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		<title>Institutsstartseite</title><link>https://uni-tuebingen.de/es/einrichtungen/verwaltung/stabsstellen/hochschulkommunikation/onlinekommunikation/styleguide/musterseiten/institutsstartseite/</link><description>Der RSS Feed der Universität Tübingen</description><language>en-EN</language><copyright>Universität Tübingen</copyright><pubDate>Sun, 10 May 2026 04:47:03 +0200</pubDate><lastBuildDate>Sun, 10 May 2026 04:47:03 +0200</lastBuildDate><item><guid isPermaLink="false">news-130294</guid><pubDate>Wed, 15 Apr 2026 14:33:13 +0200</pubDate><title>21. Mediendozentur: Die neue Weltunordnung</title><link>https://uni-tuebingen.de/es/news-default/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=130294&amp;cHash=8fd3092dc752c155f815ffdf7ba8f491</link><description>Der ZDF-Journalist Elmar Theveßen analysiert Donald Trumps Angriff auf die Demokratie</description><content:encoded><![CDATA[<p>Elmar Theveßen, Leiter des ZDF-Studios in Washington, hält am <strong>Mittwoch, den 3. Juni 2026 um 18:30 Uhr</strong> die 21. Mediendozentur im Festsaal der Universität (Neue Aula, Geschwister-Scholl-Platz) mit dem Titel: „Die neue Weltunordnung. Donald Trump und der Angriff auf die Demokratie“.</p><p>„Da geht gerade etwas kaputt in Amerika, weil das Land einen Systemsprenger zum Präsidenten gewählt hat, der die Demokratie umbauen, vielleicht gar abschaffen will“, sagt Elmar Theveßen. Der preisgekrönte Journalist und Bestsellerautor, dem es immer wieder gelingt, in Filmen und Büchern die großen Linien geopolitischer Entwicklungen nachzuzeichnen, spricht in seiner Mediendozentur über die allmähliche Auflösung einer regelgeleiteten und wertebasierten Weltordnung und die Drift in Richtung eines neuen Autoritarismus in den USA. Er zeigt, wie es dem US-Präsidenten gelungen ist, sich eine zweite Amtszeit zu sichern und mit welchen Mitteln und Methoden er nun versucht, seine Macht immer weiter auszubauen. Theveßen macht deutlich, dass der US-Präsident im Verbund mit parteiischen Medien und einigen wenigen, einflussreichen Plattform-Unternehmern einen gesellschaftspolitisch noch nicht verstandenen Großangriff auf den unabhängigen Journalismus begonnen hat. Es ist, wie Elmar Theveßen deutlich macht, ein Angriff, der geeignet ist, die Presse- und Meinungsfreiheit auszuhöhlen und den Marktplatz der Ideen, diesen verletzlichen Kosmos von Diskurs und Argument, zu zerstören. In allen Bereichen, so Theveßens Bilanz, gehe es um Erpressung, Nötigung und Einschüchterung. Er mahnt: „In der aktuellen Situation braucht es ein entschlossenes und geschlossenes Europa, das die Stärken der liberalen Demokratie gegen die Allmachtsphantasien autoritärer Anführer vom Schlage eines Donald Trump verteidigt.“</p><p>„In Zeiten, in denen demokratische Strukturen unter Druck geraten, benötigen wir Menschen, die Entwicklungen klar benennen und kritisch einordnen. Elmar Theveßen zeigt, wie wichtig es ist, Machtmechanismen sichtbar zu machen und öffentliche Debatten zu stärken. Als Universität verstehen wir uns dabei als Ort, an dem wir gemeinsam für die Grundlagen einer freien, informierten und resilienten Demokratie eintreten. Die Mediendozentur führt diesen Anspruch Jahr für Jahr vor Augen und setzt ein Zeichen für eine wache und dialogbereite Öffentlichkeit“, sagt Professorin Dr. Karla Pollmann, Rektorin der Universität Tübingen.</p><p>Die thematische Einführung zur 21. Tübinger Mediendozentur, die inzwischen zu den größten Veranstaltungen der Universität gehört (bis zu 200.000 Menschen sehen sich einzelne Vorträge auf YouTube an, mehr als 1.000 Menschen sind regelmäßig im Festsaal vor Ort), übernimmt der Medienwissenschaftler Bernhard Pörksen. Die anschließende Diskussion moderiert die stellvertretende Tübinger SWR-Studioleiterin Sandra Müller.</p><p><strong>Alle Interessierten sind herzlich willkommen, der Eintritt ist frei. Eine Platzreservierung ist nicht möglich. Die Ausgabe der Eintrittskarten erfolgt vor dem Festsaal ab 17:00 Uhr, der Einlass startet um 17:30 Uhr.</strong></p><p><strong>Bitte beachten Sie: Pro Person kann nur eine Eintrittskarte vergeben werden. Wir bitten darum, Rucksäcke und größere Taschen an der Garderobe im Foyer abzugeben.