hören, Diskutieren

Lehrerin: Janine Zellner
Programm: Kompaktworkshop 28./ 29./ 30. Juni
Zeit: Freitag, 28. Juni: 14.00 - 17.15 Uhr und
Samstag, 29. Juni: 9.00 - 16.30 Uhr sowie
Sonntag, 30. Juni: 9.00 - 16.30 Uhr
Kurs-Raum: Raum 305, Wilhelmstr. 22
ECTS-Punkte: maximal 2
Beginn:

Freitag, 28. Juni, 14.00 Uhr

Arbeitsmaterialien: 6,- Euro für Kopien
Sprachkenntnisse: Mindestens B2/C1
Teilnehmerzahl:

maximal 24: 10 internationale Teilnehmer/innen über die Abteilung Deutsch als Fremdsprache und Interkulturelle Programme (+ 14 über den Career Service)

Anmeldung:

Für diesen Kurs können Sie sich ab 4. Februar anmelden: im Info-büro der Abteilung Deutsch als Fremdsprache oder über Campus.

Hinweis:

Der Kurs kann nicht kombiniert werden mit dem Workshop „Interkulturelle Kommunikation" (Nr.158 )

 

 

INTERKULTURELLE KOMPETENZENTWICKLUNG B2/C1: EIN PORTFOLIO-KURS (Nr. 162)

Dieser Kurs zur Entwicklung interkultureller Kompetenz richtet sich an deutsche wie auch an sprachlich sehr fortgeschrittene internationale Studierende (mind. B2-Niveau). Insbesondere eignet sich der Kurs auch für Personen, die als TutorInnen, HospitantInnen oder TeilnehmerInnen der DaF-Bausteine in der ‚Abteilung Deutsch als Fremdsprache‘ tätig sind oder sich dafür interessieren sowie für TeilnehmerInnen, die in international ausgerichteten Organisationen oder Bereichen arbeiten oder Sprach-Tandems haben.

Als Basis werden zunächst Theorien, Modelle und Forschungsansätze zu Interkultureller Kommunikation vorgestellt und diskutiert. Mit dieser Grundlage gehen die TeilnehmerInnen dann „ins Feld“: Anhand eigener Recherchen, Interviews, Hospitationen und Beobachtungen in interkultureller Projektarbeit werden Themen untersucht wie z. B. die Internationalisierung der Universität, Unterricht unter interkulturellen Aspekten und Arbeit in interkulturellen Projekten.

Im Portfolio sammeln die Studierenden ihre Arbeitsmaterialien und -ergebnisse, eigene Kommentare und Reflexionen dazu, erfassen, begründen und bilanzieren das eigene Vorgehen, Lernen und Arbeiten.

Voraussetzungen für einen Schein mit Note und 5 ECTS-Punkten: regelmäßige und aktive Mitarbeit, aktive Portfolioarbeit mit eigener Recherche und Kurzpräsentation, sowie Beobachtungen/Hospitationen mit schriftlichem und mündlichem Bericht zu ausgewählten Themen.

Schwerpunkte: Sprechen, Hören, Diskutieren, Interkulturelle Kompetenz
Lehrer: Janine Zellner
Programm: 3 Wochenstunden
Zeit:

Mittwoch, 9.15 - 11.45 Uhr
+ Extra-Termine:
Freitag, 17. Mai, 14.00 - 17.15 Uhr und
Samstag, 18. Mai, 9.00 - 16.30 Uhr

Kurs-Raum: Raum 305, Wilhelmstr. 22

ECTS-Punkte:

maximal 5
Beginn:

Mittwoch, 24. April

Arbeitsmaterialien:

6,- Euro für Kopien
Sprachkenntnisse:

mindestens B2/C1

Teilnehmerzahl:

maximal 22
Anmeldung: Für diesen Kurs können Sie sich ab 4. Februar anmelden