Juristische Fakultät

SiLBer - Sicherheit im Ludwigsburger Bahnhofsviertel

Seit dem 01. Juni 2021 fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung auf Basis des Programms "Forschung für die zivile Sicherheit" der Bundesregierung im Rahmen der Bekanntmachung „SifoLIFE - Demonstration innovativer, vernetzter Sicherheitslösungen“ das Verbundprojekt "Sicherheit im Ludwigsburger Bahnhofsviertel".

Mehr Informationen zum Projekt und den Beteiligungsmöglichkeiten sowie einen virtuellen Rundgang durch das Bahnhofsviertel finden Sie auf der Projekthomepage der Stadt Ludwigsburg.

Aktuelles

Am 14. Juli 2021 fand das offizielle Kick-Off zum Projekt SiLBer statt. In dem digitalen Projekttreffen mit der Stadt Ludwigsburg, der Universität Tübingen und dem Projektträger VDI-Technologiezentrum wurde das Projekt nochmals übergreifend vorgestellt und von Seiten der Stiftungsprofessur das wissenschaftliche Vorgehen erläutert. Der anschließende Austausch zwischen den Projektbeteiligten und dem VDI hat den Grundstein für eine gute Zusammenarbeit gelegt.

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Am 06. Juli 2021 fand eine erste gemeinsame Begehung des Ludwigsburger Bahnhofsumfeldes statt. Im Anschluss an einen Austausch von Stadt Ludwigsburg, Polizeirevier Ludwigsburg und der Stiftungsprofessur für Kriminalprävention und Risikomanagement wurden verschiedene Orte rund um den Bahnhof besichtigt. Darunter fanden sich neben dem Bahnhofsgebäude selbst und dem ZOB auch das Westportal und der von der Stadt erworbene Teil des Franck-Areals. Dieser erste Einblick in die Gebäude und das Freigelände des ehemaligen Industriestandorts ließ bereits einige Ideen für die zukünftige Nutzung entstehen.

Ziele und Forschungsschwerpunkte von SiLBer

Ziel des Projektes ist die Entwicklung eines Konzepts, um das von der Stadt Ludwigsburg erworbene Franck-Areal in die Bahnhofsumgebung zu integrieren und aus dem Bahnhofsumfeld ein Viertel zu gestalten, in dem die Bürgerinnen und Bürger sich sicher fühlen. Die Dynamik und Wechselwirkung des Ludwigsburger Bahnhofs mit seinem direkten Umfeld bezüglich Transit-, Konsum- und Wohnfunktion im Kontext Sicherheit soll untersucht werden und durch neue, innovative organisatorische und technische Sicherheitslösungen verbessert werden.

Ein zentrales Merkmal des Erneuerungsprozesses rund um den Ludwigsburger Bahnhof wird die Bürgerbeteiligung sein. Bis November 2022 soll mittels partizipativer Maßnahmen, einer nutzerorientierten Bedarfsnalayse und in Zusammenarbeit mit Projektpartnern aus Verwaltung, Wissenschaft sowie Kunst und Kultur eine Strategie für ein objektiv und subjektiv sicheres Bahnhofsumfeld entwickelt werden.

Die Stiftungsprofessur für Kriminalprävention und Risikomanagement an der Eberhard Karls Universität Tübingen, Prof. Dr. Rita Haverkamp, untersucht mit quantitativen und qualitativen Methoden die lokalen Sicherheitsbedarfe. So lassen sich ganzheitliche und nachhaltige Sicherheitsstrategien entwickeln, die über die Verdrängung von Kriminalität hinausgehen sowie objektive und subjektive Sicherheit in einem übergreifenden Sinne gewährleisten.

Das zunächst auf 18 Monate angelegte Projekt wird mit insgesamt knapp 250.000 Euro vom Bundesministerium für Bildung und Forschung im Rahmen des Programms Forschung für die zivile Sicherheit zur Bekanntmachung „SifoLIFE - Demonstration innovativer, vernetzter Sicherheitslösungen“ gefördert. Es wird koordiniert von der Stadt Ludwigsburg.

Projektteam und Partner

Projektkoordination:

Stadt Ludwigsburg
Bürgerbüro Bauen
Team STEP und Stadt­erneuerung

Markus Faigle

Wilhelmstraße 5
71638 Ludwigsburg

07141 910-2138
m.faiglespam prevention@ludwigsburg.de

 

Wissenschaftlicher Partner:

Stiftungs­professur für Kriminal­prävention und Risiko­management
Universtität Tübingen

Prof. Dr. Rita Haverkamp

Geschwister-Scholl-Platz
72074 Tübingen

07071 / 29 77473
infospam prevention@skur.uni-tuebingen.de

Mehr Informationen zum Sicherheits­forschungs­programm des BMBF finden Sie unter: