Ur- und Frühgeschichte und Archäologie des Mittelalters

Imprints of Rapid Climate Changes and human activity on Holocene hydro-sedimentary dynamics in Central Europe (loess-covered Weiße Elster model region)

Das DFG-Projekt "Auswirkungen von Rapid Climate Changes und menschlicher Aktivität auf die holozäne hydro-sedimentäre Dynamik Mitteleuropas (Modellregion lössbedecktes Weiße Elster-Einzugsgebiet)" ist ein interdisziplinäres Forschungsprojekt, das 2017 begonnen hat. Die Weiße Elster-Modellregion repräsentiert ein lössbedecktes Einzugsgebiet unter subkontinentalem Klima in Mitteleuropa. Die Studie hat zum Ziel, über die chronostratigraphische Rekonstruktion eines Auenarchivs den Einfluss globaler Rapid Climate Changes auf die hydro-sedimentäre Dynamik Mitteleuropas zu belegen. Der archäologisch-historische Projektteil widmet sich der diachronen Rekonstruktion der Siedlungs- und Landnutzungsgeschichte von der frühen Jungsteinzeit bis in die Neuzeit. Die Kopplung archäologischer und historischer Daten mit kolluvialen und fluvialen Chronostratigraphien dient der Bewertung diachroner Zusammenhänge zwischen Landnutzungsintensitäten und holozäner Sedimentumlagerung. Ziel ist die Herausarbeitung der Vulnerabilität und möglicher Schwellenwerte des hydrosedimentären Systems der Weißen Elster-Modellregion gegenüber Klima- und Landnutzungsänderungen in sensiblen, lössbedeckten Landschaften Mitteleuropas.

Kooperationspartner: Historisches Institut Uni Magdeburg, Physische Geographie und Ur- und Frühgeschichte Uni Leipzig, Ur- und Frühgeschichte Uni Jena, Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ) Leipzig, Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie Freistaat Thüringen, Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt, Landesamt für Archäologie Sachsen

Work in progress, further contents will be added soon.