Uni-Tübingen

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10.07.2026

Strategien zur Verringerung giftiger Metalle in Reis

Internationales Team unter Beteiligung des Tübinger Geomikrobiologen Andreas Kappler gibt Empfehlungen, wie bei der Erzeugung des weltweit wichtigsten Grundnahrungsmittels weniger Schadstoffe aus dem Boden in die Reiskörner gelangen.

Reisfelder in der Nähe der Stadt Kushtia in Bangladesch.

Reis ist für mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung das wichtigste Grundnahrungsmittel, auf das vor allem viele Menschen in Ländern mit niedrigen Einkommen und unzureichender Lebensmittelproduktion angewiesen sind. Weltweit, vor allem in Süd- und Südostasien, in Westafrika und Südamerika, werden Reisfelder durch menschliche Aktivitäten immer stärker mit giftigen Metallen belastet, die von den Reispflanzen aufgenommen werden. Der kontaminierte Reis bedroht die Gesundheit der Menschen und gefährdet die Sicherung der Ernährung. Ein internationales Team, dem auch Professor Andreas Kappler aus den Geo- und Umweltnaturwissenschaften der Universität Tübingen angehört, hat eine neue Strategie erarbeitet, mit der die Metallbelastung von Reis gesenkt werden könnte. Die Leitung der Studie, die in der Fachzeitschrift Nature Reviews Earth & Environment veröffentlicht wurde, hatten die Colorado State University, USA, und die Guangdong Academy of Sciences in China.

Kontakt:

Prof. Dr. Andreas Kappler
Universität Tübingen
Geo- und Umweltnaturwissenschaften – Geomikrobiologie
Telefon +49 7071 29-74992
andreas.kapplerspam prevention@uni-tuebingen.de