Uni-Tübingen

Germanistische Linguistik - Theorie und Empirie - Master

Key data on study program

Faculty
Faculty of Humanities

Academic Degree
Master

Restricted admission
None

Regular duration of studies
4 semester

Is a combination subject required?
No

Application deadline
Overview of application deadlines

Program start
Winter semester, Summer semester

Language of instruction
German

Costs
Tuition and other fees

Apply now

Requirements and application

Dieser Masterstudiengang ist formal zulassungsfrei. Es ist jedoch eine fristgerechte Bewerbung über das Online-Bewerbungsportal der Universität Tübingen notwendig, auf deren Grundlage die Studiengangskoordinatoren prüfen, ob die Zulassungsvoraussetzungen (siehe unten) erfüllt sind.

Der Masterstudiengang "Germanistische Linguistik - Theorie und Empirie" ist ein konsekutiver Studiengang. Zugelassen werden kann, wer einen mindestens 3-jährigen germanistischen oder fachverwandten grundständigen Hochschulstudiengang (z.B. Bachelor) mit der Gesamtnote „gut“ (2,5 und besser) abgeschlossen hat. Dabei sollen nachweislich linguistisch ausgerichtete Veranstaltungen besucht worden sein, um Affinität zu gewährleisten. Ferner sind Englischkenntnisse der Stufe B2 nach GER oder im vergleichbaren Umfang nachzuweisen. Gute Englischkenntnisse sind wichtig, da ein großer Teil der linguistischen Fachliteratur in dieser Sprache verfasst ist.

Program details

Die Linguistik erforscht, wie Sprache als Teil von Bewusstsein und Geist funktioniert. Dabei beleuchtet sie die unterliegenden Mechanismen mit naturwissenschaftlichen und mathematischen Methoden (Experimente, Korpus- und Feldstudien sowie formale Modellierungen). Deshalb ist die Linguistik ein ideales Fach für Menschen, die sich für die Schnittstellen von geistes- und naturwissenschaftlichen Fragen interessieren.

Der Tübinger M.A.-Studiengang Germanistische Linguistik – Theorie und Empirie vermittelt Ihnen aufbauend auf einem germanistischen oder linguistischen B.A.-Abschluss eine integrative Sicht auf den Zusammenhang von Form, Bedeutung und Gebrauch der deutschen Sprache. Der Studiengang hat eine starke linguistisch-theoretische Ausrichtung und fördert eigene linguistische Forschung als Schwerpunkt. Deshalb sieht die Studienordnung z.B. auch keine Praktika o.Ä. vor, sondern eine klare eigenständige wissenschaftliche Profilierung in einem der vier Profilierungsgebiete:

  1. Sprachliche Form: Syntax – Morphologie – Phonologie
  2. Sprachliche Bedeutung: Semantik – Pragmatik – Diskurs
  3. Psycholinguistik und Sprachpraxis: Sprachverarbeitung – Spracherwerb – Sprachdidaktik (inkl. DaZ)
  4. Diachrone und Kontrastive Linguistik

Das Studium verbindet moderne linguistische Theorien mit einer starken empirischen Komponente und führt die Studierenden systematisch an die Durchführung eines eigenen Forschungsprojekts in ihrem Profilierungsgebiet heran:

  • Im 1. Semester bauen Sie sich ein breites theoretisches Fundament auf und machen sich mit den empirischen Methoden der linguistischen Forschung vertraut;
  • Im 2. Semester legen Sie den Grundstock für Ihre fachliche Profilierung in einem der vier Profilierungsgebiete;
  • Im 3. Semester führen Sie in einem Projektseminar zu Ihrem Profilbereich unter Anleitung eine erste eigene Studie durch und entwickeln, unterstützt u.a. durch den Besuch des Master-Kolloquiums, die Aufgabenstellung für Ihre Masterarbeit;
  • Im 4. Semester führen Sie Ihr eigenes Forschungsprojekt in Form einer Masterarbeit durch und stellen es im Forschungskolloquium vor.

Sie profitieren vom exzellenten Forschungsumfeld der Tübinger Linguistik und ihrer interdisziplinären Vernetzung insbesondere mit der Kognitionspsychologie im Rahmen des Sonderforschungsbereichs 833 „Bedeutungskonstitution“. Ein besonders relevanter Praxisbezug liegt mit unserem Schwerpunkt auf Deutsch als Zweitsprache (DaZ) vor.

Auf der Homepage der linguistischen Abteilung des Deutschen Seminars erhalten Sie stets aktuelle weitere Informationen zum Studiengang sowie die Informationsblätter zu den Inhalten des Studiengangs und zur Bewerbung.