</strong></p><p>Journalist*innen können sich unter dieser E-Mail-Adresse akkreditieren: <a href="#" data-mailto-token="ocknvq,rtguugBwpk/vwgdkpigp0fg" data-mailto-vector="2">presse<span style="display:none">spam prevention</span>@uni-tuebingen.de</a>.</p><p>Die Rede wird zusätzlich in mehrere Hörsäle im Kupferbau übertragen und kann im Livestream verfolgt werden: <a href="/es/fakultaeten/philosophische-fakultaet/fachbereiche/philosophie-rhetorik-medien/institut-fuer-medienwissenschaft/institut/mediendozentur/">www.uni-tuebingen.de/mediendozentur</a></p><p><strong>Zur Tübinger Mediendozentur:</strong> Die Tübinger Mediendozentur ist eine Kooperation der Universität Tübingen, des Instituts für Medienwissenschaft und des SWR Studios Tübingen. Seit 2003 kamen für die Mediendozentur unter anderem Claus Kleber, Maybrit Illner, Giovanni di Lorenzo, Alice Schwarzer, Georg Mascolo, Doris Dörrie, Sascha Lobo, Luisa Neubauer, Juli Zeh und Harald Lesch nach Tübingen.</p><p><strong>Zur Person:</strong> Elmar Theveßen, Jahrgang 1967, studierte Politische Wissenschaft, Geschichte und Germanistik in Bonn. Nach verschiedenen journalistischen Stationen, u. a. 1995–2001 als ZDF-Korrespondent für Nordamerika im Studio <span lang="en" dir="ltr">Washington </span>und 2007–2019 als stellvertretender Chefredakteur des ZDF, ist er seit März 2019 Leiter des ZDF-Studios Washington. Zuletzt von ihm erschienen: <span lang="en" dir="ltr">Deadline</span>. Wie das System Trump die Demokratie aushöhlt und uns alle gefährdet.<br>&nbsp;</p>]]></content:encoded><category>Pressemitteilungen</category><category>Landingpage-Aktuell</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-129969</guid><pubDate>Tue, 07 Apr 2026 11:25:03 +0200</pubDate><title>Steinzeitlicher Steinbruch: Bereits vor 220.000 Jahren bauten Menschen in Südafrika gezielt Rohstoffe ab</title><link>https://uni-tuebingen.de/es/news-default/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=129969&amp;cHash=86cb7bb6648c728f8993c4d1a8ccb0cc</link><description>Internationales Forschungsteam unter Leitung der Universität Tübingen weist langfristige Nutzung einer Rohstoffquelle im altsteinzeitlichen Südafrika nach</description><content:encoded><![CDATA[<p>Bereits vor 220.000 Jahren bauten Menschen Steine für ihre Werkzeuge an Orten ab, die sie eigens dafür aufsuchten – deutlich früher als bisher angenommen. Das konnte ein internationales Forschungsteam unter Leitung der Universität Tübingen an der Fundstelle Jojosi in Südafrika nachweisen und widerlegt damit das vorherrschende Paradigma, nach dem Jäger‑ und Sammlergruppen während der Altsteinzeit das Material für Steinwerkzeuge beiläufig bei anderen Aktivitäten sammelten. Die Studie erschien in der Fachzeitschrift <i>Nature Communications.</i></p><p>„Wir fanden in Jojosi zahlreiche Spuren des Hornfelsabbaus: Blöcke, die auf ihre Qualität hin angeschlagen wurden, Abschläge verschiedener Größe, tausende millimetergroße Produktionsabfälle und Hammersteine“, sagt Dr. Manuel Will aus der Abteilung für Ältere Urgeschichte und Quartärökologie der Universität Tübingen. Hornfels ist ein feinkörniges Gestein, das in der Steinzeit zur Herstellung von Werkzeugen verwendet wurde. „Die Menschen bearbeiteten hier vor Ort Felsblöcke und schlugen so lange Material ab, bis sie aus dem Stein die gewünschten Formen gewonnen hatten – wahrscheinlich, um daraus später Werkzeuge herzustellen.“</p>]]></content:encoded><category>Pressemitteilungen</category><category>Landingpage-Aktuell</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-129810</guid><pubDate>Mon, 30 Mar 2026 12:06:27 +0200</pubDate><title>Universität Tübingen lädt zum Studium Generale des Sommersemesters 2026</title><link>https://uni-tuebingen.de/es/news-default/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=129810&amp;cHash=e87c992faba02df71d03b5f20d3fd57f</link><description>Öffentliche Vorlesungsreihe mit breitem Themenspektrum – Teilnahme kostenfrei und ohne Anmeldung möglich</description><content:encoded><![CDATA[<p>Das Studium Generale ist das offene Vorlesungsprogramm der Universität Tübingen: Lehrende verschiedener Fakultäten gestalten gemeinsam Vortragsreihen zu Themen, die aus verschiedenen fachlichen Perspektiven betrachtet werden. Im Sommersemester 2026 stehen ab dem 16. April 2026 fünf Reihen auf dem Programm. Sie befassen sich mit den gesellschaftlichen Folgen Künstlicher Intelligenz (KI), der digitalen Medienökonomie, den aktuellen Entwicklungen in den USA, der Baugeschichte der Universität Tübingen sowie mit Fragen von Vielfalt und Teilhabe im Sport.