Uni-Tübingen

AbiturientInnen-Woche (14.-18. Juni 2021)

Informations- und Beratungsangebote von Studiengängen aus dem Bereich Theologien und Religionswissenschaften

Evangelische Theologie

Fragen und Antworten zum Studienfach Evangelische Theologie

Montag 14. Juni, 15.00 - 16.00 Uhr

Referent: Prof. Dr. Gerald Kretzschmar

 

Lehrveranstaltungen Evangelische Theologie

Wenn Sie Interesse an einer oder mehreren Lehrveranstaltungen haben, schreiben Sie die jeweiligen Dozierenden einfach an – am besten ein paar Tage vor der Lehrveranstaltung. Diese schicken Ihnen den Link zum Online-Raum gerne zu. Sie können dann direkt an der Sitzung einer regulären Lehrveranstaltung mit Studierenden der evangelischen Theologie teilnehmen.

  • Montag, 14. Juni, 16:15 - 17:45 Uhr
    Jesus und Paulus
    Ist Paulus der „Begründer“ des Christentums? Hat er den Verkündiger der Gottesherrschaft zum verkündigten Gottessohn gemacht? Oder hat er Wesentliches aus der Jesustradition gelernt? Wo sind historische und theologische Berührungspunkte auszumachen? Das Seminar will diesen Fragen anhand von paulinischen und synoptischen Texten nachgehen. Dabei stehen insbesondere die Christologie, die Ethik und die Verkündigung von der Gottesherrschaft im Zentrum.
    Kontakt: hanna.stettlerspam prevention@uni-tuebingen.de
     
  • Montag 14. Juni, 16:15 - 17:45 Uhr
    Das Alte Testament im Lukasevangelium
    Wie alle Evangelisten nimmt auch der Verfasser des dritten Evangeliums auf alttestamentliche Texte Bezug. Lukas selbst kennt allerdings noch kein abgeschlossenes „Altes Testament“, wohl aber werden in seinem Evangelium Rezeptionsprozesse erkennbar, die später zur Kanonbildung führen. Lukas reflektiert bereits selbst über die Art, in der die frühen Christen die Schriften des antiken Judentums lesen. In dieser Lehrveranstaltung wollen wir uns an ausgewählten Passagen anschauen, wie Lukas die alttestamentlichen bzw. jüdischen Texte aufnimmt und interpretiert. Darüber hinaus soll aber auch gefragt werden, welche Bedeutung die aufgenommenen Texte in ihrem ursprünglichen Kontext haben.
    Kontakt: wolfgang.oswaldspam prevention@uni-tuebingen.de
     
  • Montag, 14. Juni, 16:15 - 17:45 Uhr
    Reformation und Bauernkrieg (Kirchengeschichte)
    Im Zentrum dieses Proseminars steht das Erlernen des wissenschaftlichen Arbeitens im Fach Kirchengeschichte. Dafür werden wir uns mit unterschiedlichen Arten von Quellen aus dem Themenfeld "Reformation und Bauernkrieg" beschäftigen. Der Bauernkrieg 1525 ist ohne die reformatorischen Aufbrüche und der Verlauf der Reformation ist ohne den Bauernkrieg nicht angemessen verstehbar. Hier greifen Theologie, Recht und Politik, Kirche und Gesellschaft eng ineinander - dem wollen wir auf die Spur kommen.
    Kontakt: jonathan.reinertspam prevention@uni-tuebingen.de
     
  • Montag 14. Juni, 18:15 - 19:45 Uhr
    Bibelkunde (Altes Testament)
    Eine fundierte Kenntnis der biblischen Texte ist nicht nur eine unabdingbare Voraussetzung für die Beschäftigung mit Einzelthemen in den exegetischen Fächern, sondern auch für jede theologische Argumentation in Wissenschaft, Kirche und Schule. Die Bibelkundeveranstaltung soll eine Einführung in und einen Überblick über die einzelnen biblischen Schriften geben sowie zur eigenständigen Beschäftigung mit den alt- und neutestamentlichen Texten anregen. Sie richtet sich an Studierende aller Semester und Studiengänge, auch zur Wiederholung oder Vertiefung des bibelkundlichen Grundwissens.
    Kontakt: wolfgang.oswaldspam prevention@uni-tuebingen.de
     
