Uni-Tübingen

Dr. Irene Poczka

Wissenschaftliche Mitarbeiterin (Postdoc)

Teilprojekt G05: Resistente Mikroben: Die Bedrohung und Neuordnung der "Medizinischen Ordnung" durch Antibiotikaresistenzen seit den 1990er Jahren

   
Dienstadresse:
 
Goethestraße 6
72076 Tübingen
Raum: 110
Telefon: +49 (0)7071 29 76010
E-Mail: irene.poczkaspam prevention@uni-tuebingen.de

Beruflicher Werdegang

  • 2001 – 2007 Studium der Politikwissenschaft (Dipl.) am Otto-Suhr-Institut, Freien Universität Berlin
  • 2009 – 2013 Promotion am Otto-Suhr-Institut (bei Frau Prof. Dr. Kerchner, Prof. Dr Matthias Bohlender), Freien Universität Berlin, Universität Osnabrück
  • 2009 – 2013 Promotionsstipendiatin der Hans-Böckler-Stiftung
  • 2013 – 2015 Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Ethik und Geschichte der Medizin der Universität Tübingen, für die Bearbeitung des Teilprojekts "Wissenschaftliche evidence und Präventionsentscheidungen im digitalen Zeitalter: Die HPV-Schutzimpfung"
  • Seit September 2015 Bearbeiterin des Teilprojekts "Resistente Mikroben: Die Bedrohung und Neuordnung der „Medizinischen Ordnung“ durch Antibiotikaresistenzen seit den 1990er Jahren" am SFB 923 "Bedrohte Ordnungen"

Forschungsschwerpunkte / wissenschaftliche Interessensgebiete

  • Geschichte der Gesundheitspolitik und von Public Health im 19. Jahrhundert
  • Geschichte Internationaler Gesundheitspolitik im 19. und 20. Jahrhundert
  • Geschichte gesundheitlicher Prävention und Seuchenbekämpfung
  • Michel Foucaults Diskurstheorie und Diskursanalyse (Archeologie/Genealogie)
  • Wissens- und Diskursgeschichte

Post-Doc-Projekt im Rahmen des SFB 923

Thema: Einzelanalyse im Rahmen des Teilprojekts G05 "Resistente Mikroben: Die Bedrohung und Neuordnung der "Medizinischen Ordnung" durch Antibiotikaresistenzen seit den 1990er Jahren"

Abstract: folgt

Publikationen

Monographie

  • Poczka, Irene (voraussichtlich 2019). Wissensordnungen in Zeiten der Bedrohung. Zwei
    Fallbeispiele zur Bedrohung durch Antibiotikaresistenz aus den 1950er und 1990er Jahren, in:
    Bedroht sein. Gesellschaften unter Stress im Vergleich, Hg. Ewald Frie, Mischa Meier, Tübingen.
  • Die Regierung der Gesundheit: Fragmente einer Genealogie liberaler Gouvernementalität. 1. Aufl. 2017, transcript. http://www.transcript-verlag.de/978-3-8376-3695-6/die-regierung-der-gesundheit

 

Rezensionen

  • Irene Poczka: Dominik Finkelde/Julia Inthorn/Michael Reder (Hrsg.), Normiertes Leben. Biopolitik und die Funktionalisierung ethischer Diskurse, Frankfurt a. M., Campus, 2014, Zeitschrift für medizinische Ethik 61, 3 (2015), S. 271 - 274.

Vorträge:

  • Die Kontingenz des Wissens in Zeiten der Bedrohung. Strategien im Umgang mit Antibiotikaresistenz seit Mitte der 1990er Jahre. Historisches Kolloquium TU Braunschweig, 3. Mai 2017.
  • Gesünder ohne Zwang? Strategien liberaler Regierung von Gesundheit in der Moderne. (u.a. am Beispiel "Eigenverantwortung als Technik zur Regulierung von Antibiotikaresistenz in der Krankenhaushygiene", Ringvorlesung des Historischen Seminars: Freiwilligkeit als politisches Prinzip, Universität Erfurt, 15.06.2017.

Konferenzen:

  • Poster: "Antibiotikaresistente Erreger. Eine Bedrohung der modernen medizinischen Ordnung?" 13. Kongress Krankenhaushygiene, 10-13.04.2016 Berlin, Deutsche Gesellschaft für Krankenhaushygiene, Posterpräsentation (Publikation des Abstracts in der Medizin und Hygiene 2016: 41 - Suppl. DGKH: S. 60)
  • Vortrag: "Hegemonialisierung von Bedrohungsdiagnosen am Beispiel Antibiotikaresistenz. Zwei Fallbeispiele aus den 1950er und 1990er Jahren", Konferenz „Bedroht sein. Gesellschaften unter Stress im Vergleich." SFB 923 "Bedrohte Ordnungen" September 2016 Tübingen.

Workshops:

  • Vortrag: "Imagining Societies in a Post-antibiotic World" auf dem Workshop "Changing Societies: The World We Live In" 31.05.-01.06.2016 Berlin / Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB), Réseau Francais des Institutes d'Etudes Avancées (RFIEA).
  • Vortrag: "Resistant Genes do not Respect Borders - How to Control Invisible Threats?", Workshop „Marginalisierung - Medikalisierung - Heilung: Strategien und Wandel im Umgang mit ‚Krankenʻ“ SFB 923 "Bedrohte Ordnungen" 8. - 10.6.2016, Tübingen.
  • Vortrag: "Modern Anxieties of Antimicrobial Resistance", Workshop "Fears and Anxieties in the 21st Century - 3rd Global Meeting 19-22.09.2016 Oxford, Interdiciplinary Net
  • Vortrag: "Diskursive Strategien für ein Post-Antibiotisches Zeitalter?, Workshop “Processing Threat: Constructing and Negotiating Vulnerability and Agency”, SFB 923 "Bedrohte Ordnungen", 29.10.2018, Tübingen.

Lehrveranstaltungen

  • (gelplant) SoSe 2019 QB2-Seminar: Infektionskrankheiten – die Geschichte einer „Bedrohung“?
  • SoSe 2017 Hauptvorlesung: Geschichte, Theorie und Ethik der Medizin. (Sitzung: Geschichte der Antibiotika und Antibiotikaresistenz.)
  • WiSe 2016/17 QB2-Seminar: Die Geschichte der evidenzbasierten Medizin.
  • SoSe 2016 und SoSe 2017: QB2-Seminar: Das Normale und 'das Andere'- Historische Perspektiven auf Norm und Differenz in der Medizin.
  • WiSe 2015 und SoSe 2017: QB2-Seminar: Medizin und Ökonomisierung. Struktur und Regulierung seit den 1970er Jahren. (mit Dr. Richard Kühl)
  • SoSe 2015 Seminar im Studiengang molekulare Medizin: Ethische Aspekte der molekularen Medizin. (mit Clausen, Wiesing, Ehni, Arnason)
  • SoSe 2014/2015 QB2-Seminar: Geschichte und Ethik der Impfung.