Markenzeichen des Tübinger Studiengangs ist eine intensiv betreute Herausbildung eines eigenen Forschungsprofils auf Augenhöhe mit germanistisch-linguistischer Forschung in den Profilbereichen:

  1. Sprachliche Form: Syntax – Morphologie – Phonologie
  2. Sprachliche Bedeutung: Semantik – Pragmatik – Diskurs
  3. Psycholinguistik und Sprachpraxis: Sprachverarbeitung – Spracherwerb – Sprachdidaktik (inkl. DaZ)
  4. Diachrone und Kontrastive Linguistik

Das MA-Studium der Germanistischen Linguistik zeichnet sich durch die Verbindung von aktueller Theorie in den linguistischen Kerndisziplinen mit breiter Empirie (insb. korpuslinguistische und psycholinguistische Methoden) aus. Im Modul Methoden und Schnittstellen der Sprachwissenschaft (GLI-MA-02) wird hierfür gleich im ersten MA-Semester methodisches Know-how vermittelt. Beim Ausbau der Methodenkompetenz und der Suche nach einem Forschungsfeld profitieren Sie von der engen Kooperation unseres MA-Studiengangs mit dem interdisziplinären SFB 833 „Bedeutungskonstitution“ .

Sie führen im 2. Studienjahr begleitet und dennoch selbstständig Ihr eigenes Forschungsprojekt durch und präsentieren Ihre Forschungsergebnisse auf Augenhöhe mit Forschenden aus Tübingen und von auswärts in unserem Forschungskolloquium 

In Freien Modulen (Gesamtumfang 18 ECTS) haben Sie die Möglichkeit, frei nach individuellen Studiums- und Forschungsinteressen einschlägige universitäre und außeruniversitäre Veranstaltungen zu besuchen. Sie können hierbei nicht nur Lehrveranstaltungen der Germanistischen Linguistik und anderer affiner Fächer, sondern auch Sommerschulen, Workshops, Tagungen, Sprachkurse, Computer-/ Statistikkurse, Praktika in einschlägigen Bereichen u.v.m. anrechnen.

Zusätzlich besteht innerhalb des Masterstudiengangs "Germanistische Linguistik - Theorie und Empirie" die Möglichkeit, einen fächerübergreifenden Wahlschwerpunkt im hochaktuellen Bereich der Digital Humanities (30 ECTS) zu erwerben. Dieser Wahlschwerpunkt ist ein fächerübergreifendes Angebot, das die fachspezifische Forschung mit Werkzeugen und Anwendungen im Bereich moderner Datenverarbeitung vereint – in unseren Fall wird dabei digitales Methoden-Know-How mit einer klaren Profilierung innerhalb der Germanistischen Linguistik kombiniert. Hierbei kooperiert die Germanistische Linguistik sowie andere beteiligte Fächer mit dem Informations-, Kommunikations- und Medienzentrum und dem e-Science Center der Universität Tübingen. Flyer und Informationen zum Masterprofil "Digital Humanities".

Der M.A. Studiengang ist auf 4 Semester angelegt. Das Studium kann zum Winter- und Sommersemester begonnen werden. Das Studium ist in 9 Module gegliedert.

Im 1. Semester bauen Sie sich ein breites linguistisches Fundament in den Kernbereichen ‚Sprachliche Form‘ und ‚Sprachliche Bedeutung‘  auf (Modul GLI-MA-01). Darüber hinaus machen Sie sich mit methodischen Grundlagen der linguistischen Forschung, wie z.B. formalen Grundlagen der Linguistik, experimentellen Methoden, Verfahren der Korpusanalyse usw. vertraut und reflektieren die Schnittstellen der Linguistik (Modul GLI-MA-02). Optional beginnen Sie mit dem Wahlschwerpunkt Digital Humanities.

Im 2. Semester legen Sie den Grundstock für Ihre fachliche Profilierung, indem Sie sich für einen der vier Profilierungsbereiche entscheiden. Dabei besuchen Sie insges. 4 Oberseminare, von denen 2 im Profil Ihrer Wahl liegen (Module GLI-MA-03 und -04).

Im 3. Semester führen Sie in einem Projektseminar zu Ihrem Profilbereich unter Anleitung eine erste eigene Studie durch und entwickeln, unterstützt u.a. durch den Besuch des Master-Kolloquiums, die Aufgabenstellung für Ihre Masterarbeit (Module GLI-MA-06 und -08). Darüber hinaus besuchen Sie im Rahmen der unbenoteten Wahlmodule GLI-MA-05 und GLI-MA-07 im 1. - 3. Semester weitere universitäre oder außeruniversitäre (Tagungen, Workshops) einschlägige Veranstaltungen.