  • Dienstag 15. Juni, 18:15 - 19:45 Uhr
    Geschichte und Zukunft im Alten und Neuen Testament
    Der Blick auf die eigene (Volks-)Geschichte und das göttliche Wirken in ihr sowie die Beschäftigung mit der Zukunft sind sowohl für das Alte als auch das Neue Testament prägend. Schöpfung und Eschatologie, Ursprungslegenden und göttliche Geschichtslenkung sind Themen, die in unterschiedlichen Zeiten von den verschiedenen Verfassergruppen behandelt werden. Die interdisziplinäre Übung beschäftigt sich mit diesen Konzeption und nimmt dabei auch das Zusammenspiel alt- und neutestamentlicher Texte in den Blick.
    Kontakt: nadine.quattlenderspam prevention@uni-tuebingen.de oder ruth.ebachspam prevention@uni-tuebingen.de
     
  • Mittwoch 16. Juni, 16:15 - 17:45 Uhr
    Eschatologie
    Ewiges Leben, Tod und Auferstehung, die Hoffnung über das Ende der Welt hinaus sowie die Bedeutung des Reiches Gottes sind Themen der Eschatologie. Dabei umfasst eschatologisches Denken sowohl personale, geschichtliche und kosmische Dimensionen. Im Seminar werden Texte eschatologischen Denkens vor allen Dingen aus dem 20. Jahrhundert und neuere Ansätze analysiert und diskutiert.
    Kontakt: gotlind.ulshoeferspam prevention@uni-tuebingen.de
     
  • Mittwoch 16. Juni, 16:15 - 17:45 Uhr
    Einführung in die Exegese des Alten Testaments
    In diesem Proseminar wird eingeübt, wie man sich Texte des Alten Testaments auch ohne Hebräisch-Kenntnisse erschließen kann. Verschiedene Texte aus den Psalmen, den Propheten und den Erzählungen werden erarbeitet. Ergänzt werden die textbezogenen Arbeitseinheiten durch Einführungen in den Kanon des AT und in die Geschichte Israels.
    Kontakt: wolfgang.oswaldspam prevention@uni-tuebingen.de
     
  • Mittwoch 16. Juni, 18:15 - 19:45 Uhr
    Die Landnahmeerzählung (Altes Testament)
    Die Landnahmeerzählung im Josuabuch (Jos 1–12) provoziert: etwa zur kritischen Verhältnisbestimmung von literarischen und archäologischen Zeugnissen, zu einer entsprechenden Rekonstruktion der Entstehung Israels, vor allem aber zu den Fragen, mit welchen literarischen Werken an dieser kanonischen Schnittstelle eigentlich zu rechnen ist (Stichwörter: Pentateuch, Hexateuch, Deuteronomistisches Geschichtswerk), was deren Urheber mit Josua sagen wollten, und was dieses Buch uns sagen kann, auch und gerade hinsichtlich elementarer Herausforderungen der biblischen Hermeneutik (paradigmatisches Problem: Gewalt im Namen Gottes). Im Seminar soll es um all diese Fragen gehen, wobei namentlich auch neuere postkoloniale Perspektiven diskutiert werden. Am Ende werden wir ein Zentralstück der biblischen Überlieferung erarbeiten haben: nicht das schönste, aber ganz gewiss auch kein langweiliges. Hier gibt es viel zu lernen, exegetisch wie theologisch.
    Kontakt: joachim.krausespam prevention@uni-tuebingen.de
     
  • Donnerstag 17. Juni, 16:15 - 17:45 Uhr
    Interreligiöse Theologie
    In religiös pluralen Gesellschaften stellt sich für eine protestantische Theologie die Frage, wie mit religiösem Pluralismus umgegangen werden kann. Ansätze interreligiöser Theologie nehmen diese Entwicklung konstruktiv auf, indem sie die verschiedenen Religionen miteinander in Beziehung setzen. Im Seminar werden zeitgenössische Ansätze interreligiöser Theologie vorgestellt und diskutiert.
    Kontakt: gotlind.ulshoeferspam prevention@uni-tuebingen.de
     
  • Donnerstag 17. Juni, 16:15 - 17:45 Uhr
    ‚Luther und die Juden‘, ‚Luther und die Türken‘: Texte und religionsgeschichtliche Hintergründe
    Wir lesen unter religionswissenschaftlichen Gesichtspunkten die wichtigsten "Judenschriften" und "Türkenschriften" (also die Schriften, die sich mit dem Islam beschäftigen) Martin Luthers, beschäftigen uns mit dem Umfeld, den Voraussetzungen und der Wirkungsgeschichte dieser Texte.
    Kontakt: matthias.morgensternspam prevention@uni-tuebingen.de

Islamische Theologie

"Unity in Diversity":
Studierende und Lehrende im Gespräch über die Vielfalt der Islamischen Theologie in Tübingen 

Dienstag 15. Juni, 16.00 - 17.00 Uhr