</p><p>Die Teilnahme ist kostenfrei und ohne Anmeldungen möglich. Alle Veranstaltungen finden im Kupferbau statt; zwei Vorlesungsreihen werden zusätzlich per Livestream übertragen. Detaillierte und aktuelle Informationen sind unter <a href="https://uni-tuebingen.de/universitaet/im-dialog/studium-generale/" target="_blank">www.uni-tuebingen.de/studium-generale</a> einsehbar</p><p>„Forschung und Lehre finden an der Universität Tübingen nicht hinter verschlossenen Türen statt. Mit aktuellen Themen, von KI bis zur digitalen Öffentlichkeit, suchen wir den Austausch mit der Gesellschaft – das ist der Kern unseres Selbstverständnisses als Exzellenzuniversität“, sagt die Rektorin der Universität Tübingen, Professorin Dr. Karla Pollmann.</p><h3>Die Vorlesungsreihen im Kurzporträt&nbsp;</h3><p><strong>KI – Ökonomische und gesellschaftliche Konsequenzen (Montag, 18:15 Uhr, Kupferbau Hörsaal 21)</strong></p><p>Die Ringvorlesung der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät befasst sich mit der rasanten Entwicklung Künstlicher Intelligenz. Sie behandelt, wie KI Arbeitsmärkte, Bildungssysteme, politische Kommunikation und soziale Strukturen verändert. Neben wirtschaftlichen Aspekten stehen Fragen der Regulierung und die Auswirkungen auf demokratische Prozesse im Mittelpunkt. Den Abschluss bildet ein interdisziplinäres Panel.</p><p><strong>Medien, Macht und Menschlichkeit – Wie die digitale Medienökonomie unsere Öffentlichkeit prägt (Dienstag, 18:15 Uhr, Kupferbau Hörsaal 25)</strong></p><p>Medien sind politischer Machtfaktor, wirtschaftlicher Marktplatz und kultureller Akteur zugleich. Unter dem Einfluss der Digitalisierung verändern sie sich grundlegend. Die Vorlesungsreihe des Weltethos-Instituts bespricht neue Eigentumsverhältnisse und Abhängigkeiten. Sie zeigt, wie Plattformen und Algorithmen bestimmen, welche Themen sichtbar werden und welche Stimmen Gehör finden. Daraus ergibt sich die Frage, welche Konsequenzen für Journalismus und demokratische Öffentlichkeit entstehen.</p><p><strong>1776–2026: Was ist los in den USA? (Mittwoch, 18:15 Uhr, Kupferbau Hörsaal 25)</strong></p><p>Im Jahr des 250. Jahrestags der amerikanischen Unabhängigkeitserklärung richtet die Reihe den Blick auf die aktuellen Ereignisse in den USA und fragt, was diese für Europa und die globalen Beziehungen bedeuten. Ausgehend von der Gegenwart, zieht sie historische, politische, gesellschaftliche, kulturelle und literarische Bezüge heran, um aktuelle Entwicklungen zu verstehen und einzuordnen. Die Vorlesungen beleuchten dabei sehr unterschiedliche Felder – von Außenpolitik über soziale Bewegungen bis hin zu Identitätsdebatten.</p><p><strong>Orte und Architektur der Universität (Mittwoch, 18:15 Uhr, Kupferbau Hörsaal 21 sowie im Livestream)</strong></p><p>Wie in kaum einer anderen deutschen Universitätsstadt lässt sich in Tübingen die Geschichte der abendländischen Universität anhand der baulichen Struktur der Stadt ablesen – vom spätmittelalterlichen Neubauviertel über die Wilhelmstraße bis zur Morgenstelle und dem <span lang="en" dir="ltr">Cyber Valley.</span> Die Ringvorlesung, organisiert vom Museum der Universität Tübingen, zeigt, was die Orte der Hochschule über veränderte Bedingungen von Forschung und Lehre, über universitären Alltag und gesellschaftliche Umbrüche erzählen.</p><p><strong>Das Runde muss ins Eckige: Sportkulturen, Leistung und Vielfalt (Donnerstag, 18:15 Uhr, Kupferbau Hörsaal 21 sowie im Livestream)</strong></p><p>Sport ist ein fester und verbindender Bestandteil des Alltags für viele Menschen und zugleich ein Feld, in dem zentrale gesellschaftliche Spannungsfelder sichtbar werden: zwischen Wettbewerb und Chancengerechtigkeit, zwischen Vergleichbarkeit und Unvergleichbarkeit sowie zwischen Leistungsgedanke und Teilhabe. Die Reihe, gemeinsam organisiert vom Zentrum für Gender- und Diversitätsforschung und dem Institut für Sportwissenschaft, geht diesen Fragen aus sportwissenschaftlicher sowie sozial- und kulturwissenschaftlicher Perspektive nach.</p>]]></content:encoded><category>Pressemitteilungen</category><category>Landingpage-Aktuell</category></item>
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