Im 4. Semester führen Sie Ihr eigenes Forschungsprojekt in Form einer Masterarbeit durch und stellen es im Forschungskolloquium vor. Dies und eine mündliche Abschlussprüfung bilden das Prüfungsmodul GLI-MA-09.

Weitere Informationen finden Sie in dem Studiengangsflyer

 

Auslandsaufenthalt ist auf eigene Initiative möglich. Sie können sich bei allen Partneruniversitären des Deutschen Seminars bewerben. Die im Ausland besuchten Veranstaltungen können selbstverständlich in Ihrem MA-Studium angerechnet werden (bitte unbedingt noch vor dem Auslandsaufenthalt mit der MA-Studienberatung abklären!) 

Optional time abroad
You may choose to spend some time abroad as part of any study program. You should start planning it 12 to 18 months before your departure. 
Here you will find general information and advice on studying abroad. In addition, some departments have their own subject-specific services providing information on studying abroad.

Die Tübinger Linguistik kombiniert theoretische Forschung insbesondere in den Bereichen Syntax (auch historische Syntax), Semantik, Pragmatik und Textlinguistik und deren Schnittstellen mit empirischer psycholinguistischer Forschung auf diesen Gebieten. Mit ebenfalls theoretischer und empirischer Forschung in den Bereichen Deutsch als Zweitsprache sowie Linguistik-Kognition-Schnittstelle hat die Tübinger Linguistik auch eine praxisbezogene und interdisziplinäre Ausrichtung.

Einen guten Überblick über die konkreten Forschungsfragen und Lehrveranstaltungsthemen der Tübinger Linguistik können Sie den Homepages  der Lehrenden der Linguistischen Abteilung des Deutschen Seminars entnehmen, wo Sie auch Publikations- und Lehrveranstaltungsverzeichnisse finden. Hier finden Sie weitere Informationen zu der aktuellen Forschung in der Abteilung.

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© Universität Tübingen

Durch das Lehramt-Plus-Programm kann ich neben meinem Lehramtsstudium den Master in Germanistischer Linguistik erwerben. Dadurch gelingt es mir, meine sprachwissenschaftlichen Kenntnisse zu vertiefen und durch meinen individuellen Schwerpunkt „Sprachdidaktik, Erst- und Zweitspracherwerb“ eine optimale Verzahnung meines Lehramt- und Linguistikstudiums herzustellen. Zudem schätze ich vor allem die vielfältigen Seminarangebote, das freundliche und internationale Lernumfeld und die Möglichkeit, linguistische Theorien ausgiebig zu hinterfragen.

Alicia Götz

After your studies

Die im M.A. Studium "Germanistische Linguistik - Theorie und Empirie" erworbenen Analysefähigkeiten, Methodenkenntnisse und Kompetenzen im strukturierten und reflektierten Umgang mit sprachlichen Daten vermitteln unseren Absolventen ein breites Spektrum beruflicher Perspektiven z.B. in folgenden Bereichen:

  • Sprach- und Kommunikationstraining
  • Sprachdiagnose, -beratung und -therapie
  • Verlagswesen und Journalismus
  • Kommunikation und PR-Arbeit
  • Wissensmanagement und Lexikographie
  • Erwachsenenbildung

Insbesondere für Absolventinnen und Absolventen mit Wahlschwerpunkt Digital Humanities eröffnen sich Perspektiven in:

  • Institutionen und Einrichtungen, die sich mit kulturellem Erbe beschäftigen (z.B. Bibliotheken, Archive)
  • Forschung und Lehre im Bereich Digitalisierung (innerhalb der Universität, Erwachsenenbildung)
  • Tätigkeit im Verlagswesen, Wirtschaft und Industrie (z.B. maschinelle Sprachverarbeitung)

Natürlich besteht auch die Möglichkeit, an den M.A.-Abschluss eine in den Tübinger Forschungskontext eingebettete Promotion mit sprach-, kultur- oder kognitionswissenschaftlicher Ausrichtung anzuschließen oder an einer anderen Einrichtung im In- oder Ausland in der germanistisch-linguistischen Forschung zu bleiben.

In den Absolventenprofilen auf der Homepage des M.A.-Studiengangs finden Sie Beispiele 'aus dem Leben' für die beruflichen Möglichkeiten, die unser M.A. "Germanistische Linguistik" bietet.

Advice and internships
The University’s Career Service assists with careers orientation and getting started in your profession. Jobs and internships can be found in the Praxisportal.

Mit dem M.A.-Abschluss "Germanistische Linguistik - Theorie und Empirie" können Sie eine in den Tübinger Forschungskontext eingebettete Promotion mit sprach-, kultur- oder kognitionswissenschaftlicher Ausrichtung anschließen oder aber für eine Promotion an eine andere Forschungseinrichtung im In- und Ausland gehen.

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